Lohnsteuer - neue und gute Antworten

  • In meiner Lohnsteuerbescheinigung steht in Zeile 38 der Begriff "verfahrene Schichten". Was ist das und wo wird es bei der Steuererklärung erfasst?
    Antwort von betroffen ·

    Habe mal für Dich gegoogled:

    Lohnsteuerbescheinigung Zeile 38 (und 39)

    Die Summe aus beiden Zeilen kannst Du in Anlage Vorsorgeaufwand, Zeile 51 oder 52 eintragen, wenn die Bedingungen erfüllt sind (siehe Eingabehilfe).

    Was "verfahrene Schichten" sind, könntest Du außerdem Deinen Arbeitgeber fragen.

  • Wie soll ich mit Firmenaktien bei der Steuererklärung umgehen?
    Antwort von wfwbinder ·

    1. JA, denn es ist ja ermäßigt besteuert worden, somit steht nichts falsches in der Lohnsteuerbescheinigung.

    2. Es wird auch weiterhin genauso ermäßigt besteuert, wie schon vorher beim Lohnsteuerabzug.

    Damit der geldwerte Vorteil der Gewährung von Mitarbeiteraktien ermäßigt besteuert werden (Fünftelregelung, § 34 EStG) sind Bedingungen zu erfüllen, aber dies muss vorgelegen haben, sonst wäre es nicht so vom Arbeitgeber vorgenommen worden.

    Somit bleiben Dir diese Vorteile auch bei der Einkommensteuerveranlagung erhalten.

  • Ich habe einen Minijob und mein Mann arbeitet Vollzeit - wie muss ich das in der Steuererklärung angeben?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    zunächst sind folgende Punkte zu klären:

    - Haben die beiden Arbeitgeber die Minijobs mit 2% pauschaler Lohnsteuer belegt? Oder die individuelle Lohnsteuer berechnet (kann dann auch 0% betragen)?

    - Wie hat der Arbeitgeber für die 2 Monate mit mehr als 450 Euro die Meldung zur Sozialversicherung gemacht? Extra-Meldungen für diese Monate und Krankenversicerungsbeiträge vom Verdienst abgezogen?

    Gruß

    RHW

  • Ich habe einen Minijob und mein Mann arbeitet Vollzeit - wie muss ich das in der Steuererklärung angeben?
    Antwort von Primus ·

    Im Regelfall brauchst Du Deinen Verdienst aus einem Minijob nicht in der Steuererklärung angeben, denn fast immer werden diese geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse pauschal versteuert

    Das Gehalt von Minijobs wird in den meisten Fällen nämlich nicht unter Vorlage einer Lohnsteuerkarte abgerechnet: Der Arbeitgeber führt die Pauschalsteuer in Höhe von zwei Prozent zusammen mit den übrigen pauschalen Abgaben für Dein Beschäftigungsverhältnis direkt an die Minijob-Zentrale ab.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von wfwbinder ,

    Absolut zutreffen. Trotzdem mal kurz überlegen, ob der Arbeitgeber eine Lohnsteuerbescheinigung ausgestellt hat. Das wäre dann das Zeichen, dass eben nicht pauschal versteuert wurde.

    Kommentar von Primus ,

    Habe ich auch schon dran gedacht, aber meiner Meinung nach ist es so, dass -  macht der Arbeitgeber von seinem Recht Gebrauch, die pauschale Steuer (in Höhe von zwei Prozent) auf den Arbeitnehmer abzuwälzen muss auch dann der Minijob nicht in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

    Ich lasse mich aber auch gerne belehren.

  • BAV nur manchmal steuer- und sozialversicherungsfrei?
    Antwort von Kevin1905 ·

    Die bAV, sofern nach § 3, Nr. 63 EStG abgeschlossen ist steuer- und sozialversicherungsfrei in den Beiträgen, da diese vom Brutto bespart wird und selbiges in Folge der Entgeltumwandlung reduziert wird.

    Das Elterngeld bemisst sich anhand eines vom Brutto errechneten fiktiven Nettoeinkommens, ist aber selbst steuerfrei, unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt.

    Warum die bAV unverändert weiterläuft, wenn du keinen Arbeitslohn beziehst, ist mir schleierhaft...

  • BAV nur manchmal steuer- und sozialversicherungsfrei?
    Antwort von Tina34 ·

    Kein Arbeitseinkommen = keine Steuer und somit keine Auswirkung auf die Gehaltsumwandlung. Wenn nichts zum "umwandeln da ist" kann auch keine SV-/Steuerbeträge gespart werden. Ist doch eigentlich logisch. Januar wurden den jetzt die BAV in voller Höhe abgezogen und einfach nur ein Nettoübertrag nach Feb. gemachhttp://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/betriebliche-altersvorsorge/betrie...nzeit/

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    Kommentar von Sunipeau ,

    Hm, aber es gibt doch die jährlichen maximalen Grenzen zur Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge. Ich kann doch auch Einmalbeiträge zahlen die sich auch die jährlichen Max-Grenzen auswirken (Bsp. aus meiner Vergangenheit: 8 Monate Arbeitseinkommen aber Jahresbeitrg aus Gehaltsumwandlung in einem Monat gezahlt, hier wirkten dann - wie von mir erwartet - die jährlichen MAX Grenzen für Steuer und Sozialversicherung).

    Danke für den Link, sehr informativ.

  • BAV nur manchmal steuer- und sozialversicherungsfrei?
    Antwort von heinerbumm ·

    Das ist richtig nur dann steuerfrei, wenn auch Entgelt bezogen wird. SV-Beiträge fallen ebenfalls nur an, wenn Du im Arbeitsverhältnis Entgelt beziehst. Eine Prämienfreistellung wäre hier angeraten.

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    Kommentar von Sunipeau ,

    Hm, aber es gibt doch die jährlichen maximalen Grenzen zur Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge. Ich kann doch auch Einmalbeiträge zahlen die sich auch auf die jährlichen Max-Grenzen auswirken (Bsp. aus meiner Vergangenheit: 8 Monate Arbeitseinkommen aber Jahresbeitrg aus Gehaltsumwandlung in einem Monat gezahlt, hier wirkten dann - wie von mir erwartet - die jährlichen MAX Grenzen für Steuer und Sozialversicherung).

    Kommentar von heinerbumm ,

    Das ist kein Widerspruch. Zum Zeitpunkt der Zahlung muss ENtgelt bezogen werden. Wer nur einen Monat Entgelt bezieht, in diesem Monat aber den Jahresbeitrag zahlt spart Steuern, wer nur anteilig zahlt nicht.

  • Fahrtkostenersatz laut §5 oder Bruttogehalt?
    Antwort von heinerbumm ·

    Das ist steuerrechtlich und sozialversicherungsrechtlich Bruttoentgelt. Dafür kannst Du in Deiner Steuererklärung die Ausgaben auch voll ansetzen. Bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz 0,30 Euro je Entfernungskilometer, bei dienstlichen Fahrten 0,30 Euro je KM.