Frage von go4java, 191

Alternativen zu Bausparen mit VWL?

Bisher wurde immer die Standardleistung Bausparer für VWL verkauft, das möchte ich nun nicht mehr - auch wg. der hohen Kosten. Welche Alternativen (mit einem gewissen Risiko) gibt es sonst noch, ich habe von Werbung durch Support gelöscht und ETF gehört.

Support

Liebe/r go4java,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

Antwort
von Niklaus, 191

Gespart werden in der Regel 40 € pro Monat. Dieser Betrag wird entweder ganz oder teilweise vom AG bezahlt. Laufzeit 7 Jahre; Beitragszahlung 6 Jahre: Bereits nach 6 Jahren kann wieder ein neuer Vertrag begonnen werden. Wer sich für Aktienfonds entscheidet, erhält staatliche Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage. Bedingung: Voraussetzung ist, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen maximal 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratete beträgt. Auf die VL-Sparraten in einen Aktienfondssparplan der Staat eine Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 20 Prozent der jährlichen VL-Einzahlungen bis zu maximal 400 Euro. Dies bringt eine Förderung von 80 Euro im Jahr vom Staat. Ich würde immer einen Aktienfonds bevorzugen allerdings nicht die Fonds von der Hausbank..

Antwort
von cashbrain, 148

Vermögenswirksame Leistungen sind ein staatlich gefördertes Programm zur Unterstützung der privaten Vermögensbildung. Mit anderen Worten: private Haushalte sollen Ersparnisse und Rücklagen für Wohneigentum die private Altersvorsorge oder sonstige Anschaffungen bilden. Hierbei hilft der Staat mit einer kleinen Finanzspritze. VWL sind im fünften Vermögensbildungsgesetz (5. VermBG) gesetzlich geregelt. Sie sind eine Leistung des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer. In manchen Betrieben sind sie Teil des Tarif- oder Arbeitsvertrags, in anderen Firmen wiederum werden sie freiwillig gezahlt. Ein Abschluss dieser Sparform ist für Arbeitnehmer besonders attraktiv, da keine eignen Sparleistungen erforderlich sind.Der vom Arbeitgeber gezahlte förderfähige Höchstbetrag liegt bei 40€ im Monat (480€ pro Jahr). Nicht jeder Arbeitgeber zahlt die vollen 40€. Arbeitnehmer können einen verbleibenden Differenzbetrag aus eigener Tasche zahlen. Dies lohnt sich insbesondere dann, wenn ein Anspruch auf staatliche Förderung besteht.VWL haben eine feste Laufzeit, die 7 Jahre beträgt. 6 Jahre werden die monatlichen Einzahlungen geleistet, im letzten Jahr ruht das Kapital. Die Verträge haben eine Mindestlaufzeit (Sperrfrist) von sieben Jahren, in denen man nicht prämienunschädlich verfügen kann. Das bedeutet, dass man einen Vertrag zwar vorzeitig auflösen kann, in dem Fall aber keinen Anspruch auf die staatliche Förderung hat.Nicht alle Arbeitgeber gewähren ihren Arbeitnehmern Vermögenswirksame Leistungen, oder zahlen nur einen Teilbetrag. Wie viel der Arbeitgeber letztlich zahlt, hängt vom Tarifvertrag oder individuellen Vereinbarungen ab. Beschäftige im Bank- / Versicherungswesen sowie der Pharmaindustrie erhalten meist die vollen 40€. Arbeitnehmer im Bereich KfZ / Metall erhalten meist Teilbeträge um die 26 Euro monatlich, bei Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst liegen die Zahlungen häufig nur zwischen 6 und 12 Euro. Sehr kleine Betriebe zahlen manchmal auch keine VWL. Im Zweifel lohnt es sich, beim Arbeitgeber direkt nachzufragen. Fondsparen ist die beliebteste Anlageform. Hierbei werden die monatlichen Arbeitgeberleistungen in einen Sparplan bei einer Fondgesellschaft eingezahlt. Letztere erwirbt von dem eingezahlten Geld regelmäßig Anteile an einem Fondsvermögen. Für die Anlage gibt es grundsätzlich verschiedene Fondsarten. Bei der Vermögenswirksamen Leistung erhalten jedoch nur Aktienfonds die staatliche Förderung. Die Vorteile des Fondsparplans liegen in der attraktiven Rendite sowie der höheren Arbeitnehmersparzulage. Zudem ist Fondsparen nicht zweckgebunden, d.h. die spätere Verwendung des Kapitals ist frei wählbar. Fonds eignen sich daher besonders für Sparer, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses die spätere Verwendung noch nicht absehen können. Wer in Fonds investiert, ist sich des Risikos bewusst, daß Konjunktur und Weltwirtschaft Einfluss auf die Wertentwicklung eines Fonds haben können. Auf längere Sicht gesehen ist die Fonds-Anlage aber dennoch die ertragreichste Variante der Vermögensbildung. Fondsvermögen haben in den letzten Jahrzehnten trotz regelmäßiger weltwirtschaftlicher Schwankungen durchschnittliche Wertsteigerungen von 8% erfahren. Bausparen / Bausparvertrag Die monatlichen Zahlungen aus den VL werden in einen** Bausparvertrag** eingezahlt. Wer einen Bausparvertrag abschließt, hat später Anrecht auf ein zinsvergünstigtes Darlehen. Das eingezahlte Geld ist allerdings zweckgebunden. Es kann also nur für “wohnwirtschaftliche Zwecke�? – also für den Erwerb / Bau oder die Renovierung / Einrichtung einer Immobilie verwendet werden. Bausparen eignet sich somit für Sparer, die in nächster Zeit den Kauf oder die Renovierung einer Immobilie bzw. Wohnungseinrichtung planen. Für Bausparer gibt es mit der Wohnungsbauprämie eine weitere staatliche Förderung. Tilgung von Baudarlehen Die Vermögenswirksame Leistung kann auch für die Tilgung (Rückzahlung) von Baudarlehen verwendet werden. Wer für eine Immobilie einen Kredit aufgenommen hat, kann somit zusätzliche Sondertilgungen leisten. Hierdurch werden die Kreditkosten verringert, der Kredit kann im Ergebnis schneller zurückgezahlt werden. Wichtig ist hierbei, dass im Kreditvertrag Sondertilgungen vereinbart wurden, die Bank also gegen eine zusätzliche Tilgung nichts einzuwenden hat. Bei bestehenden Bauspardarlehen ist dies meist kein Problem. Die Tilgung von Immobilienkrediten wird ebenfalls mit der Arbeitnehmersparzulage gefördert. Ergänzend sollen an dieser Stelle noch die Lebensversicherung sowie der Banksparplan erwähnt werden. Eine Einzahlung der VWL ist auch hier möglich. Diese beiden Sparformen sind jedoch aufgrund der niedrigen Verzinsung derzeit nicht empfehlenswert. Eine staatliche Förderung gibt es für diese beiden Sparformen zudem auch nicht. Quelle:anbieter-vergleichen

Kommentar von gammoncrack ,

http://www.anbieter-vergleichen.de/vl.html

Hier sieht das aber viel übersichtlicher aus! Das Ding da oben, ohne jeglichen Absatz, ist ja ätzend zu lesen!

Antwort
von billy, 113

Eine Alternatve wäre die VWL statt in einen Bausparer in die Betriebliche Altersvorsorge zu investieren. Frag Deinen Arbeitgeber ob die Möglichkeit besteht.

Antwort
von Hanseat, 107

Soll das clever sein ? Was heißt denn ".. wurde immer ... Bausparer für VWL verkauft, ..." ? Von wem ? Wenn Sie selbst "verkaufen", dann kennen Sie die Alternativen. Und pauschal "wegen der hohen Kosten" ist Blödsinn. Und einen Link zu einem 34f-Inhaber ?? Habe die Frage beanstandet.

Kommentar von go4java ,

Ich verstehe Ihre Entrüstung nicht. Entweder haben Sie etwas Konstruktives beizutragen oder ...

Kommentar von gammoncrack ,

..... oder Jürgen wird sich melden.

Erst die Forenrichtlinien nicht lesen und dann auch noch frech werden.

Beanstandung² !!

Antwort
von Primus, 85

Die User unseres Forums sind mit Sicherheit cleverer als Dein Link. Wir riechen sofort Lunte und beanstanden solchen Quatsch!

Kommentar von go4java ,

Ich habe als Privatperson eine ordentliche Frage formuliert und vertaggt. Warum sich die Forennutzer persönlich angegriffen fühlen, verstehe ich nicht. Muss ich aber auch nicht - und Tschüss!

Kommentar von gammoncrack ,

Tschüss!

Kommentar von Primus ,

Mach et jut. ...

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