Steuererklärung - neue und gute Antworten

  • Fahrtgeld steuerlich absetzbar?
    Antwort von Snooopy155 ·

    Mache einfach eine Einkommensteuererklärung im nächsten Jahr. Das erstattete Fahrtgeld ist nicht absetzbar, aber die Entfernungskilometer x Anzahl der Arbeitstage finden in der Anlage N Berücksichtigung.

  • Wie genau ist das Arbeitszimmer absetzbar?
    Antwort von betroffen ·

    Checkliste der abzugsfähigen Kosten beim steuerlichen Arbeitszimmer

    Hinweis: Kosten für Arbeitsmittel können in jedem Fall steuermindernd geltend
    gemacht werden. Das gilt auch dann, wenn ein Arbeitszimmer nicht oder nur in
    begrenzter Höhe anerkannt wird.

    · Abschreibung Gebäude
    · Abschreibung Einrichtung
    · Abwasserkosten
    · Arbeitsmittel
    · Brandversicherung
    · Erbpachtzinsen
    · Erhaltungsaufwand
    · Gardinen
    · Gebäudeversicherungen
    · Glasversicherung
    · Grundbesitzabgaben
    · Grundsteuer
    · Haftpflichtversicherung
    · Hausratversicherungen
    · Heizungskosten
    · Kaltmiete
    · Lampen
    · Miete (Kaltmiete + gezahlte Nebenkosten)
    · Müllkosten
    · Nebenkosten
    · Reinigungskosten
    · Renovierungskosten
    · Reparaturen
    · Schuldzinsen
    · Sonstige Grundbesitzabgaben
    · Stromkosten
    · Tapeten
    · Teppiche
    · Versicherungen
    · Vorhänge
    · Wasserkosten
    · Verwaltungskosten
    · Zinsen
    Wichtig: Die abzugsfähigen Kosten des Arbeitszimmers werden grundsätzlich
    nach dem Verhältnis von Wohnfläche zur Fläche des Arbeitszimmers berechnet.
    Soweit möglich, kann eine direkte Zuordnung vorgenommen werden.

    ======================================================

  • Ehegattensplitting sinnvoll?
    Antwort von wfwbinder ·

    Wenn bei Deinem Ehemann das Jahr über nach Steuerklasse 4 abgerechnet wurde, so wird er bei Einzelveranlagung vermutlich mit 0,- Herauskommen, also keine Nachzahlung, keine Erstattung. Außer er hätte hohe Werbungskosten.

    Bei Dir werden die 4 Monate ohne Einkommen zu einer kleinen ERstattung führen können.

    Ob der seltene Fall eintritt, dass Ihr gemeinsam weniger zurück bekommt, als Du allein, müsste eine Berechnung ergeben.

    Ist aber kein Problem, denn ihr braucht ja nur Eure Daten bei Elster eingeben und könnt es direkt kontrollieren.

    Mein Tipp ist, Zusammenveranlagung wird günstiger sein, aber lieber gerechnet, als halbwegs klug geschätzt.

  • Ehegattensplitting sinnvoll?
    Antwort von Snooopy155 ·

    Das mußt Du einmal erklären, warum Beamte weniger Einkommensteuer zahlen? Es wir bei Euch halt so sein, dass durch vorgenommene Lohnsteuerfreibeträge bei Deinem Mann sich die Steuerlast verringert hat. Zudem hat ein Beamter halt eine andere Struktur bei den Sozialabgaben, denn er hat in der Regel eine PKV abgeschlossen, die den Differenzbetrag zwischen Beihilfe und den Krankenkosten übernimmt.

    Ob bei euch eine getrennte veranlagung wirklich vorteilhafter ist, wäre mit Euren persönlichen Daten durchzurechnen, aber es ist unwahrscheinlich.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von betroffen ,

    Warum Beamte weniger Einkommensteuer zahlen, erklärst Du selbst in Deiner Antwort, Snooopy. (Wegen der anderen Struktur bei den Sozialabgaben)

    Natürlich ist es nicht so, dass Beamte >grundsätzlich< weniger Einkommensteuer zahlen - aber praktisch ist es so. -Und das muss auch mal knallhart gesagt werden!

    Ich habe das vor einiger Zeit mit meinen beamteten Kollegen nachgesehen (bin Angestellter), nachdem sie sich vorher monatelang geweigert haben ihre Gehaltsabrechnung mal auf den Tisch zu legen:

    Selber Status, selber Familienstand /Steuerklasse, das selbe Nettogehalt (unter einberechnen der PKV). Differenz bei der reinen Einkommensteuer 150,-€ /mon. Ich 730,-, er 580,-

    Kommentar von Petz1900 ,

    Ich breche in Tränen aus.
    Angestellte haben meist weniger Wochenstunden, dafür aber in allen Gehaltsstufen zumindest Weihnachtsgeld.

    Kommentar von Snooopy155 ,

    Für Beamte und für alle anderen Bürger wird doch die gleiche Steuertabelle angewendet zur Berechnung der Steuer und deshalb zahlen sie bei vergleichbarem Bruttoeinkommen Einkommensteuer in der gleichen Höhe.  Dass bei gleichem Bruttoeinkommen mehr beim Steuerzahler hängen bleibt ist doch nur ein Folge der unterschiedlichen Belastung bei den Sozialabgaben.

    Kommentar von wurzlsepp6682 ,

    komisch, komisch, komisch .....

    für Beamte gilt die Lohnsteuertabelle B (=besondere Lohnsteuertabelle).

    Vergleich:

    Brutto-Lohn 2.435,89 €, Steuerklasse 1

    Angestellter: Lohnsteuer: 292,50 €

    Beamter: Lohnsteuer: 311,50 €

    wie war das, dass Beamte WENIGER Steuern bezahlen?

    Kommentar von Snooopy155 ,

    Die Vorsorgepauschalen sind bei Beamten niedriger als bei anderen Lohnempfängern - daher die besondere Lohnsteuertabelle

  • Wie kann ich eine rückwirkend gezahlte BU-Rente in Einkommenssteuer 2016 eintragen?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    hab ich jetzt einen Denkfehler ......?

    Lt. FEHLERMELDUNG: " ...... liegt das Ende vor dem Beginn der Leistung."

    Vielleicht liegt es an der fehlenden Plausibilität, denn

    wenn doch die Nachzahlung vom  01.01.14 berechnet wurde, kann beim  "Beginn" der BU Rente eigentlich auch nur vom 01.01.14 ausgegangen werden und nicht erst vom 01.12.14 

    .....oder ? 

  • Wie soll ich mit Firmenaktien bei der Steuererklärung umgehen?
    Antwort von wfwbinder ·

    1. JA, denn es ist ja ermäßigt besteuert worden, somit steht nichts falsches in der Lohnsteuerbescheinigung.

    2. Es wird auch weiterhin genauso ermäßigt besteuert, wie schon vorher beim Lohnsteuerabzug.

    Damit der geldwerte Vorteil der Gewährung von Mitarbeiteraktien ermäßigt besteuert werden (Fünftelregelung, § 34 EStG) sind Bedingungen zu erfüllen, aber dies muss vorgelegen haben, sonst wäre es nicht so vom Arbeitgeber vorgenommen worden.

    Somit bleiben Dir diese Vorteile auch bei der Einkommensteuerveranlagung erhalten.

  • Wie genau ist das Arbeitszimmer absetzbar?
    Antwort von hildefeuer ·

    Arbeitszimmer müssen von FA anerkannt werden. Dazu dürfen sie ausschliesslich beruflich genutzt werden. Aufteilung der Kosten:

    Miete, Heizung, Warm und Kaltwasser, Kanalgebühren, Grundsteuer B anteilig nach QM.

    Strom Grundpreis 50% Verbrauch nach anteiligen QM. Versicherungen, GEZ, Müllabfuhr 50%. Telefon Internet 42% als Privat, Rest auf Gewerbe.

    Man bucht dann immer mit entsprechendem Pribat/Split. Alle Kosten, die verbrauchs-basiert sind anteilig nach QM, Kosten die immer vorhanden sind verbrauchunabhängig und unabhängig von der Größe des Arbeitszimmers zu 50%.



  • Ausgleichsanspruch Ehepartner bei getrennter Veranlagung?
    Antwort von wfwbinder ·

    Ich schätze den Kollegen @EnnoWarMal wirklich sehr, aber in diesem Fall sehe ich es nicht ganz so eindeutig.

    Grundsätzlich hat @EnnoWarMal natürlich Recht, weshalb ich seine Antwort auch positiv bewerte. Ich sehe hier allerdings einen Unterschied, weil es sich bei Deinem Beitrag um einen Verlustvortrag handelt.

    In den bisher richterlich entschiedenen Fällen ging es meines Wissens nach immer um Fälle wo ein Ehegatte ein hohes und der andere ein geringes, oder gar kein Einkommen hatte. Da ist Zusammenveranlagung immer günstiger.

    Hier ist es aber so, dass Du Deinen Verlustvortrag eventuell in einem Jahr mit Einzelveranlagung selbst zu Deinen Gunsten verwenden kannst.

    Ich würde daher die Entscheidung über die Zusammen- oder Einzelveranlagung erst treffen wollen, wenn die Erklärung 2016 geprüft und eventuell eine Schätzung für 2017 besteht (erstes Jahr der zwingenden Einzelveranlagung) und man alle Auswirkungen kennt.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von BM2017 ,

    sehe ich ähnlich, im Veranlagungsjahr des Verlustes hätte ich einen Ausgleichsanspruch. Da ich den Verlust in kommende in Veranlagungszeiträume mit aktuell hypothetischen Gewinnen verrechnen kann, hätte eher ich einen Ausgleichsanpruch auch für kommende Perioden.

    Diese Fälle kenne ich bzgl. Steuerklasse 3/5, eine getrennte Veranlagung durch einen Verlust ist natürlich auch nicht willkürlich herbeigeführt.

    Kommentar von wfwbinder ,

    Was ich aufgezeigt habe ist lediglich eine Möglichkeit. Natürlich wäre auch meiner Ansicht nach eine Zusammenveranlagung erzwingbar, wenn sich ein Vorteil  errechnen lässt. 

    Die bloße Möglichkeit, dass der Verlustvortrag für Dich einen Vorteil bedeutet, reicht nicht. Es muss schon nachgewiesen werden.

    Kommentar von BM2017 ,

    Hllo wfwbinder,

    es geht aktuell noch um das Jahr 2015, zwingende Einzelveranlagung erst 2017, aber da 2016 noch keine Erträge aus dem Verlust (Ausbildungskosten) entstanden sind dürfte auch hier noch ein Verlust anfallen

    Kommentar von wfwbinder ,

    Aus meiner Sicht, müsstest Du Deine Zahlen 2016 ermitteln. Wenn das wieder einen Verlust ergibt, könnte man kalkulieren, wie hoch die daraus resultierenden Erstattungen für 2015 und 2016 werden.

    Das wäre dann zu vergleichen mit einem wahrscheinlichen Ergebnis 2017.

    Wenn die Erstattungen 2015+2016 höher sind (was nicht sicher, aber wahrscheinlich ist), dann wäre Deine finanzielle Entschädigung zu errechnen.

  • Wie genau ist das Arbeitszimmer absetzbar?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Was genau ist da magisch? Und was hat Die Umsatzsteuer mit deiner Frage zu tun?

    Du kennst den Unterschied zwischen einem Zimmer und einem Schreibtisch?

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von kenduron ,

    Die 17500 sind die Umsatzgrenze (zumindest) im ersten Jahr für die "Kleinunternehmerregelung".

    Ein Zimmer ist ein abgeschlossener, eigener Raum und beinhaltet ein Tisch. Ein Schreibtisch ist lediglich ein Möbelstück. Worauf spielst Du an? Wenn Du mir nicht helfen kannst, ist ok, wenn etwas unklar ist, auch ok, ich fand den Satz nur unangebracht.

    Ich habe hier in meiner großen Wohnung ein eigenes Arbeitszimmer, mit Ordnern, vielen Computers wegen Gewerbe, etc. Da habe ich auch eine  Werkbank für Reparaturen. Es ist kein Schreibtisch im Wohnzimmereck, wo Pappwände drum herum stehen.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Ich weiß, was die Kleinunternehmerregelung ist, nämlich ein Begriff aus dem Umsatzsteuerrecht.

    Das hat doch aber nichts mit einem Arbeitszimmer zu tun.

  • Kommentar von EnnoWarMal ,

    Aber als Kleinunternehmer gibt man die Umsatzsteuererklärung ab, nicht die Einkommensteuererklärung.

    Die Einkommensteuererklärung gibt man ab als Einkommensteuerpflichtiger.

    Kommentar von Petz1900 ,

    Vielleicht muss er ja auch keine Einkommensteuererklärung abgeben.
    Vielleicht muss er auch keine Umsatzsteuererklärung abgeben.
    Vielleicht muss er nur eine Gewinn- und Verlustrechnung abgegen.
    Vielleicht muss er aber doch eine Anlage EÜR abgeben.

    Wir wissen es nicht......

  • Verlustvortrag für Zweitstudium trotz geringfügigem Einkommen?
    Antwort von Valeskix ·

    Ein Verlustvor- oder Verlustrücktrag (§ 10d EStG) ist nur möglich, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 2 Abs. 3 EStG) negativ ist.

    (Negative) Einkünfte sind dabei die verbleibenden Überschüsse/Gewinne/Verluste aus den jeweiligen Tätigkeiten.

    Ob sich ein Verlustvortrag überhaupt auswirkt, kann man ohne konkrete Angaben Ihrerseits nicht sagen.

    Meistens verpuffen die Verlustvorträge aus dem Studium im Jahr des Tätigkeitsbeginns, weil die Semester/Ausbildungsabschnitte gegen Ende des Jahre abgeschlossen werden.

    Der erzielte Gesamtbetrag der Einkünfte ist dann ohnehin schon so niedrig, dass man spätestens mit den Sonderausgaben auf Steuer = 0 € kommt. Gleichzeitig ist er aber oft hoch genug, als das ein verbleibender Verlustvortrag diese Einkünfte ins Negative bringt.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von FrauElse ,

    Vielen Dank für Ihre Antwort. 

    Da ich wie gesagt von dem Thema Verlustvortrag erst vor kurzem gehört habe, habe ich in den letzten Jahren (2013, 2014, 2015) natürlich jeweils eine Steuererklärung abgegeben.

    Hat das irgendwelche Auswirkungen, wenn ich einen Antrag auf Verlustvortrag rückwirkend für meine Master-Studienzeit stellen würde? Konkret handelt es sich dabei um die Jahre 2011, 2012, 2013.

    Negative Einkünfte hatte ich in diesen Jahren auf jeden Fall, da ich wie gesagt, nur in den Jahren 2012 und 2013 diesen Tutoren-Job an der Uni hatte und sonst keine weiteren Einkünfte aus Arbeitsverhältnissen.

    Kommentar von Valeskix ,

    Hier nochmal allgemein zur Verlustfeststellung:
    https://www.lohnsteuer-kompakt.de/steuerwissen/ausbildungskosten-wie-sie-studien...

    Was die Korrektur 2013 angeht:
    Mir ist nicht klar, ob einfach aufgrund von zu niedrigen Aufwendungen kein Verlust festgestellt wurde, oder Sie keine Angaben zu diesen Aufwendungen gemacht haben (z.B. als vorweggenommene Werbungskosten).

    Die Korrektur eines bestandskräftigen ESt-Bescheides durch eine nachträgliche (erstmalige) Verlustfeststellung in diesem Jahr war noch bis teilweise 2010 möglich (BFH 17.09.2008 - IX R 70/06).

    Das EStG wurde daraufhin geändert, namentlich der § 10d Abs. 4 S.4 und 5 EStG.

    Demzufolge können bislang nicht erklärte / nicht berücksichtigte Verluste dieses Jahres nicht mehr nachträglich berücksichtigt werden, wenn der Einkommensteuerbescheid bestandskräftig bzw. nicht mehr änderbar ist (siehe auch Kommentar wfwbinder).

    Berücksichtigung früherer Verluste:
    Aus Ihren Ausführen schließe ich, dass Sie für die Jahre 2011 und 2012 nicht veranlagt worden sind. Ein Antrag auf Verlustfeststellung ist daher noch möglich (siehe Tabelle im o.g. Link).

    Eine Verlustfeststellung aus Vorjahren, also 2011/2012, stellt einen sog. Grundlagenbescheid für die Steuerfestsetzung 2013 dar (R 10d Abs. 7 S. 4 EStR, § 182 AO).

    Dieser Feststellungsbescheid per 31.12.2012 hemmt nicht nur die Festsetzungsfrist des Steuerbescheides 2013 (§ 171 Abs. 10 AO), also den Zeitraum, in welchem der Bescheid noch geändert werden kann. Er stellt auch als Grundlagenbescheid eine eigene Korrekturmöglichkeit dar (§ 175 Abs. 1 S. 1 AO).

    Folge: Die (unterstellten) Verlustvorträge aus 2011 und 2012 könnten noch in 2013 ff. berücksichtigt werden.

    Keine konkreten Angaben = keine konkrete Antwort:
    Wie auch wfwbinder weise ich nochmals darauf hin, dass ungeachtet der Möglichkeit einer Berücksichtigung der Verluste und dem damit zusammenhängenden Arbeitsaufwand unklar ist, ob überhaupt ein tatsächlicher Nutzen besteht.

    Nur weil ein Verlust in Abzug gebracht werden kann heißt das nicht, dass Sie Steuern erstattet bekommen (siehe meine erste Antwort). Man bekommt vom Finanzamt niemals seine Werbungskosten erstattet, sondern die zu viel gezahlte Steuer. Umgekehrt: Wer keine Steuern gezahlt hat, darf sich nicht über eine fehlende Erstattung beklagen.

    Ohne konkrete Zahlen und Angaben kann Ihnen hier niemand sagen, ob etwas bei rumkommt.

  • Verlustvortrag für Zweitstudium trotz geringfügigem Einkommen?
    Antwort von wfwbinder ·

    Wenn die Frau Kollegin das wirklich so behauptet hat, ist entweder etwas in Deiner Sachverhaltsschilderung falsch, oder die Dame hat sich die Sache nicht richtig überlegt.

    Wenn Du ein sehr geringes Einkommen hattest (was nicht als 450,- Euro Job pauschal versteuert wurde), kannst Du noch bis zum Ende diesen Jahres eine Einkommensteuererklärung für 2013 einreichen und, falls sich dort für 2013 ein Verlust ergibt, würde dieser auf 2014 vorgetragen, oder gar auf 2015, wenn Du das Einkommen aus 2014 (war ja nur ein Monat), mit den Werbungskosten aus dem Jahr auf null bekommen hast.

    2012 wäre eine Erklärung zur Feststellung eines verbleibenden Verlustvortrags möglich (sieht wie eine Einkommensteuererklärung aus, ist auf dem gleichen Formular, nur auf der ersten Seite des Mantelbogens wird das Kreuz an einer anderen Stelle gemacht.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von FrauElse ,

    Vielen Dank für Deine Antwort. Da du gleich mit dem Du angefangen hast, behalte ich das mal so bei, wenn das recht ist.

    Der Wortlaut meiner Steuerberaterin war: "Um das [den Verlustvortrag] zu erreichen, muss das Einkommen 0 sein". Dabei bezog sie sich auf eben dieses Einkommen aus dem Tutorenjob in den Jahren 2012 und 2013. Da Einkommen erzielt wurde, ist nach Ihrer Auffassung ein Verlustvortrag nicht möglich.

    Eine Steuererklärung für 2013 habe ich bereits im Jahr 2014 gemacht. Es ist wahrscheinlich nicht möglich, da noch etwas dran zu ändern?

    Kommentar von wfwbinder ,

    Es hängt von der Höhe der Einnahmen und von der Höhe der Werbungskosten ab.

    Du musst doch wissen, wie es in 2013 war. Sieh Dir mal den Bescheid an. Steht da etwas von "unter Vorbehalt der NAchprüfung" dann könnte man da evtl. noch etwas machen. Aber damals hättest Du doch die Ausgaben den Einnahmen gegenüber stellen können.

    Wenn Du eine Steuererklärung abgegeben hast, dann waren doch die Gehälter in dem Jahr zumindest bezüglich eines, oder mehrerer Monate so hoch, dass es einen Lohnsteuerabzug gab, den Du mit der Steuererklärung zurück geholt hast.

    Auch in 2014, wo Du nur einen Monat gearbeitet hast, könnten die Kosten noch höher gewesen sein, als Dein Gehalt.

    Ohne Zahlen ist dies ein Stochern im Nebel.

  • Steuerklassenwechsel von I nach VI bei Umzug ins Ausland wegen Elster?
    Antwort von Valeskix ·

    Zur 1. Frage möchte ich einen Auszug aus den ELSTAM-Informationen für Arbeitgeber zitieren, die es gut zusammenfasst:

    4.2. Wegzug des Arbeitnehmers ins Ausland bzw. Rückkehr nach Deutschland

    Wenn ein Arbeitnehmer ins Ausland verzieht, übermittelt die Meldebehörde dieseInformation an die ELStAM-Datenbank. Daraufhin wird der Abruf der ELStAM für diesenArbeitnehmer automatisch in der Datenbank gesperrt und der Arbeitgeber erhält in dernächsten Änderungsliste den Hinweis, dass keine Abrufberechtigung mehr vorliegt. DerArbeitgeber erhält ab diesem Zeitpunkt keine Änderungslisten mehr. Mit der Sperrung
    des Datensatzes erlischt die Abrufberechtigung. Hierbei ist unerheblich, ob derArbeitnehmer noch bei einem inländischen Arbeitgeber beschäftigt ist.

    Der Arbeitnehmer, der seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, ist ab diesem Zeitpunkt inder Regel beschränkt steuerpflichtig. Für diese Gruppe von Arbeitnehmern ist aktuellnoch kein Abruf der Daten aus der ELStAM-Datenbank möglich. Der Arbeitnehmer mussvom Arbeitgeber im elektronischen Verfahren abgemeldet werden und es wird eineBescheinigung für den Lohnsteuerabzug nach § 39 Absatz 3 EStG (z.B. Bescheinigungfür beschränkt einkommensteuerpflichtige Arbeitnehmer) vom Betriebsstättenfinanzamtausgestellt, um die Lohnsteuer mit den zutreffenden Merkmalen (und nicht SteuerklasseVI) berechnen zu können.
    Meldet sich der Arbeitnehmer erneut mit Wohnsitz in Deutschland an, meldet dies dieMeldebehörde wiederum an die ELStAM-Datenbank und der Abruf der ELStAM wirdwieder freigegeben. Ab diesem Zeitpunkt kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer wiederin der ELStAM-Datenbank anmelden. 

    Für eine Abmeldung nach unbekannt oder eine Abmeldung von Amts wegen geltenhinsichtlich der Ab- und Anmeldung bei ELStAM die gleichen Regelungen.

    Zur 2. Frage kann ich Ihnen nur sagen, dass es hierfür kostenfreie Lösungen der deutschen Finanzverwaltung gibt. Namentlich ELSTER-Online und ELSTER-Formular. Wenn Sie sich über ELSTER-Online mit Ihrer Steueridentifikationsnummer registrieren, dann erhalten Sie eine Datei zur Authentifizierung, d.h. Sie können die Steuererklärungen elektronisch versenden, ohne eigenhändige Unterschrift oder die Einreichung in Papierform.

    Aus der Fragestellung geht indes nicht hervor, ob Sie für 2017 überhaupt eine Einkommensteuererklärung machen müssen/sollten.

  • Wie viele Steuererklärungen nach Todesfall?
    Antwort von Valeskix ·

    Hat der Berater selbst die Erklärung(en) erstellt oder eventuell doch ein/e Mitarbeiter/in? Im letzteren Fall könnte man ja schon dort nachhaken, welche Belege benötigt werden.

    Steuerberatungskosten haben doch auch immer etwas Gutes an sich, denn man kann sie überwiegend steuerlich geltend machen - am besten er nimmt 1/10 für die Einkommensteuererklärung und dafür mehr Zwanzigstel für die einzelnen Einkünfte.

    1.500€ wirken für die Erstellung einer Einkommensteuererklärung überdurchschnittlich. Wenn die Einkünfte insgesamt aber entsprechend hoch sind, ist das aber gerechtfertigt. Ansonsten mal auf die Rechnung schauen, was ggf. noch zusätzlich abgerechnet wurde.

    Ausgangswerte nach StBVV sind, sofern keine abweichende Vereinbarung besteht, grds.:

    ESt-Erklärung -> 1/10 bis 6/10 (= durchschn. 3,5/10)
    Überschusseinkünfte (KAP, V+V, N, R) 1/20 bis 12/20 (=durchschn. 6,5/20)
    Mehrere Grundstücke mit jeweils eigener Überschussrechnung = jeweils eigene Gebühr.

  • Verpflegungsmehraufwand als Aussendienstler - muss man wirklich die Arbeitstage abzählen im Kalender?
    Antwort von Juergen010 ·

    Hilfreich ist ggf. diese Seite: http://www.schulferien.org/Arbeitstage/Arbeitstage_2016_Hessen.html

    Jahreszahl und Bundesland auswählen und schon hast Du die maximal möglichen Arbeitstage pro Monat. Außerdem wird auch die Anzahl der Feiertage, die nicht auf ein Wochenende fallen, ausgewiesen.

    Das sollte die Rechenarbeit deutlich vereinfachen. ;-)

  • Alle 2 Antworten
    Kommentar von alexweb2 ,

    So steht im Elster:

    Standen Sie 2016 zeitweise nicht in einem Arbeitsverhältnis, geben Sie bitte an, wie lange und warum (z. B. Arbeitslosigkeit, Schulausbildung, Studienzeit). Reichen Sie hierüber – ggf. neben der Bescheinigung über Lohn- / Entgeltersatzleistungen – Belege ein (Studienbescheinigung usw.). Krankheitszeiten brauchen Sie nicht anzugeben, wenn das Arbeitsverhältnis während der Erkrankung fortbestanden hat. Um Rückfragen des Finanzamts zu vermeiden, geben Sie bitte auch die Zeiten an, in denen Sie ausschließlich steuerfreien oder pauschal besteuerten Arbeitslohn (z. B. Minijob) bezogen haben.

    

    Kommentar von LittleArrow ,

    So steht es auch in der Anleitung zur Einkommensteuererklärung.

    Also schreibe den Grund einfach in Zeile 28.

    Kommentar von Petz1900 ,

    Grundsätzlich ja richtig, aber das Finanzamt fragt da eh nicht mehr nach, ist ja schon alles elektronisch übermittelt worden....

    Kommentar von barmer ,

    Manches ja, aber insbesondere Minijobs nicht. Und "Nichtstun" eben auch nicht

  • Kann ich für die Jahre 2009-2014 noch eine Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrag stellen? Wenn ja, wie läuft das ab?
    Antwort von LittleArrow ·

    Die Frage 1 wurde beantwortet.

    2. Wenn das so funktioniert, nehme ich Mantelbogen+Anlage N und kreuze
    auf dem Mantelbogen lediglich "Erklärung zur Feststellung des
    verbleibenden Verlustvortrags" an und nicht auch
    "Einkommenssteuererklärung"? Im Übrigen trage ich meine Verluste als
    Werbungskosten ein, korrekt?

    Frage 2 a: Korrekt

    Frage 2 b: Umgekehrt: Es werden in der Anlage N die studienbedingten Werbungskosten eingetragen;-) Daraus ergibt sich dann ein Verlust.

    Frage 3: Du bekommst für jedes Jahr einen Verlustfeststellungsbescheid, soweit noch ein Verlust besteht und nicht mit den Einkommen im nächsten Einkommensteuerbescheid verrechnet werden kann.

    Die spannende Frage für Dich bleibt aber, ob die Aufwendungen für das Bachelor-Studium (das hattest Du doch sicherlich in dem Zeitraum eingeschlossen oder?) überhaupt anerkannt werden.

    Vielleicht findest Du hier nochmehr Details zu Deinen persönlichen Studiumsbedingungen: https://www.test.de/suche/?q=Studienkosten

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Perkins ,

    Dankeschön erst einmal!

    Zur Frage 2a:

    Was würde es für einen Unterschied machen, wenn ich zusätzlich "Einkommenssteuererklärung" ankreuze? 

    (Das geht doch ohnehin nur für die vergangenen 4 Jahre, oder? In meinem Fall will ich Verluste für 2010-2012 feststellen lassen, daher wäre es wohl irrelevant) 


    Zur Frage 2b: 

    Warum eigentlich in Anlage N als Werbungskosten (Zeile 47) und nicht in Zeile 47 des Mantelbogens (Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung der Stpfl.)?



    (Zur spannenden Frage:

    Ja, die Verfahren vor dem BVerfG harren ja noch ihrer Urteile (habe damals Jura auf Diplom studiert))


    Kommentar von LittleArrow ,

    2a: FA wird sich und Dich fragen, wo die übrigen Anlagen bleiben, insb. zu den bislang nicht deklarierten Einkünften. 

    2b: Wenn Du ansonsten kein zu versteuerndes Einkommen hättest, dann würde der (zusätzlich betragsmäßig begrenzte) Eintrag von Sonderausgaben in Zeile 47 wirkungslos verpuffen und nicht etwa als Verlust vorgetragen. Für die Werbungskostenvariante gibt es keine betragsmäßige Begrenzung. 

    Gucke auch mal hier: https://www.smartsteuer.de/online/lexikon/a/ausbildungskosten-lexikon-des-steuer...

    Viel Erfolg mit den Aufwendungen für das BA-Studium!

  • Kann ich für die Jahre 2009-2014 noch eine Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrag stellen? Wenn ja, wie läuft das ab?
    Antwort von Perkins ·

    "von EnnoWarMal Es hat sich seit dem 27. März nicht das Geringste an unserem Rechtssystem geändert." Dass sich seither "nicht das Geringste an unserem Rechtssystem geändert" hat, darf man wohl stark bezweifeln - aber es mag hinsichtlich der Rechtslage in Bezug auf die korrespondierenden steuerrechtlichen Vorschriften gelten. Aber mal abgesehen von dieser Erbsenzählerei: Meine Frage betrifft eher die Details der entsprechend notwendigen Erklärungen, was den obigen Ausführungen zu entnehmen sein dürfte..? Ich bin über die Suche auf diese Frage gestoßen, welche in die gleiche Richtung ging, habe daher von einer neuen Frage abgesehen und die bestehende abgewandelt. Vielleicht hat ja jemand Antworten auf die dargelegten Probleme - vielen Dank vorab!

  • Wie viele Steuererklärungen nach Todesfall?
    Antwort von wfwbinder ·

    Steuerberater ist in Oster-Urlaub, und den will sie sich eh sparen (meine Eltern hatten 2014 Steuerberater-Kosten von ca.1500 Euro).

    Das halte ich für eine falsche Entscheidung. Aber die Vermietungseinkünfte müssen schon ziemlich hoch sein, wenn die Erklärung 1.500,- kostet.

     Wie würdet ihr in dieser prekären Lage handeln? 

    Ich würde zu mir, @EnnoWarMal, @Blackleather, oder einem der anderen hier vertretenen Kollegen gehen. ;-) :-) (Oder einem anderen StB)

     Anschließend müsste sie ja dann noch eine Steuerklärung für ihren verstorbenen Ehemann (unseren Vater) für 2015 machen?

    Nein, es ist die gemeinsame Erklärung der beiden, denn der Tod hebt die Zusammenveranlaung nicht auf.

    Für 2016 hat sie dann natürlich Einzelveranlagung, aber sie bekommt das "Gnadensplitting" also wird auch das Jahr so abgerechnet, als würde der Ehemann noch leben und dies in häuslicher Gemeinschaft.

    Natürlich könntet ihr das ggf. mit einer guten Steuersoftware und den Kopien der Erklärungen der Vorjahre (2015 und früher) hinbekommen, aber es ist nur noch wenig Zeit.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Ich würde zu mir, @EnnoWarMal, @Blackleather, oder einem der anderen hier vertretenen Kollegen gehen

    In der Tat scheint mir das ein Fall zu sein, der umfassend besprochen werden sollte - auch wegen der Vermietung. 

    Hier bleibt es ja nicht bei der Einkommensteuererklärung, denn durch den Tod des Vaters haben wir ja eine Erbengemeinschaft, die nun vermietet. Da steckt noch manche Falle drin.

    Sich hier den Steuerberater zu sparen wäre ziemlich schnell ziemlich teuer. Ich würde es mir nicht leisten können, hier ohne Steuerberater zurechtzukommen.

    Das bedeutet aber nicht, dass ich übernehme. Ich bin bis Oberkante Unterlippe zu und muss neue Mandate leider abweisen. Das wird den anderen Kollegen aber auch so gehen, denke ich. Es wird wahrscheinlich schwer werden, einen Steuerberater zu finden.

    Kommentar von wfwbinder ,

    Die Sache mit der Erbengemeinschaft bleibt wohl erspart:

    Meine Mutter ist Allein-Erbin, 

  • Wie viele Steuererklärungen nach Todesfall?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    ich würde hier, um erst einmal Grund in die gesamte Steuermaterie zu bekommen, zu einem Steuerberater tendieren. Ich meine, hier könnte  k e i n Steuerberater möglicherweise letztlich teurer werden ! 

    Die nachfolgenden Steuererjahre könnten dann, falls man es sich dann zutraut, in Eigenregie übernommen werden. 

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von wfwbinder ,

    Sehr kluge Antwort. ;-) :-)


    Kommentar von Gaenseliesel ,

    :-) !   

  • Steuererklärung und Versteuerung nach Rückkehr aus Singapur?
    Antwort von wfwbinder ·

      Seit dem 15.9.2016 bin ich wieder in DE gemeldet und arbeite seit dem 1.10.2016 bei einer deutschen Firma

    DAmit bist Du in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und es ist (wegen des Zuzugs im laufenden Jahr) ein Fall der Zuzugbesteuerung.

      was passiert mit dem Gehalt, dass ich in 2016 in Singapur verdient und bereits versteuert habe? Meine WISE Software zwingt mich dazu dies anzugeben

    Erstmal gar nichts. Das ist in Singapur steuerpflichtig udn wie Du schon gesagt hast, versteuert. In Deutschland ist es gem. Art. 15 des DBA (Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung) zwischen Singapur und "D" steuerfrei.

    Gem. § 32 b, Abs. 1 Nr. 2 unterliegt es aber dem Progressionsvorbehalt. Das heißt, Du bekommst für Deine Einkünfte, die Du von Oktober bis Dezember bezpogen hast, nicht fast die ganze Steuer zurück, sondern für die Berechnung des Steuersatzes wird Dein Einkommen aus Singapur berücksichtigt. 

  • Kunstausstellung nebenher gemacht wie Verluste in Lohnsteuererklärungeintragen (Anlage)?
    Antwort von LittleArrow ·

    Vorsicht bei diesem Link!

    Ich habe mir den Link angesehen und das im Bild beigefügte Beispiel gefunden. Darin finde ich sehr verwunderliche Angaben, wie z. B. die Addition von Kirchensteuer mit den einigen Posititionen aus den Werbungskosten der Anlage N und zum Schluss die Behauptung, dass die Summe von € 912 zurückerstattet wird.

    Angesichts einer Arbeitnehmerpauschale von € 1.000 ist es fraglich, wie es bei 10 Entfernungskilometern zu diesen Rückerstattungen bei den Arbeitnehmerwerbungskosten kommen sollte. 

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von emika ,

    Dankeschön ! Ja ich weiß auch nicht, ich hatte auch bedenken. Ich habe dann mit Smartsteuer angefangen, habe dann etwas nicht verstanden und dann diese Arbeitn.seite ausprobiert, da war es sehr einfach. Ich konnte im Internet nichts negatives finden. Mhmm habe schon Geld bezahlt. Elster ist wahrscheinlich sehr komplex... weiß auch noch nicht. 

     Was ich komisch fand: z.B. Internet kosten: "es wird empfohlen die 240 Euro Pauschale zu nehmen" oder Büro "es wird empfohlen 115 Euro Pauschale zu nehmen"

    Denkst du ich kann damit Probleme bekommen ? Oder sind das Probleme wie, das Finanzamt möchte Belege nachgereicht bekommen?

    Kommentar von LittleArrow ,

    Ich kenne dieses Programm nicht und weiß nicht, ob Du damit auch die Anlage G einreichen kannst.

    Natürlich könntest Du mit Deinem Vorgehen vielleicht Probleme (egal ob mit Pauschalen oder belegten, angefallenen Kosten) bekommen, wenn diese geplante Aktivität mangels künftiger Einnahmen vom FA als Liebhaberei eingestuft würde und daher die "negativen Einkünfte" später wieder rückgängig macht. Das wäre aber sicherlich für Dich tragbar;-)

    Kommentar von emika ,

    Vielen Dank für die Hilfe :)

  • Kunstausstellung nebenher gemacht wie Verluste in Lohnsteuererklärungeintragen (Anlage)?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Ich bin zum Finanzamt gegangen und habe eine Steuernr. beantragt für freiberufliche Tätigkeit.

    Das ist Unsinn so und deshalb ist nachzufragen:

    • Hattest du bislang denn keine Steuernummer? Dann wäre diese Steuernummer für dich für alle Steuerarten gültig.
    • Oder bist du verheiratet und hast für umsatzsteuerliche Zwecke eine Steuernummer bekommen?
    • Oder bist du verheiratet und ihr wollt euch für die Einkommensteuer getrennt veranlagen lassen?

    Bei Anlage S gibt es nur die Möglichkeit Gewinne einzutragen,

    Ganz recht, und der Gewinn wird nicht im Formular errechnet, sondern dort nur eingetragen. Das Berechnen machst du extern.

    Reicht das wenn ich da einfach ein Word Document mit Liste Ausgaben 2016 und voraussichtlichen Einnahmen 2017 und meiner Steuernr. und Belege ausdrucke und das dem ausgedruckten Rest der Steuererklärung beifüge 

    ?

    Nein. Du fügst sowas gar nicht bei. Wenn du deinen Gewinn - also hier: Verlust - mit WORD berechnest, dann ist das deine Sache. Du kannst es auch in Excel machen, in indianische Schnüre knüpfen, in Stein meißeln oder ein dafür vorgesehenes Programm nehmen. Es ist egal, hauptsache du berechnest deinen Gewinn oder Verlust.

    Es ist denkbar und sogar wahrscheinlich, dass das Finanzamt wissen möchte, wie du deinen Gewinn ermittelt hast, deshalb rate ich von der Sache mit dem Stein ab.

    aber ich finde nichts zu meiner Frage, 

    Natürlich nicht. Es gibt ja keine Lohnsteuererklärung. Und dass du unter deinem Link (Arbeitnehmer....) fündig wirst, wo du doch gerade NICHT als Arbeitnehmerin tätig wirst, erscheint mir auch logisch

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von emika ,

    Hallo, 

    Vielen Dank erstmal, ich finde es kompliziert :)

    Hattest du bislang denn keine Steuernummer? Dann wäre diese Steuernummer für dich für alle Steuerarten gültig.

    Also: Ich bin verheiratet und hatte schon eine Steuernr. Ich habe meine Lohnsteuerhilfe das alles erzählt mit der Ausstellung und die meinte ich soll zum Finanzamt und eine Stnr beantragen sobald ich ein Bild verkaufe. Ich habe anfragen bekommen und zusagen, aber noch kein Geld. Ich bin zum Finanzamt und habe denen alles geschildert. Die meinten ich solle eine Stnr. beantragen und eine einfache Einnahmen Überschussrechnung machen. 

    Ich bekam die Steuernr. als Brief, da waren 3 Nummern, das habe ich nicht verstanden und das Finanzamt angerufen. Die meinten gar keine von denen und gab mir am Telefon eine Neue, sagte die alten bleiben trotzdem. Sowie ich das verstanden habe, muss ich unter zusätzlichen meine künstlerischen Ausgaben und Einnahmen erklären. 

    Ich habe dann eine Einnahme Überschussrechnung für 2016 gemacht: Alle Kosten aufgelistet und Einnahmen =0 und voraussichtliche Einnahmen 2017. Damit bin ich zum Finanzamt und habe denen das Blatt gezeigt, die meinten genau so ist das ok. 

    Natürlich nicht. Es gibt ja keine Lohnsteuererklärung. Und dass du unter deinem Link (Arbeitnehmer....) fündig wirst, wo du doch gerade NICHT als Arbeitnehmerin tätig wirst, erscheint mir auch logisch

    Ich muss doch trotzdem eine Lohnsteuererklärung 2016 für mich und meinen Mann machen. Ich dachte ich mache das über diese Seite (Arbeitnehmer...) und zusätzlich gebe ich unter der extra Steuernr. meine Erklärung zu der Ausstellung. Aber da gibt es keine Möglichkeit eine extra Stnr. einzutragen.

    Kann ich nochmal das Finanzamt fragen ?

    viele Grüße 

    Kommentar von wfwbinder ,

      Kann ich nochmal das Finanzamt fragen ?

    Natürlich kannst Du fragen, aber eigentlich dürfen die keine Beratung machen, denn über der Tür steht "Finanzamt" udn nicht "Steuerberatung."

     Ich muss doch trotzdem eine Lohnsteuererklärung 2016 für mich und meinen Mann machen. 

    Nein, keine Lohnsteuererklärung. Dafür würdest Du auch kein Formular finden. Das nennt man Einkommensteuererklärung und dafür gibt es auch die passenden Formulare.

    Die Angaben aus den Lohnsteuerbescheinigungen Deines Ehemann und Dir in die Anlagen "N" udn das Ergebnis Deiner Gewinn-(Verlust-)Ermittlung mit Minuszeichen in die Anlage "S."

    Die anderen Anlagen wie Vorsorgeaufwendungen, ggf. Kind usw. und fertig.

    Eigentlich ist der einzige Unterschied zum Vorjahr Dein Verlust aus der künstlerischen Tätigkeit.

    Für 2017 dann hoffentlich nach den erfolgreichen Verkäufen mit einem Gewinn in der Anlage "S" und einer Umsatzsteuererklärung.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    "Ich bekam die Steuernr. als Brief, da waren 3 Nummern, das habe ich nicht verstanden "

    Ich kenne das.

    Von meinen Kindern. Dabei steht doch alles auf dem Zettel drauf. Aber auch meine Kinder können nicht mal nach lautem Vorlesen sagen, was auf dem Schreiben nun draufsteht.

    Ich muss allerdings sagen, dass hier meine Ratgeberkompetenz endet. Ich weiß nicht, was man da noch machen soll. Bildchen malen? Videos zeigen? Ins Wasser zurückkehren?

    Ich bin schlichtweg damit überfordert, Leuten vorzulesen, was auf dem Brief steht. Wahrscheinlich weil ich nicht kapiere, was daran nicht verständlich ist.

    Du suchst dir am besten Hilfe.

    Kommentar von emika ,

    Vielen vielen Dank!!!!

    habe das alles Verstanden (bis auf wo die extra Steuenr. die ich bekam hin muss :)) aber da muss mich mir dann Hilfe holen. 

    Alles nur wegen dieser Ausstellung habe mir nicht viel dabei gedacht, außer dass ich das dann ehrlich angehen will, was komplieziert ist :)

    Kommentar von wfwbinder ,

     in Stein meißeln 

    So haben das bestimmt Fred Feuerstein und Wilma gemacht.

    Wäre doch spannend, wenn Archäologen mal auf einArchiv eines Finanzamtes aus der Zeit stoßen würden.

  • Kunstausstellung nebenher gemacht wie Verluste in Lohnsteuererklärungeintragen (Anlage)?
    Antwort von Petz1900 ·

    Du gibst deine Steuererklärung ab sofort mit der neuen Steuernummer ab, die alte ist nicht mehr gültih.

    Auf der Anlage S gibst du den Gewinn bzw. hier eben den Verlust als Minusbetrag an.

    Auf einer beizufügenden Gewinn- und Verlustrechnung ermittelst du diesen Verlust oder du füllst eine Anlage EÜR aus und schickst diese dann zuammen mit der Einkommensteuererklärung ans Finanzamt.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Das ist so natürlich Unsinn, es sei denn, du weißt mehr als der Sachverhalt hergibt.

    Hier ist natürlich erst einmal das mit der Steuernummer zu hinterfragen. Und weil du das nicht kannst, mache ich das jetzt.

    Kommentar von emika ,

    Hallo auch hier vielen vielen Dank für die Antwort. Ich habe oben nochmal kommentiert, wegen der neuen Steuernr. Ich habe die in 2017 beantragt...

    Finanzamt meinte unter der neuen gebe ich die Ausstellung an. Die anderen wären trotzdem gültig. 

    viele Grüße 

  • Steuererklärung: Zu hohe Schätzung gezahlt - wie bekommen wie unser Geld wieder zurück?
    Antwort von Bottesch ·

    Ja es ist so, ich habe diese Sachen alle meinem Mann überlassen. Letztes Jahr bin ich tätig geworden. Leider zu spät. Also hab ich es richtig verstanden es besteht jetzt keine Chance mehr was zu tun.

    Was ist gemeint mit Erlassantrag, Niederschlagung Stundung? Könnte Rechtsanwalt noch was tun? Es geht hier für uns um viel Geld.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Bottesch ,

    Wir haben keine Schulden beim FA. Das FA hat keine Forderungen an uns. Es ist eher so dass wir Forderung an das FA haben ...wenn man dies so nennen darf. Was bedeutet : Der Vorbehalt der Nachprüfung im Bescheid vom .....wird nach §164 Abs. 3 AO aufgehoben. Der Bescheid ist nach § 165 Abs. 1 Satz 2 AO teilweise vorläufig. Dies klingt für einen doch so als ob es nicht endgültig ist...sondern teilweise???

    Sind die Fristen denn vom FA in unserem Fall richtig ?

    Die Frist wäre ja für das Jahr 2012 der 31.12.2016

    Der Bescheid kam aber bereits am 22.02.2016.

    Könnte man da noch was ansetzen? Oder hätte man dies innh. 4 Wochen tun müssen.

    Wir haben ja die Steuererklärungen abgegeben, aber wie bereits geschildert, akzeptiert das FA diese nicht mehr. 

  • Lohnsteuer Zeile 28 - als FSJ und Vollwaise?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    die Beiträge aus der Waisenrente können in der Steuererklärung als gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung geltend gemacht werden.

    Beim FSJ gilt die Besonderheit, dass der Arbeitgeber die Beiträge zur Sozialversicherung komplett allein getragen hat. Es gab keinen Arbeitnehmeranteil.

    Inwieweit dann die Mindestvorsorgepauschale bei der Steuererklärung eine Rolle spielt, kann ich nicht sagen.

    Gruß

    RHW

  • Ich habe einen Minijob und mein Mann arbeitet Vollzeit - wie muss ich das in der Steuererklärung angeben?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    zunächst sind folgende Punkte zu klären:

    - Haben die beiden Arbeitgeber die Minijobs mit 2% pauschaler Lohnsteuer belegt? Oder die individuelle Lohnsteuer berechnet (kann dann auch 0% betragen)?

    - Wie hat der Arbeitgeber für die 2 Monate mit mehr als 450 Euro die Meldung zur Sozialversicherung gemacht? Extra-Meldungen für diese Monate und Krankenversicerungsbeiträge vom Verdienst abgezogen?

    Gruß

    RHW

  • Ich habe einen Minijob und mein Mann arbeitet Vollzeit - wie muss ich das in der Steuererklärung angeben?
    Antwort von Primus ·

    Im Regelfall brauchst Du Deinen Verdienst aus einem Minijob nicht in der Steuererklärung angeben, denn fast immer werden diese geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse pauschal versteuert

    Das Gehalt von Minijobs wird in den meisten Fällen nämlich nicht unter Vorlage einer Lohnsteuerkarte abgerechnet: Der Arbeitgeber führt die Pauschalsteuer in Höhe von zwei Prozent zusammen mit den übrigen pauschalen Abgaben für Dein Beschäftigungsverhältnis direkt an die Minijob-Zentrale ab.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von wfwbinder ,

    Absolut zutreffen. Trotzdem mal kurz überlegen, ob der Arbeitgeber eine Lohnsteuerbescheinigung ausgestellt hat. Das wäre dann das Zeichen, dass eben nicht pauschal versteuert wurde.

    Kommentar von Primus ,

    Habe ich auch schon dran gedacht, aber meiner Meinung nach ist es so, dass -  macht der Arbeitgeber von seinem Recht Gebrauch, die pauschale Steuer (in Höhe von zwei Prozent) auf den Arbeitnehmer abzuwälzen muss auch dann der Minijob nicht in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

    Ich lasse mich aber auch gerne belehren.

  • Steuererklärung: Zu hohe Schätzung gezahlt - wie bekommen wie unser Geld wieder zurück?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Wieder nur ein halber Sachverhalt. Sicherlich steht auf dem Schreiben des Finanzamtes drauf, warum es abgelehnt wurde.

    Ich vermute Folgendes:

    Da steht sinngemäß, dass der Vorbehalt der Nachprüfung ausgelaufen ist.

    -----------------------------------

    Offenbar sind die Schätzungsbescheide alle unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen (steht drauf, man muss es nur ablesen).

    Das Finanzamt kann eine Steuerfestsetzung aber nur ändern, wenn der der Vorbehalt der Nachprüfung noch nicht entfallen ist. Der Vorbehalt der Nachprüfung entfällt, wenn die Festsetzungsfrist abläuft.

    Hier muss also die Festsetzungsfrist geprüft werden.

    Die Dauer beträgt vier Jahre. Sie beginnt mit Ablauf des Jahres, für das die Steuer festgesetzt werden soll. Beispiel: 2012: Die Festsetzungsfrist beginnt mit Ablauf des Jahres 2012 und endet am 31. Dezember 2016.

    Falls eine Steuererklärung abgegeben werden muss, beginnen diese vier Jahre erst mit Ablauf des Jahres, in dem die Steuererklärung abgegeben wurde: Beispiel: 2012, die Steuererklärung wurde 2014 abgegeben: Die Feststetzungsfrist beginnt mit Ablauf des Jahres 2014 und endet am 31. Dezember 2018.

    Fall in einem solchen Fall aber gar keine Steuererklärung abgegeben wird, wird so getan, als hätte man die Steuererklärung im dritten Jahr nach dem Jahr abgegeben. Beispiel, 2012, es wird keine Steuererklärung abgegeben oder die Steuererklärung wird 2017 abgegeben. Die Frist beginnt mit Ablauf des Jahres 2015 und endet am 31. Dezember 2019.

    Muss man aber keine Steuererklärung abgeben, sondern macht das freiwillig, entfällt der ganze Kram mit der Verlängerung und die Frist beginnt im Beispiel 2012 mit Ablauf des Jahres 2012 und endet am 31. Dezember 2016 (siehe oben).

    Offenbar ist es bei dir so, dass genau der Fall eingetreten ist: Freiwillige Steuererklärung und Abagbe in 2017. In dem Fall ist der Vorbehalt der Nachprüfung ausgelaufen und der Bescheid kann nicht mehr geändert werden.

    Es sei denn, ihr könnt nachweisen, dass ihr zur Abgabe verpflichtet wart. Dann retten euch die "Verlängerungen". Außer, wenn das Finanzamt den Vorbehalt explizit aufgehoben hat, dann natürlich auch nicht.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Bottesch ,

    Vielen Dank für diese rasche Antwort. Ich habe jetzt natürlich die ganzen Bescheide rausgesucht. Tatsächlich ist es so wie du schreibst. Aber eines macht mich jetzt trotzdem stutzig. Ich schreibe jetzt die Zeilen ab vom Bescheid vom 26.01.2017 ab...Diesen Bescheid haben wir erhalten betreff die Jahre 2009-2012.      Die Veranlagungszeiträume (Valzr kürze ich ab)2009-2012wurde vom FA geschätzt da trotz mehrmaliger Aufford. keine Erkl.abgegeben wurde. Der Vorbehalt der Nprüfung wurde in der Zwzeit für den Valzr 2009 mit Bescheid vom 05.02.2013 aufgehoben. Weiter geht es mit 2010 da erfolgte der Bescheid 20.1.2014. Und jetzt kommt folgendes was wir nicht so nachvollziehen können. Für die Valzr. 2011 und 2012 (werden plötzlich beide Jahre zusammen aufgeführt) wurde der Vorbehalt der Nachprüfung zwischenzeitllich mit Bescheiden vom jeweils 22.02.2016 ebenfalls aufgehoben. ? Hier stimmt was nicht.  Ich habe den Bescheid bekommen betrifft jedoch nur das Jahr 2012. Kein Hinweis auf 2011. Ich habe keinen Bescheid für 2011 bekommen. Eigentlich müsste doch 2015 (Jan. Feb 2015) der Bescheid eingegangen sein. Da ist aber nichts. Meine Frage ist jetzt ob man hier ansetzen kann? Zumindest dann 2011 + 2012 noch was zurück holen?

    Weiter steht... Damit sind die Bescheide 2009-2012 bestandsfähig.

    Eine Änderung aufgrund der eingereichten Erklärungen vom 30.12.2016 ist daher nicht mehr möglich.Wir hatten an diesem Tage alle 4 Jahre 2009-2012 eingereicht.

    nach §355 Abs.1 AO haben wir dann hier Einspruch erhoben.

    Wiedereinsetzung in den vorigen Zustand wollten wir.

    Am 13.03.2017 kam Einspruch vom FA gegen die Ablehnungsbescheide 2009-2012 --gleicher Wortlaut ...bestandskräftig....Wiedereinsetzung nicht möglich....

    Bitte teilen Sie innh. eines Monats nach Empfang dieses Schreibens mit, ob sie den Einspruch zurücknehmen oder mit welchen Gründen Sie ihn aufrecht erhalten. Beiliegendes RA haben wir jetzt verwendet und wieder Einspruch eingelegt.??

    Keine gute Begründung. Es fiel uns nichts mehr ein...außer Überforderung ....etc.

    Sollte innh. dieser Frist keine Antwort eingehen wird über den Einspruch förmlich entschieden.

    Irgendwie werden wir das Gefühl nicht so ganz los dass seitens vom FA doch nicht alles richtig gelaufen ist.

    Können wir mit dem Bescheid für 2011 den wir wirklich nicht bekommen haben irgendwas bewirken....Es ist ja schon komisch dass Sie hier beide Bescheide 2011 und 2012 geschickt haben wollen...?

    Was meinen Sie ? Über eine Antwort wäre ich echt dankbar.

    Grüsse

     

    Kommentar von Bottesch ,

    Es wäre echt super wenn eine gute Antwort heute noch drin wäre, dann würde ich heute noch zum Widerspruch (welchen wir bereits gemacht habe...jedoch ohne gute Begründung.)...einen Nachtrag machen. Widerspruchfrist wäre heute 13.04.2017.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Wiedereinsetzung in den vorigen Zustand wollten wir.

    Das kann nicht funktionieren. Das hat nichts mit dem VdN zu tun, sondern mit der Einspruchsfrist. Und die ist längst verstrichen. Für einen 110er besteht hier kein Raum.

    Du magst ja materiell-rechtlich richtig liegen, aber verwaltungsverfahrensrechtlich bist du hier raus. Diese Mittel sind erschöpft.

    Was bleibt, sind die Vorschriften außerhalb des Einspruchsverfahrens und außerhalb des Korrekturverfahrens. Also Erlassantrag, Niederschlagung und Stundung.

    Das nächste Mal würde ich den Winterschlaf nicht so ausdehnen.