Frage von matti24,

Aufforderung nach 40 Jahren! Wann gilt für Nachlasssachen die Verjährungsfrist?

Mein Vater hatte 1973 beim Notar ein Berliner Testament hinterlegt für Übergang des Besitzes bei Tod eines Ehepartners auf den Überlebenden. Meine Mutter ist vor 10 Jahren gestorben. Jetzt nach 40 Jahren schreibt das Nachlassgericht meinen Vater an, eine Vermögensaufstellung mit Kostennote nach § 46/4 Gesetz Kosten freiwillige Gerichtsbarkeit zu erstellen. Sonst würde die Wertermittlung von Amts wegen erfolgen. Frage: Gilt hier nicht die Verjährungsfrist von 30 Jahren nach § 197BGB auch für Bereinigung im Grundbuch. Kann er die Einrede der Verjährung geltend machen? Bitte helft mir, da das Gericht ohne Rechtsbehelfsbelehrung nur eine Frist von 14 Tagen erteilt hat.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo matti24,

Schau mal bitte hier:
Recht Erbe

Antwort
von Mikkey,

Soweit ich Deine Angaben verstehe, bezieht sich die Anforderung der Vermögensaufstellung nicht auf das Hinterlegen des Testaments, sondern auf den Erbfall, der vor "nur" 10 Jahren entstand. Da hier eine Frage vor ein paar Tagen gestellt wurde, bei der ebenfalls das Nachlassgericht in gleicher Weise aktiv wurde, vermute ich, dass die Vermögensaufstellung regelmäßig nach Ablauf von 10 Jahren angefordert wird.

Die Verjährungsfrist bei den meisten Nachlasssachen beträgt AFAIK 30 Jahre.

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