Frage von timbo, 4

Altervorsorge wer hat wirklich gute Tipps für mich ( Insiderwissen gefragt)

Bin am Überlegen mir eine Altersvorsorge aufzubauen, bloss was soll man da konkret wählen?

Für mich ist auch wichtig dass der Staat später kein Geld zurückverlangen darf. Habe ich leider bei einer betr. Rentenversicherung schon miterlebt so eine Sauerei.

Wer hat wirklich brauchbare Tipps für mich. (bin nicht Risikofreudig) Wäre euch sehr Dankbar.

lg Stefan

Antwort
von Kevin1905, 4

Der beste Tipp wäre dich bei einem von Gesellschaften unabhängigen Versicherungsmakler oder einem Honorarberater ausgiebig beraten zu lassen.

Zu allererst muss der Bedarf ermittelt werden. Bedarf ergibt sich aus der aktuellen Situation (finanziell, beruflich, privat) sowie den kurz- bis langfristigen Zielen in den genannten Bereichen.

Wenn dies erfolgt ist kann man eine Strategie erarbeiten und schauen was in Frage kommt. Hierzu gehört der Schichtenvergleich (Rürup, Riester, bAV, privates, Eigenheim, Immobilien etc.)

Dann schaut man welche Anbieter für die gewählte Strategie die passensten Produkte hat und wählt diese aus.

Alle zwei bis drei Jahre schaut man ob man etwas an der Strategie ändern muss, weil sich vielleicht fundamentale Änderungen in deinem Leben ergeben haben.

Kommentar von Kevin1905 ,

Wichte Info noch zum Thema staatlicher Zugriff:

Sobald es Leistung aka Geld aus einem Vertrag bzw. einer Anlage gibt, ist dieses als Einkommen IMMER anrechenbar beim Bezug von Sozialleistungen. Es gelten die jeweiligen Freibeträge.

Geschützt vor dem Zugriff sind z.B. Rürup, Riester, bAV in der Beitragsphase.

Kommentar von Timothesius2 ,

Im Internet gibts dazu sehr umfangreiche Informationen, wo du dich vorab informieren kannst, z.B. auf http://www.privaterentenversicherungrechner.net/ Dort findest du Infos zu Riester, Rürup, und Kapital- und Risikolebensversicherung. So kannst du dir schonmal vorab ein Bild von den verschiedenen Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge machen. Eine Beratung beim Experten kann dann gezielter ablaufen.

Antwort
von herrnielson, 4

Wenn Du schon etwas Eigenkapital hast, dann würde ich in "Betongold" investieren. Noch sind die Zinsen äusserst niedrig. Kauf Dir eine Wohnung in ener guten Gegen, die Du im Alter eventuell selbst bewohnen würdest. Bis dahin kannst Du die Mieteinnahmen verwenden um das Darlehen (vermutlich zum Teil) zu tilgen. Im Alter sollte die Wohnung dann schuldenfrei sein. Mietfrei zu wohnen ist für mich im Alter ein großer Wert!

Kommentar von Candlejack ,

Mal von den üblichen Rücklagen und Erhaltungsinvestitionen abgesehen... ie auch Geld kosten. Rate statt Miete und das wars wird immer wieder propagiert, kanns aber nicht sein. Bei ETW noch halbwegs machbar, bei EFH geht der Kunde mit diesem Prinzip dann entgültig baden :-(

Antwort
von Candlejack, 3

Es gibt bei der Altersvorsorge kein "Insiderwissen". Es gibt Wissen für Berater, die wissen sollten, wann Du wieviel und was bekommst, wie das versteuert wird, was netto raus kommt und wieviel Du vorsorgen musst, um dann mit Dir einen oder mehrere gute Wege zu finden... mehr ist das nicht. Erfordert eine persönliche Beratung bei einem Fachmann, da brauchts kein Insiderwissen. Obwohl heutezutage scheinbar schon der Umstand, dass man Riester unter gewissen Umständen DOCH einmalig auszahlen lassen kann, zu Insiderwissen gehört. Erlebe ich leider immer wieder in Beratungen bei anderen Beratern und Riester ist jetzt mehr als 10 Jahre alt ;-)

Antwort
von Privatier59, 3

Für mich ist auch wichtig dass der Staat später kein Geld zurückverlangen darf.

Altersvorsorge ist nichts anderes als Vermögensbildung mit einer Zweckbestimmung. Im Grunde genommen gibt es -sieht man mal vom Bargeld im Tresor und ähnlichen Sachen ab- so gut wie keine Art von Vermögen bei der Staat sich nicht bedient. Die Frage ist eben nur, in welchem Umfang. Beim selbstgenutzten Eigenheim beispielsweise muß man -nach derzeitigem Rechtszustand- nur die Grundsteuer abdrücken, die eigentliche Nutzung ist steuerfrei. Bei Mietobjekten muß man die Mieteinnahmen versteuern, kann aber dafür die Kosten absetzen. Bei Anleihen und Aktien werden Erträge und Wertsteigerungen vesteuert, die aber nur mit 25%.

Ich glaube, Dein Problem ist, dass Dir Grundlagewissen nicht nur über Altersvorsorgeprodukte, sondern auch über Vermögensbildung im allgemeinen fehlt. Das läßt sich nicht durch "Insider"-Tipps ersetzen.. Da mußt Du erst mal an Dir arbeiten und zwar gründlich. Fachliteratur gibt es in Hülle und Fülle. Nimm die Dir mal vor.

Kommentar von Krisenberater ,

Sehr richtig!

Kommentar von Candlejack ,

Da mußt Du erst mal an Dir arbeiten und zwar gründlich. Fachliteratur gibt es in Hülle und Fülle. Nimm die Dir mal vor.

Kunden sollen sich nicht unbedingt zum Fachmann ausbilden lassen. Sie brauchen einen Fachmann, der sie berät. Oder machst Du vor der nächsten Durchsicht auch einen Crashkurs zum Kfz-Mechaniker ;-)

Kommentar von Privatier59 ,

Candlejack: "Der preussische Assessor hat alles zu können". Dieses hohe Ausbildungsziel habe ich bereits erreicht, wobei ich zu meinem Ärger gestehen muß, dass ich die meisten Sachen immer noch nicht richtig weiß und kann. Aber ich arbeite an mir.

Kommentar von Candlejack ,

"Der preussische Assessor hat alles zu können".

Ich bin weder preussisch noch Assessor ;-) Abgesehen davon ist das weder sinnvoll noch praktikabel und auch nicht Sinn des Lebens ! Wenn ich Brot brauche, hole ich es beim Fachmann. Wenn ich Wurst brauche, hole ich diese beim Fachmann. Wenn mein Auto repariert werden muss, gebe ich es zum Fachmann. Wenn ich mir ein handy kaufen will, frage ich einen guten Freund, der ist da hobbymäßig Fachmann. Wenn ich einen neuen PC brauche, bin ich selbst Fachmann und habe einen Freund, der sich beim rest sehr gut selbst auskennt. Wenn ich was zu Steuern wissen will, hab ich ne Freundin, die dort arbeitet. Und wenn ich was zu Anlage, Vorsorge und Finanzen wissen will, frage ich mich selbst und meine Freunde machen das ähnlich, denn da bin ich der Fachmann. Ich hab in meinem Leben besseres zu tun, als überall Fachmann zu sein und sein zu wollen, aber auch ich arbeite an mir ;-)

Antwort
von Underfrange, 3

Grundsätzlich solltest du dich an einen Unternehmensberater, Versicherungsberater wenden wenn du bereit bist Honorar zu bezahlen. Willst du das Honorar sparen suchst du dir bitte einen Versicherungsmakler.

Im Bereich der Versicherungen kann der dir dann die drei Schichten des Versicherungssystems erklären, Vergleiche ziehen und Vor-sowie Nachteile herausarbeiten.

Darüberhinaus bekommen meine Kunden Anlagetipps über die Möglichkeiten der Versicherungen hinaus. So gibt es z.B. Kapitalanlagemöglichkeiten in Fonds, Investitionen in der Wirtschaft oder in Sachwerte. Konkretere Angebote mache ich gerne auf Anfrage.

Hier kursieren viele Tipps von selbsternannten Fachleuten, bitte glaube nicht alles was du hier liest sondern suche dir Fachleute wenn du Fachfragen hast. Viel Erfolg.

Antwort
von robinek, 3

Kenne leider Deine Vermögensverhältnisse und Dein Einkommen nicht. Aus gemachter Erfahrung ist es sinnvoll danach zu trachten dass man im Alter keine Miete bezahlen muss.(Und somit auch nicht gekündigt werden kann) Über alles weitere/andere lass Dich unbedingt von verschiedenen Fachleuten beraten

Antwort
von Krisenberater, 2

Grundsätzlich muss man unterscheiden Zinsen oder Renditen. Wenn Sie in Finanzprodukte sparen, die Ihnen Zinsen versprechen, dann investieren Sie in "Schulden". Das heißt Sie sind Gläubiger und dürfen für Ihr Geldverleihen Zinsen verlangen/erhalten. Nun muss man wissen, dass die "Großgläubiger" für Zinsanlagen im "Hindergrund" immer der Staat/europäische Staaten sind. Sie verlassen sich also darauf, dass diese Schuldner Ihnen im Alter Ihr angelegtes Geld plus Zinsen zurückzahlen. Also unsere Kinder müssen die Zinsen für Ihre Altersvorsorge zahlen, wenn sie denn eine Arbeit haben und Steuern zahlen.

Was aber geschieht, wenn der Staat z.B. auch unserer dies nicht mehr wg.Überschuldung kann? Richtig: er wird die Steuern/Abgaben erhöhen oder einen Schuldenschnitt machen müssen. Wer haftet also dann für Ihre Zins-Sparanlage? Wir als Bürgen des Staates, niemand sonst. Siehe auch jetzt das Drama in den Südeuropäischen Ländern. Sparen Sie in Renditeanlagen breit gestreut, möglichst im deutschsprachigen Raum, in innovativen Betrieben. So macht dies der Allianzkonzern und auch die "Großbanken" mit ihrem Eigenkapital zu über 80% und fahren hier Renditen ein, die einen "uneingeweihten" schier unglaublich vorkommen. Zusätzlich wird durch dieses Sparverhalten der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt und natürlich auch Arbeitsplätze geschaffen bzw. erhalten. Fragen Sie sich immer wieder, wie machen es die großen Family-Office, dass sie seit mehreren 100 Jahren nicht nur ihr Vermögen erhalten sondern stetig vermehren. Glauben Sie mir eines: Diese sparen/legen nur einen verschwindend kleinen Betrag in Zins-/Schuldenpapieren, oder auch als sogenannte Wertpapier an. Schauen Sie sich mal bei Wikipedia unter dem Namen "Hohenzollern" um, da können Sie mit ein bisschen surfen erkennen, wie dieser Familienclan investiert.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community