Frage von testacc,

400€ an GF oder Mitarbeiter

Annahme, dass nach Zahlung aller Verbindlichkeiten in einem kleinen Betrieb, noch 400 € pro Monat möglich sind, die ausgezählt werden könnten.

Sollten diese (a) direkt an den alleinigen Geschäftsführer bzw. Gesellschafter gehen oder (b) wäre es unter Berücksichtigung der Knappschaftskosten etc. günstiger, diese 400 € Tätigkeit von der Lebensgefährtin des GF, die die selbe Arbeit (Abrechngen, Terminorganisation, ...) verrichten kann, auszuschütten?

In beiden Fällen wäre auf Grund des geringen Aufwands weniger Stunden im Monat von einer "geringfügigen" Beschäftigung zu sprechen. An den GF dürfte es nur über die Lohnsteuerkarte VI - nicht als Minijob - abgerechnet werden.

Bei einer Lohnauszahlung an eine Angestellte in dieser Größenordnung kommen relativ hohe Kosten für die Knappschaft hinzu.

Welche Variante eignet sich hier besser, wenn auf Grund der Lebensgemeinschaft keine Rolle spielt, ob a oder b die Auszahlung erhält?

PS: Dürfte der Betrieb grundsätzlich ohne GF-Lohn aktiv sein?

Antwort
von Durcheinander,

Also erstmal darf natürlich jeder Betrieb ohne GF-Lohn aktiv sein. Um was für einen Betrieb handelt es sich aber? GmbH nehm ich mal an, oder?

Und warum soll der GF mit Steuerklasse VI abgerechnet werden? Hat er noch eine weitere Tätigkeit? Ohne diese Angabe sind seine Abgaben unklar.

Die Nebenkosten einer "nomalen" AN sind klar, oder? GKV 13%, RV 15% bzw. 18,9% bei Aufstockung (ab diesen Jahr muss ausdrücklich abgewählt werden, wenn nicht gewünscht !), Pauschsteuer 2% sowie Umlage2 oder unter 30AN U1+U2 Bei PKV entfallen aber die 13%. Je nach Situation kann aber auch die RV entfallen.

Antwort
von SBerater,

mir ist die Intention nicht klar, was denn erzielt werden soll.

Die Gesellschaft (wenn es deine ist), zahlt 400 Euro. Je nach Konstrukt kommen ggf. noch Sozialabgaben (arbeitgeberseitig) hinzu. Wenn der GF sozialversicherungsbefreit ist, dann gibt es dazu keine Abgaben.

Wie wäre es denn eine Gewinnausschüttung an den/die Gesellschafter? Die Option fehlt mir.

Kommentar von Tina34 ,

gut das du auch nicht verstanden hast um was es geht.

Ich gehe eher davon aus das die Frage dazu da ist "Steuerverkürzung" zu betreiben bzw. wie er es wohl nennen würde wie die "Steuerlast" am niedrigsten ist.

Mir wäre auch ganz spontan das mit der Gewinnausschüttung eingefallen.

Aber wir sind ja zu doof seine Frage zu verstehen.

Vielleicht sollte er es mit seinem Steuerberater klären.

Kommentar von SBerater ,

die Erklärung ist reichlich unklar. Aber bei 400 Euro ist jedes Konstrukt mehr oder weniger gleich "teuer".

Antwort
von Tina34,

von was reden wir eigentlich Bilanz / EÜ ?

Dir ist schon klar das du Gehalt/Lohn nur an Personen gezahlt werden dürfte die auch dafür arbeiten?

Na ja und wenn du wie du schreibst nur einen "Gewinn" von monatlich 400,- hast dann frage ich mich warum du dir über solche Fragen Gedanken machst!

Kommentar von testacc ,

Der Reihe nach, das ging irgendwie am Thema vorbei.

Die Frage bezieht sich ausschließlich auf die Lohnbuchhaltung.

Wie beschrieben kann diese Tätigkeit wahlweise vom GF oder genauso gut von der optionalen Mitarbeiterin ausgeführt werden. Diese hat bereits in der Vertretung über Monate hinweg die Stunden für die Arbeit aufgebracht und würde diese real erbringen.

Ein Gewinn i.H. von 400 € wurde nur von dir unterstellt. Auch darauf ist die Frage keinesfalls bezogen. Die übrigen Fälligkeiten, Löhne der Vollzeitbeschäftigten, Geldanlagen/Lager und Investitionen ist bereits berücksichtigt und hier auch nicht zur Diskussion.

Es geht lediglich um die Frage, bei welchem Szenario die (Lohn/Neben)Kosten höher wären. Demnach könnte die Arbeit von der jeweils geeigneten Person verrichtet und ebenso auch dieser entlohnt werden.

Kommentar von Tina34 ,

tja und du hast nicht verstanden das die notwenigen Infos zur Beantwortung der Frage fehlen!

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