Lohnsteuer - neue und gute Antworten

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    Ausdruck elektr. Lohnsteuerkarte 2014, reicht das für neuen Arbeitgeber?
    Antwort von freelance Fragant

    gib ihm deine persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum und Steuer-ID, dann passt das. Der Arbeitgeber holt sich die weiteren Daten online.

    Eine Lohnsteuerkarte gibt es nicht mehr.

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    Ausdruck elektr. Lohnsteuerkarte 2014, reicht das für neuen Arbeitgeber?
    Antwort von billy Fragant

    Es gibt keine Lohnsteuerkarten mehr in Papierform, der Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung genügt. Alle Angaben die früher auf der Lohnsteuerkarte standen und die der Arbeitgeber benötigt wie die Ident-Nr., Deine persönlichen Daten und das zuständige FA sind hier vermerkt.

    Kommentar von Primus Primus Fragant

    :-))))

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    Ausdruck elektr. Lohnsteuerkarte 2014, reicht das für neuen Arbeitgeber?
    Antwort von Kevin1905 Fragant
    Hallo, ich suche überall meine Lohnsteuerkarte und kann sie nicht finden..

    Verschwendete Lebenszeit, denn die Dinger gibt es nicht mehr.

    benötige diese jedoch dirngend morgen früh schon zur Unterzeichnung meines Ausbildungvertrags.

    Der Arbeitgeber braucht nur deine Steuer-ID zur Anmeldung bei ELStAM.

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    Ausdruck elektr. Lohnsteuerkarte 2014, reicht das für neuen Arbeitgeber?
    Antwort von Primus Fragant

    Dein Arbeit­geber braucht keine Papier­bescheinigung mehr, sondern Dein Geburts­datum und Deine Steueridentifikations­nummer.

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    Teilzeitbeschäftigung und Nebenjob
    Antwort von freelance Fragant

    nach deiner Kausalkette ist das korrekt und es würde Sinn machen. Dann hast du netto weniger, aber du würdest auch weniger arbeiten.

    Wenn du den 2. Job auf einen Minijob umstellst/ umstellen kannst, dann wäre der bei der Steuererklärung auch nicht berücksichtigt.

    Es gibt Details, die man als Vor- und Nachteile auflisten kann, aber nach deiner Logik betrachtet wäre dem so, wie beschrieben.

    Kommentar von MoneyHelp MoneyHelp

    wirklich? also ich dachte, da es sich bei Minijobs mittlerweile um arbeitsrechtlich gesehen "normale" arbeitsverhältnisse handelt, werden die in jeglichen weiteren Aspekten ebenfalls berücksichtigt. Auf http://www.steuertipps.de/selbststaendig-freiberufler/themen/minijobber-die-zehn... bei Punkt 7 steht, dass Minijobs grundsätzlich lohnsteuerpflichtig sind. Das impliziert doch auf jeden Fall eine Berücksichtigung bei der Steuererklärung ?! Selbst wenn es sich hier anscheinend nur um den 2% Pauschbetrag dreht, welcher dabei an den Fiskus gezahlt werden muss...

    Kommentar von Kevin1905 Kevin1905 Fragant
    also ich dachte, da es sich bei Minijobs mittlerweile um arbeitsrechtlich gesehen "normale" arbeitsverhältnisse handelt

    Arbeitsrechtlich ist das auch so, aber hier geht es um Aspekte des Steuer- und Sozialversicherungsrechts.

    • Minijobs sind für den Arbeitnehmer steuerfrei, wenn der Arbeitgeber pauschal versteuert (sollte die Regel sein)
    • Minijobs sind versicherungsfrei, außer in der Rentenversicherung.
    as impliziert doch auf jeden Fall eine Berücksichtigung bei der Steuererklärung ?! Selbst wenn es sich hier anscheinend nur um den 2% Pauschbetrag dreht, welcher dabei an den Fiskus gezahlt werden muss...

    Eben gerade nicht. Weil der Arbeitgeber die 2% Lohnsteuern zahlt, muss der Job nicht noch einmal zur Einkommensteuer veranlagt werden. Die Steuerschuld ist abgegolten.

    Kommentar von MoneyHelp MoneyHelp

    "Arbeitsrechtlich ist das auch so, aber hier geht es um Aspekte des Steuer- und Sozialversicherungsrechts.

    Minijobs sind für den Arbeitnehmer steuerfrei, wenn der Arbeitgeber pauschal versteuert (sollte die Regel sein) Minijobs sind versicherungsfrei, außer in der Rentenversicherung."

    Aber Rentenversicherung kann man ja ablehnen oder?

    "Eben gerade nicht. Weil der Arbeitgeber die 2% Lohnsteuern zahlt, muss der Job nicht noch einmal zur Einkommensteuer veranlagt werden. Die Steuerschuld ist abgegolten."

    alles klar :)

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    Teilzeitbeschäftigung und Nebenjob
    Antwort von wfwbinder Fragant

    Richtig, unter dem Nettogesichtspunkt ist das eindeutig.

    Wenn Dir der Arbeitgeber daraus eine6 Stunden Stelle macht, dann kannst Du es so machen.

    Allerdings ist die Lösung für den Arbeitgeber etwas teurer, denn er zahlt 30,99 % Pauschalabgaben, was mehr ist, als die normalen Arbeitgeberanteile.

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    Heizkostenzuschuß bei Hartz 4
    Antwort von Primus Fragant

    Ich weiß jetzt nicht genau, was Du wissen möchtest und von daher sage ich Dir, dass eventuelle Gutschriften von Heizperioden auf jeden Fall von der ARGE eingezogen werden.

    Möchtest Du zusätzlich Geld für die Heizkosten beantragen, gilt folgendes:

    Je nachdem, ob es sich um eine Nachzahlung handelt oder ein Vorschuss notwendig ist, musst Du Deinen Antrag auf den Heizkostenzuschuss zum Hartz 4 formulieren.

    Da die ARGE zum Vergleich den lokalen Heizspiegel heranzieht, sind eine nachvollziehbare Begründung und eine vollständige Bereitstellung aller Unterlagen erforderlich.

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    Heizkostenzuschuß bei Hartz 4
    Hilfreichste Antwort von Privatier59 Fragant
    Wie ist es bei Hartz mit Heizgeld.

    Was soll denn damit sein? Steht Dir zu, in angemessener Höhe:

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/53659697cb0a45801.php

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    Heizkostenzuschuß bei Hartz 4
    Antwort von EnnoBecker Fragant

    Wusstest du denn den Weg zum Insolvenzgericht denn nicht selbst? Oder warst du wegen körperlicher Gebrechen außerstande, allein hinzufahren?

    Wie ist WAS bei "Hartz" mit Heizgeld? Ob du deine Anfrage auch so formulieren kannst, dass man sie versteht?

    Kommentar von Privatier59 Privatier59 Fragant
    Wusstest du denn den Weg zum Insolvenzgericht denn nicht selbst?

    Ist bestimmt Berliner. Da gibt es X (Ickxs) Amtsgerichte. Und erst die Einbahnstrassen, mein lieber Scholli!

    Kommentar von zenzerer zenzerer

    Falsch verstanden.WEGEN dem Bekannten mußte ich zum Insolvenzgericht.Klaro Enno?

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    Welche Steuerklassen nach Heirat? Beide berufstätig, einer zwei Jobs (Kl. 1 und Kl. 6)
    Antwort von billy Fragant

    Sie könnten für den besser / geringer Verdienenden sowohl III / V als auch IV / IV wählen, unterscheiden würde sich das nur durch geringere / höhere monatliche, steuerliche Belastung. Der Ausgleich der Steuerlast der während des Jahres zuviel oder zu wenig gezahlter Steuern erfolgt mit der Steuererklärung. Die Höhe des persönlichen Steuersatzes ist abhängig von der Einkommenshöhe, dem Familienstand, der Anzahl der Kinder etc.

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    Welche Steuerklassen nach Heirat? Beide berufstätig, einer zwei Jobs (Kl. 1 und Kl. 6)
    Antwort von althaus Fragant

    Derjenige der mehr verdient sollte die Steuerklasse 3 wählen, der andere die 5.

    Kommentar von vulkanismus vulkanismus Fragant

    Und dann zahlen beide am Ende kräftig nach.

    Kommentar von althaus althaus Fragant

    Wer zuviel verdient, soll ja kräftig zahlen. Was denn sonst.

    Kommentar von HochTief HochTief

    Hmmmm...

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    Welche Steuerklassen nach Heirat? Beide berufstätig, einer zwei Jobs (Kl. 1 und Kl. 6)
    Antwort von vulkanismus Fragant

    Vorab. Durch die Wahl der Steuerklasse ergibt sich keine Änderung der Steuerlast - die bleibt immer gleich. Nur die aktuelle monatliche Belastung kann sich ändern.

    Man kann natürlich dem Rat von wfwbinder folgen und III/V folgen und am Jahresende eine Rückforderung durch das Finanzamt riskieren.

    Man kann aber auch gleich IV/IV wählen. Zwar hat man dann monatlich ein paar Scheine weniger, zahlt aber dann letztendlich nicht nach (wenn da nicht noch die St.Kl. VI wäre).

    Kommentar von HochTief HochTief

    Vielen Dank für die aufschlussreiche Antwort. Ich dachte, dass das Ehepaar durch die Änderung der Steuerklasse tatsächlich unter dem Strich etwas weniger Steuern als zusammengerechnet bisher zahlen müsste.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Durch die Heirat kann sich eine Verminderung ergeben, aber nicht durch die Wahl der Steuerklassen für den Lohnsteuerabzug.

    Das sind ja nur Vorauszahlungen auf die Gesamtschuld.

    Kommentar von HochTief HochTief

    Wieder etwas gelernt :)

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    Welche Steuerklassen nach Heirat? Beide berufstätig, einer zwei Jobs (Kl. 1 und Kl. 6)
    RatgeberHelden Antwort von EnnoBecker Fragant

    Mit der Wahl der Lohnsteuerklasse kann man keine Steuerlast minimieren. Die Höhe der EiInkommensteuer ändert sich nicht dadurch, dass man mehr oder weniger vorauszahlt.

    Von daher ist die Anforderung "möglichst günstig" ein wenig konkreter zu formulieren. Für den einen ist es günstig, wenig vorauszuzahlen und viel nachzuzahlen - für den anderen ist es umgekehrt.

    Durch die ohnehin vorhandene Lohnsteuerklasse 6 dürfte es in diesem Kontext ohnehin zu Nachzahlungen kommen, weil bei der 6 zu wenig Lohnsteuern abgezogen werden.

    Kommentar von HochTief HochTief

    Vielen Dank für die rasche Antwort. Ich ging davon aus dass dadurch unter dem Strich insgesamt etwas weniger Steuer gezahlt werden muss.

    Nachzahlungen können bisher aufgefangen werden (wegen Klasse 6) da durch doppelte Haushaltsführung (Ehemann ist Wochendpendler - Arbeitsstelle nicht am Erstwohnsitz) diese Rückzahlung die Nachzahlung durch Klasse 6 überwiegt.

    Am besten wäre es für die beiden wohl möglichst wenig bzw. idealerweise gar nichts nachzahlen zu müssen.

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    Welche Steuerklassen nach Heirat? Beide berufstätig, einer zwei Jobs (Kl. 1 und Kl. 6)
    RatgeberHelden Antwort von wfwbinder Fragant

    Ohne Zahlen kann man es nicht auf den Punkt bestimmen, aber vermutlich ist die günstigste Lösung:

    1. Ehefrau weil höheres Einkommen III.

    2. Ehemann in Der Tätigkeit mit dem höheren Einkommen V.

    3. Ehemann in Zweitanstellung wie bisher VI.

    Auf jeden Fall mal einen Jahressteuerrechner nutzen um die Steuerlast für alles festzustellen, um ggf. Rücklagen zu bilden. Denn sowohl aus der Kombination III/V, wie dem Zusatz VI, ergibt sich ein Nachzahlungsrisiko.

    Das könnte sich auch bei IV/IV + VI ergeben, wenn es auch (vermutlich) geringer wäre.

    Kommentar von HochTief HochTief

    Also würden Sie IV/IV+VI empfehlen, wenn die Nachzahlungen möglichst gering gehalten werden sollen?

    In den Einkommensrechnern die ich bisher fand kann man für die Wahl der geeigneten Steuerklasse für einen Ehepartner nicht zwei Erwerbsquellen mit unterschiedlichen Steuerklassen angeben.

    Oder haben Sie eine Empfehlung wo man sich das ausrechnen lassen kann?

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Ich meinte erstmal die Gesamt Steuerlast zu berechnen, als Beispiel:

    Sie 42.000,-, er 24.000,- + 12.000,- mit einem Rechner wie diesem:

    http://www.n-heydorn.de/steuer.html

    Wäre hier 13.364,- für 2014.

    dann die monatliche Belastung:

    Sie bei III 344,45 Euro oder bei IV 628,94.

    Für ihn bei V + VI (457,87 + 125,97 = 583,84) und bei IV+VI (219,52+125,97= 345,49).

    Also monatlich 928,29 bei III+V und 974,43 bei IV+IV, jeweils plus die VI für die zweite Anstellung.

    Es gibt wegen der zweiten Anstellung des Ehemannes auf jeden Fall eine Nachzahlung die auch richtig kräftig ist (im Beispiel 1.600,- bei IV + IV).

    Die gleich Nachzahlung erwartet den Ehemann sowieso, aber das müsste er schon wissen aus den Vorjahren.

    Kommentar von HochTief HochTief

    Prima, vielen Dank für die umfangreiche Beschreibung. Dann werde ich das mal so weiter geben. Die genauen Zahlen kenne ich auch nicht. Ich weiß nur, dass die Frau deutlich mehr verdient als der Ehemann mit seinen beiden SK1 und SK6 Tätigkeiten zusammen. Anhand Ihrer Beispielrechnung macht es dann wohl mehr Sinn für beide wenn diese IV und IV+VI wählen um Nachzahlungen zu vermeiden.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Oder die andere Version und das Geld auf die hohe Kante legen und die Zinsen selbst kassieren.

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    Zwei Teilzeitjobs? Steuern?
    Antwort von wfwbinder Fragant

    Richtig, in der ersten Beschäftigung fallen bei 590,- Euro (Midijob=Gleitzonenregelung) keine Steuern an, sondern nur Sozialversicherung.

    Für die zweite Anstellung solltest Du beachten:

    1. Wenn es ein Minijob ist, kannst Du 450,- netto beziehen (es ist aber vorgesehen zumindest Rentenbeiträge zu zahlen, die abgewählt werden können) udn der Arbeitgeber zahlt alle Abgaben pauschal.

    2 wenn du die 450,- Euro grenze überschreitest, musst Du wegen Sozialversicherung und Steuerklasse VI mindestens 670,- Brutto verdienen um etwa die gleichen 450,- netto zu haben.

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    Zwei Teilzeitjobs? Steuern?
    Antwort von Kevin1905 Fragant
    Ist es richtig dass ich auf den 1. Job keine steuern sondern nur sozialabgaben zu zahlen habe?

    Bei 590,- € brutto werden in Steuerklasse I keinerlei Steuern fällig.

    Wie wirkt sich der 2. Job darauf aus?

    Der geht in die Steuerklasse VI - also jene mit den höchsten Abzügen. Zu viel gezahlte Lohnsteuer lässt sich zwar wieder holen im Rahmen der Einkommensteuererklärung (die für dich dann übrigens verpflichtend abzugeben wäre), allerdings wirst du dann halt einige Monate lang dem Fiskus quasi ein zinsfreies Darlehen gewähren. Dir fehlt Liquidität.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant
    Steuerklasse VI - also jene mit den höchsten Abzügen.

    In diesem Fall ist die Aussage richtig, aber generell kann man das so nicht sagen.

    Tu dir den Gefallen und rechne mal diese zwei Szenarien durch-,

    a) Ein Arbeitslohn 4.000 brutto mit LStKl 1 + ein Arbeitslohn 1.000 brutto mit LStKl 6

    b) Ein Arbeitslohn 5.000 brutto mit LStKl 1

    Du wirst erstaunt sein: Der mit den zwei Jobs wird Steuern naxchzahlen müssen, weil beim zweiten Job zuwenig Steuern einbehalten werden.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Wie so oft im Steuerrecht, genau weiß man es erst, wenn man es geprüft hat.