Frage von perseus2013,

Anspruch auf Wohngeld bei geringem ALG 1?

Hallo, ich habe eine Frage zum Wohngeld-Anspruch. Eine Freundin von mir bezieht ab dem 01.03. eine befristete Erwerbsminderungsrente. Bis zum 05.02. hat sie ALG 1 bekommen und dazu Wohngeld, das allerdings nur bis zum 31.01. bewilligt wurde. Steht ihr für den Monat Februar Wohngeld zu? Beim Wohngeldamt sagte man ihr, sie müsse für den Zeitraum vom 06.02 bis 28.02. Grundsicherung beantragen, da sie für den Monat Februar kein Einkommen nachweisen könne. Das ALG 1 bis zum 05.02. reiche als Einkommensgrundlage für Wohngeld nicht aus. Sie ist alleinerziehend und ihr Kind bekommt Unterhalt vom Kindsvater, was ja bei der Wohngeldberechnung auch als Einkommen angerechnet wird. Müsste das ALG 1 zusammen mit dem Unterhalt nicht ausreichend sein als Einkommen, um Anspruch auf Wohngeld zu haben? Und ist Wohngeld nicht eine vorrangige Leistung vor der Grundsicherung? Ein schneller Rat wäre hilfreich, da wir bald schon Ende Februar haben.

Antwort
von Rentenfrau,

Die Wohngeldstelle hat - meines Erachtens - schon recht, es muß ein gewissen Einkommen da sein, um Wohngeld zu bekommen, ABER Deine Freundin wird mit der Grundsicherung (bzw. Sozialhilfe) für die Zeit vom 06.02.-28.02.13 eh besser dran sein, denn hier wird der Regelsatz und die Miete gezahlt. Du mußt eben für diese kurze Zeit den Sozialhilfeantrag stellen.

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