Stromanbieter - neue und gute Antworten

  • Muss ich Strom bezahlen obwohl ich nicht mehr in der Wohnung wohne?
    Antwort von Sandra28 ·

    Vielen, vielen Dank für eure Antworten. Das hat mir sehr weitergeholfen. Dann werde ich mal direkt einen Brief an die Stadtwerke schreiben.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von ffsupport ,

    Hallo Sandra28,

    wenn Du Dich für hilfreiche Antworten extra bedanken möchtest, so achte bitte darauf, dass Du das in Zukunft über das Kommentarfeld zu der betreffenden Antwort tust. So kann der Bezug auch später nicht mehr verloren gehen, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind.

    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße

    Ria vom finanzfrage.net-Support

  • Muss ich Strom bezahlen obwohl ich nicht mehr in der Wohnung wohne?
    Antwort von billy ·

    Du musst weder den Strom der letzten Monate bezahlen noch für das abstellen /sperren des Stromanschlusses durch die Stadtwerke aufkommen.  Nach der Kündigung des Drittanbieters fällt die Stromversorgung zunächst an den örtlichen Grundversorger (Stadtwerke). Den Widerspruch des Vertrages der Stadtwerke hätte ich aber auf jeden Fall schriftlich erledigt, wegen der Nachweispflicht. In dem Schreiben hättest Du gleichzeitig auf die weiteren Nutzer des Anschlusses (die Mitbewohner) hinweisen müssen. 

  • Muss ich Strom bezahlen obwohl ich nicht mehr in der Wohnung wohne?
    Antwort von gandalf94305 ·

    Du hattest einen Vertrag mit einem anderen Unternehmen als dem Grundversorger (Stadtwerke) und hast diesen gekündigt. Diese Kündigung wurde Dir bestätigt.

    Damit fällt mangels Anmeldung bei einem neuen Stromanbieter die Vorsorgung zurück an den Grundversorger, d.h. in Deinem Fall wohl die Stadtwerke. Dazu hätte ein Grundversorgungsvertrag geschlossen werden müssen, dem Du jedoch widersprochen bzw. den Du nicht unterschrieben hast (Du wohnst dort ja auch nicht mehr).

    Allerdings wurde weiterhin Strom entnommen, so daß nach § 2 Abs. 2 StromGVV der Grundversorgungsvertrag zustandekam. Nur eben nicht mit Dir. Die tatsächliche und rechtliche Verfügungsgewalt über den Anschluss hatten nämlich die übrigen Mieter, die in der WG verblieben. Im schlimmsten Fall wäre dies der Vermieter als Anschlussinhaber. Gegen diese richtet sich der Anspruch des Grundversorgers.

    Der Grundversorger hat Deine Adressdaten und wendet sich daher an Dich.

    Daher:

    Kündigungsbestätigungen, Vertragsthemen und andere kommerziell relevante Dinge solltest Du nicht telefonisch erledigen, sondern immer schriftlich bzw. es wird Dir kurz nach einem Telefonat schriftlich die Auswirkung bestätigt.

    Du kannst nun einen netten Brief aufsetzen und mitteilen, wie die Sachlage ist:

    - Kündigung des Vertragsverhältnisses mit Deinem Stromanbieter (schriftlich bestätigt)

    - Auszug aus der Wohnung zum xx.xx.2015 und Abmeldung von der bisherigen Adresse (Ummeldung schriftlich bestätigt)

    - Es verbleiben unter der bekannten Adresse als Mieter folgende Personen als einzige Anschlussnutzer: A, B, ... Der Vermieter ist Anschlussinhaber: V. Diese Personen sind die einzigen, die tatsächlich bzw. rechtlich über den Anschluss verfügen.

    - Die Stromentnahme nach Deiner Kündigung erfolgte ausschliesslich durch die verbleibenden Mieter. Damit wurde zwischen den Mietern und dem Grundversorger konkludent ein Vertrag geschlossen, jedoch in Verletzung von §2 StromGVV nicht beim Grundversorger angemeldet.

    - Ansprüche sind daher gegen die verbleibenden Mieter zu richten.

    Du hast alles richtig gemacht und nun müssen die Stadtwerke ihre Verträge sortieren.

  • Kann es wirklich sein, dass Ökostrom günstiger ist als normaler Strom?
    Antwort von daheli ·

    Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom! Es wird uns z.B. Strom aus Wasserkraft als Ökostrom verkauft und ist wohl mit eine der größten Umweltfreveleien schlechthin. Wasserkraftwerke die sich in Fließgewässern befinden querverbauen die Gewässer und hindern Fische an ihrem Zug zu ihren Laichgebieten. Dieses könnte man durch Besatzmaßnahmen ausgleichen, was aber nicht mit den an den Standort angepassten Arten zu vergleichen ist. Noch schlimmer verhält sich das Ganze in Hinsicht auf die Turbinen, die sich in den Betonmauern befinden. Sie töten und verstümmeln Fische, bestimmte Arten annähernd zu 100%, wie den Aal. Die Turbinen üben einen derart hohen Druck insbesondere auf Brutfische aus, dass Schwimmblase und sogar die Blutgefäße aufplatzen. Nachlesen kann man das alles in der Doktorarbeit vom Biologen Manfred Holzner. https://mediatum.ub.tum.de/doc/603570/603570.pdf

    Ergo: Was uns als "grüner" Strom verkauft wird ist in Wirklichkeit "roter" Strom! BLUTROT !!!

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