Steuererklärung - neue und gute Antworten

  • Fehler in der Neuberechnung - aber wo?
    Antwort von Petz1900 ·

    Wenn du im Vorjahr nur ein halbes Jahr gearbeitet hast, ist das nicht verwunderlich.
    Es wurden ja monatlich "zuviel" Lohnsteuern einbehalten, da wird monatlich so getan, als wenn du das ganze Jahr arbeiten würdest. Anders geht's ja nicht.

    Die "zuviel" bezahlte Lohnsteuer macht die relativ hohe Erstattung aus.

  • Steuererklärung: Doppelbeschäftigung Steuerklasse 6 wie zurückbekommen?
    Antwort von ellaluise ·

    In der Steuererklärung gibt du  deine Daten an, so wie die Arbeitgeber es bescheinigt haben.

    FA nimmt dein "zu versteuerndes Einkommen" und rechnet davon die Einkommensteuer und zieht davon deine bereits gezahlte Lohnsteuer ab. Wahrscheinlich kommt ein Guthaben für dich raus.

    (Lohnsteuer = Lohnsteuer + Solidarzuschlag+ Kirchensteuer)

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Wahrscheinlich kommt ein Guthaben für dich raus.

    Das ist fraglich. Durch die Lohnsteuerklasse 6 wird ja tendenziell zu wenig Lohnsteuer einbehalten, so dass es isoliert betrchtet zu einer Nachzahlung kommt.

    Deshalb gibt es auch die Pflicht zur Einkommensteuererklärung, wenn man Lohnsteuerklasse 6 hatte.

  • Steuererklärung: Steuerklasse 6 wegen Doppelbeschäftigung wie zurückbekommen?
    Antwort von Snooopy155 ·

    Für das abgelaufene Jahr eine Steuererklärung machen und in der Anlage N die Daten eintragen, die Du in den Jahresbescheinigungen der Arbeitgeber findest.

    Nicht vergessen, alle Sonderausgaben und Werbungskosten mit eingeben; auch die Lohnkosten der haushaltsnahen Dienstleistungen von 2015 angeben.

    Beim Jahresausgleich werden dann alle zuviel einbehaltenen Steuern zurückerstattet. Bezüglich der Krankenversicherung wird vom Finanzamt nichts angestoßen. Hier gäbe es aber nur dann eine Rückerstattung, wenn das Gesamteinkommen im Februar 2016 über der Beitragsbemessungsgrenze gelegen hätte

  • Steuererklärung: Doppelbeschäftigung Steuerklasse 6 wie zurückbekommen?
    Antwort von LittleArrow ·

    Durch Steuererklärung.

    Was ist Dein Problem?

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von AndiAndi1984 ,

    leder hat es meine frage nicht übernommen.

    Im Februar war ich doppelbeschäftigt. Während ich bei meinem neuen Arbeitgeber schon zu arbeiten anfing war ich noch beim alten Arbeitgeber beschäftigt (Resturlaub).

    Natürlich bekam ich dann beim neuen Arbeitgeber für den Monat Februar Steuerklasse 6 und hatte daher hohe Abgaben.

    Wie bekomme ich diese Zuviel gezahlten Abgaben zurück? Muss ich das bei der Steuererklärung angeben oder geht das automatisch?

    Kommentar von LittleArrow ,

    Mache einfach eine Steuererklärung und das Problem wird gelöst:-)

  • Teilzeitjob, 450 € Job und Gewerbe: wie viel Einkommensteuer fällt an?
    Antwort von LittleArrow ·

    Ich habe keine Ausgaben oder so.

    Irgendwelche (steuerlichen) Sonderausgaben wirst Du doch sicherlich haben.

    Wenn Du Dein bisheriges zu versteuerndes Einkommen kennst, dann hilft Dir dieser Link weiter:

    https://www.finanzfrage.net/frage/hallo-ich-wieviel-steuern-prozent--muss-ich-za...

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Kati88 ,

    Was für Ausgaben könnt ich den hernehmen? Ich kenn mich da überhaupt nicht aus. Ich wüsste nichts was ich an Arbeitsausgaben hätte. Danke für deine Hilfe schonmal

    Kommentar von ellaluise ,

    Als Anmerkung, nur ganz grob:

    Ausgaben: Telefon, Büromaterial, Computer, Software, Porto, Fahrten zu Kunden, Versicherungen (Krankentagegeld ?)

    Gewinn = Einnahmen - Ausgaben, der Gewinn ist zu versteuern

    Der Minijob bleibt, wenn pauschal versteuert, außen vor. Dein Einkommen aus Angestelltentätigkeit - Werbungskosten u.a. + Gewinn aus Gewerbe = zu versteuerndes Einkommen.

    Ich denke immer, wenn man 30% des Gewinnes als Rücklage für Abgaben hat, kommt das schon hin.

    Zur Krankenversicherung: Wahrscheinlich bist du gesetzlich über deinen Teilzeitjob versichert. Solange dieser Teilzeitjob mehr Zeit und Einkommen erbringt wie das Gewerbe, bleibt es bei der gesetzlichen KK über den Job. Das wäre ggf. mit der KK zu klären.

  • Teilzeitjob, 450 € Job und Gewerbe: wie viel Einkommensteuer fällt an?
    Antwort von Zitterbacke ·

    Ich bin Teilzeit angestellt und verdiene dort 1250 € brutto, dann habe ich noch einen 450 € Job und ein Gewerbe.

     

    Weiß dein AG davon?

    Sicherlich bist du über deine Teilzeitarbeit Pflichtversichert (Kranken- , Arbeitslosenversicherung ).

    Von der Krankenversicherung wirst du bald etwas hören, denn deine zusätzlichen Einnahmen erhöhen auch deinen Beitrag!

     

    Also erhöhe schon einmal deine anvisierten 18 € !!

     

    Ach so , auch bei der Einkommenssteuer solltest du nicht lügen.

     

    Viel Glück .

    Gruß Z... . 

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Kati88 ,

    Ja mein AG weiß von meinem 450 € Job und das Kleingewerbe, glaub auch aber selbst wenn nicht, muss er das wissen?

    Ja bin versichert. Warum erhöht sich dann mein Beitrag?

    Ich hatte nicht vor zu lügen ;-) Weiß nur immer noch nicht genau was am Ende übrig bleibt, weil ich jetzt verunsichert bin wegen der Krankenversicherung usw.

    Kommentar von Angelsiep ,

    Der Krankenkassenbeitrag wird normalerweise nach dem Einkommen berechnet. 

    Höheres Einkommen = Höherer Beitrag

  • Keine Aufforderung zur Abgabe einer Steuererklärung?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Plötzlich ist hier ein Sachverhalt drin.

    Wie Benno schon schrieb: Die Verpflichtung zur Abgabe steht im Gesetz.

    Es steht auch im Gesetz, dass man die Straße bei Grün, nicht aber bei Rot überqueren darf. Da steht auch kein Polizist dahinter und sagt, dass man jetzt gehen kann, weil Grün ist.

    Und wenn das Finanzamt von eurer Situation überhaupt keine Kenntnis hat, kann es auch nicht auffordern.

  • Darf die Bezahlung der Rechnung über Fahrtkosten (im Rahmen der Kinderbetreuung durch die Oma) erst im Januar erfolgen?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Nein, diese Zahlung kannst du dann auch erst in der Steuererklärung 2018 aufnehmen. 

    Für die Zuordnung gilt immer das Datum der Einzahlung. ( wäre z.B. bei einer erst am 02.1. eingezahlten Zahnarztrechnung auch nicht anders ) 

    Kommentar von blackleather ,

    Nicht ganz so streng! Wenn er sie 2017 geltend macht, ist es auch korrekt.   :-)

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    oh, war mir nur so bekannt aber Danke für die interessante Korrektur ! 

    betreffend der eigenen Steuererklärung....wäre es in dem angefügten Beispiel dann ebenso möglich ? 

    Kommentar von begron ,

    dann kann ich es also erst in der Steuererklärung für 2017 geltend machen?

    Besteht keine Chance, dass noch in 2016 rein zubekommen?

    Die Leistung würde ja definitiv in 2016 erbracht. Aber das Abflussprinzip lässt das nicht zu oder?

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    begron Hallo,

    Sorry, so wie oben beschrieben kannte ich es zumindest ! 

    Unser Mitglied blackleather ist jedoch vom Fach und ist anderer Ansicht. Diese angefallenen Kosten von 2016 kannst du also doch in der Erklärung 2017 geltend machen ! 

    Gruß  !

    Kommentar von begron ,

    @blackleather
    Du meinst ich kann das in 2017 (sprich in der Steuererklärung für 2016) geltend machen? Oder habe ich Dich falsch verstanden?

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    Ja kannst du, sieht so aus ! 

  • Fahrtkosten von Steuer absetzten - welche Wohnung als Hauptwohnsitz?
    Antwort von RichardSharpe ·

    Ich habe gelesen, dass man die Fahrtkosten absetzen kann, wenn man in
    der einen Stadt arbeitet und dort einen Zweitwohnsitz hat und aber in
    einer anderen Stadt mit der Familie lebt. 

    Fahrten zur Arbeitsstätte sind immer Werbungskosten. Deinen Angaben nach könnte hier aber eine doppelte Haushaltsführung vorliegen, d.h. es sind weitere Ausgaben abzugsfähig (§ 9 Absatz 1 Nr. 5 Einkommensteuergesetz.

    https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__9.html

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von boarkel ,

    Ist dabei wichtig, dass die Wohnung in der Stadt wo gearbeitet wird als Nebenwohnsitz angemeldet ist? Oder kann diese auch als Hauptwohnsitz angemeldet sein und die Wohnung in der anderen Stadt als Nebenwohnsitz?

  • Fahrtkosten von Steuer absetzten - welche Wohnung als Hauptwohnsitz?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    " in der Steuererklärung angibt und dann bekommt man den zurück ? "

     .... dazu sollte sich der Gesetzgeber endlich mal durchringen, super ! .....aber leider, das wäre auch zu schön um wahr zu sein ! 

    Fahrkosten (sind u.a. Werbungskosten) sie wirken sich tatsächlich steuermindernd für dich aus, wenn die gesamten Werbungskosten(Jahr) 1000,- Euro überschreiten. Deshalb, zurück gezahlt wird dir ggf. ein Bruchteil dessen von dem, was du tatsächlich an Kosten in dem Jahr hattest.....aber immerhin, man muss dem Fiskus auch nichts schenken ! 

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von EnnoWarMal ,

    .... dazu sollte sich der Gesetzgeber endlich mal durchringen, super ! 

    Dann könnte man eigentlich gleich das Benzin kostenlos abgeben.

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    Die Zustimmung der Steuerzahler wäre aber vorprogrammiert !!!

    .....denn hier kam deutlich weniger Freude auf und es ging auch durch: 

    https://www.google.de/amp/amp.tagesspiegel.de/wirtschaft/schwarzbuch-2016-17-wie...

    stimmst du mir wenigstens darin zu, Enno ?  :-) 

  • Rente und Steuer?
    Antwort von Petz1900 ·

    Das Finanzamt darf auffordern eine Steuererklärung abzugeben, § 149 AO.

    Ob Ihr dann wirklich Steuern zahlen müsst ist ein anderes Thema, ich vermute mal nicht, wenn die 2.100 brutto sein sollen.

  • Fahrtkosten von Steuer absetzten - welche Wohnung als Hauptwohnsitz?
    Antwort von Mikkey ·

    So ganz klar wird die Frage nicht...

    Die zitierte "Berechnung" ist die Pendlerpauschale, die überhaupt nichts mit einem Zweitwohnsitz zu tun hat.

    Tatsächlich werden die "Familienheimfahrten", maximal eine pro Woche, plus der ersten Hinfahrt mit 0,30€/km anerkannt.

    Weiterhin sind Steuerrecht und Melderecht zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Du kannst am Arbeitsort auch unter einer Brücke schlafen. Kannst dann aber für die Unterkunft auch nichts geltend machen.

    Zuletzt bekommt man grundsätzlich nichts vom Finanzamt zurück, sondern die anerkannten Kosten werden vom zu versteuernden Einkommen abgezogen und führen so zu einer gerinderen Steuerlast.

  • Rente und Steuer?
    Antwort von Zitterbacke ·

    "ab 2006 sind 52 Prozent der Rente steuerpflichtig;"

    Aber trotzdem könntet ihr ja euren Freibetrag überschreiten .

    Der Rentenfreibetrag richtet sich übrigens nur nach dem Renteneintritt und bleibt somit auch in den Folgejahren unverändert.

    https://www.vlh.de/krankheit-vorsorge/altersbezuege/wann-muss-ich-als-rentner-st...

    Gruß Z... .

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Gaenseliesel ,

    guter Link, 

    der selbst Steuerlaien die Abgabe einer Einkommensteuererklärung deutlich werden lässt. 

    Der Fragesteller hat meiner Meinung nach sogar noch Glück, ist nur zur Abgabe (ab) 2014 aufgefordert. Es hätte schlimmer kommen können, wenn beide bereits seit 2006 Rente beziehen. 

    Kommentar von Petz1900 ,

    Warum Glück?
    Bei zusammen 2.100 im Monat sind das zusammen weniger als der doppelte Grundfreibetrag, also sind sie nach § 56 EStDV gar nicht verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Aber nach § 149 AO, wie man lesen kann.

    Kommentar von Snooopy155 ,

    Die Fragesteller haben ja die Möglichkeit eine NV zu beantragen, dann haben sie immer 3 Jahre Ruhe vom Finanzamt, es sei denn es ändert sich ihre Einkommenssituation deutlich nach oben und die NV verliert ab diesem Veranlagungsjahr ihre Gültigkeit.

  • Wenn der Ehepartner, Rentner, in ein Pflegeheim in anderer Stadt muss, wie sieht das dann bei der Steuererklärung aus? Ist die dann getrennt abzugeben?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo 

    Nein, alle Angaben dazu werden in deiner/eurer gemeinsamen Erklärung erfasst ! 

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von RatsucherZYX ,

    Soweit, so gut.

    Die Frage war aber, wo muss die Steuererklärung abgegeben werden.

    Entschuldige bitte, Du hast zwar mit "nein" geantwortet, es bleibt aber nach wie vor unklar, was du mit dem nächsten Satz dann meinst.

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    .....warum so kompliziert denken ?

    Wenn geantwortet wird  in deiner (eurer gemeinsamen Steuererklärung) wird sie sie, davon ging ich aus, wie gewohnt einreichen. War dies aus meiner Sicht  z u  logisch gedacht ? ;-) 

  • Übungsleiterausbildung steuerlich absetzen?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Ist es fü[r] mich möglich den Lehrgang steuerlich abzusetzen?

    Ja, im Rahmen der Absetzbarkeit deiner übrigen Studienkosten.

    Wie viel wird denn erstattet?

    So zwischen nichts und 3,61 Euro. Aber eher wohl "nichts". Wer soll das wissen?

    Worauf zielt diese Frage ab?

    Kommentar von dariko ,

    Wahrscheinlich habe ich meine Fraga falsch/ungenau formuliert, da ich mich damit nicht auskenne.

    Es ist ja so: Eine Übungsleiterausbildung kostet ohne Verein ca. 400-500 Euro. Für einen arbeitslosen (Studenten) ist das schon eine Menge und wollte deshalb wissen, ob bin man sich von den Kosten etwas oder sogar alles erstatten lassen kann. Ich glaub mal irgendwo gehört zu haben, dass es mit Laptops funktioniert. Eine Übungsleiterausbildung ist für mich praktisch Pflicht, wenn ich beruflich etwas starten möchte.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Wer soll dir denn etwas erstatten?

    Kommentar von dariko ,

    Keine Ahnung, deshalb frage ich ja. Wie funktioniert das überhaupt mit Laptops? Da werden die Kosten doch auch erstattet. Bei Arbeitslosen funktioniert das doch.

    Vielleicht ist "erstattet" das falsche Wort dafür. Wenn es sich anders nennt, dann sagt es mir bitte.

    Kommentar von Wassonst ,

    Wie funktioniert das überhaupt mit Laptops? Da werden die Kosten doch auch erstattet. Bei Arbeitslosen funktioniert das doch.

    Auch da werden keine Kosten erstattet. Ggf. werden Aufwendungen als Werbungskosten/Sonderausgaben steuermindernd anerkannt. Dann kann zuviel bezahlte Steuer erstattet werden. Bei fehlenden Einnahmen könnte sich, soweit es sich bei den Aufwendungen um Werbungskosten handelt, ein Verlustvortrag für das Folgejahr ergeben.

    Kommentar von dariko ,

    Jetzt kommen wir der Sache schon näher.

    Bedeutet das nun, dass ich im nächsten Jahr weniger (Differenz Einnahme und Ausgaben) Steuern zahlen muss? Was ist, wenn man auch im Folgejahr keine Einnahmen hat oder weniger Steuern abgeben musste als man im vorherigen Jahr einnahmetechnisch im Minus war?

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Bedeutet das nun, dass ich im nächsten Jahr weniger...Steuern zahlen muss? 

    Nur theoretisch.

    In der Praxis geht ein Verlustvortrag oftmals unter, besonders bei Leuten, die mitten im Jahr ihre erste Stelle antreten.

    Da wäre das Einkommen auch ohne den Verlustabzug steuerfrei, aber weg ist er dann trotzdem.

    Weil er nämlich nicht ganz am Ende abgezogen wird, wie es gerecht wäre, sondern nach der Ermittlung der Einkünfte.

    Kommentar von dariko ,

    Also macht ein Verlustvortrag nur Sinn, wenn ich im nächsten Jahr genug Geld verdienen würde, egal ob ich nun im nächsten Jahr weiter berufstätig, Student oder arbeitslos bin? Ansonsten ist wäre mein Geld "futsch"? Könnte man denn den Verlustvortrag erst geltend machen, wenn man genug verdient oder ist das nicht möglich?

    Wäre es denn möglich, dass das Arbeitsamt meine Weiterbildung fördert, auch als Student?

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Das mit dem Arbeitsamt weiß ich nicht, ich bin kein Arbeitsberater.

    Du solltest dich mit den Grundlagen des Steuerrechts befassen, fang mal mit R 2 EStR an, da ist die Morphologie beschrieben.

    Oder war es R 3?

  • Wo kann ich bei Auslandsbeschäftigung (Grenzgänger) im Elster-Formular die Kirchensteuer eintragen ?
    Antwort von Petz1900 ·

    Mantelbogen = Hauptvordruck Seite 2

    Übrigens ist Zeile 9 sehr wage bei gefühlten 20 Vordrucken, die alle eine Zeile 9 haben, wo soll man da anfangen zu suchen ;)

    Kommentar von Grenzgaenger ,

    OK stimmt. Ich meinte Anlage N

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Ich wäre auch nicht drauf gekommen, dass Anlage N gemeint sein könnte.

    Erstens wird dort nie KiSt eingetragen und zweitens siehe Sachverhaltsdarstellung.

  • Neuer Job, 300 km entfernt, ohne Wohnung. Welche Werbungskosten?
    Antwort von betroffen ·

    Mit der Entfernungspauschale kriegst Du Ärger weger der bestehenden Höchstgrenze von 4500,-

    https://de.wikipedia.org/wiki/Entfernungspauschale

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von hildefeuer ,

    Wieso? 4 Wochen =20 Tage x 300km =6000km x 0,30€ =1800€!

    Der berufsbedingte Umzug fällt doch nicht unter die Pauschale von 4500€.

    Kommentar von betroffen ,

    Du hast natürlich recht. Es geht dort nur um einen Monat. Ich hatte die Formulierung "...den kompletten Mai übernachten..." für eine regionale Redewendung gehalten. Sorry

  • Neuer Job, 300 km entfernt, ohne Wohnung. Welche Werbungskosten?
    Antwort von hildefeuer ·

    "Oder muss ich täglich angeben, dass ich 300km gefahren wäre, wobei ich dies ja nicht nachweisen kann"

    Das würde ich angeben, ohne Nachweis. Aber nur einfache Km, also 300 pro Arbeitstag.

    Außerdem die Umzugskosten, wenn Belege vorhanden sind. Wenn keine Belege vorhanden sind, 600km ansetzen für geliehenes Fahrzeug aus Bekanntenkreis. Das es ja ein beruflich bedingter Umzug war. Des weiteren würde ich Fahrtkosten für Wohnungssuche geltend machen vor dem Jobantritt. Als Beleg diehnt evt. der Mietvertrag mit Datum und Unterschrift. Dann die Anreise 300km zur neuen Wohnung ebenfalls angeben am Tag des Einzugs.

    Die Kosten für den einen Monat der alten Wohnung (Miete, Nebenkosten, Strom Grundgebühr, Gas Grundgebühr, Telekom, KabelTV, Müllabfuhr) würde ich ebenfalls ansetzen, da  ja alles erst gekündigt werden musste. Ist ja nach Job Zusage gekündigt worden. bzw. genau ansetzen, je nachdem wie lange man zahlen musste z. B. bei der Telekom oder anderem Telefonanbieter kann das ja bis zu 6 Monate sein. Dafür gibt es ja Belege. Sie konnten dies ja berufsbedingt nicht mehr nutzen, wg. des berufsbedingtem Umzugs.

  • Ist man verpflichtet seinem Arbeitgeber die Steuererklärung vorzulegen?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    so etwas habe ich noch nie gehört..... ok, das heißt ja nicht, dass es dies nicht gibt wie man sieht. ;-)

    Für mich klingt diese Aufforderung als ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, zumal das Vorlegen dieser privaten Daten ohne plausiblen Grund vom Chef gefordert wird. 

    Würde ein nachvollziehbarer Grund genannt, könnte man immer noch " selbst " entscheiden, inwieweit man seine Daten zur Einsicht frei geben will.

    Denn  " das Persönlichkeitsrecht umfasst u.a. die informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden sollen (vgl. nur BVerfGE 115, 11, 183 ff.; 101, 361, 383; 99, 185, 193 sowie BVerfG NJW 2006, 2836 ff., NJW 2006, 1939 f. "

     

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    Kommentar von Gaenseliesel ,

    Ausnahme: dem Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht durch staatlichen Stellen als Verwaltungsakt, dem muss man Folge leisten.

  • Ist man verpflichtet seinem Arbeitgeber die Steuererklärung vorzulegen?
    Antwort von Mikkey ·

    Nein, die meisten Leute müssen ja noch nicht einmal dem Finanzamt eine vorlegen.

    Das geht den Arbeitgeber nichts an.

    _______

    Wenn Du "Arbeitsgeber" schreibst, solltest Du auch "Steuerserklärung" schreiben. SCNR

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Soolie ,

    Ganz lieben Dank. Wie ist es bei Selbstständigen? Ich habe einen Honorarvertrag von 6 Stunden die Woche und jetzt möchte mein "Arbeitsgeber" meine Steuererklärung sehen und das auch von den letzten Jahren! Ist das Rechtens?

    Kommentar von Soolie ,

    Gibt es dazu eine rechtliche Grundlage? Vielleicht im Datenschutzgesetz, Steuergesetz etc.?

    Kommentar von Mikkey ,

    Ich würde an Deiner Stelle den Arbeitgeber zuerst nach dem Grund fragen. Prinzipiell darf er natürlich danach fragen, wenn er aber Deine Weiterbeschäftigung davon abhängig macht, könnte das u.U. Nötigung sein.

    Primär geht es also darum, aus welchem Interesse er die Erklärung sehen will.

    Vermutung: Er will sichergehen, ob Du das dort verdiente Geld beim Finanzamt angibst. Dann sollte es reichen, wenn Du ihm eine Kopie der betreffenden Anlage mit Schwärzungen der sonstigen Zahlen gibst. Natürlich hat er weder damit noch mit einer Kopie der gesamten Steuererklärung die Sicherheit, dass Du das Original tatsächlich beim Finanzamt eingericht hast.

    Kommentar von Soolie ,

    Ich habe alles beim Finanzamt angegeben. Ich schätze, dass mein Arbeitgeber sehen möchte, ob ich auch anderweitig selbstständig tätige bin! Gibt es eine gesetzliche Grundlagen, worauf mein Arbeitgeber sich berufen kann? Es könnte auch auf  die Überprüfung einer Scheinselbstständigkeit hinauslaufen! Warum darf er dies nicht einfordern? Hängt dies mit dem Datenschutz zusammen?

    Kommentar von Mikkey ,

    Ich kann von Dir auch 1000€ einfordern und Du wirst mir die nicht geben.

    Wenn es tatsächlich um Scheinselbstständigkeit gehen sollte, würde ihm eine schriftliche Erklärung von Dir mehr nützen, dass Du weniger als 5/6 deines Umsatzes mit ihm erwirtschaftest.

    Kommentar von Soolie ,

    Ganz herzlichen Dank. Ich freue mich sehr. Es hat mir sehr geholfen.

    Liebe Grüße, Soolie

  • Gilt der Freibetrag von 1848€ nach §3Nr.26EstG nicht mehr für Aufsichtsratvergütungen in einer Volksbank?
    Antwort von Petz1900 ·

    Eine Aufsichtsratvergütung fiel noch nie unter § 3 Nr. 26 EStG.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Und der Betrag von 1.848 Euro steht auch schon im Museum. Seit 2013 sind es 2.400 Euro

    Von 2007 bis 2012 waren es 2.100 Euro.

    Bis 2006 waren es 1.848 Euro.

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    Muss ja ne Knallerparty gewesen sein beim Fragesteller.