Frage von krisskross,

400Euro Job bei ALG2 Bezug nicht angeben

Meine Freundin, alleinerziehend, 2 Kinder aus einer früheren Beziehung, lebt von ALG2. Wir leben nicht zusammen. Sie möchte nun einen 400Euro Job anfangen. Sie will ihn bei der ARGE nicht angeben und sagt, das kommt nicht heraus, weil das beim Finantamt nicht gemeldet wird, der Job ist nicht sozial-versicherungspflichtig und sie sich den Lohn auf das Konto ihrer Tochter auszahlen wird, welches ebenfalls beim AMT nicht gemeldet ist.Kann das so gehen??? Ich habe Angst, das sie in größte Schwierigkeiten kommt, wenn das doch herauskommt!! Hat die ARGE andere möglichkeitne, davon Wind zu bekommen?

Hilfreichste Antwort von Rentenfrau,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo krisskross, Du solltest Deine Freundin unbedingt von diesem Plan abhalten, denn sie wird sich damit in größte Schwierigkeiten bringen, das geht bis zum Sozialbetrug und sie würde sicher angezeigt und es ginge vor Gericht und die sind bei Sozialbetrug relativ streng. 1. Muß Deine Freundin im Alg-II-Antrag alle Konten der Bedarfsgemeinschaft angeben, meist ist es sogar ein Vordruck, den die Bank selber ausfüllen muß. Die Tochter hat ja auch gewisse Vermögensfreigrenzen, liegt sie drüber, wird es eben angerechnet, das ist im SGB II eben so, bevor der Steuerzahler zahlt, soll eigenes Vermögen aufgebraucht werden. 2. Gibt es den Datenabgleich, das ist kein Geheimnis, dem Jobcenter werden am Jaharesende von der Knappschaft alle 400-Euro-Jobs der Kunden gemeldet und ist da einer nicht bekannt (was leider immer wieder vorkommt), muß sie das Geld zurückzahlen und muß natürlich wegen Sozialbetrug mit einer Anzeige rechnen.

Kommentar von krisskross,

danke für die Infos!! Ich werde aufjedenfall versuchen ihr das Risiko klarzumachen

Antwort von FREDL2,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dann kann ich Deiner Freundin die freudige Mitteilung machen, dass alle Betriebe durchgehend von der Deutschen Rentenversicherung geprüft werden und diese Prüfung schliesst selbstverständlich Minijobs mit ein. Das "Auffliegen" ist also nur eine Frage der Zeit. Auf welches Konto das Geld gezahlt wird ist dabei völlig egal.

Wenn die Freundin bei ihrem Vorhaben bleiben will, soll sie doch gleich mal Rücklagen anlegen. Die wird sie brauchen - für die Rückzahlung von ALGII.

Antwort von Snooopy155,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das was Deine Freundin da palnt ist schlichtweg "Sozialbetrug" und wird in allen Fällen strafrechtlich verfolgt.

Neben dem Rückzahlen des ALG2 ist auch vorher schon das Strafmaß bekannt. Google ein bischen, dann weiß sie es auch.

Zu glauben, die Behören finden das nicht heraus ist trügerisch, denn es werden immer mehr Datenabgleiche vorgenommen die solche Dinge aufdecken.

Antwort von Tina34,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

http://www.sozialhilfe24.de/gesetze/automatisierter-datenabgleich/anzeigen211.ht...

Die Freude wird groß wenn es raus kommt. Sie ist ihrer Mitteilungspflicht nicht nachgekommen und der Glaube das es nicht raus kommt ist auch ein Irrglaube!!!

Antwort von mig112,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Warum nur EINEN Minijob und nicht gleich DREI!?

Wenn es doch so einfach wäre, nicht aufzufliegen... ist es aber nicht!!

Kommentar von krisskross,

Ich habe ihr auch geraten es sein zu lassen oder zumindest zu melden aber sie meint das machen so viele so und es kommt nicht raus

Kommentar von mig112,

Sie soll das Wort "Leistungserschleichung" oder auch "Betrug" googlen.

Antwort von PHAgentur,

Du deine Freundin ist verpflichtet den 400 € Job bei der ARGE zu Melden. Sie hat auf alle Fälle bei der ARGE unterschrieben das alle Veränderungen der ARGE mitgeteilt werden. Dazu gehört die aufnahme einer Arbeit und Änderung der Finanzielen lage. Jede Firma ist auch Verpflichtet die Mitarbeite auch bei 400,00 € Jobs auf geringfügiger Basis bei der Mini Job Zentralle zu Melden. Ich glaube nicht das der Arbeitgeber das Risiko auf sich nimt und jemanden nicht anmeldet. Wenn das bekannt wird machen sich beide Strafbar und das kann sehr Teuer werden für beide.

Antwort von Larkolas,

Gehst du denn nicht arbeiten und kannst für deine Freundin so weit finanziell sorgen, dass sie nicht so einen Scheiß machen muss?

Kommentar von krisskross,

Ich bin berufstätig, verdiene aber nicht die Welt. Ich erfülle ihr hin und wieder etwas, was sie sich so nicht leisten kann,aber sie möchte mir auch nicht gerne auf der Tasche liegen.Schon ein Zusammenziehen in naher Zukunft ist nicht möglich auch wenn wir gerne würden,da es eine Verschlechterung für uns alle darstellt, ihr mein Gehalt angerechnet wird und sie kein Alleinerziehendengeld mehr bekommt.

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