Frage von Paolo81,

Anzahl Erbschaftssteuer-Freibeträge

Eine Frau A mit einem Vermögen von 200.000 € hat 2 Schwestern B und C. Jede Schwester erbt 100.000 €, (50 %) mit einem Erbschaftssteuer-Freibetrag von 20.000 € und einem Steuersatz von 20 %. Schwester B stirbt und hinterlässt 5 Kinder, also Neffen und Nichten von A. Beim Tod von Frau A erbt Schwester C 100.00 € . Mit dem Freibetrag von 20.000 € muss sie für 80.000 € 20 % Steuer, also 16.000 € Erbschaftssteuer zahlen. Jedes der 5 Kinder von Schwester B erbt somit 20.000 €. Frage: Erhält jetzt jedes der 5 Kinder den Freibetrag von 20.000 € so dass bei keinem der Kinder Erbschaftssteuer anfällt ?

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zum Erbrecht. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Snooopy155,

Wenn Du ein bischen nachdenken würdest, dann hättest Du die Lösung. Jedes der Kinder ist ein Erbe 3. Grades und hat somit einen Freibetrag von 20 000 €. Die Mutter der Kinder ist ja vorher verstorben. Sie hätte ebenfalls nur einen Freibetrag von 20 000 € gehabt. Pech für den Fiskus, dass die Mutter der Kinder schon verstorben ist.

Antwort
von Mikkey,

Jedes der 5 Kinder hat einen Freibetrag von 200.000 €, weil sie von ihrer Mutter erben (1. Grad).

Die Mutter von 5 Kindern stirbt und hinterlässt ihnen 100.000€. Wie hoch ist der Freibetrag jedes der Kinder.

Wozu ist der ganze übrige Roman?

Kommentar von blackleather ,

Wozu ist der ganze übrige Roman?

Damit die Frage nicht so kurz ist.

Und weil er ja alle die für die Besteuerung erheblichen Tatsachen vollständig und wahrheitsgemäß offen legen muss (§ 90 Abs. 1 Satz 2 AO). Hätte ja sein können, dass die Schwester C, ihre Kaffeemaschine und ihr Sternzeichen auch irgendwie wichtig sind.

Kommentar von Paolo81 ,

Man sollte wohl etwas genauer lesen, bevor man antwortet, und zwar "den ganzen Roman", sonst ist die Antwort wieder so falsch wie jetzt !

Antwort
von billy,

Hiermit kannst Du Dir die Frage selbst beantworten. http://www.steuertipps.de/lexikon/e/erbschaftsteuer-freibetrag

Antwort
von EnnoBecker,

Snoopx und Mikkey haben den Sachverhalt jeweils unterschiedlich verstanden. Einer geht vom Vorversterben der B aus, der andere lässt die Kinder der B von B erben.

Was stimmt denn nun?

Kommentar von Paolo81 ,

Meines Erachtens habe ich eindeutig ausgesagt, dass erst Schwester B stirbt und danach erst Frau A als der eigentliche Erblasser. Meine Frage sollte klären, ob nach unserem Steuerrecht Schwester C erhebliche Erbschaftsteuer zahlen muss, aber die Kinder von Schwester B als Erben ihrer vorverstorbenen Mutter völlig erbschaftssteuerfrei bleiben. Dies konnte ich keiner der bisherigen Antworten entnehmen.

Kommentar von EnnoBecker ,

Meines Erachtens habe ich eindeutig ausgesagt,.... konnte ich keiner der bisherigen Antworten entnehmen.

Vielleicht solltest du deine dir eindeutig erscheinende Aussage nochmal auf Plausibilität überprüfen. Tu einfach so, als hätte jemand anders die Frage gestellt.

Allerdings ist das ja nun in diesem speziellen Fall nicht mehr notwendig, da du die Sachlage klargestellt hast. Danach hat A direkt an die Abkömmlinge der B vererbt und snoopy hat den Nagel auf den Daumen getroffen.

Mikkey hat aber trotzdem einen DH verdient, denn seine Antwort beruht auf seiner Annahme und nicht darauf, was "deines Erachtens" angeblich "eindeutig ausgesagt" wurde.

Kleiner Tip für die nächste Frage:
Einfach den Sachverhalt eindeutig und klar darstellen.

Kommentar von LittleArrow ,

Meines Erachtens habe ich eindeutig ausgesagt

Textkritisch gesehen enthält die Fragebeschreibung eine Aneinanderreihung von Präsenssätzen (Präsens = Gegenwart). Es fehlt also die für eine ordentliche Beantwortung nötige zeitliche Reihenfolge.

Die beiden Schwestern B und C können nicht ohne Tod der Schwester A erben, sondern allenfalls von dieser etwas geschenkt bekommen. So hätte es heißen müssen "Die beiden .... sollen erben."

Im übrigen fehlt eine Aussage, ob es eine gesetzliche oder testamentarische Erbfolge ist. Denn der testamentarische Wortlaut könnte durchaus einen Strich durch die Erbfolge machen. Aber bei Deiner Frage ist eine gesetzliche Erbfolge zu vermuten.

Es wäre natürlich schön, wenn die Fragestellung gleich klar wäre und noch schöner, wenn bei Forumsneulingen nicht gleich so etwas lesen muss:

Wenn man als neuer Nutzer in solch ein Forum kommt und man bekommt eine solche Antwort, möchte man sich am liebsten gleich wieder abmelden. Vielen Dank !

Da kommt schon ein gewisser Frust bei Forumsmitgliedern auf. Aber der verschwindet schnell, wenn tatsächlich keine weitere Frage kommt.

Kommentar von EnnoBecker ,

eine Aneinanderreihung von Präsenssätzen

Ja, aber stilistisch lassen sich Präsenssätze in allen Zeitformen verwenden.

(Präsens = Gegenwart)

Für die Jüngeren? So ab Rechtschreibreform?

Da kommt schon ein gewisser Frust bei Forumsmitgliedern auf.

In der Tat. Die Erwartungshaltung heutzutage ist größer geworfen. Wer die nicht erfüllt, wird gern mal mit (virtuellen) Tomaten beworfen.

Kommentar von LittleArrow ,

Präsenssätze in allen Zeitformen verwenden.

Ja, super, solange nicht der Erbfall vor dem Todesfall liegt.

Antwort
von Privatier59,

Hausaufgabenfrage?

Kommentar von Paolo81 ,

Wenn man als neuer Nutzer in solch ein Forum kommt und man bekommt eine solche Antwort, möchte man sich am liebsten gleich wieder abmelden. Vielen Dank !

Kommentar von LittleArrow ,

So ungenau schreibt kein Lehrer (über 40);-)

Vielleicht hat der Fragesteller die Forums-Richtlinien noch nicht gelesen?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten