Frage von HochTief 09.10.2008

16 jährigen freie Hand beim Onlinebroker lassen: Verantwortungsvoll?

  • Antwort von obelix 09.10.2008
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    die frage ist sicherlich, ob ihm jemand beratend über die schulter schauen kann. wenn ihm klar ist, dass er alles verlieren kann und er lieber sein geld an der börse "ausgibt" als sich was zu kaufen, dann sehe ich wenig probleme (mit der nötigen unterstützung).

    im derzeitigen marktumfeld ist es jedoch schwer, überhaupt eine anlage zu finden, bei der auch er gewinnen kann. daher finde ich die idee mit dem demoportfilio (@angy30) sehr gut. dann spürt er verluste, ohne wirklich verloren zu haben.

    zu der rechtlichen lage (unter 18) kann ich wenig sagen.

    ach ja: auch buffet hat wohl als jugendlicher damit begonnen, investitionen zu tätigen. und jetzt ist er einer der reichsten :)

  • Antwort von demosthenes 09.10.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Rechtlich darf ein 16-jähriger das noch nicht.

    Allerdings bieten viele Banken die Möglichkeit, ein "Musterdepot" einzurichten, in das er dann seine Lieblingspapiere einbuchen kann, ohne sie tatsächlich zu kaufen und ohne "echte" Gewinne und Verlusten einzufahren.

  • Antwort von angy30 09.10.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Soweit mir bekannt ist, fallen derartige Geschäfte nicht unter den Taschengeldparagraphen. Und so lange er nicht volljährig ist, sind derartige Geschäfte für Ihn nicht möglich. Es ginge nur unter den Namen der Eltern. Aber es besteht die Möglichkeit, ein Musterdepot anzulegen, und nur so zu tun, als ob. Das ist, glaube ich, mittlerweile bei jeder Bank möglich. So hat Dein Neffe Gelegenheit, erst mal ohne "reale Knete" auszuprobieren, ob er wirklich alles so managt, wie er glaubt.

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