Steuererklärung - neue und gute Antworten

  • Welche Steuererklärung ist besser für Ehepaare (Frau selbstständig unter 17Tsd, Mann angestellt)?
    Antwort von wfwbinder ·

     Ich weiß jetzt nicht ob sich evtl. eine Gemeinsame Steuererklärung mehr Lohnt?

    Wenn Deine Ausgaben so sind, wie Du es geschildert hast, so wirst Du einen Verlust erwirtschaftet haben und die gemeinsame Steuererklärung führt vermutlich zu einer Steuererstattung. Aber selbst wenn es nicht so wäre, kommt ihr günstiger weg, denn wenn Dein Ehemann 3.700,- brutto mtl. erzielt, müsste er, wenn er Steuerklasse 3 hat, bei 44.400,- im Jahr brutto, viel nachzahlen.  Sollte er Steuerklasse 4 haben, würde es trotzdem zu einem günstigeren Ergebnis führen, wenn ihr zusammen veranlagt werdet.

     Zählt das Arbeitslosengeld 1 + Gründerzuschuss als Einkommen?

    ALG I ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Der Gründerzuschuss ist steuerfrei und unterliegt nicht dem Progressionsvorbehalt.

     Kann mein Mann die Ausgaben in seiner Steuererklärung anrechnen lassen? Er hat sie ja zum größten Teil finanziert?

    Nein, ihm gehören ja auch nicht die Einkünfte, aber Du kannst sie abziehen, wodurch eben, wie oben schon genannt, vermutlich ein Verlust entsteht, der Euch gemeinsam nutzt.

     Steuerhilfeverein nimmt keine selbstständigen auf. Und Steuerberater kann ich mir nicht leisten.

    Keinen Steuerberater zu nehmen, könnte noch teurer werden. Wenn Die Lage so ist wie beschreiben, wird sich die Tätigkeit des StB locker aus dem Ergebnis finanzieren.

    Kommentar von wfwbinder ,

    P.S.

    Wenn Ihr die Steuererklärung selbst gemacht habt und Ihr Angst wegen der Kosten habt, könntest Du ja einfach nur Deine Einnahmen-Ausgabenüberschussrechnung und die Anlage "G" vom Berater machen lassen und die Einkommensteuererklärung wie bisher allein.

    Aber wenn Dein Ehemann keine riesigen Punkte bei den Werbungskosten hat, dürfte sich das kaum auswirken, wenn der Berater alles macht.

  • Wie regelt man es bei einem Großverdiener (25.000 Euro monatlich) wenn er jemanden beschäftigen möchte für Steuern etc.?
    Antwort von Rat2010 ·

    Warum sollte man mit 25 T€ monatlich wen brauchen??? Andere verdienen das zwanzigfache und brauchen auch keinen. Allerdings hilft häufig zumindest für das soziale die Frau oder der Mann.

    Für Steuerthemen gibt es Steuerberater. Bei der Buchhaltung hilft dir der auch.

    Für Finanzfragen gibt es Vermögensverwalter, die du aber mit dem Einkommen noch nicht brauchst. Ein Anlageberater tuts auch.

    Das sind die Spezialisten. Wenn du jemanden, der es ähnlich wie die Spezialisten beherrscht anstellen willst, musst du dir klar sein, dass du dafür deutlich zu wenig verdienst.

    Bei Sozial Media gibt es auch Experten, die Frage ist nur, was du genau willst. Es ist keiner verpflichtet, sich damit abzugeben.

    Wenn du denkst, einen Manager zu brauchen, der dir die Experten sucht und dir vielleicht auch anderes vom Leib hält, kannst du natürlich auch so was haben. Man findet Sie im Dunstkreis von gut verdienenden Sportlern oder Schauspielern. Sie sind aber eigentlich für was anderes zuständig.

    Bei dem Einkommen finde ich das  aber unangemessen. Du brauchst vermutlich nur die Spezialisten, die dir genügend Zeit geben, einen passenden Mann zu suchen ;)

  • Wie regelt man es bei einem Großverdiener (25.000 Euro monatlich) wenn er jemanden beschäftigen möchte für Steuern etc.?
    Antwort von Brigi123 ·

    Handelt es sich um Pietro Lombardi, der jemanden braucht, der seine Post öffnet, die Unterlagen für den Steuerberater zusammensucht, einen Überblick über Konten/Vermögen behält und Überweisungstermine überwacht? Und negative Kommentare von seiner facebookseite löscht?

    Ja, die Gestaltung des Arbeitsverhältnisses würde ich wohl mit dem Steuerberater besprechen.

    Es kommt natürlich auch darauf an, was für eine Person man sich da vorstellt. Wenn es nur um die Vorarbeiten geht, könnte man sich über Annoncen eine Privatperson (arbeitssuchende Akademiker, Bürofachkräfte in Elternzeit etc.) suchen und z.B. als Minijob anmelden oder fest anstellen oder auf Honorarbasis, wenn diese Person bereits selbständig ist und auch andere Arbeitgeber hat. Die inhaltliche Arbeit würde dann ja durch Steuerberater, Unternehmensberater gemacht.

    Man kann sicher auch auf höherer Ebene für sich arbeiten lassen.  Ich vermute ja, dass Steuerberater /Unternehmensberater gegen entsprechende Bezahlung vieles übernehmen würden. Aber ich vermute, es geht um so eine Art nanny, Privatsekretär, Buchhalter etc..

    Ein Buch wird ihm dabei sicher nicht helfen.

  • Wie regelt man es bei einem Großverdiener (25.000 Euro monatlich) wenn er jemanden beschäftigen möchte für Steuern etc.?
    Antwort von wfwbinder ·

    Dazu müsste man wissen, wie der Betreffende seine 25.000,- verdient und ob die Verwaltungstätigkeiten dabei in irgendeiner Form dabei abgezogen werden kann.

    Würde der nämlich z. B. einfach nur Einkünfte aus Kapitalvermögen haben, wäre es nicht abzugsfähig.

    Aber wenn Jemand 25.000,- mtl. verdient, ist er in jeder Steuerkanzlei erstmal ein gern gesehener Mandant und ich bin mir sicher man wird eine gute Lösung für ihn finden.

    Im Übrigen muss er natürlich einen Mitarbeiter ganz einfach bei der Krankenkasse und bei Finanzamt anmelden und die Abgaben abführen. Auch dabei ist ein StB gern behilflich.

  • Umzug aus beruflichen Gründen nur zur Hälfte von der Steuer absetzbar, weil Partner mit umgezogen ist - anfechtbar?
    Antwort von wfwbinder ·

    Ich hatte einen vergleichbaren Fall für ein unverheiratetes Pärchen. Für die haben wir jeweils ihre Hälfte in der Steuererklärung angesetzt und jedem die Pauschale. Ist alles normal durchgelaufen. 

    Die Steichung der Umzugskosten für den mitgezogenen Partner ist schon nachvollziehbar, weil der ja nicht aus beruflichen Gründen umzieht udn danach auch noch eine höhere Entfernungspauschale geltend macht. 

    Aber dort als Werbungskosten, wegen des neuen Jobs, das geht.

  • Ich habe meine heutige Ehefrau am 23.12.2016 geheiratet. Sie kommt aus der Ukraine und war mit einem Besuchervisum in Deutschland. Zusammenveranlagung möglich?
    Antwort von LittleArrow ·

    Ja und nein (oder und es kommt darauf an. Da musst Du noch etwas tiefer "bohren":

    Ehegatten, die beide unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und
    nicht dauernd getrennt leben und bei denen diese Voraussetzungen zu
    Beginn des Veranlagungszeitraums vorgelegen haben oder im Laufe des
    Veranlagungszeitraums eingetreten sind, können zwischen getrennter
    Veranlagung (§ 26a EStG; » Getrennte Veranlagung) und Zusammenveranlagung (§ 26b EStG) wählen; für den  Veranlagungszeitraum der Eheschließung können sie stattdessen die
    besondere Veranlagung nach § 26c EStG wählen.

    Quelle: https://www.smartsteuer.de/portal/lexikon/E/Ehegattengemeinschaft.html#D06310700...

    Kommentar von RichardSharpe ,

    Die getrennte Veranlagung gibt es seit Jahren nicht mehr. Ehegatten können, sofern die Voraussetzungen vorliegen, zwischen Einzel- und Zusammenveranlagung wählen.

    https://www.haufe.de/steuern/finanzverwaltung/getrennte-veranlagung-von-ehegatte...

    Kommentar von Ernsterwin ,

    Wie RichardSharpe gerade schrieb, gibt es § 26c seit 2013 nicht mehr. Zusammenveranlagung geht in dem Fall nur, wenn die Ehefrau 2016 einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatte. Hochzeit allein ist nicht hinreichend für die Begründung des Wohnsitzes.

    Kommentar von LittleArrow ,

    Ich danke Euch beiden, dass Ihr auf die falsche und überholte Grundlage von smartsteuer.de hinweist.

  • Ehefrau und Kinder wohnen in Elsass, ich arbeite in Deutschlnad, welche Steuerklasse?
    Antwort von LittleArrow ·

    Du wirst in D steuerpflichtig sein. Dein Arbeitgeber wird hier Lohnsteuer abziehen und abführen. Du bist weder Grenzgänger noch Grenzpendler.

    Ich kann Dir wegen dieser Situation nur dazu raten, bei einer französischen Steuerberatungsgesellschaft mit einem Verbindungsbüro in D den Sachverhalt genauestens zu untersuchen und eine optimale Gestaltung zu finden, ehe Du mit der Arbeit in D anfängst.

  • Wie muss in unserer gemeinsamen Steuererklärung meinen Minijob angeben?
    Antwort von Juergen010 ·

    Sofern es sich um einen pauschalversteuerten Minijob handelt gar nicht.

    Erfolgt die Abrechnung des Minijobs aber nach Lohnsteuerrichtlinien, wird also kein fester monatlicher Betrag ausgezahlt, weil z.B. nach Stunden abgerechnet wird oder werden KV- und Rentenbeiträge sowie Lohnsteuer auf der Abrechnung ausgewiesen, ist die Angabe in der Steuererklärung erforderlich.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Dann ist aber auch eine Lohnsteuerbescheinigung vorhanden.

    Kommentar von Juergen010 ,

    So ist es. ..;-)

  • Steuererklärung (als Gewerbetreibender) trotz Verlust nötig?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    ob eine Steuererklärung für das Jahr 2016 trotz Verlust als Gewerbetreibender vonnöten ist

    Ganz klare Antwort: Ja. Und Nein.

    Denn es sind die Erklärungspflichten für mindestens drei Steuererklärungen zu prüfen:

    Umsatzsteuer:
    § 18 (3) UStG: "Der Unternehmer hat für das Kalenderjahr oder für den kürzeren Besteuerungszeitraum eine Steuererklärung .... zu übermitteln."

    --> Also ja.

    Gewerbesteuer:
    § 25 (1) Nr. 6 GewStDV: "Eine Gewerbesteuererklärung ist abzugeben....

    6. für Unternehmen, für die zum Schluss des vorangegangenen Erhebungszeitraums vortragsfähige Fehlbeträge gesondert festgestellt worden sind;

    Also nein.

    (Anmerkung: Für die Verlustfeststellung des nämlichen Erhebungszeitraumes ist keine Erklärung erforderlich, gleichwohl wird das FA eine Erkläung nach Nummer 7 verlangen.)

    Einkommensteuer:
    § 56 EStDV: "Eine Steuererklärung ist außerdem abzugeben, wenn zum Schluss des vorangegangenen Veranlagungszeitraums ein verbleibender Verlustabzug festgestellt worden ist."

    --> kann hier nicht beurteilt werden.

    (hier dieselbe Anmerkung wie oben, allerdings Verweis auf § 149 AO)

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Juppa ,

    Hi, vielen Dank schon mal!

    Habe die ursprüngliche Frage mal editiert, um ein paar mehr Details hinzuzufügen.

    Zusätzlich sollte ich wohl noch ergänzen, dass ich aktuell noch Kleinunternehmer bin, auf den die Kleinunternehmerregelung anzuwenden ist, wodurch Umsatz- und Gewerbesteuer wegfallen sollten. Dann bleibt also nur noch die Einkommenssteuer...

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Warum sollte die Umsatzsteuererklärung wegfallen? § 18 (3) ist doch eindeutig, oder?

    Die Gewerbesteuererklärung könnte man wahrscheinlich weglassen, aber worin soll da der Sinn bestehen? Es wird doch ein vortragsfähiger Verlust festgestellt.

  • Steuererklärung (als Gewerbetreibender) trotz Verlust nötig?
    Antwort von wfwbinder ·

    Natürlich kannst Du statt einer Einkommensteuererklärung auf dem gleichen Formular auch eine "Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags" abgeben. Der Verlustabzug wird ja im ersten Gewinnjahr ja zu einer Einkommensteuerverminderung führen und darauf wirst Du wohl nicht verzichten möchten.

    Vermutlich wirst Du aber sowieso aufgefordert werden eine Einkommensteuererklärung abzugeben, denn s werden ja auch die Umsatz- und die Gewerbesteuererklärung abzugeben sein.

    Hast Du denn das ganze Jahr nur von Krediten, oder aus dem Vermögen gelebt?

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Juppa ,

    Hi, vielen Dank schon mal!

    Habe die ursprüngliche Frage mal editiert, um ein paar mehr Details hinzuzufügen.

    Zusätzlich sollte ich wohl noch ergänzen, dass ich aktuell noch Kleinunternehmer bin, auf den die Kleinunternehmerregelung anzuwenden ist, wodurch Umsatz- und Gewerbesteuer wegfallen sollten. Dann bleibt also nur noch die Einkommenssteuer...

    Kommentar von wfwbinder ,

    Zusätzlich sollte ich wohl noch ergänzen, dass ich aktuell noch Kleinunternehmer bin, auf den die Kleinunternehmerregelung anzuwenden ist, wodurch Umsatz- und Gewerbesteuer wegfallen sollten.

    Und wo steht das?

    Bei der Umsatzsteuererklärung, ist nur die erste Seite auszufüllen, aber sie ist abzugeben.

    Die Gewerbesteuererklärung kann nicht entfallen, denn nur weil der maßgebliche Umsatz 17.500,- nicht überschreitet, bedeutet es nicht, dass der Gewinn nicht weit über der Gewerbeertragsgrenze von 24.500,- liegen kann. Nicht alle Umsätze gehören zum maßgeblichen Gesamtumsatz gem. § 19 UStG. ICh kenne Unternehmen, die Einnahmen in Millionenhöhe haben und trotzdem Kleinunternehmer sind.

  • Steuererklärung (als Gewerbetreibender) trotz Verlust nötig?
    Antwort von baufinord ·

    Es spielt keine Rolle, ob Sie Gewinne oder Verluste machen. Bei Einkünften (auch negativen) aus Selbständiger Tätigkeit ist eine Steuererklärung Pflicht. Zudem können unter Umständen Verluste auf das nächste Jahr übertragen werden (Finanzamt oder Steuerberater fragen!).

    Sollten Sie freiwillig gesetzlich krankenversichert sein, brauchen Sie den Steuerbescheid für die Berechnung des Krankenversicherungsbeitrages. Ohne Steuerbescheid droht da der Höchstbeitrag!  

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    Kommentar von Juppa ,

    Hi, vielen Dank schon mal!

    Habe die ursprüngliche Frage mal editiert, um ein paar mehr Details hinzuzufügen.

    Zusätzlich sollte ich wohl noch ergänzen, dass ich aktuell noch Kleinunternehmer bin, auf den die Kleinunternehmerregelung anzuwenden ist, wodurch Umsatz- und Gewerbesteuer wegfallen sollten. Dann bleibt also nur noch die Einkommenssteuer...

  • Verlust des Fahrtenbuchs: Entfernungspauschale möglich?
    Antwort von wfwbinder ·

    Die Methode halte ich für zweifelhaft. Vorallem weil das ja irgendwie nicht passt, denn Du bist umgezogen, wodurch sich auch die Entfernung zum Arbeitsplatz geändert hat.

    Bist Du genau am 31. 12. umgezogen? Nur dann können nämlich die Aufzeichnungen für das ganze Jahr verloren gegangen sein.

    Sonst könnte man aus den Monaten für die Du das neue Fahrtenbuch geführt hast, auf das Jahr hochrechnen.

    Auch durch die Auswertung des Terminplaners kann man diese Aufzeichnungen/Fahrten ziemlich genau nachvollziehen.

  • Wie muss ich nach dem Tod meines Mannes die Steuererklärung ausfüllen. Wir hatten bis dato Steuerklasse 4?
    Antwort von LittleArrow ·
    1. Wende Dich zwecks Ausstellung der Lohnsteuerbescheinigung für die ersten Jahresmonate an den Aussteller der anderen Lohnsteuerbescheinigung, der für Dich.
    2. Für die Einkommensteuererklärung füllst Du anschließend mit den jeweiligen Angaben je eine Anlage N aus, also für die ersten Monate für Deinen Mann und für die restlichen Monate für Dich.

    Was ist mit Rentenzahlungen? Auch hier ist die Anlage R jeweils für Euch getrennt auszufüllen.

    Für 2016 und 2017 machst zu das Kreuzchen bei Zusammenveranlagung im Mantelbogen.

    (Siehe auch Snoopy155)


    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Petz1900 ,

    Für 2017 gibt es keine Zusammenveranlagung mehr, wenn der Mann in 2016 verstorben ist.
    Da gibt es das Witwen- oder Gnadensplitting.

    Kommentar von LittleArrow ,

    Danke für Deinen Hinweis, Petz1900. Dann wird es bei Witwen sicherlich eher das Witwensplitting sein (§ 32a Abs. 6 Nr. 1 EStG) . Dazu ist in der Steuererklärung in Zeile 15 das Sterbedatum einzutragen.

    Das Gnadensplitting (bei Trennung möglich) kommt hier nicht zur Anwendung (§ 32a Abs. 6 Nr. 2).

    urmel62: Für das Sterbefolgejahr 2017 kannst Du für Deine lohnsteuerklassenabhängigen Bezüge noch die Steuerklasse 3 beantragen. Die Steuerklasse 1 gilt ab 2018.

  • Wie muss ich nach dem Tod meines Mannes die Steuererklärung ausfüllen. Wir hatten bis dato Steuerklasse 4?
    Hilfreichste Antwort von Snooopy155 ·

    Für Deinen verstorbenen Mann solltest Du ebenfalls eine Jahresübersicht bekommen. Ansonsten muß Du sie bei seinem Dienstherren noch anfordern. Diese Zahlen werden so wie Deine Zahlen in die EkSt Formulare übertragen.

    Wegen der Lohnsteuerklassen brauchst Du Dir keine Gedanken machen - damit wird nur festgelegt wieviel Steuer in Zukunft einbehalten wird.

    Nicht vergessen, haushaltsnahe Dienstleistungen mit zu deklarieren.

    Im Zweifelsfall im ersten Jahr einen Steuerberater hinzuziehen, in den Folgejahren sollte es dann auch wieder alleine funktionieren.

  • Steuererklärung bei 2 Klassen?
    Antwort von barmer ·

    Hallo, keine Panik !

    Bei zwei abhängigen Beschäftigungen und sonst nichts sollte es auch ohne Steuerberater gehen.

    Wenn Du Steuerklasse 4 hast, sollte es ja noch einen Partner ebenfalls mit Steuerklasse 4 geben ? Wieviel Steuern zu zahlen sind, hängt von Eurem Gesamteinkommen ab und das kennt hier keiner.

    Ich rechne, vor allem für nur 5 Monate, nicht mit Nachzahlungen, die Euch überfordern könnten.

    Viel Glück

    Barmer

    Kommentar von Fragesteller86 ,

    Ok, du sagst 5 Monate und danach kommt wahrscheinlich der Hammer...

    Ihr einkommen beträgt ca 1500€ Brutto ( Teilzeit ) + mein Gehalt + 21 Monate lang das andere.

    Ich/Wir wollen das ''extra'' Geld eigentlich zur Seite legen nur ich ich hab keine Ahnung wie viel von dem ganzen ich bereit halten soll/ muss für eine Nachzahlung.

    Kann man nicht mal grob sagen wie viel das wäre? 20% oder 30% ?

    Geht das garnicht? Ich muss zugeben das mich diese Geschichte in den Wahnsinn treibt...

    Kommentar von barmer ,

    Natürlich kann man abschätzen. Ihre nehmt Euer gesamtes Brutto)Einkommen 2017 und schaut dann in die Splittingtabelle z.B.

    http://einkommensteuertabellen.finanz-tools.de/downloads/splittingtabelle-2017.p...

    Da könnt Ihr dann sehen, wieviel Steuern insgesamt zu zahlen sind.

    Und davon zieht Ihr das ab, was Euch an Steuern 2017 abgezogen wurde und wird. Den Rest müßt Ihr nachzahlen.

    Da fehlen jetzt noch viele Details, die das zu Eurem Gunsten verändern (Unterschied Brutto zu zu versteuerndem Einkommen), wie Fahrtkosten, Krankenkassenbeiträge etc.

    Wenn die Frau Teilzeit in Klasse 4 arbeitet, kann es auch sein, dass gar nichts nachzuzahlen ist, weil der Splittingvorteil die Nachzahlungen wegen Klasse 6 aufhebt.

    Was ich mit überfordern" sagen wollte: Wenn Ihr bei knapp 7000 EUR brutto monatlich nicht ohnehin im Normalfall jeden Monat 1000 EUR zurücklegt, stimmt etwas nicht. Die Steuernachzahlung wäre damit locker zu stemmen.

    Viel Glück

    Barmer

  • Ich bin selbstständig und setze seit 20 Jahren ein Arbeitszimmer vom Einkommen ab. Nun verlangt das Finanzamt plötzlich einen Grundriss der Wohnung - was tun?
    Antwort von betroffen ·

    Was tun ? Schicke dem Finanzamt einen Grundriss der Wohnung !

    Hier noch eine Korrektur: "Es sind dann 20% der gesamten Wohnungskosten." Das ist nicht relevant. Relevant ist der m² - Anteil des (r) Arbeitszimmer (s) zur m² - Zahl der Wohnung.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Brigi123 ,

    Ich versteh leider nicht, warum man so eine Antwort hier einstellt. Zumal ja bereits vorher zwei hilfreiche Antworten vorhanden waren.

    Natürlich interessiert sich das Finanzamt letztendlich für den Kostenanteil des Arbeitszimmers an den gesamten Wohnungskosten. Dieser wird über das prozentuale Verhältnis der qm des Arbeitszimmers zu den qm der gesamten Wohning ermittelt. Deine “Korrektur“ war insofern unangemessen.

    Und noch vielen Dank für den Tip, einen Grundriss an das FA zu schicken. Da wäre ich durchaus auch selbst drauf gekommen, das war aber nicht die Frage.

    Die beiden anderen Beantworter sind ja sehr gut  auf meine Sorgen eingegangen (vielen Dank dafür), die übrigens nicht in der Überschrift standen. Aber Du hast ja offenbar doch den Text unter der Überschrift so halbwegs gelesen, oder? Was soll dann so eine Antwort? Es hat mich schon etwas geärgert. 

    Manchmal ist keine Antwort besser als eine Antwort.

    Kommentar von betroffen ,

    Natürlich war das die Frage.

    In der Überschrift der Frage fragst Du, was Du tun sollst, nachdem das Finanzamt plötzlich eine Grundriss verlangt.

    Im zweiten Absatz Deines Kommentars erfährt man, dass Du über die Berechnung bescheid weißt. -Jedoch erst dann - woher soll ich das vorher wissen? Denn in der Frage ziehst Du noch Fläche "qm" vom "Einkommen" (€) ab. Das geht natürlich nicht, denn die Einheiten sind unterschiedlich.

    Manchmal sollte man auch die eigene Frage nochmal durchlesen.

    Kommentar von Brigi123 ,

    Die anderen Beantworter haben die Frage jedenfalls bis zum Ende durchgelesen und meine eigentlichen Fragen beantwortet.

    Aber natürlich hast Du auf die Frage aus der Überschrift super geantwortet., ich hab sie mir jetzt extra nochmal durchgelesen.Ich habe jetzt auch ein “Danke“ gesetzt, weil die Antwort so hilfreich war.

  • Warum hat das Finanzamt die Arbeitslosenbeiträge nicht berücksichtigt?
    Antwort von blackleather ·

    Vermutlich übersteigen die Vorsorgeaufwendungen insgesamt den Höchstbetrag gem. § 10 Abs. 4 und 4a EStG.

    Wenn das so ist, können sich die Arbeitslosenversicherungsbeiträge nicht mehr auf die Steuer auswirken. In dem Fall kannst du dir - mit Ausnahme der Krankenversicherung - auch alle weiteren Versicherungen (z.B. Haftpflicht-, Unfall-, Risikolebensversicherungen) sparen; die können sich ebenso wenig auswirken.

    Kommentar von LittleArrow ,

    In dem Fall kannst du dir - mit Ausnahme der Krankenversicherung - auch alle weiteren Versicherungen (z.B. Haftpflicht-, Unfall-,
    Risikolebensversicherungen) sparen

    Man kann sich allenfalls den Eintrag der Versicherungsprämien in der Steuererklärung sparen, aber nicht die vernünftige Risikoabsicherung, insb. die Privathaftpflichtversicherung.

  • Steuerbescheid: Knapp 500€ Nachzahlung in Steuerklasse 2?
    Antwort von wfwbinder ·

    Wichtig ist für die Brechnungen, der Grenzsteuersatz, der Dir im Rechner des BMF auch ausweist. 12.248,- zu 14.333,- das sind 2.085,- Euro mehr und bei ca. 22 % Grenzsteuersatz passt das dann schon recht genau.

    Was mich eher wundert ist, dass Deine Mutter bei Steuerabzug nach Klasse II eine Nachzahlung hat.

    Ist der Haushaltsfreibetrag für Alleinerziehende abgezogen?

    Kommentar von Rilakkuma ,

    Vielen Dank für die Antwort!

    Von einem Haushaltsfreibetrag steht im Bescheid nichts, ich habe aber gelesen dass dieser 2004 durch den "Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende" ersetzt wurde.

    Falls das stimmt, wäre vielleicht folgender Punkt im Steuerbescheid relevant:

    "Summe der Einkünfte" = 17.308

    - "ab Entlastungsbetrag für Alleinerziehende" = 0

    Bedeutet das, dass besagter Entlastungsbetrag nicht abgezogen worden ist und daher die hohe Nachzahlungsforderung rührt?

    Kommentar von wfwbinder ,

     "ab Entlastungsbetrag für Alleinerziehende"

    Genau den meinte ich. 

    Und "ja", wenn dort 0,- steht, ist der nicht abgezogen worden und es passt zur Höhe der Nachzahlung, wenn die Einkünfte dem Lohnsteuerabzug unterlegen haben. Daher meine Annahme.

    Hast Du die Anlage Kind richtig ausgefüllt?

    Also Einfach Einspruch einlegen und den Freibetrag nachfordern?

    Steht im Bescheid eine Erläuterung, warum der Freibetrag nicht gewährt wurde. 

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Richtig. Die Differenz ist genau der Entlastungsbetrag.

    Zu prüfen ist daher zweierlei:

    1. Besteht der Anspruch auf den Entlastungsbetrag? Falls ja: Einspruch einlegen und begründen. Antrag auf Aussetzung der Vollziehung nicht  vergessen.
    2. Falls der Anspruch nicht besteht: Warum wurde dann nach Steuerklasse 2 abgerechnet? In diesem Fall wäre der Steuerbescheid richtig und der Lohnsteuerabzug war zu niedrig.

    Auf jeden Fall zu prüfen: Gibt es noch mehr steuermindernde Dinge, die nicht beachtet worden sind? Beispielsweise Haushaltsnahe Dienstleistungen?

    Kommentar von Rilakkuma ,

    Vielen Dank für die Hilfe!

    Habe nun den Bescheid dieses Jahres mit denen der letzten Jahre verglichen und tatsächlich - sonst wurde der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende immer abgezogen, nur im letzten Bescheid nicht.

    Ich gehe davon aus, dass die anderen Anlagen richtig ausgefüllt sind, die Abrechnung nach Steuerklasse 2 passt auch. Ich bin 23, studiere und für mich wird noch Kindergeld bezogen. Zweitwohnsitz ist ebenfalls bei meiner Mutter. Das ist schon seit fünf Jahren so, daher gehe ich davon aus, dass der Anspruch auf den Entlastungsbetrag wie bisher auch bestehen müsste.

    Ich weiß nicht ob es sich auf diesen Entlastungsbetrag bezieht, aber in den Erläuterungen zur Festsetzung steht:

    "Die geltend gemachten Aufwendungen für den Unterhalt und/oder die Berufsausbildung von Kindern sind durch die Freibeträge für Kinder oder das Kindergeld abgegolten, auch wenn die Freibeträge für Kinder oder das Kindergeld einer anderen Person zustehen. [...] Die Vergleichsberechnung hat ergeben, dass die gebotene steuerliche Freistellung des Existenzminimums Ihres Kindes durch den Anspruch auf Kindergeld bzw. vergleichbare Leistungen bewirkt wurde. Bei der Berechnung des zu versteuernden Einkommens wurden daher keine Freibeträge für Kinder berücksichtigt."

    Ansonsten ist die Steuererklärung wie sonst jedes Jahr gemacht worden, alles überprüft...

    Kommentar von wfwbinder ,

     Die Vergleichsberechnung hat ergeben, dass die gebotene steuerliche Freistellung des Existenzminimums Ihres Kindes durch den Anspruch auf Kindergeld bzw. vergleichbare Leistungen bewirkt wurde. Bei der Berechnung des zu versteuernden Einkommens wurden daher keine Freibeträge für Kinder berücksichtigt."

    Das bezieht sich auf den Kinderfreibetrag.

    Für den Freibetrag für Alleinerziehende ist entscheidend, dass Du zum Haushalt gehörst, in Ausbildung bist und kein anderer Erwachsener zum Haushalt gehört.

  • Wie mache ich die Steuererklärung, wenn ich 2 Jobs mit der selben Steuerklasse S1 auf der Lohnsteuerbescheinigung habe?
    Antwort von wfwbinder ·

    DA solltest Du wenigstens das Steuerprogramm nennen und hoffen, das einer hier dieses spezielle Programm kennt.

    Die Programme die ich kenne, das des Finanzamtes was jeder nutzen kann (www.elster.de) und das was wir in der Kanzlei nutzen, können diese Lohnsteuerbescheinigungen auf jeden Fall verarbeiten.

    Die Beiden Bescheinigungen mit St.-Kl. 1 betreffen nicht den gleichen Zeitraum, daher sollte es keine Probleme geben.

    Überprüfe bitte nochmal, ob Dir nicht versehentlich ein Eingabefehler passiert ist.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Wobei gerade der komische diebische Vogel immer mehr damit glänzt, närrische Verprobungen zu machen, die eigentlich niemanden interessieren.

    Aber da muss man wohl durch.

    Kommentar von Belia ,

    Danke, hab vergessen das Programm zu erwähnen-"Tax 2017"....Ich versuche es zu erklären. Ist aber ziemlich kompliziert: Also ich war vom Januar 2016 bis ende August in S1 (erster Job), gleichzeitig war ich von Januar bis Ende Dezember in S6 (zweiter Job)....den Ersten Job habe zum 31. August gekündigt und damit sollte ich ab September nur 1 Steuerklasse haben und zwar S1....Ich hatte also ab September nur einen Job aber der lief immer noch mit S6 und nicht mit S1....Im Januar 2017 habe ich rückwirkend die S1 bekommen, ABER erst für/ab Dezember 2016 ...Jetzt liegen mir 2 Lohnsteuerbescheinigungen von beiden Jobs und auf beiden steht Steuerkl.S1 (obwohl ich bei dem zweiten Job das ganze Jahr S6 hatte und nur ab Dezember S1)...Das Programm erkennt, dass es nicht möglich ist, dass ich in den selben Zeitraum 2 Jobs mit der selben Steuerklasse haben konnte....und deshalb meldet es als "Fehler"....Jetzt ist meine Frage, ob ich den zweiten Job mit der Steuerkl. 6 angeben soll, obwohl auf der Bescheinigung doch S1 ist. Oder die Fehlmeldung des Programms einfach ignorieren

    Kommentar von Belia ,

    Zu dem Zeitraum der beide Bescheinigungen: 1.1-31.8 (erster Job)  und 1.1-31.12 (zweiter Job)... 

    Kommentar von wfwbinder ,

     ich hatte also ab September nur einen Job aber der lief immer noch mit S6 und nicht mit S1....Im Januar 2017 habe ich rückwirkend die S1 bekommen, ABER erst für/ab Dezember 2016 ...Jetzt liegen mir 2 Lohnsteuerbescheinigungen von beiden Jobs und auf beiden steht Steuerkl.S1

    OK, ich hatte an ein anderes Problem gedacht.

    Natürlich gibst Du für die zweite Lohnsteuerbescheinigung einfach 6 an. Das ist nämlich für die Steuerberechnung absolut unwichtig.

  • Kommentar von EnnoWarMal ,

    Du nicht.

    Richtig. Und du auch nicht und ich auch nicht und überhaupt niemand, der nicht der Sohn der Fragestellerin ist.

    Wieso auch?

  • Fondsgebundene Rentenversicherung vorzeitig aufgelöst. Wo muss ich in der Steuererklärung Angaben machen?
    Antwort von Zappzappzapp ·

    Ruf Deinen Sachbearbeiter beim Finanzamt an, der kann Dir das am besten sagen. Ohne die Details zu kennen, kann man das hier schlecht beantworten

    Außerdem würde ich die Abrechnung auf jeden Fall zunächst einmal (z.B. bei einer Verbraucherzentrale) prüfen lassen. Dann bist Du auch sicher, dass die Abrechnung wirklich stimmt. Dort kann man dann vielleicht auch Deine Frage beantworten.

    Ich würde mich nie allein auf die Abrechnung der Versicherung verlassen.

  • Ich bin selbstständig und setze seit 20 Jahren ein Arbeitszimmer vom Einkommen ab. Nun verlangt das Finanzamt plötzlich einen Grundriss der Wohnung - was tun?
    Hilfreichste Antwort von hildefeuer ·

    Dir sollte klar sein, das Arbeitszimmer nur abgesetzt werden können, wenn sie ausschließlich beruflich genutzt werden. Eine dauerhafte Mischnutzung ist nicht vorgesehen. Allerdings müssen Kontrollen ja angekündigt werden. Wenn also vorübergehend im Arbeitszimmer mal was privates abgestellt wurde, kann das ja dann wieder entfernt werden. Die Dinge, die im Arbeitszimmer vorhanden sind, müssen ja, bei einer Renovierung auch in den Privat genutzten Räumen für den Zeitraum der Renovierung abgestellt werden. Bei Deinem extrem kleinen Arbeitszimmer kann man sicherlich eine Kammer für die Lagerung der Akten mit ansetzen, weil die Akten für 10 Jahre ja nicht mit in das Arbeitszimmer passen.

    Ein Staubsauger kann sicherlich im Arbeitszimmer abgestellt werden. Schließlich wird er ja auch zum Reinigen des Arbeitszimmers genutzt.

    Also Grundriß aufzeichnen und Kopie schicken.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Brigi123 ,

    Danke, das hat mir sehr gut geholfen.

  • Umzugskostenpauschale in der Steuererklärung ?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    du kannst (sind die tatsächlichen Kosten höher als die Pauschale) eine Kombination aus Umzugskostenpauschale  u n d  tatsächlichen Kosten nutzen. 

    https://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/beruf/umzugspauschale-erneut-erhoeht.html

     

    Kommentar von Quatzecoatl ,

    Das heißt dann das meine Kosten die ich genau zuordnen kann von der Pauschale abgezogen werden und ich quasi für den Rest die Pauschale in Anspruch nehmen kann?

     Also kann ich nur dann mehr als die Pauschale ansetzen wenn ich diese mit den von mir nachweisbaren Kosten übersteige? 

    Wenn ich quasi 500€ nachweisen kann beträgt die Pauschale bei mir 246€?

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    manch einer fährt mit der Pauschale steuerlich besser, weil sich seine Umzugskosten unterhalb dieser Pauschale bewegen. ( Kosten müssen hier zwar nicht belegt werden aber für eine evtl. Nachfrage vorerst aufheben ) 

    Sind wie bei dir die sonstigen Kosten höher als die Pauschale..... dann sammelt man alle Quittungen, Kassenbons und Rechnungen, (die mit dem Umzug direkt zu tun haben) rechnet alles zusammen und trägt dann diesen Gesamtbetrag in die Steuererklärung ein.

  • Einnahmen durch Vermietung: was in Steuererklärung angeben?
    Antwort von LittleArrow ·

    Zur zweiten Frage: Vom Garagenanschaffungswert ist der Grundstücksanteil abzuziehen, ehe die AfA-Berechnung beginnen kann. Zur Ermittlung der getrennten Grundstücks- und Immobilienwerte gibt es hier eine Arbeitshilfe:

    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/...


    Alle 2 Antworten
    Kommentar von MGoldmann ,

    danke, leider funktioniert der Link bei mir nicht

    Kommentar von wfwbinder ,
    Kommentar von LittleArrow ,

    wfwbinder, leider auch die Rückmeldung: "Asset not found":-(

    Kommentar von LittleArrow ,

    Entschuldige bitte. Ausnahmsweise habe ich selber nicht sofort die Funktionsfähigkeit des obigen Links getestet:-(

    Nun der aktuelle, getestete Link:

    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/...

    Kommentar von MGoldmann ,

    Danke noch mal für den Wert. Was mir immer noch nicht klar ist: wie ermittle ich den Wert der Garage überhaupt? Der Kaufpreis bezog sich ja auf Wohnung und Garage.

    Im Internet habe ich oft gelesen, dass auch die Kosten für Kredit, Notar etc anteilig angegeben werden können. Welchen Prozentsatz muss ich hier nehmen (die Notarkosten für die Selbstgenutzte Wohnung kann ichja nicht absetzen)

    Kommentar von LittleArrow ,

    Lies bitte noch mal die Anleitung im BMF-Link, um den Garagenwert zu ermitteln. (Falls das nicht möglich ist, rechne mal mit einem Garagenbauwert von - sagen wir - € 8.000 - 10.000.)

    Nach der Ernittlung der jeweiligen Werte für Haus, Grundstück und Garage dient dieses Verhältnis als Schlüssel für die Verteilung der Kaufnebenkosten.

    Allerdings sind die finanzierungsbedingten Kaufnebenkosten (z. B. die Notar- und Amtsgebühr für die Eintragung der Grundschuld) sofort als Werbungskosten ansatzfähig. Die übrigen Kaufnebenkosten gehören zu den Anschaffungskosten der Garage.

  • Haushaltsnahe Dienstleistungen bzw. Handwerkerleistungen absetzen wenn man nicht Mieter oder Eigentümer ist?
    Antwort von LittleArrow ·

    Entscheidend ist, dass dort Euer Haushalt ist. Ein Mietzahlungsnachweis ist nicht erforderlich.

    Für alle Details hierzu liest bitte das BMF-Schreiben:

    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuera...

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,

    Zu den ansetzbaren Kosten bleibt der § 35a EStG im Gegensatz zum BMF-Schreiben etwas nebulös, da dort nur von Aufwendungen für Leistungen geschrieben wird. Das o.a. Schreiben ist aber inhaltlich sehr klar und in der Konsequenz ist ansetzbar "Alles außer Material".

    Häufig wird in der Presse etc. fälschlicherweise auch von den Lohnkosten statt von den Arbeitskosten geschrieben, was gelegentlich zu Diskussionen mit den Rechnungsstellern führt(e). Interessanterweise sind auch Gerätemieten, Fahrzeugpauschalen und Entsorgungskosten ansetzbar. Letztere nur, sofern sie eine Nebenleistung des Handwerkers bzw. Dienstleisters sind und nicht, wenn sie von Dir direkt z. B. einem Entsorger (z. B. Containerdienst) in Auftrag gegeben werden.

    Auch Teile der selbstgetragenen Mietnebenkosten (z. B. Schornsteinfeger, Gartenservice, Winterdienst) können angesetzt werden. Hierzu ist eine Vermieterbescheinigung nötig.