Frage von fischhaisl, 53

Arbeitgeber hat mich Grundlos 16 Monate vor meiner Rente gekü, noch bis zum Schluss arbeiten 64 J

Wie kann ich gegen ein Kündigung nach 27 Jahren vorgehen

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Antwort
von Primus, 53

Da Du uns zur Situation keinerlei Infos gegeben hast, kann ich auch nur pauschal etwas zu Kündigungen sagen.

Auch für eine fristgerechte Kündigung braucht der Arbeitgeber einen anerkannten Grund, wenn für den Betrieb das Kündigungsschutzgesetz gilt. Das ist der Fall, wenn z.B. mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt werden.

In einem Kleinbetrieb gilt folgendes:

Das Kündigungsschutzgesetz gilt grundsätzlich nicht. Es gibt aber eine wichtige Ausnahme: Du warst schon vor dem 1.1.2004 in dem Betrieb beschäftigt und hast Kündigungsschutz, wenn am 31.12.2003 mehr als fünf Mitarbeiter beschäftigt waren und diese fünf Mitarbeiter auch jetzt noch in der Firma tätig sind.

Dann braucht der Chef auch für die fristgerechte Kündigung einen anerkannten Grund. Das kann z. B. ein betrieblicher Grund wie massiver Auftragsrückgang sein, oder auch einer, der im Verhalten Ihres Mitarbeiters liegt.

Aber im letzten Fall muss der Chef Dich in der Regel zuerst abmahnen, bevor er Dich entlassen kann.

Um sich gegebenenfalls gegen eine Kündigung zu wehren, gibt es Betriebsräte, Gewerkschaften, Arbeitsgerichte, Anwälte usw.

Kommentar von gammoncrack ,

Bewundernswert zu erkennen, dass das aus der Frage hervorgeht.

Ich hatte schon vermutet, dass der AG, da er schreibt "noch bis zum Schluss arbeiten", dass der AG zum Renteneintritt gekündigt hat, da 64 Jahre + 16 Monate hinkommen könnte.

Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass der AG im Arbeitsvertrag geschrieben hat "Das Arbeitsverhältnis endet zum ...." und das nun, aufgrund der Verschiebung des Termins der Altersrente, korrigiert hat.

Das sehe ich hier als durchaus möglich an.

Kommentar von Primus ,
noch bis zum Schluss arbeiten 64 J

Für mich fehlte einfach davor: Ich möchte aber........

Bei der mageren Schilderung des Sachverhaltes ist eigentlich alles möglich.

Kommentar von gammoncrack ,

Joo!

Antwort
von wfwbinder, 52

"Grundlos" ist schwierig, denn eigentlich hätte ein Grund, z. B. Betriebsverkleinerung oder ähnlich genannt werden müssen.

Kündigungsschutzklage ist innerhalb 3 Wochen möglich.

Sonst die Entscheidung ALG I bis zur Rente, oder vorgezogenes altersruhegeld.

Würde ich wegen der rentenkürzung aber nicht machen. Lieber die 1,5 Jahre Zähne zusammenbeissen und von A L G I leben.

Antwort
von hildefeuer, 52

Warum dagegen vorgehen? Warum sollte man gegen Windmühlen kämpfen, wenn man doch Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld hat. Allerdings lohnt es sich schon eine saftige Abfindung raus zu schlagen. Zumal sich durch ALG I Bezug die Rente vermindert. Anwalt oder Gewerkschaft aufsuchen und klagen. Falls keine Rechtsschutzversicherung besteht musst Du die Kosten tragen.

Antwort
von skn1991, 43

Das ist natürlich ziemliche sch... was Dein AG da verzapft. Persönlich tut es mir leid für Dich. ABER mit Deinen Infos kann man sich kein Urteil bilden. Was sind denn die Gründe für die Kündigung, wird nach Sozialplan gekündigt ?. Warum wirst gerade Du gekündigt?. Etwas mehr Hintergrundinformation wäre hilfreich. Vielen Dank.

Gruß SKN

Kommentar von skn1991 ,

Gibt es einen Betriebsrat, kann man sich zuerst an ihn wenden. Grundsätzlich kann man gegen Kündigungen vorgehen, dies ist aber immer Situationsabhängig.

Antwort
von billy, 34

Beauftrage einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht.

Antwort
von gammoncrack, 31

Wie soll man bei dieser sehr dürftigen Darstellung dazu etwas sagen können?

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