Frage von Steuerfragen, 34

Absetzbarkeit EDV-Bedarf ( Tonerkartusche, Internet-Security)

Hallo,

ich habe in den letzten Jahren, wenn es um Computerbedarf ging, diesen zu 80% von der Steuer absetzen können, da ich als damalige Lehrerin, ganz besonders für die höheren Klassen, ständig Blätter u.ä. getippt habe und im Internet Informationen etc. dafür gesucht habe. ( Und CDroms von Verlagen eingesetzt etc. etc.) Hatte auch nicht viel Gelegenheit, das Ding wesentlich privat zu nutzen, so dass die Gewichtung ( 80 %) okay war. Jetzt hat ein anderes Finanzamt nach Umzug meinerseits gefunden, dass max. 50 % möglich seien. Weiß jemand, ob es eine Chance hat, dagegen Widerspruch einzulegen bzw. ob es dazu Gesetzesgrundlagen bzw. Urtiele gibt?

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Antwort
von LittleArrow, 24

Als Lehrerin war also der Werbungskostenansatz möglich.

Als ehemalige Lehrerin ist er nicht mehr möglich. Wie willst Du denn als nicht-arbeitende Lehrerin die Notwendigkeit dieser Werbungskosten begründen (siehe § 9 Abs. 1 EStG)? Wenn Dir als ehemaliger Lehrerin dennoch jetzt noch 50 % als WK anerkannt werden, dann würde ich dankbar sein und mich ruhig verhalten.

Jedes FA entscheidet autonom, was allerdings durch Einspruch und Klage Deinerseits erwidert werden kann.

Antwort
von Steuerfragen, 19

"damalige":

= damals Lehrerin, in dem Jahr, um das es geht ( 2013), jetzt , 2015, anderer Beruf ( mit Computernutzung, aber viel weniger) Allerdings habe ich jetzt natürlich auch schon lange Internet Security eines ganz anderen Jahres und die damalige Kartusche verbrauche ich höchstens noch weiter. 

Es ging mir um das Jahr 2013.

Antwort
von billy, 17

Im aktiven Lehrerdienst sind die Kosten in Höhe von 80% (überwiegend berufliche Nutzung) für EDV und Computerbedarf plausibel zu begründen. Solange sich am Status nichts geändert hat kann selbstverständlich auch Widerspruch eingelegt werden. 

Kommentar von vulkanismus ,

[...] vom Support gelöscht.  Einige von uns bemühen sich vergeblich, falsch Begriffe zu bekämpfen, und Du verbreitest sie auch noch. Es ist der Einspruch !!

Und - es hat sich doch was geändert ! Warum schreibt sie sonst "damalige Lehrerin".

Zudem - 80% sind nicht glaubhaft, zumal in den Schulen PC´s zur Verfügung stehen.

Sie soll froh sein, dass sie die früher bekommen hat. Heute sollte keiner mit sowas daher kommen - bei mir wäre er in der Rechtsbehelfstelle gelandet und durchgefallen.

Kommentar von billy ,

„Einige von Euch bemühen sich vergeblich, falsch Begriffe zu bekämpfen…“ Zutreffender ist „andere User, statt falsch Begriff…“ Euer Ziel ist nicht der angeblich falsche Begriff, das liegt doch auf der Hand. Das Du Dich jetzt zum Gehilfen der berufsmäßigen Unruhestifter des Forums machst ist schon bemerkenswert. 

„ Und - es hat sich doch was geändert ! „ Nichts anderes hab ich mit folgendem Satz angemerkt. „ Solange sich am Status nichts geändert hat kann selbstverständlich auch Widerspruch (meinetwegen auch Einspruch) eingelegt werden. „ bedeutet im Umkehrschluss:??? 

Kommentar von Steuerfragen ,

Danke, billy.

Kommentar von billy ,

Bitte gern, bitte sein Sie nicht zu entmutigt hier eine zielführende Antwort zu bekommen. Leider gibt's auch immer wieder User die so einiges vermissen lassen, Kinderstube, und Respekt anderen Menschen gegenüber zum Beispiel.

Antwort
von Privatier59, 16

damalige Lehrerin

Was haben wir uns denn darunter vorzustellen? Ich jedenfalls verstehe unter einer "damaligen" Lehrerin eine Beamtenpensionärin. Da dürfte der Privatanteil viel näher an 100% als an 50% liegen.

Kommentar von LittleArrow ,

Vermutlich handelt es sich bei der ehemaligen Lehrerin ihren jetzigen Ausgaben  für "*Tonerkartusche, Internet-Security*" um Ausgaben für einen nicht versteuerten Nebenverdienstes, z. B. Schülernachhilfe;-)

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