Frage von DanielUp, 23

§ 33 Rechnungen über Kleinbeträge, ohne Steuernummer oder doch mit ?!?

Hallo,

ich arbeite gelegentlich bei einem Verein. Da stelle ich auch die Rechnungen und bis jetzt ohne Steuernummer hat's wunderbar funktioniert. Nun habe ich noch ein Mal 2 Rechnungen gestellt, da aber eine neue Mitarbeiterin eingestellt wurde, die etwa schärfer meine Rechnungen angeschaut hat. Nun verlangt Sie meine Steuernummer, was ich allerdings vermeiden möchte! Ich habe im Internet nachgeschlagen und da steht tatsächlich, dass man eigene Steuernummer reinschreiben soll. Im Internet steht auch (im § 33 Rechnungen über Kleinbeträge die kleiner sind als 150 EUR ) müssen keine Steuernummer haben. **Nun habe ich meine Rechnungen in mehrere Rechnungen aufgesplittet, die kleiner/gleich 149 EUR sind!!!

Nun behauptet die Dame, dass sie trotzdem meine Steuernummer braucht, hat sie recht? Was kann ich noch machen, um das Geld zu bekommen.**

Mit besten Grüßen Daniel

Antwort
von MelchiorBlaese, 13

Hallo Daniel,

ich empfehle dir, dass du eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beantragst und diese statt deiner Steuernummer auf die Rechnung schreibst. Anhand der USt-ID-Nr. kann niemand beim Finanzamt Informationen über dich bekommen.

Ich persönlich mache das auch so ;)

Hier habe ich auch einen Artikel über das Thema geschrieben: Werbung durch Support gelöscht

Viele Grüße

Kommentar von vulkanismus ,

Auf Deinen eigenen Wunsch hin melde ich mich ausnahmsweise wieder öffentlich. Ich weise aber darauf hin, dass es zu diesem Thema nichts zu diskutieren gibt. Es gilt lediglich festzustellen, dass Deine Behauptungen falsch sind.

Wozu sollte jemand eine USt-ID-Nummer beantragen, wenn er nur Kleinrechnungen innerhalb Deutschlands ausstellt. Ein dummer Ratschlag.

"Anhand der USt-ID-Nr. kann niemand beim Finanzamt Informationen über dich bekommen." Auch anderweitig bekommt man von Finanzamt keinerlei Auskünfte. Also ein völlig wertloser Satz.

In Deinem Link behauptest Du, dass jeder Mensch eine Steuernummer hat. Da auch dies totaler Quatsch ist, empfehle ich allen, von XXX großen Abstand zu halten.

Kommentar von MelchiorBlaese ,

Gut, danke... Ich denke, dass eine sachliche, öffentliche Diskussion deutlich sinnvoller ist, als mir private Nachrichten zu schicken. Davon hat der Fragesteller schließlich nichts.

Und dann nehme ich auch gerne Stellung ;)

  1. Mein Ratschlag war ein Tipp, wie ich es persönlich handhabe. Daran kann nichts falsch sein. Da eine USt-ID-Nr. in 5 Minuten online beantragt ist, hält sich der Aufwand doch stark in Grenzen.

  2. Ich habe als Sachbearbeiter schon hunderte oder tausende Male beim Finanzamt angerufen und am Telefon wurde noch nie überprüft, ob ich eine Vollmacht habe, um Informationen zu einer bestimmten Steuernummer einzuholen. Die Sachbearbeiter im Finanzamt dürfen zwar eigentlich nichts sagen, aber wenn man ein wenig geschickt fragt, bekommt man schnell sensible Informationen. Mit einer USt-ID-Nr. kannst du dieses (geringe) Risiko vollkommen eliminieren.

  3. In meinem Link weise ich darauf hin, dass man die USt-ID-Nr. nicht mit der Steuernummer verwechseln darf und ich gehe kurz darauf ein, wann man eine USt-ID-Nr. braucht. Der Text ist keine wissenschaftliche Ausarbeitung (soll es auch gar nicht sein), aber er bietet Fachfremden die Informationen, die wichtig im Bezug auf USt-ID-Nrn. sind. Vor diesem Hintergrund halte ich deine Empfehlung auch für ziemlich unangebracht.

Viele Grüße

Melchior

Kommentar von vulkanismus ,

Wie ich schon sagte bedürfen Deine Fehler keiner Diskussion, sondern nur einer Korrektur. Der Fragesteller hätte etwas davon gehabt, wenn Du dies selbst getan hättest, ohne von einem anderen im Forum als Falschinformant entlarvt zu werden.

Ich kann mir online auch in fünf Minuten zehn Tonnen Klopapier kaufen. Das ist in Zusammenhang mit der Sachlage genauso sinn- u. nutzlos wie Dein Tipp.

Als Mitarbeiter (nicht Sachbearbeiter) eines Steuerberaters beim Finanzamt anzurufen, ist leider traurige Sitte bei dieser "Spezies". Mach das mal bei meinem Heimatfinanzamt - schon bist Du den Job los.

Wenn Du dort Infos bekommen hast, so hat dies nichts mit irgendeiner Nummer zu tun. Die hättest Du auch mit der ID bekommen - schliesslich ist es ein Klaks von der auf die St.Nr. zu kommen.

Wenn Du Fachfremden weissmachen willst, dass jeder eine St.Nr. hat - welchen Blödsinn verzapfst Du dort dann noch?

Daher ist meine Empfehlung Bürgerpflicht.

Kommentar von MelchiorBlaese ,

Schade, dass es offensichtlich nicht möglich ist, mit dir in einem sachlichen Ton zu sprechen.

Aber um dir Daniel noch einmal einen Hinweis zu geben, kann ich dir diesen Artikel empfehlen: Werbung durch Support gelöscht

Der beseitigt hoffentlich alle Unklarheiten im Bezug auf steuerliche Nummern ;)

Insbesondere möchte ich auf folgende Passage hinweisen:

Die Öffentlichmachung der Steuernummer birgt große Missbrauchsgefahren, da sie als eine Art Codewort beim Finanzamt Zugang zu pikanten Firmeninterna schaffen kann.

Ich wünsche ein schönes Wochenende :)

Kommentar von vulkanismus ,

Sachlich ist, dass Du Fehler nicht einsiehst und auch nicht berichtigen willst.

Deinen Link habe ich wegen Werbung beanstandet.

Zudem ist er wieder mal Quatsch, weil er nur die Meinung einer Steuerberaterin wiedergibt (nenne mir die Missbrauchsgefahren).

Unklarheiten bestehen nicht - warum wolltest gerade Du, der davon deutlich weniger versteht als ich, sie beseitigen!

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