Steuerklasse - neue und gute Antworten

  • Steuerklassenwechsel vor Abfindungszahlung?
    Antwort von EnnoBecker ·

    Ich muss vielmals beim Fragesteller um Entschuldigung bitten. Ich bin im Thread verrutscht und habe mich leider verirrt.

    Der in Frage stehende Wiedergänger aus dem Juraforum steht hier:

    https://www.finanzfrage.net/frage/abfindung-wie--wann-am-besten-ausbezahlen-lass...

    Ich nehme daher alles zurück und bestätige, dass die Frage hier der anderen vielleicht etwas ähnlich sehen mag, aber alle meine Behauptungen hier in diesem Thread sind haltlos und aus der Luft gegriffen.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von gammoncrack,

    DH! Dazu gehört was!

    Kommentar von TripleMum,

    Ok, Entschuldigung akzeptiert.

    Kommentar von EnnoBecker,

    Danke.

    Da kann ich ja wieder aus der Ecke rauskommen....

    Kommentar von Gaenseliesel,

    bleib mal ruhig noch etwas in deiner " Ecke " ? ;-))) lese gerade diesen Thread...... da bist du ja ganz schon aus der Spur gerutscht . Sei doch nicht so angriffslustig, wohl schlechten Tag gehabt, Enno ? ;-))

    Kommentar von EnnoBecker,
    wohl schlechten Tag gehabt, Enno ?

    Gibt es andere?

    Dieses ganze Weihnachtsgesumms geht mir auf den ...naja, egal. Arbeitsmäßig ist Endspurt und ich weiß heute, dass ich nicht die Häkfte von dem weggearbeitet kriege, was müsste.

    Da guckt man dann schon mal etwas oberflächlicher ins Form. Meine Schuld, ich hätte ja den Rand halten können.

    Kommentar von Gaenseliesel,

    nun ja, es gibt Schlimmeres ! Du hast ja noch die Kurve gekriegt und TripleMum ist anscheinend nicht nachtragend.

    Ja so kann s geh'n mit der Oberflächlichkeit ;-)) Der Jahresendspurt ist doch bald vorbei. Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht ! K.

    Kommentar von EnnoBecker,
    Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht

    Das wird der entgegenkommende Zug sein.

  • Nachzahlung bei Steuerklasse 3 als verheirateter Allinverdiener?
    Antwort von wfwbinder ·
    1. Kindergeld ist kein Einkommen, sondern eine Transferzahlung, für die es eine Günstigerprüfung mit dem Kinderfreibetrag gibt.

    2. Elterngeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt.

    3. Jahresbrutto damit insgesamt 70.000,-

    Wegen des Progressionsvorbehalts auf das Elterngeld nach meinem Rechner 484 Euro Nachzahlung

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Andy576,

    Vielen Dank für die schnelle konkrete Antwort!! Ich war unsicher, weil ja die wenigen Steuern bei Klasse 3 durch mehr Steuern in Klasse 5 zum Teil ausgeglichen werden. Und wenn ich Alleinverdiener bin zahle ich nur die wenigen Steuern. Im Vergleich zu Steuerklasse 4 zahle ich mit 3 ca. 4.000€ weniger im Jahr und ich dachte die muss ich dann zurückzahlen. Danke!

    Kommentar von EnnoBecker,
    durch mehr Steuern in Klasse 5 zum Teil ausgeglichen werden.

    Das ist zwar richtig, aber deine Frau hat keine Steuerklassen und keine "mehr Steuern". Zudem kommt, dass die "mehr Steuern" tatsächlich nur zum teil ausgleichen. Bei 3/5 droht deshalb fast stets eine Nachzahlung.

    Hier droht sie, weil das Elterngeld dem PV unterliegt. Ob das durch Werbungskosten, Sonderausgaben, haushaltsnahe Dienstleistungen usw. kompensiert werden kann, kannst nur du selbst ermitteln.

    Und dein Finanzamt.

    Kommentar von wfwbinder,

    @Andy576

    Steuerklasse 5 mit mehr steuern ist ja gut und schön, nur Deine Frau hat ja gar ncihts, wo Lohnsteuer abgezogen wird. Also witzlos das Ganze.

    Kommentar von Mikkey,
    Im Vergleich zu Steuerklasse 4 zahle ich mit 3 ca. 4.000€ weniger im Jahr

    Der Unterschied liegt eher bei ca. 6000, aber das nur am Rande

    Kommentar von Andy576,

    Wie sieht das aus wenn ich mit 70.000€ die Klasse 3 und meine Frau die Lohnsteuerklasse 5 nimmt und ein Einkommen in Höhe von 11.000€ pro Jahr hat. Dafür kein Elterngeld. Dann werden alle Einkommen addiert (70.000€ Verdienst + 11.000€ Verdienst + 4.416€ Kindergeld). Wie wird dann diese Summe versteuert? Mit 4? Dann kommt sicher eine hohe Nachzahlung raus.

    Kommentar von EnnoBecker,

    Das mit dem Kindergeld musst du dringend nochmal lesen.

    Kommentar von Andy576,

    Stimmt, ohne Kindergeld, da Transferleistung...

    Kommentar von EnnoBecker,

    Richtig.

    Aber siehe oben:

    Sonderausgaben, haushaltsnahe Dienstleistungen usw

    Du musst selbst durchrechnen, hier kann das keiner für dich tun, es sei denn, du legst hier dein Steuerleben offen.

    Kommentar von wfwbinder,

    Bei den Verhältnissen: 70.000,- brutto mit St-Kl. III und 11.000,- brutto mit 5, habt ihr während des Jahre monatlich ca. 600,- Euro mehr und zahlt ca. 4.800,- nach.

    Bei steuerklassenkombination IV/IV habt ihr monatlich ca. 600,- weniger, aber dafür am Jahresende ca. 2.400,- Erstattung.

    Ich würde III/V als Kombination nehmen und monatlich 400,- auf ein verzinsliches Konto einzahlen. auch 20 Euro pro Jahr kann man einstreichen.

    Kommentar von Andy576,

    Ich habe die Konstellation 70.000€ mit Klasse 3 und 11.000€ mit Klasse 5 mal im Einkommenssteuerrechner auf www.bmf-steuerrechner.de eingegeben. Der errechnet eine Nachzahlung von ca. 1350€. Laut diesem Rechner beträgt die Einkommenssteuer für 81.000€ ca. 13.850€ im Jahr. Gezahlt haben wir ca. 12.500€. Schaue ich in die Splittingtabelle 2014 stehen bei 80.000€ ca. 17.880€ Steuern. Also ca. 4.000€ mehr als der Rechner vom Bundesfinanzministerium ausspuckt. Bin echt verwirrt. Trotzdem Danke für die Antworten!

    Kommentar von wfwbinder,

    @Andy576

    Ich denke, dass Du den unterschiedlichen Rechnerkonzepten aufgesessen bist.

    Einer arbeitet als Ausgangsgröße mit dem Zu versteuernden Einkommen, was man selbst ermitteln muss. andere arbeiten mit den Bruttoeinkünften und ziehen Pauschalen selbst ab.

    beim bmf Rechner steht extra davor z.v.E. zu versteuerndes Einkommen.

    Also nach Abzug der beiden Arbeitnehmerfreibeträge von je 1.000,- und nach Abzug der Sonderausgaben (ggf. 36,- Euro pauschale) udn der Vorsorgepauschale.

    Gehst Du auf der gleichen Seite in den Lohnsteuerrechner ist der Ausgangspunkt der Bruttolohn.

    Kommentar von Andy576,

    Ich hab jetzt mal weiter recherchiert: Jahresbruttoeinkommen 70.000€ mit Steuerklasse 3 Jahresbruttoeinkommen 11.000€ mit Steuerklasse 5 Gesamtjahresbruttoeinkommen 81.000€ Abzüglich lohnsteuerfreibetrag für beide ca. 16.600€ Abzüglich Werbekostenpauschale für beide ca 2.000€ Ergibt ein zu versteuerndes Einkommen von ca. 62.400 Ergibt nach Splittingtabelle eine Einkommenssteuer von ca. 12.500€ Gezahlt haben wir ca. 11.500€ Ergibt eine Nachzahlung von ca. 1.000€ Hab ich das so grundsätzlich richtig verstanden?

    Kommentar von EnnoBecker,

    Und was ist ein "lohnsteuerfreibetrag"?

    Kommentar von Andy576,

    Es werden bei einzelveranlagung erst ab ein jahresrutto von grösser 8.300€ Steuern fällig. Bei zusammenveranlagung ca. 16.600€. Kann sein, dass der Begriff von mir nicht richtig gewählt war.

    Kommentar von EnnoBecker,

    Vor allem verwechselst du die Vorgänge, die passieren.

    In die Lohnsteuertabellen ist der Werbungskostenpauschbetrag, Sonderausgabenpauschbetrag und was weiß ich noch alles bereits eingearbeitet. Es wird also nur soviel Lohnsteuer abgezogen, wie sich nach Abzug dieser (anteiligen) Beträge ergibt.

    Bei der Berechnung der Einkommensteuer berechnest du die Einkommensteuer nach dem gewohnten Schema:

    Bruttolohn
    ./. Werbungskosten, ggf. Pauschbetrag
    ./. Altersentlastungsbetrag und andere Figürchen -------------------------- Gesamtbetrag der Einkünfte

    ./. Sonderausgaben, agB, Verlustvorträge, eventuell Kinderfreibeträge usw.


    zu versteuerndes Einkommen.

    Steuer davon = x


    davon ab: haushaltsnahe Dienstleistungen (20%), Parteispenden (50%)
    dazu: Kindergeld, falls oben KiFB abgezogen (Günstigerprüfung)


    Einkommensteuer, eventuell mit Erhöhung durch PV


    +- anzurechnende Lohnsteuer, Bauabzugsteuer, ev. KapSt


    = Nachzahlungs- /Erstattungsbetrag



    Für die Nebengeräusche SolZ, KiSt sind noch weitere Berechnungen erforderlich.

    Kommentar von Andy576,

    Ich seh schon, dass ich da nicht wirklich hintersteige. Allerdings müsste doch dann die Berechnung mit dem Steuerrechner vom Bundesfinanzministerium www.bmf-steuerrechner.de stimmig sein. Dort habe ich ja jeweils die Jahresbruttobeträge eingegeben und weiter nichts. Und er ermittelt bei 70.000€ und 11.000€ eine Jahreseinkommenssteuer von ca. 12.500€. Das muss doch dann stimmen, oder nicht?

    Kommentar von EnnoBecker,

    Ich hab es nicht nachgerechnet, ich habs nicht so mit Zahlen.

    Kommentar von EnnoBecker,
    ca. 600,- Euro mehr und zahlt ca. 4.800,- nach....monatlich ca. 600,- weniger, aber dafür am Jahresende ca. 2.400,- Erstattung.

    Das ist nicht schlüssig.

    600 mehr und 600 weniger sind eine differenz von 14.400. Zwischen 4.800 Nachzahlung und 2.400 Erstattung liegen aber nur 7.200.

    Meinst du das so: 600 mehr im Monat gegenüber Null mehr oder weniger? Dann würde es passen.

    Kommentar von wfwbinder,

    Richtig, 600,- im Monat mehr in der Tasche = 7.200,- aber 4.800,- nachzahlen, also 2.400,- behalten dürfen.

    oder die 7.200,- das Jahr über weniger, aber dafür 2.400,- rausbekommen.

    Ich habe da wohl einen "Emil" Steinbergerschen Gedankenhüpfer eingebaut.

    Kommentar von EnnoBecker,

    So passts dann.

  • Nachzahlung bei Steuerklasse 3 als verheirateter Allinverdiener?
    Antwort von EnnoBecker ·

    Mir ist noch unklar, was die 8.016 Euro am Schluss noch sein sollen? Fehlt da was oder gehört das zu dem "Jahresbrutto" vor der Klammer? Das passt dann aber nicht zu "Alleinverdiener"...

    Aus den 3.600 Euro erwächst - isoliert betrachtet - eine Nachzahlung, da das Elterngeld dem Progressionsvorbehalt unterliegt.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Andy576,

    Das Familieneinkommen liegt dann bei 78.016€. Von den 8.016€ geht nichts weg, da Kindergeld und Elterngeld.

    Kommentar von EnnoBecker,

    Ah danke, jetzt verstehe ich es auch.

    Aber wfwbinder hat ja schon zutreffend geantwortet.

  • Steuerklassenwechsel vor Abfindungszahlung?
    Antwort von wfwbinder ·

    Die steuerliche Gesamtbelastung ändert sich durch die Änderung der Steuerklasse nicht.

    Wenn Du die 3 nimmst, wird bei der Abfindung wenig abgezogen, Deinem Mann von seinem Gehalt viel.

    Alles gleicht sich in der Einkommensteuererklärung aus. Da bringt es gar nichts.

    Ohne Summen zu kennen, kann man Dir sowieso keinen Rat geben und da Du noch Elterngeld beziehst (bis wann?), sind noch Einkünfte dabei, die zwar steuerfrei sind, aber dem Pogressionsvorbehalt unterliegen.

    Was die günstigste Lösung im Jahr ist, kann man Dir so nicht sagen. Was man sagen kann, für das Gesamtjahr gerechnet ist es egal.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von EnnoBecker,
    Ohne Summen zu kennen

    Fragestellerin hat mit mir bereits nebenan (Forum Jurathek) einen langen Thread erzeugt. Aber der ist dort nicht mehr. Offenbar hat die EInbock GmbH den Faden entfernt, da dort nicht "ich" geschrieben werden soll, sondern man. Blödsinnige Regel.

    Dort war es so, dass im Jahr 2015 rund 50% mehr verdient wird als 2014 (deshalb wohl auch die Aufhebung des AV).

    Ich versuchte klarzumachen, dass die Abfindung in 2015 höher besteuert wird.

    Irgendwo waren aber kognitive Grenzen, an die ich stieß.

    Dass die Frage hier jetzt 1:1 wiederkommt, ohne die bereits erhaltenen Informationen zu verarbeiten, erstaunt mich.

    Kommentar von Zitterbacke,

    @Enno... .

    nebenan (Forum Jurathek)

    Ist leider geschlossen wurden . Lag es an Dir ???? ;-)))

    Kommentar von EnnoBecker,

    Nicht doch!

    Kommentar von TripleMum,

    Also auch hier nochmal: meine Frage war die allererste (und auch wahrscheinlich letzte) in diesem Forum! Es mag durchaus vorkommen, dass sich mehrere Personen in einer ähnlichen Situation wie ich befinden. Diese über einen Kamm zu scheren, grenzt schon an Frechheit.

    Kommentar von wfwbinder,

    @TripleMum, nun sage mir doch bitte, was an meiner Antwort zu beanstanden ist.

    Ich habe Dir lediglich mitgeteilt, dass es sich bei der Einkommensteuererklärung alles ausgleicht udn man keinen expliziten Rat geben kann, weil Du keine Summen genannt hast (somit kann ich nichts rechnen, selbst wenn ich wollte).

    Wenn Du in einem anderen Forum die Frage in vergleichbarer Form eingestellt hast udn dort schon Antworten kamen, kann Derjenige, der Dir dort geantwortet hat, doch bemerken, dass Du das hier in der Frage berücksichtigst.

    Kommentar von TripleMum,

    @wfwbinder: nein, du warst nicht gemeint! (s. Kommentar unten) Ich bin fassungslos ob des Kommentars von EnnoBecker!

    Kommentar von Zitterbacke,

    Bitte nicht die Letzte !! Außer sie verstößt gegen die Richtlinien ! ;-))))

    Kommentar von TripleMum,

    @wfwbinder: Danke für deine Antwort. Ich beziehe kein Elterngeld mehr, befinde mich allerdings noch in Elternzeit. Eine genaue Summe kann ich leider noch nicht nennen. Es war erstmal nur eine allgemeine Frage, ob sich ein Steuerklassenwechsel generell lohnen würde.

    Kommentar von wfwbinder,

    OK, damit ist der Progressionsvorbehalt raus.

    Dann bleibt einfach der Punkt, auf das Jahr gerechnet, also Einkommensteuererklärung ist es egal.

    Mein Vorschlag:

    Da die Abfindung eine einmalige Zahlung ist und das Gehalt des Ehegatten monatlich kommt und zum Leben gebraucht wird, würde ich nichts ändern.

    Aber sobald die Abfindung bekannt ist, einfach über einen der üblichen Rechner im Netz prüfen, ob mit einer Nachzahlung zu rechnen ist.

    Ggf. die Sache hier nochmal (trotz Deiner Bedenken) einstellen.

  • Steuerklassenwechsel vor Abfindungszahlung?
    Antwort von Kevin1905 ·

    Was soll denn durch den Wechsel der Steuerklasse erreicht werden?

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von TripleMum,

    Ich bin da absoluter Laie. Dachte, es bringt evtl. etwas bei der steuerlichen Belastung?

    Kommentar von EnnoBecker,

    So ein Laie kannst du nicht sein.

    Ich hab es dir doch nebenan™ bereits erläutert. Wenn du das nicht verarbeiten kannst, was versprichst du dir dann von der wortgleichen Einstellung der Frage hier?

    Kommentar von Zitterbacke,
    nebenan™

    Hast du dir das schützen lassen ??? ;-))))

    Kommentar von TripleMum,

    Bitte??? Entschuldigung, aber ich habe mich vorhin erst hier angemeldet um eine Frage auf meine Antwort zu bekommen. Hier gleich so angegangen zu werden, finde ich schon ein starkes Stück!!!!! Sollte es eine ähnliche Frage bereits geben, habe ich die als LAIE hier leider nicht entdeckt. Unglaublich.

    Kommentar von EnnoBecker,
    Hier gleich so angegangen zu werden,

    Oh, Wahrnehmungsstörungen. Ich zieh mich dann mal besser zurück.

    Sollte es eine ähnliche Frage bereits geben,

    Und vor allem so wortgleich. Das solltest du patentieren lassen.

    Kommentar von Zitterbacke,

    @ Dreifachmutter . Fahr einfach runter . Hier freut sich jeder auf neue "Kundschaft" .

    Guckst du einfach auf die Pfeile . Jeder müsste dann wissen wer gemeint ist.

    Oder mach es so mit dem @ !!

    Du wirst sehen, viele werden dir helfen . Oder es wenigstens versuchen.

    Frag weiter !

    Gruß Z... .

    Kommentar von EnnoBecker,

    Ich nochmal.

    Ich finde es nicht schlimm, wenn man die gleiche Frage in mehreren Foren einstellt.

    Aber es gibt nicht viele davon und wenn hier nichts los ist, gucke ich halt nebenan rein. Und dann fällt das auf.

    Was ist denn dabei?

  • Steuerklassenwechsel Elterngeld
    Antwort von Primus ·

    Sobald die Zahlung des Elterngeldes endet, sollten beide Ehepartner wieder die Steuerklasse wählen, die ihren persönlichen finanziellen Verhältnissen und damit auch ihren Bruttoverdiensten am ehesten entspricht.

  • Steuerklasse für Grundfreibetrag nachträglich ändern? (Ehe)
    Antwort von billy ·

    „ Ich bin verheiratet mit Steuerklasse 4 … „ - Ich denke eher mit Deiner Gattin.

    „ Wenn ich noch auf Steuerklasse III wechseln könnte hätte ich rund 16000 Grundfreibetrag und könnte ordentlich was zurückbekommen. „ - Falsch, der Wechsel der Steuerklasse wäre für 2015 relevant nicht für 2014.

    „ Gibt es Tricks, … „ - Nein ganz legal und ohne Tricks mit der Steuererklärung und gemeinsamer Veranlagung.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von wfwbinder,
    „ Ich bin verheiratet mit Steuerklasse 4 … „ - Ich denke eher mit Deiner Gattin.

    Hätte ich auch gedacht, aber evtl. wenn der Standesbeamte es akzeptiert ....... Nur wer hat die Heiratsurkunde unterschrieben?

  • Gewerbe auf Ehepartner anmelden
    Antwort von EnnoBecker ·

    Ein Gewerbe muss derjenige anmelden, der eins ausübt. Wenn also "wir nebenbei noch als Promoter arbeiten wollen", dann müssen auch "wir" ein oder zwei Gewerbe anmelden, jenachdem, ob "wir" jeweils einzeln arbeiten oder zusammen in einer GbR.

    Mit Steuern hat das aber nichts zu tun.

  • Steuerklasse für Grundfreibetrag nachträglich ändern? (Ehe)
    Antwort von wfwbinder ·

    Du hast einen Grundfreibetrag von 8.354,- Euro, Deine Frau hat einen Grundfreibetrag von 8.354,- Euro.

    Mit welchen Steuerklassen der Lohnsteuerabzug vorgenommen wird, hat auf Eure Steuerschuld insgesamt keinen Einfluss.

    Wie ich das sehe hattest Du bei den 2.500,- einmalig lohnsteuer Abzug. Wenn Du Einzelveranlagung beantragen würdest (bei Eheleute fast immer die schlechte Version), würden 10.055,- Bruttolohn schon mal 1.000,- Arbeitnehmerpauschale abgezogen und ausserdem noch die Vorsorgepauschale von über 1.200,-, Also wird Dein zuversteuerndes Einkommen sowieso unter 8.354,- sein.

    Interessanter ist da für mich eher, was Deine Frau verdient. Oder hat einer von Euch ALG I bekommen?

    Schwer zu sagen, was bei Euch anliegt, ohne die Daten zu haben. Deine Steuer wäre bei Einzelveranlagung 0,- Euro.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von EnnoBecker,
    Oder hat einer von Euch ALG I bekommen?

    Oder Krankengeld, Mutterschaftsgeld oder wie das heißt, Elterngeld,, ausländische Einkünfte, welche nur im Ausland besteuert worden sind usw.

    Guter Hinweis.

    Kommentar von FredFink,

    @wfwbinder: Ja,auf die 2500€ wird Lohnsteuer entfallen... (für ein neu begonnenes Arbeitsverhältnis - Monat Dezember 2014)

    Meine Frau hat dieses Jahr 2014 folgende Einkünfte: kurzfristige Beschäftigung (Lohnsteuerpflichtig): 3700 € brutto normales Gehalt (Lohnsteuerpflichtig): 2800 € brutto minijob: 1000 € Summe Lohnsteuerpflichtiges Einkommen: 6500€ brutto

    Keiner von uns beiden hat: ALG1 Krankengeld Mutterschaftsgeld Elterngeld andere Einkünfte

    erhalten.

    Wir sind nach einem längeren Auslandsaufenthalt im Mai 2014 wieder zurück nach Deutschland gekommen.

    Ich hoffe diese Infos helfen noch etwas weiter.

    lg

    Fred

    Kommentar von wfwbinder,

    Dan weiss ich endgültig nicht mehr warum Ihr Euch Gedanken macht.

    Das zu versteuernde Einkommen wird viel geringer als die Grundfreibeträge sein.

    Sollten Lohnsteuerbeträge abgezogen sein, kommt das zurück.

    Wenn Deine Frau ab Januar keine Einkünfte in der Höhe Deines Gehalts hat, wäre der Wechsel ab Januar möglich, aber eventuell Nachzahlungsrisiko, wenn Deine Frau dann während des Jahres Geld verdient.

    Kommentar von FredFink,

    vielen Dank für die rasante Antwort !

    wenn ich die

    1.000,- Arbeitnehmerpauschale und

    1.200,- Vorsorgepauschale

    sicher abziehen kann wäre es ideal. Dann müsste ich nicht mal die Steuerklasse wechseln um den erhöhten Grundfreibetrag zu bekommen. Vielen Dank !!!

    Wenn Deine Frau ab Januar keine Einkünfte in der Höhe Deines Gehalts hat, wäre der Wechsel ab Januar möglich, aber eventuell Nachzahlungsrisiko, wenn Deine Frau dann während des Jahres Geld verdient.

    Für 2015 werden ich durchgehend:

    2500€ brutto monatlich bekommen + ab und zu etwas minijobben

    Meine Frau ein Gehalt von:

    1400€ brutto monatlich + minijob haben

    Ich gehe mal davon aus, dass dann besser ist die Steuerklassen 4 für uns beide zu behalten ?

    nochmals vielen Dank für die Hilfe + Entwarnung

    Kommentar von wfwbinder,

    Die Vorsorgeauschlae ist nicht zwingend 1.200,- sondern berechnet sich in % vom Gehalt.

    Behaltet 4/4, oder ihr könntet 4/4 mit Faktorverfahren machen.

    Bei 4/4 wäre es eine (kleine) Sparbüchse, weil vermutlich eine Rückzahlung erfolgt.

    Kommentar von EnnoBecker,
    Dann müsste ich nicht mal die Steuerklasse wechseln um den erhöhten Grundfreibetrag zu bekommen.

    Es gibt keinen erhöhten Grundfreibetrag und mit dem Steuerklassenwechsel hat man weder Einfluss auf die letztlich festzusetzende Steuer noch auf irgendwelche Freibeträge.

    Kommentar von FredFink,

    laut diesem Artikel besteht schon ein zusammenhang zwischen Grundfreibetrag und Steuerklasse, oder ich interpretiere es nur falsch ;)

    http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/der-jahresfreibetrag-einer-steuer...

    Ich dachte das läuft so:

    Model 1:

    Ehepartner 1 Steuerklasse IV: Grundfreibetrag 8.354,-

    Ehepartner 2 Steuerklasse IV: Grundfreibetrag 8.354,-

    Model 2 :

    Ehepartner 1 Steuerklasse III: Grundfreibetrag 16.708,-

    Ehepartner 2 Steuerklasse V: Grundfreibetrag 0

    ist diese Ansicht falsch ?

    LG

    Fred

    Kommentar von EnnoBecker,

    Nein, das mit dem Denken ist schon richtig. Aber wo verdoppelt sich das der Grundfreibetrag? Bei der Kombination 3/5 wird nur der Grundfreibetrag des einen beim anderen herangezogen für den Lohnsteuerabzug.

    Leute, die gar keine Lohnsteuerklasse haben, wie ich beispielsweise, haben auch den Grundfreibetrag.

    Kommentar von wfwbinder,

    Guten Tag Fred, Du darfst "Lohnsteuerabzug während des Jahres", nicht mit "einkommensteuerveranlagung" so in Zusammenhang bringen, dass das Eine das Andere beeinflusst.

    Wenn ich bei meinem Arbeitgeber keine Steuer-ID angebe, wird nach Steuerklasse VI abgerechnet (ohne Grundfreibetrag).

    Mache ich meine Steuererklärung bekomme ich meinen Grundfreibetrag und vermutlich viel zurück, wenn ich keine anderen Einkünfte habe.

  • Steuerklasse für Grundfreibetrag nachträglich ändern? (Ehe)
    Antwort von LittleArrow ·

    Für das Jahr 2014 kannst Du (mit Deiner Frau - berufstätig? zusammen- oder getrennt veranlagt?) keine Steuerklassenänderung mehr herbei führen, wohl aber für 2015, wenn Du/Ihr die voraussichtliche Situation besser einschätzen könnt.

    Für 2014 machst Du zu Beginn des Jahres eine Steuererklärung und Dein verpasstes Problem wird - ohne große Tricks - gelöst. Aber schreib mal was zu den Einkünften Deiner Frau für 2014.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von vulkanismus,

    Sie hat Steuerklasse IV - was also willst Du wissen?

    Kommentar von LittleArrow,

    Du kannst leider nicht dabei weiterhelfen, Vulkanismus.

    Ich warte auf FredFink's Informationen.

    Kommentar von vulkanismus,

    Du fragst, ob die Frau berufstätig ist.

    Ja was denn sonst bei St.Kl. IV?

    Kommentar von wfwbinder,
    Ja was denn sonst bei St.Kl. IV?

    z. B.

    beschäftigt gewesen sein und danach ALG I, Elterngeld usw. beziehen.

    Kommentar von vulkanismus,

    Wenn sie beschäftigt gewesen ist, dann hat sie keine Steuerklasse.

    Kommentar von FredFink,

    danke für die Antworten:

    wie ich wfwbinder bereits oben geantwortet hier nochmal die Infos:

    Meine Frau hat dieses Jahr 2014 folgende Einkünfte:

    kurzfristige Beschäftigung (Lohnsteuerpflichtig): 3700 € brutto

    normales Gehalt (Lohnsteuerpflichtig): 2800 € brutto

    minijob: 1000 €

    Summe Lohnsteuerpflichtiges Einkommen: 6500€ brutto

    Keiner von uns beiden hat:

    ALG1

    Krankengeld

    Mutterschaftsgeld

    Elterngeld

    andere Einkünfte

    etc

    erhalten.


    Für 2015 wird es so aussehen:

    bei mir:

    2500€ brutto monatlich bekommen + ab und zu etwas minijobben

    Meine Frau ein Gehalt von:

    1400€ brutto monatlich + minijob haben

    wahrscheinlich am besten bei Steuerklasse 4 zu bleiben. Dann kann auch nichts schief gehen, falls die Liebste noch höheres Gehalt bekommen wird ?

    riesen Dank euch allen für das bisherige Feedback !!!

    lg

    Fred

  • Steuerklasse für Grundfreibetrag nachträglich ändern? (Ehe)
    Antwort von vulkanismus ·

    Du musst Dich nicht selbst verstümmeln.

    Die Lohnsteuerklasse und der Grundfreibetrag haben nichts miteinander zu tun.

    Dein zu versteuerndes Einkommen bleibt immer gleich.

    Die Lohnsteuerklasse hat nur einen Einfluss auf die während des Jahres gezahlte Steuer.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von FredFink,

    laut diesem Artikel besteht schon ein zusammenhang zwischen Grundfreibetrag und Steuerklasse, oder ich interpretiere es nur falsch ;)

    http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/der-jahresfreibetrag-einer-steuer...

    Ich dachte das läuft so:

    Model 1:

    Ehepartner 1 Steuerklasse IV: Grundfreibetrag 8.354,-

    Ehepartner 2 Steuerklasse IV: Grundfreibetrag 8.354,-

    Model 2 :

    Ehepartner 1 Steuerklasse III: Grundfreibetrag 16.708,-

    Ehepartner 2 Steuerklasse V: Grundfreibetrag 0

    ist diese Ansicht falsch ?

    LG

    Fred

    Kommentar von vulkanismus,

    Da steht nix von Grundfreibetrag.

    Kommentar von FredFink,

    nochmal genau lesen.

    hier ein auszug:

    Die Steuerklasse 3, in welche nur verheiratete Personen eingeordnet werden können, deren Ehe- oder Lebenspartner die Steuerklasse 5 gewählt hat, zeichnet sich vor allem durch einen doppelt so hohen Grundfreibetrag wie in der Steuerklasse 1 oder 2 aus.

    Kommentar von vulkanismus,

    Selber genau lesen.

    Auszug aus Wikipedia:

    Der Grundfreibetrag stellt in Deutschland sicher, dass das zur Bestreitung des Existenzminimums nötige Einkommen nicht durch Steuern gemindert wird. Jeder Einkommensteuerpflichtige hat Anspruch auf einen steuerfreien Grundfreibetrag (§ 32a Abs. 1 Nr. 1 bzw. § 52 Abs. 41 Nr. 1 Einkommensteuergesetz (EStG)), wobei sich dieser Betrag auf das zu versteuernde Einkommen bezieht.

  • Gewerbe auf Ehepartner anmelden
    Antwort von Kevin1905 ·

    Man darf in Deutschland sein Geld verdienen wie man möchte, sofern dies legal ist. Ein Gewerbebetrieb ist definitiv erst einmal etwas legales...

    Für die Steuer ist es auch unerheblich wer das Gewerbe anmeldet, wenn ihr gemeinsam veranlagt seid. Ob Einzelveranlagung dann günstiger wäre ist etwas anderes.

    Dann bliebe also nur die Frage der Krankenversicherung.

  • Gewerbe auf Ehepartner anmelden
    Antwort von vulkanismus ·

    Ziemlich wirres Zeug.

    Wenn Du einen Mann hast, dann bist Du bereits verheiratet.

    Du wechselst nicht in die 3, die bekommst automatisch. Dein Mann hat keine Steuerklasse.

    Absatz zwei hat mit Absatz eins nichts zu tun.

    Warum solltest Du kein Gewerbe anmelden dürfen?

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Mikkey,

    Ziemlich wirres Zeug

    Es gibt Frauen, die hatten schon zig Männer ohne jemals verheiratet gewesen zu sein

    Wenn sie jetzt StKl 1 hat und später die 3 was macht sie dann? Genau, sie wechselt in die 3.

    In welcher Richtlinie steht, dass zwei aufeinanderfolgende Absätze etwas miteinander zu tun haben müssen?

    Deine Frage hat nichts mit der Frage oben zu tun (das sollte sie gem FF-Richtlinien aber tun).

    Kommentar von vulkanismus,

    Was soll das Gelaber!

    Man wechselt nicht von 1 auf 3, man wird gewechselt.

    Die Frage war, ob sie ein Gewerbe anmelden soll oder darf.

    Lesen bildet und informiert (nicht alle).

  • Steuerklasse III/V und Bafög
    Antwort von Frei123 ·

    rechne doch mal hier durch

    http://www.cecu.de/steuerklassenrechner.html

    Ich sehe bei euch keine Nachzahlung, denn du verdienst ja aus steuerlicher Sicht nichts. Das mit dem Progressionsvorbehalt kannst du so verstehen: Nehmen wir an, dein Mann verdient 25 tEuro, du 5 tEuro BaföG. Bei der Einkommensteuer wird ohne den Vorbehalt mit 25 tEuro gerechnet, liegt ein Vorbehalt vor, dann werden 30 tEuro genommen, der Steuersatz errechnet und dann auf das Einkommen (also hier die 25) angewendet.

    Aber rechne mal selbst mit dem Link oben. Vermutlich habt ihr eine sehr geringe Steuerlast.

  • Steuerklasse III/V und Bafög
    Antwort von Mikkey ·
    dass Bafög steuerfrei sei und dem Progressionsvorbehalt nicht unterläge, allerdings kann ich mit dieser Auskunft gar nichts anfangen

    Wenn man das als gegeben annimmt (ich weiß darüber nicht Bescheid), dann braucht Ihr keine Nachzahlungen bei der Einkommensteuer zu fürchten, denn als Ehepaar könnt Ihr ca, 19.000€ pro Jahr verdienen, ohne dass Ihr dafür Steuern zu zahlen braucht.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von nobigdeal1,

    19.000 pro Jahr brutto?

    Kommentar von Mikkey,

    Ja, das dürfte Dein Mann nicht ganz erreichen. Aber selbst wenn, zählte Dein BAFöG nicht mit und es fielen keine Steuer jenseits des "Steuerabzugs vom Lohn" an.

    Kommentar von nobigdeal1,

    Wie ist die Situation zu beurteilen, wenn nicht mal diese Steuerabzüge vom Lohn gegeben sind? Auf seiner letzten Lohnabrechnung (mit Steuerklasse 3) steht, dass er keine Steuer bezahlt hat. Er hat ein Bruttoeinkommen von 1200 Euro (ich weiß allerdings nicht, inwieweit das für den Sachverhalt relevant ist). Müssen wir dann irgendwas zurückzahlen?

    Kommentar von Mikkey,

    Eine Nachzahlung fällt in der Kombination 3/5 nur an., wenn auch tatsächlich Arbeitslohn in der Steuerklasse 5 erzielt worden ist (bzw. wenn irgendwelche Progressionsvorbehalte zu berücksichtigen sind). Deinem Mann werden unterhalb eines Monatsbruttos von knapp 1600€ in StKl 3 keine Steuern einbehalten.