Frage von Neuling001, 153

2 Fragen zum Verrechnungsscheck

Hallo,

ich habe mal zwei Fragen zum Verrechnungsscheck:

1) Muss ich einen Verrechnungsscheck (wenn ich ihn ausstelle) nur 1x Unterschreiben? Bei Travelers Cheques muss ich (als Aussteller) ja 1x direkt nach dem erhalt unterschreiben, und ein weiteres mal wenn ich ihn dann einlösen möchte. Somit kann die Bank (bei welcher ich den Scheck einlöse) diese beiden Unterschriften gegenprüden.

2) Bei einem Verrechnungsscheck schreibe ich ja in das Feld "An:" den Namen des Begünstigten (der das Geld bekommen soll) rein. Warum? Es heißt doch "An: xxx ODER ÜBERBRINGER". Somit handelt es sich doch eh um einen Inhaberscheck und es ist doch egal, was dort steht.

Antwort
von Heusle, 143

der Fall 1 wird beim Verrechnungsscheck schwer möglich sein, denn du bist ja nicht derjenige, der den Scheck bei der Bank einlöst. Und damit kannst du auch nicht in Gegenwart eines Bankers unterschreiben.

Du unterschreibst 1-mal.

Es ist ein Verrechnungsscheck und du solltest schon ein Interesse haben, dass das Geld dort ankommt, wo es soll. Ob du nun den Begünstigten nennen musst oder nicht, steht im Gesetz: http://www.gesetze-im-internet.de/scheckg

Der Gegünstigte wird beim Einreichen des Schecks bei der Bank unterschreiben.

Kommentar von Heusle ,

hier gibt es weitere Infos http://de.wikipedia.org/wiki/Scheck

Kommentar von Neuling001 ,

Natürlich habe ich Interesse, das das Geld dort ankommt wo es ankommen soll. Allerdings habe ich diese Sicherheit durch den Verrechnungsscheck NICHT. Es heißt ja: "An: Person XY oder ÜBERBRINGER". Damit enthält das Geld entweder die Person xy, oder eben der Überbringer. Es handelt sich damit nach meiner Ansicht also um einen Inhaberscheck.

Was mit jetzt unklar ist, ist warum ich überhaupt schreibe: "An: xy", wenn es sich eh jede X-Belibige Person gutschreiben lassen kann welche im Besitz des Schecks ist.

Antwort
von stratege, 115

Den Scheck unterschreibt der Einreicher bei seiner Bank dann auf der Rückseite und gibt dort auch seine Kontonumnmer an, wohin der Scheck gutgeschrieben werden soll. Ein Verrechnungsscheck muß immer aufs Konto gehen, du kannst Zusatz oder Überbringer streichen oder belassen, für dich keine Auswirkung. Streichst Du es nicht, kann der Empfänger den Scheck nochmals weitergeben. Aber eine Barauszahlung geht eben nicht. Und es ist immer nachvollziehbar, auf welches Konto er eingereidht wurde.

Antwort
von Privatier59, 88

Dir ist der Unterschied zwischen Inhaberscheck und Orderscheck offenbar nicht bekannt. Das was die Banken als V-Schecks ausgeben sind Inhaberschecks. Wie der Name schon sagt, können die von jedem Inhaber des Schecks vorgelegt werden. Es ist daher ein Risiko diese Schecks zu versenden. Dieses Risiko wird allerdings durch den Zusatz verringert "Nur zur Verrechnung", denn welcher Dieb läßt schon über sein Konto einlösen?

Wer ganz sicher gehen will, besorgt sich von seiner Bank Orderschecks, erkennbar am roten Rand. Die können nur von der als Empfänger genannten Person oder einer anderen Person per Order des Empfängers eingelöst werden.

Was ich mich frage ist allerdings, wieso denn überhaupt Scheckzahlung, wieso nicht Überweisung.

Kommentar von gammoncrack ,

DH! Das erklärt es!

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