Frage von burli11, 36

Ausbildung und vermögenswirksame Leistung

ich bin in Ausbildung. Mein Arbeitgeber ist nun auf mich zugekommen und hat mir eine sog. vermögenswirksame Leistung angeboten.

Soll man das machen? Bringt das was? Bei dem geringen Nettoverdienst (ca. 500 Eur) noch mehr Abzüge?

Wenn ja, was soll man nehmen, worin anlegen?

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zum Arbeitsrecht. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rat2010, 24

Wie viel zahlt der Arbeitgeber? Wenn du einen geförderten Fondssparplan machst und bis dein Jahresverdienst zu einem zu versteuernden Einkommen von 20.000 €/Jahr führt, zahlt neben dem Arbeitgeber auch der Staat noch 20 % (auf maximal 400 €) drauf.

Das ist attraktiv! Du kannst auch nur das, was der Arbeitgeber zahlt in einem Fondssparplan anlegen.

Man sollte das Geschenk von Arbeitegeber und Staat mitnehmen und es bringt nach sieben Jahren je nachdem (wie viel der Arbeitgeber zahlt und ob du was drauflegst) jedenfalls die höchsten Renditen, die es derzeit gibt!!!

VL-Fondssparpläne gibt es im Internet auch mit Rabatt auf den Ausgabeaufschlag und du kannst dich von einem Berater bei der Hand nehmen lassen, was bei null Ahnung sicherlich hilfreich ist. Informiere dich also.

Man soll also auf jeden Fall einen Fondssparplan nehmen. Welchen Fonds genau hängt davon ab, aber lass dir doch einfach helfen.

Antwort
von gandalf94305, 24

Bei der vermögenswirksamen Leistung wird der Arbeitgeber einen (wenn auch kleinen Betrag) selbst zuschießen. Ich würde das nicht in einen Banksparplan (mit niedrigen Zinsen unter der Inflationsrate nach Steuern) oder Bausparvertrag (zu hohe Abschlußgebühren), sondern einen konservativen Fondssparplan einzahlen. Das wäre der Grundstock für ein Wertpapierdepot, das als Vermögensaufbau dient.

Bedenke, daß Du nicht auf Dauer Azubi bleiben wirst, sondern irgendwann Dein Gehalt durchaus höher als 500 EUR netto liegen sollte :-) Wenn dann eine Festanstellung droht, wird neben den VL auch die betriebliche Altersvorsorge interessant.

Antwort
von Neunzig99, 20

Ich würde das in jedem Fall machen. Man sollte wenn möglich so früh wie nur geht damit beginnen. Hier eine Übersicht welche Möglichkeiten es gibt und welche Anlage sich für wen eignet: http://www.festgeldvergleich.org/ratgeber/vermoegenswirksame-leistungen.html

Antwort
von Niklaus, 15

Alleine schon wegen der Zahlung vom AG sollte man VL-Sparen.

Gespart werden in der Regel 40 € pro Monat. Dieser Betrag wird entweder ganz oder teilweise vom AG bezahlt. Laufzeit 7 Jahre; Beitragszahlung 6 Jahre: Bereits nach 6 Jahren kann wieder ein neuer Vertrag begonnen werden. Wer sich für Aktienfonds entscheidet, erhält staatliche Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage. Bedingung: Voraussetzung ist, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen maximal 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratete beträgt. Auf die VL-Sparraten in einen Aktienfondssparplan der Staat eine Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 20 Prozent der jährlichen VL-Einzahlungen bis zu maximal 400 Euro. Dies bringt eine Förderung von 80 Euro im Jahr vom Staat. Ich würde immer einen Aktienfonds bevorzugen allerdings nicht die Fonds von der Hausbank.

Antwort
von ccc111, 11

das kann sich schon lohnen, wenn man früh beginnt, sein Geld anzulegen. Hier sind ein Paar Infos:

http://www.test.de/Vermoegenswirksame-Leistungen-Clever-sparen-1385473-0/

Ich würde es machen, ausser jeder Euro weiterer Abzug würde mich zu sehr schmerzen.

Kommentar von ccc111 ,
Antwort
von billy, 10

Natürlich sollte man das machen, der AG-Zuschuss ist steuerfrei.

Antwort
von althaus, 10

Natürlich sollte man das machen. Immerhin bekommt man was geschenkt. Gehe zur Bank, die Beraten Dich was in Frage kommen kann.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community