Frage von Janel,

Anwaltsrechnung

Hallo,

vor zwei Wochen habe ich eine Rechnung einer Anwältin erhalten, für Leistungen die ich im Juni/Juli 2009 in Anspruch genommen habe. Damals habe ich auch eine Vorauszahlung von 400.-Euro geleistet. Diese wurden abgezogen und somit würde sich ein Restbetrag von ca. 700.- Euro ergeben. Die Vorauszahlung wurde mit dem damaligen Zahlungseingang und Datum belegt aber die Leistungen, die Sie erbracht hat, wurden ohne Datum in Rechnung gestellt. D.h. Sie stellt die Rechnung 2013 für Leistungen, die bereits 3 1/2 Jahre zurückliegen. Auch wurde keine Frist angegeben, bis wann die ausstehende Summe gezahlt werden muss. Meine Frage:Muss ich diese Rechnung noch zahlen? Ich finde es schon eigenartig, erst jetzt mit der Forderung zu kommen. Vielen Dank für eine erste kurze Antwort.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Janel,

Schau mal bitte hier:
Anwalt Anwaltskosten

Antwort
von Franzl0503,

Janel: Kurze Antwort. Nicht jeder Anwalt kann sich einen tüchtigen Bürovorsteher leisten, der Rechnungen zeitnah stellt und den Zahlungseingang überwacht.. Freue dich über die Zinsersparnis von 74,--.€ und überweise den nicht verjährten Rest an deine Anwältin..

Antwort
von SBerater,

die Rechnung kann bis Ende 2013 gestellt werden, wenn die Leistung in 2009 erbracht wurde. Zahlungsziel muss nicht angegeben werden. Nach BGB ist sie fällig in 30 Tagen. Ob die Rechnung werthaltig ist, kann ich nicht sagen. Seltsam klingt es allemal.

Ich würde mir von der Anwältin erklären lassen, wie sie denn zu den Zahlen kommt, wann sie welche Leistung erbracht hat und vor allem, wieso sie denn erst nach 3 Jahren mit der Rechnung ankommt.

Wie viele Stunden hat die Anwältin gearbeitet? Gab es einen Streitwert? Lass dir erklären, wie die in Summe 1.100 Euro zustande kommen.

Kommentar von Anna61 ,

Ich dachte bis Ende 2012? das wären doch dann 3 Jahre oder hat sich an den Verjährungsfristen was geändert?

Kommentar von Janel ,

es ging damals um meine Scheidung. Habe aber letztendlich den Unterhalt für meine Tochter selbst über das Jugendamt eingefordert. Sie nimmt dafür einen Gegenstandswert von 2388.-Euro. Sie hat nichts erreicht, ausser vielleicht zwei Briefe erstellt. Ausserdem berechnet sie die zweite Angelegenheit mit einem Gegenstandswert von 25.000,- Euro, den ich nie angegeben habe. Ich wollte lediglich eine Auskunft, wie ich aus den damaligen Verbindlichkeiten rauskommen kann. Darauf erhielt ich nie eine richtige Antwort. Zwischenzeitlich habe ich alles selbst geregelt, bin geschieden und die finanziellen Angelegenheiten, die mir mein damaliger Mann hinterlassen hat, musste ich mit einer Privatinsolvenz regeln. Wenn ich diese Rechnung wirklich zahlen muss, würde es auch nur in einzelnen Teilbeträgen gehen.

Kommentar von HilfeHilfe ,

Privatinsolvenz ?

Dann sollte diese Forderung des RA auch drunter fallen (?)

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