Frage von SilkeR,

Ab wann muß ich in die private Krankenversicherung wechsel?

Hallo, gern würde ich mich selbstständig machen. Zur Zeit bin ich noch über meinem Ehemann mit versichert. Nach Auskunft unserer KK, darf ich montlich 360€ brutto verdienen, damit ich in der gesetzlichen Versicherung bleiben kann. Was mirjedoch recht gering erscheint. Darum meine Frage an Euch: Wieviel darf ich als selbstständige verdienen, um in der gesetzlichen Versicherung bleiben zu können?

Hilfreichste Antwort von demosthenes,

Du musst nie in die PKV wechseln, sondern Du darfst wechseln, wenn Dein regelmässiges Einkommen oberhalb der Pflichtversicherungsgrenze liegt oder Du Dich selbständig machst.

Antwort von MadRampage,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Auch als Selbständige/r darfst Du weiterhin der GKV als "freiwillig Krankenversicherte/r" bleiben, muss dann aber - meines Wissens - den höchstsatz von 14,9% * 3750€ (KV-BBG) zahlen ...

Eine Private ist meist günstiger - zumindest am Anfang. Jedoch gelingt die Rückkehr in die GKV dann nur unter ganz bestimmten Bedinngungen (meist nur mit 'Tricks')

Ich würde einfach mal bei der Krankenkasse Deines Mannes nachfragen.

Antwort von Awando,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Du musst nie in die PKV wechseln. Es ändert sich lediglich der Status von einer Pflichtversicherung in eine freiwillige Versicherung. Die genannte Einkommensgrenze bezieht sich dann auf den max. Verdienst ohne das du eine eigene Versicherung abschliessen musst. Derzeit bist du über deinen Mann versichert. Wenn du mehr verdienst müsstest du eine eigene Versicherung abschliessen.

Antwort von Honey,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die Gesundheitsreform hat die Anforderungen in diesem Segment sogar noch einmal deutlich verschärft. Voraussetzung für den Wechsel ist nun, dass das Jahres-Bruttoeinkommen des Interessenten mindestens drei Kalenderjahre in Folge über der Pflichtversicherungsgrenze von derzeit 48 600 Euro liegt.

Nach Angaben des PKV-Verbandes machen fest angestellte Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Krankenversicherung den Höchstbeitrag zu zahlen hätten, allerdings nur ein Achtel aller Privatversicherten aus. Knapp die Hälfte der Privatpatienten stellen Beihilfeberechtigte und deren Kinder, also vor allem Beamte und deren Familien. Sie können sich privat versichern, ohne über ein bestimmtes Mindesteinkommen zu verfügen.

Auch Selbstständige oder Freiberufler haben die Möglichkeit, jederzeit bei einer Privatversicherung anzuheuern, obwohl ihr Einkommen gerade in den Anfangsjahren häufig deutlich unter der Versicherungspflichtgrenze liegt. Sonderregeln gelten lediglich für selbstständige Künstler und Publizisten, für die die Künstlersozialkasse ein eigenes Sozialversicherungssystem vorsieht. Auch Studenten ohne eigenes Einkommen können sich privat versichern, wenn ab dem 25. Lebensjahr die Familienversicherung ausläuft.

http://www.impulse-gruenderzeit.de/gruenderzeit/?osc_source=google&osc_mediu...

Antwort von VWSV58,

Du kannst über den Ehemann familienversichert bleiben, solange Du Verlust machst, was in der Selbständigkeit anfangs nicht unnormal wäre, ferner auch aus buchhalterischen Gründen ggf. möglich ist, weil zunächst beim Gang in die Selbständigkeit normalerweise Kosten entstehen. Ferner ggf. dann, wenn Deine selbständige Tätigkeit nebenberuflich anzusehen ist ( nicht mehr als 18 Stunden pro Woche ), sonst musst Du eigene Beiträge zahlen als freiwilliges Mitglied. Dann wirst Du eingestuft bei geringem Verdienst mit einer Beitragsklasse für Verdienst 1.916 Euro, hieraus ergibt sich ein Mindestbeitrag in der gesetzlichen Kasse für Deine Mitgliedschaft von ca. 310 Euro incl. Pflege. Diese kannst Du ( auf Antrag ) unterschreiten um so um die 100 Euro, wenn Du einen Antrag auf Beitragsentlastung stellst, hier gibt es aber stringente Vorgaben ( darfst zum Beispiel kaum Vermögen haben ). Frage Deine jetzige Krankenkasse.

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