Versicherungsschutz - neue und gute Antworten

  • Ist es möglich, wenn ich ausdrücklich dazu einwillige, während der Schwangerschaft länger als bis 20 Uhr zu arbeiten? Wie ist das dann mit Versicherungsschutz?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    geregelt ist es im Normalfall eindeutig im § 8 des Mutterschutzgesetz

    " werdende und stillende Mütter dürfen nicht zwischen 20 Uhr und 6 Uhr beschäftigt werden " !

    Ämter für Arbeitsschutz, können in begründeten Einzelfällen Ausnahmen von den vorstehenden Vorschriften machen.  z.B. in solchen Fällen, wenn sich die Schwangeren selbst mit den Nachtarbeitszeiten einverstanden erklären.

    Soweit alles gut und schön ! Ich würde aber dennoch zu deiner eigenen Absicherung und die des Arbeitgebers, diesbezüglich zu einer Unbedenklichkeitsbescheinigung durch den Frauenarzt raten.  

    Kommentar von ManGo85 ,

    Danke für den Tipp!
    Es handelt sich nicht direkt um Nachtarbeit, sondern um Arbeitszeiten bis max. 20.45 und 1 Tag im Monat bis 22.30, oder evtl. mal früh ab 5.45. Deswegen habe ich auch gar kein Problem damit. Allerdings macht mein Chef sich jetzt Sorgen, dass er sich trotz dieser kurzen Zeit des Überziehens strafbar macht, falls da mal was passiert. Ich persönlich halte das für sehr unwahrscheinlich und selbst wenn auf dem Heimweg ein Wegeunfall passieren sollte (wo das Risiko vielleicht noch am höchsten ist), prüft doch dann sicher keiner nach, ob ich bis 20.00 oder 20.30 gearbeitet habe - oder?
    Eine Unbedenklichkeitserklärung würde ich sicher von meiner Frauenärtztin bekommen, da es ja überschaubare Zeiten sind. Aber muss ich das jetzt wirklich beim Amt für Arbeitsschutz anmelden?

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    Alles gut dann und extra melden, nein  ! Ist nur für den Fall, falls Arbeitsschutz Kontrollen sind. Damit wären beide Seiten abgesichert.