Unterhaltsrecht - neue und gute Antworten

  • Thema Grundsicherung erwachsenes Kind, Unterhalt
    Antwort von Henrik123 ·

    Die Aussagen der beiden Mitglieder oben sind falsch. Grunsicherung bei der die grenze von 100.000 Eur gilt, gibt es nur bei DER Grundsicherung. Diese wird nur Personen gewährt die Über 65 Jahre alt sind. In allen anderen Fällen heißt es Hilfe zum Lebensunterhalt. Bei der Hilfe zum Lebensunterhalt kann eine normale Unterhaltsprüfung (ohne 100.000€) stattfinden. Die Selbstbehalte findet man bei der Düsseldorfer Tabelle. Diese sind zur Zeit 1300,- EUR für den Unterhaltspflichtigen und 1040,- EUR für den Ehepartner.

  • Ehe, Scheidung und Unterhaltsrecht: könnte ich die Scheidung herauszögern und was steht mir zu?
    Antwort von rewistu ·

    also spätestens nach drei Jahren vermutet das Gesetz unwiderlegbar, dass die Ehe gescheitert ist. Dann wird sie auch geschieden. Allerdings kann die Ehe auch nach einem Jahr schon geschieden werden, selbst, wenn ein Partner das nicht will. Das ist der Fall, wenn das Gericht, sich dennoch überzeugt, dass die Ehe gescheitert ist. Siehe hier: https://www.online-scheidung-deutschland.de/scheidungsrecht/voraussetzungen-fuer...

  • Hallo Zusammen, bin ich als Vater ohne Sorgerecht meines 12jährigen Sohnes, dazu verpflichtet, mich an den Kosten seiner Zahnklammer zu beteiligen?
    Antwort von ellaluise ·

    Bei nicht medizinischer Indikation wahrscheinlich nicht.

    Aber:

    Mein Mann und ich sind Eltern zweier Kinder, die ebenfalls eine Zahnspange getragen haben, ohne Kostenbeteilung der Krankenkasse. Auch hier haben Eltern bezahlt.

    Die Fehlstellungen müssen schon erheblich sein, damit die KK zahlt!

    Also sollte man es sich nicht ganz so einfach machen.

    Will auch der Sohn die Spange? Könntest du es dir leisten? Das sind Fragen,die du dir auch stellen solltest.

    Der Kieferorthopäde wird einen Heilplan und Kostenvoranschlag machen. Bei uns z.B. waren 2-mtl. Raten vereinbart.

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    Kommentar von RexCramer ,

    Hallo, mein Sohn ist 12, ich glaube da geht es nicht darum ob er will oder nicht. Immerhin geht es um seine Gesundheit. Leisten könnte ich es mir eben nicht daher habe ich mich ja extra hier angemeldet um eben diese Frage zu klären ob ich dazu verpflichtet bin. 

  • Hallo Zusammen, bin ich als Vater ohne Sorgerecht meines 12jährigen Sohnes, dazu verpflichtet, mich an den Kosten seiner Zahnklammer zu beteiligen?
    Antwort von NasiGoreng ·

    Ey Alder, ehelich oder nicht, es ist Dein Sohn. Warum willst Du Deinen Anteil nicht zahlen? Kannst Du nicht oder bist Du nur geizig? Geiz ist nicht geil, sondern nur unsympathisch. 

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von RexCramer ,

    Ey Alder???? Warum bist Du nicht höflich? Kannst Du nicht oder bist Du einfach nur schlecht erzogen? Unhöflichkeit ist nicht geil sondern einfach nur unsympathisch!

    Und bevor Du hier verurteilst, vielleicht erstmal die Gründe anhören! Es geht hier nicht um zahlen wollen! Klar ist es mein Sohn, deshalb zahle ich Unterhalt und beteilige mich auch an sonstigen Kosten, aber irgendwann ist die finanzielle Grenze erreicht, ab der nicht mehr geht. Kann halt nicht die Kohle mal eben aus dem Ärmel schütteln. 

    Das nächste mal also erstmal überlegen bevor Du drauf los schreibst!

  • Hallo Zusammen, bin ich als Vater ohne Sorgerecht meines 12jährigen Sohnes, dazu verpflichtet, mich an den Kosten seiner Zahnklammer zu beteiligen?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    in einem ähnlichen Fall wurde die Klage auf Zuzahlung zum Nachteil der Kindesmutter entschieden:

    " die Kosten der Zahnspange hätte die Krankenkasse zu 80 Prozent übernommen, wenn die nachweislich medizinisch notwendig gewesen wäre. Doch das konnte die Mutter nicht belegen. Deshalb habe sie hierfür auch keine Ansprüche gegenüber dem Vater, so das Gericht. Er müsse nur zahlen, wenn es medizinisch erforderlich ist und er vorher darüber informiert wird."

    Gruß ! 

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von RexCramer ,

    Vielen Dank schon mal, allerdings klingt es etwas komisch wenn die Mutter es nicht belegen kann, dass eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, denn immerhin muss es ja ein Rezept oder ähnliches vom Kiefernorthopäden vorliegen, woraus dies hervorgeht.  In meinem Fall ist es jedenfalls so, daher hilft mir die Antwort leider nicht wirklich weiter.

    Kommentar von Snooopy155 ,

    Wieso hilft Dir die Antwort nicht weiter?  Der Krankenkasse wurde doch ein Befund vorgelegt, aus denen hervorgeht, dass die medizinische Notwendigkeit nicht gegeben ist; sonst würde ja die Kasse zahlen. Es muß die Mutter halt noch ein oder zwei Jahre warten, dann vergrößert sich der Überbiss mit dem Wachstum des Sohnes möglicherweise.

    Kommentar von RexCramer ,

    Naja, laut seiner Mutter besteht sehr wohl eine medizinische Notwendigkeit, jedoch zahlt die Krankenkasse erst ab einem Überbiss von 6mm und er hat nur 5mm. Somit sind die kompletten Kosten selbst zu zahlen. Und ein zwei Jahre warten kommt nicht in Frage, da sich der Überbiss auf den gesamten Knochenbau auswirkt. 

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    ich lese gerade Snooopy155 war fixer mit der passenden Antwort   ;-)

    dann nur noch folgendes zu den Kosten. Falls die medizinische Indikation gegeben ist, dann ist es so:

    Die Krankenkasse trägt 80 Prozent der Kosten der Behandlung für Kinder und Jugendliche. Die restlichen 20 Prozent müsst ihr als versicherte Elternteile zunächst selbst bezahlen. Erst wenn das Kind die Behandlung erfolgreich abgeschlossen hat, erstattet die Kasse den Eigenanteil wieder zurück. 

    Also, sollst du nur anteilig in Vorkasse gehen, bekommst deinen Anteil später jedoch erstattet. Ist die Kindesmutter vielleicht alleinstehend, dann ist die Frage nach Kostenbeteiligung legitim. 

    Insofern ist es nicht ganz richtig, dass du die Hälfte der Kosten tragen musst. Nur   v o r e r s t , bis Behandlungsende ! 

    Lass dir u.U. die Zahlung von der Mutter schrift. bestätigen, man weiß ja nie......ob es evtl. später Probleme mit der Rückzahlung gibt. 

    google mal nach : " kosten zahnspange kinder "  ....... da kannst du alles in etwa so oder ähnlich nochmals nachlesen. 

    Kommentar von RexCramer ,

    Wenn es so ist dass die Krankenkasse 80% übernimmt egal wie groß der Überbiss ist, wäre es ja in Ordnung, die Mutter meines Sohnes hat es anders erzählt. Dann werde ich mal mit der Krankenkasse sprechen. 

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    KK fragen ist schon mal gut, denn wir  haben hier anscheinend ein Verständigungsproblem. 

    nochmals.........wenn es lt. der Bestimmungen der KK bei dieser Diagnose  (5 mm Überbiss) n o c h  k e i n Handlungsbedarf gibt, dann zahlt sie die Behandlung auch nicht. Will die Mutter die Behandlung zum jetzigen Zeitpunkt dennoch durchsetzen, muss sie bzw. müsst ihr euch ggf. die Kosten teilen. 

    Warum will sie nicht ein/zwei Jahre warten, dann steht die Diagnose u.U. bei 6 mm und die KK zahlt vorerst die 80% und nach Behandlung die gesamten 100% !