Frage von ceetgoe,

Angestellt+Kleingewerbe+400Euro Job

Guten Abend User,

ich bin 22 Jahre alt und möchte mich nun nach meiner Ausbildung "Selbstständig" machen.

Folgende Geschichte:

Da ich ein Kleingewerbe anmelden will, bei dem ich unter 17.500,- bleibe, bezahle ich keine Ust. und weise auch keine Vorst. aus - klar verständlich! Ich gehe im ersten Jahr von 6000 GEWINN (nicht Umsatz) aus. Bei ca. 10-15 Std / Woche

Hinzu kommt, dass ich ein Halbtagsjob warnehme, bei dem ich 1350 brutto - 1000 euro netto verdiene, bei 20-25h / Woche.

Die Krankenkasse hat heute bestätigt, dass ich weiterhin über den Halbtagsjob krankenversichert bin, da dies meine Haupteinnahme-Quelle ist. Das hat mich sehr gefreut, da ich dadurch keine weiteren Krankenkassenbeiträge bezahlen muss :)

Die Bruttoeinkünfte des Halbtagsjob (sind es Bruttobeiträge???) werden mit dem Gewinn "zusammen" addiert --> 16.200 Halbtagsjob + 6.000 Kleingewerbe = 22.200 Euro

Diese 22.200 muss ich versteuern. Laut Einkommenssteuer-Grundtabelle bin ich dort bei 3.305,- Steuern / Jahr --> 275,40 / Monat

Bedeutet... 1000netto Halbtagsjob + 500 Nebengewerbe = 1500,- abzüglich 275,40 / Monat. Bedeutet, dass ich Netto / Monat also 1224,6 Euro netto im Monat "übrig".

Soweit richtig?

Nuuuuun meine große Frage. Wenn ich nun noch einen 400Euro-Job annehme, muss ich diesen ebenfalls zu den 22.200Euro dazu addieren, also 27.000 Jahreseinkommen --> bedeutet wiederum 4700Euro Steuern/Jahr --> 391,- / Monat.

Bedeutet wiederum 1900 Einkünfte (1000,- Halbtagsjob + 500 Selbstständigkeit + 400 Nebenjob) und "übrig" im Monat sind dann 1509 Euro netto.

Meine große Hoffnung ist nun, dass ich die 400,- nicht lt Grundtabelle versteuern muss, da der Arbeitgeber doch ehe schon pauschal dafür Steuern bezahlt, oder irre ich mich?

Leider komme bei diesem Punkt im Internet nicht weiter, vielleicht ist hier ja jemand dabei, der mir bei meinem Vorhaben helfen kann.

...Um Steuern zu "sparen" möchte ich natürlich möglichst viel absetzen, um den Gewinn, sprich die Steuern zu minimieren. Was ich absetzen kann und in welcher Höhte ist mir noch unklar, aber da mache ich mich noch einmal schlau ;)

Vielen Dank vorab und beste Grüße ceet

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von freelance37,

man zahlt keine MwSt, man weist sie bei Rechnungen aus, führt sie ans Finanzamt ab. Vorsteuer ist auf Eingangsrechnungen zu finden, die man gegen die MwSt. seiner Ausgangsrechnungen rechnet. Die Differenz führt man ab - vereinfacht dargestellt.

Ein Minijob, also derzeit bis 450 Euro, bleibt bei der Steuer unberücksichtigt.

Du nimmst deine Einkünfte aus selbständiger und nicht selbständiger Tätigkeit und addierst die und ermittelst das zu versteuernde Einkommen. Diese Zahl ist die, mit der du deinen Steuersatz und die Steuerzahlungen ermittelst.

Kommentar von ceetgoe ,

Vielen Dank für die schnelle Antwort und die richtige Erläuterung der Mwst / Vorst....diese bleibt bei meinem Kleingewerbe zum Glück unberücksichtigt, solange der Umsatz unter 17.500,- bleibt.

...Also den 450Euro-Job muss ich nicht mehr versteuern und kann ich unberücksichtigt lassen? das würde ja bedeuten, dass ich ein Einkommen von 1950,- habe, aber nur für 1500Euro die Steuern bezahlen, sehe ich das richtig? Das wäre klasse, weil nur dann lohnt es sich, den 450euro-Job anzunehmen.

Bezüglich der Einkünfte aus Nicht-Selbstsändiger Arbeit und den Einkünften aus Selbstständiger Arbeit.

Nehme ich das Brutto-Gehalt vom Angestelltenverhältnis oder das Netto-Gehalt? Sorry für diese Frage :p

BESTEN DANK für die hilfreiche Antwort bis jetzt!!

Vg

Kommentar von SBerater ,

die Nettosicht ist nur die, die Angestellte gerne wählen. Das Finanzamt interessiert sich nicht für's netto. Es interessiert sich auch nicht für die Monats-, sondern die Jahressicht.

Hast du 16.000 Euro brutto (zu versteuerndes Einkommen) aus der Festanstellung und 6.000 Euro (zu versteuerndes Einkommen) aus der Selbständigkeit, dann hast du ein zu versteuerndes Einkommen von 22.000 Euro. Der Minijob bleibt aussen vor.

Kommentar von freelance37 ,

so ist es.

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