Frage von WissenWolln,

Aufhebung der Vorpfändung / der Zahkungsverbotes bei Teilausräumung

Ich habe das Konto meines Arbeitgebers Vorpfänden lassen in Höhe des Bruttogehaltes. Nun hat der AG mein Nettogehalt überwiesen (Schuld teilausgeräumt) und möchte von mir im Gegenzug die Aufhebung der Vorpfändung bzw. des vorläufigen Zahlungsverbotes. Die Belege über die Begleichung der Nebenkosten will er in den nächsten Wochen beibringen. Wenn ich das tue, vergebe ich mir das Pfandrecht in dieser Sache ? Oder was habe ich mit dem Titel noch für Möglichkeiten über den Restbetrag ? Der Gerichtsvollzieher meint, es reicht eine Info (Telefon oder Fax) an die Bank durch mich, die Pfändungsabteilung der Bank will jedoch ein Schreiben mit Stempel vom Gerichtsvollzieher. Was ist richtig ?

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Antwort
von Privatier59,

Zunächst einmal ist der Gläubiger Herr des Verfahrens. Die Forderung der Bank ist daher einfach abwegig. Ich würde allerdings in der Tat zögern, die vorbereitenden Maßnahmen zur Pfändung zurück zu nehmen bevor die Sache nicht abschließend erledigt ist und dazu gehört der Nachweis der Abführung der Steuern und Abgaben.

Kommentar von gammoncrack ,

Genau so ist es. Wurden Steuern und Sozialabgaben, sowie arbeitsvertraglich vereinbarte Sonderleistungen abgeführt, ist die Schuld beglichen. Hier ist der Arbeitgeber natürlich nachweispflichtig.

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