Frage von nsteffen,

Anspruch Witwenrente

Sehr geehrte Damen u. Herren, für meine bevorstehende Heirat mit meinem Partner als Arzt ( Eigene Praxis - 15 Jahre älter ) habe ichvor der Heirat einen Gütertrennungsavertrag beim Anwalt gemacht. Ich bin 38 Jahre alt und arbeite als Angestellte im öffentlichen Dienst.( gesetzlicher Rententräger) Mein Partner war bereits 3x verheiratet und hat 1 Tochter aus 1. Ehe . Fragen: Wird beim frühzeitigem Ableben meines Partners Witwenrente gezahlt ? Wenn ich im Arbeitsverhältnis bleibe,wird dann eigenes Einkommen bzw. eigene Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet? Da hier 2 Dinge aufeinandertreffen, meine gestzlichen Rentenansprüche mit Vorsrge des Arbeitgebers + Altersvorsorge meines Partners ( als Freiberufler) Wie verhält sich der Zusammenhang?Haben Vorehen noch Rentenansprüche an meinen zukünftigen Mann. Alle hatten Gütertrennung!

Antwort
von Lissa,

Wenn dein Zukünftiger Arzt ist, wird er in der Ärzteversorgung versichert sein.

Am besten fragst du dort nach, ob und wann ein Witwenversorgungsanspruch besteht und wie hoch dieser wäre.

Ob dort eine Einkommensanrechnung durchgeführt wird, kann ich nicht sagen.

Hier kannst du dich informieren: http://kuerzer.de/bmK9rJORP

Antwort
von Rentenfrau,

Wenn Ihr jetzt heiratet fallt Ihr unter das neue Hinterbliebenenrecht, das heißt, die Ehe muß mindestens 1 Jahr Bestand haben, damit Witwenrente gezahlt würde, Ausnahme wäre bei Unfall oder so, ansonsten ginge die Rentenversicherung davon aus, daß es ich nur um eine sog. Versorgungsehe handelt und da gibts keinen Anspruch mehr. Auf die Witwenrente wird natürlich eigenes Einkommen angerechnet, wenn es den Freibetrag (der liegt bei ca. 720 Euro) überschreitet, von dem MEHR werden 40 % auf die Witwenrente angerechnet. DIe vorigen Ehefrauen Deines Partners dürften bei Scheidung den Versorgungsausgleich bekommen haben, es sei denn eine Ehe war schon vor dem 1.7.1977 geschieden, hier hätte eine Frau dann evtl. noch Anspruch auf einen Teil der Witwenrente. Ob die Ehegatten Gütertrennung vereinbart haben, spielt bei dem Versorgungsausgleich keine Rolle, dieser wird meist vom Familiengericht angeordnet, damit die unterschiedlichen Rentenanwartschaften ausgeglichen werden.

Kommentar von Juergen010 ,

sei denn eine Ehe war schon vor dem 1.7.1977 geschieden>

Na, da hätte sich der gute Mann aber anstrengen müssen ... mit 18 schon eine Ehe gescheitert ... reife Leistung! ...;-)

Kommentar von Primus ,

gut aufgepasst... :-))

Antwort
von Schiko,

Trotz des Altersunterschiedes gilt nach meiner Auffassung, die Ehe muss ein Jahr bestanden haben um eine Witwenrente zu erhalten. Geschieden und wieder Verheiratet bedeutet die drei verflossenen haben keinen Anspruch auf Witwenrente, dafür ist die vierte Ehefrau zuständig. Tatsache ist, die 55% Rente/Pension wird gekürzt, wenn das eigene Einkommen den anrechnungsfreien Betrag von derzeit ( 28,07 mal 26,4 fach) 741,05 in West übersteigt., nur um eine Zahl zu nennen, bei 1,741,05 Netto 40% von 1000, um diese 400 Euro ver- mindert sich die 55% Witwenrente ( 40%).

MfG.

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