Frage von moyyo, 22

450 Euro Job oder besser klassische geringfügige Beschäftigung?

Was ist sinnvoller als Student - ein 450-Euro-Job oder eine klassische geringfügige Beschäftigung, die auf 50 Tage begrenzt ist?

Antwort
von Kevin1905, 20

Wenn du 2 Monate am Stück nichts anderes zu tun hast mach eine kurzfristige (so heißt das Ding) Beschäftigung. Über das Semester verteilt ist eine geringfügige Beschäftigung vielleicht sinnvoller (vorsicht wenn du BAFöG bekommst, hier gilt noch die 400,- € Grenze, NICHT 450,- €).

Wie wäre es mit einem Werkstudentenjob?

Antwort
von Rentenfrau, 22

Der 450-Euro-Job kann das ganze Jahr über ausgeübt werden, denn man kann 450 Euro jeden Monat verdienen, seit 1.1.2013 besteht hier Rentenversicherungspflicht, das ist nicht schlecht, gerade für Studenten, da Studienzeiten NICHT mehr in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet werden. Bei der anderen Beschäftigungsart (sie heißt kurzfristige Beschäftigung) kann man 50 Kalendertage im Jahr tätig sein, ohne Begrenzung vom Lohn und es ist versicherungsfrei für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Steuerpflicht besteht aber. Und übrigens: man kann auch einen Minijob mit 450 Euro UND eine kurzfristige Beschäftigung haben.

Antwort
von barmer, 19

Es kommt darauf an, was angeboten wird und wie lange man arbeiten will. Bei der kurzfristigen (nicht der geringfügigen), die Du meinst, kann man mehr verdienen. Aber natürlich nicht auf Dauer. 450 EUR gehen daneben und danach immer.

Als Student hat man ja dann als 3.Möglichkeit auch noch den Werkstudentenvertrag.

viel Glück

Barmer

Antwort
von Lissa, 15

Man kann beides haben, einen Minijob und eine kurzfristige Beschäftigung. Deshalb verstehe ich die Frage nicht.

Antwort
von Rentenfrau, 17

Bei der kurzfristigen Beschäftigung besteht für den Minijobber keine Rentenversicherungspflicht, beim 450-Euro-Job schon, und grade, wenn man lange studiert, und erst später Rentenbeiträge aus Arbeit kommen, tun die Beiträge aus dem Minijob ganz gut.

Antwort
von SBerater, 16

nachdem du die Aktion auf 50 Tage begrenzen willst, meine ich, es ist egal. Es ist sogar beides möglich. Auch nebeneinander. Und damit ist die Frage nach dem entweder oder bzw. was besser ist, für mich nicht korrekt.

Antwort
von Sumpfhexe, 17

In der Regel bieten Firmen einen 450,00 Euro-Job an, fordern aber gleichzeitig die Steuerkarte an.

Grund: Falls es doch mal vorkommen sollte, dass die 450,00 € überschritten wird, so ändert die Lohnabteilung einfach die Schlüsselnummer. Von einer geringfügigen Beschäftigung wird mit einem Klick eine kurzfristige Beschäftigung.

Diese ist aber "kostbar", da sozialversicherungsfrei, aber auf max. 50 Tage im Jahr beschränkt.

Eine geringfügige Beschäftigung ist auf monatlich 450,00€ beschränkt. Man darf auch nur einen "Minijob" über 450,00€ haben. Hast du zwei, dann dürfen diese zusammen max. 450,00€ nicht überschreiten.

Überwachungszentrale hierfür ist die Knappschaft Bahn-See.

Achte bei der Anmeldung des Minijobs auf den Verzicht der Rentenversicherung. Jeder Minijob ist auch per se erst einmal rentenversicherungspflichtig, es sei denn, du verzichtest von Anfang an darauf.

Achtung: Bist du erst mal in der Rentenversicherung drin, bleibst du zwei Jahre versicherungspflichtig. Erst nach Ablauf dieser Frist kannst du das ändern.

Kommentar von Lissa ,

Die Versicherungspflicht endet mit dem Befreiungsantrag und nicht frühestens nach zwei Jahren.

Die minijobzentrale schreibt dazu:

Die Befreiung wirkt in der Regel ab Beginn des Kalendermonats, in dem der Minijobber die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht bei dem Arbeitgeber beantragt, frühestens ab Beschäftigungsbeginn. Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber der Minijob-Zentrale die Befreiung innerhalb von sechs Wochen (42 Kalendertagen) nach Eingang des Befreiungsantrags meldet. Dies erfolgt in der Meldung zur Sozialversicherung (SV-Meldung) mit der Beitragsgruppe „5“ in der Rentenversicherung.

Nach Eingang der Meldung hat die Minijob-Zentrale einen Monat lang Zeit, der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht zu widersprechen. Wenn sie nicht innerhalb eines Monats widerspricht oder ein Verfahren zur Feststellung der Versicherungspflicht einleitet, gilt der Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht als bewilligt.

http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/09_versic...

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