Lohnsteuer - neue und gute Antworten

  • Lohnsteuervorfinanzierung
    Antwort von Karton ·

    hallo nochmal zusammen,

    also erstmal zur Aufklärung ich betreibe keine Firma und habe auch keine Leute unter mir. Ich versuche nur für einen Freund rauszufinden der gerade ziemlich pleite und auf dem Weg ist seine Wohnung zu verlieren welche Möglichkeiten er hat aus dem Schlamassel rauszukommen. Da er noch nie im Leben seinen Lohnsteuerjahresausgleich gemacht hat, kann er jetzt zumindest die letzten 4 Jahre nachholen und schnell zu Geld kommen. leider kann ich ihm hier finanziell nicht helfen, deswegen war es eine Idee.

    Danke für eure Antworten

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    Kommentar von Amicus,

    Davon ausgehend, dass Ihr Freund seine privaten Steuererklärungen abgeben will, empfehle ich, dass er sich 'mal die Website http://www.steuerring.de anschaut. Der Verein ist bundesweit tätig. Vielleicht gehört Ihr Freund zu der Personengruppe, die der Verein betreut.

  • Lohnsteuervorfinanzierung
    Antwort von Juergen010 ·

    Ich erinnere mich dunkel, dass es früher (weiß nicht, ob es das heute noch so gibt) bei Lohnsteuerhilfeverein-Büros (meist in Hbf-Nähe) die Einkommensteuer errechnet wurde.

    Da ging man mit seinen Unterlagen hin. Ein Typ hinterm Tresen machte die Steuererklärung und wenn man wollte, konnte man sich einen Teil der errechneten Steuerrückzahlung sofort auszahlen lassen.

    Die eigentliche (höhere) Steuerrückerstattung wurde an den "Verein" abgetreten und landete letztendlich auf deren Konto. Die Sache war für den Steuerpflichtigen damit erledigt.

    Wie hoch der Diffenzbetrag - also der faktische Lohn für den Verein - gewesen ist, daran kann ich mich nicht erinnern. Denke aber, 20 - 30% vom errechneten Erstattungsbetrag, werden es gewesen sein.

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    Kommentar von EnnoBecker,
    früher

    Inzwischen hat der § 46 AO einen Absatz 4, und der lautet:

    Der geschäftsmäßige Erwerb von Erstattungs- oder Vergütungsansprüchen zum Zweck der Einziehung oder sonstigen Verwertung auf eigene Rechnung ist nicht zulässig. Dies gilt nicht für die Fälle der Sicherungsabtretung. Zum geschäftsmäßigen Erwerb und zur geschäftsmäßigen Einziehung der zur Sicherung abgetretenen Ansprüche sind nur Unternehmen befugt, denen das Betreiben von Bankgeschäften erlaubt ist.

    Geht also nicht.

  • Lohnsteuervorfinanzierung
    Antwort von EnnoBecker ·

    Wenn du jetzt verätst, was eine Lohnsteuervorfiananzierung sein soll, wäre das grandios.

    Wenn du deinen Leuten keinen Lohn zahlen kannst, musst du ein normales Darlehen aufnehmen oder Insolvenz anmelden. Die Lohnsteuer ist doch nur ein Teil des Gehaltes.

    vorraus

    Viel errfolg

  • Gränzgänger
    Antwort von wfwbinder ·

    Dein Arbeitgeber zieht keine Lohnsteuer ab, wenn Du Dir bei Deinem Finanzamt eine Ansässigkeitsbescheinigung besorgst und sie Deinem Arbeitgeber abgibst.

    In Deutschland zahlst Du ab Januar 81,30 Euro monatlich auf Deine 1.450,- Brutto.

    Kommentar von EnnoBecker,
    Gränzgänger

    Gränzgängär, wenn schon...

  • Fünftelreglung bei Abfindung
    Antwort von EnnoBecker ·

    Im Lohnsteuerjahresausgleich wird das nicht gemacht, weil du ja mit der Abfindung gar nicht mehr in den Genuss kommst, siehe § 42b (1) Satz 1 EStG:

    "Der Arbeitgeber ist berechtigt, seinen...Arbeitnehmern, die während des abgelaufenen Kalenderjahres... ständig in einem zu ihm bestehenden Dienstverhältnis gestanden haben, die...einbehaltene Lohnsteuer insoweit zu erstatten, als sie die auf den Jahresarbeitslohn entfallende Jahreslohnsteuer übersteigt (Lohnsteuer-Jahresausgleich)"

    Wenn der Arbeitgeber die Berechnung nach § 34 (1) EStG (Fünftelregelung) unterlässt, kannst du die zutreffende Besteuerung nur im Rahmen der Einkommensteuererklärung erwirken.

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    Kommentar von eliyas,

    OK,Prima! Danke für die Antwort.

    Kommentar von eliyas,

    Im Falle das durch die Abfindung 7000€ Lohnsteuer anfallen würden, könnte man die Lohnsteuer im Lohnsteuerausgleich wieder geltend machen ?

    BSp. Pendlerpauschle beträgt umgerechnet 2040 € + Werbungskosten etc. hätte man einen Betrag von 2500€ würde man diese Summer komplett wieder zurückerstattet bekommen aufgrund der hohen Lohnsteuer der Abfindung die man bezahlen musste?

    VG

    Kommentar von EnnoBecker,
    könnte man die Lohnsteuer im Lohnsteuerausgleich wieder geltend machen
    ?

    Wie breits erwähnt, kann dein Arbeitgeber keinen Lohnsteuerjahre3sausgleich machen, da du nicht ganzjäjhrig bei ihm angestellt warst.

    Und deine Werbungskosten, Sonderausgaben, haushaltsnahen Dienstleistungen und was man sonst noch so in der Einkommensteuererklärung angeben muss, sind ohnehin nicht lohnsteuerjahresausgleichsfähig.

    Kommentar von eliyas,
    Wie breits erwähnt, kann dein Arbeitgeber keinen Lohnsteuerjahre3sausgleich machen, da du nicht ganzjäjhrig bei ihm angestellt warst.

    Mitarbeiter a war ganzjäjhrig beim selben AN angestellt. Mir ist es auch bewusst das mitarbeieter a den Lohnsteuerjahresausgleich machen muss.

    Würde Mitarbeiter a die Pendlerpauschale mit dieser hohen Lohnsteuer kompl absetzen können ? Vielen Dank

    Kommentar von wfwbinder,

    Das Schlüsselwort heißt "Einkommensteuererklärung."

    Man bekommt seine Werbungskosten aber nicht ausgezahlt, sondern sie werden vom Einkommen abgezogen. Bei den genannten Umständen bekommst Du Geld zurück. Wieviel können wir Dir, wenn überhaupt, nur sagen, wenn wir alle steuerrelevanten Daten hätten.

    Kommentar von EnnoBecker,
    Man bekommt seine Werbungskosten aber nicht ausgezahlt

    Ich finde das schade. Dann könnte man mit dem Finanzamt gleich einen Vertrag machen, in dem vereinbart wird, dass der Tankwart und andere, die übers Jahr Geld haben wollen, die Rechnung direkt ans Finanzamt schickt.

    Man könnte quasi an dieser Stelle beginnen, das Geld anzuschaffen.

    Kommentar von wfwbinder,

    Das gehört zu den geheimen Plänen des BMF.

    Die Endstufe wird sein:

    1. Einnahmen?

    2. Ausgaben?

    3. Schicken Sie uns den Rest. Sie erhalten Zug um Zug 365 Essenmarken für die Kantine des zuständigen Finanzamtes.

  • Einkommenssteuererklärung bei diesen Zahlen?
    Antwort von EnnoBecker ·
    und müsste doch eine Steuererklärung abgeben?

    Ja, wegen der Kinderfreibeträge, § 46 (2) Nr. 4 EStG.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Rasenmaeher2,

    ''Freibeträge: Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen – entstehen solche Ausgaben regelmäßig, kann man beim Finanzamt Freibeträge eintragen lassen. Das Nettogehalt fällt dann höher aus. Allerdings muss man dann auch eine Steuererklärung abgeben. Kinder- oder Hinterbliebenenfreibeträge führen dagegen nicht zur Abgabepflicht.''

    http://www.n-tv.de/ratgeber/Was-wenn-man-die-Frist-versaeumt-article12792466.htm...

    Und ich weiß nicht, ob mein Vater das schreiben lasen hat, oder weshalb das im Ausdruck der elektr. Lohnsteuerbescheinigung steht. Jedenfalls steht ''Dem Lohnsteuerabzug wurden zugrunde gelegt: Zahl der Kinderfreibeträge: 2,0''

    Und bei dem Einkommen würde man nach der Günstigerprüfung ohnehin das Kindergeld nehmen

    Kommentar von EnnoBecker,
    Kinder- oder Hinterbliebenenfreibeträge führen dagegen nicht zur Abgabepflicht.

    Immer wieder lustig, diese Drittquellen.

    § 46 (2) Nr. 4 EStG:

    Besteht das Einkommen ganz oder teilweise aus Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, so wird eine Veranlagung nur durchgeführt,

    ....

    wenn für einen Steuerpflichtigen ein Freibetrag im Sinne des § 39a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3, 5 oder Nummer 6 ermittelt worden ist und der im Kalenderjahr insgesamt erzielte Arbeitslohn... bei Ehegatten... 20.200 Euro übersteigt

    So, und jetzt muss ich mich korrigieren (man sollte auch die Verweise zu Ende lesen):

    Keine Abgabepflicht (weiterhin), aber nicht wegen Kinderfreibetrag, sondern weil die von mir zitierte Norm nicht einschlägig ist.

    § 39a (1) Nummer 6 lautet nämlich:

    die Freibeträge nach § 32 Abs. 6 für jedes Kind im Sinne des § 32 Abs. 1 bis 4, für das kein Anspruch auf Kindergeld besteht.

    Kommentar von Rasenmaeher2,

    Der Bruttoarbeitslohn beträgt 23197€. Ehepaare, die zusammen mehr als 16708€ einnehmen müssen eine Steuererklärung abgeben. Beziehen sich diese 16708 auf den Nettogehalt oder Bruttogehalt?

    Denn der Bruttoarbeitslohn übersteigt diese Zahl ja. Und wenn ich alles abziehe, was auf der Lohnsteuerbescheinigung steht komme ich auf 15834€. (Wenn ich den Arbeitgeberanteil nicht abziehe auf 18107) Und 18107 übersteigt ja auch den oben genannten 16708€. Also wieso meinst du, dass eine Steuererklärung nicht verpflichtend für uns (Vater und Mutter) wäre?

    Das Thema ist schwer :(

    Kommentar von EnnoBecker,
    Das Thema ist schwer :(

    Nö. Ich hab es doch jetzt erschöpfend dargestellt. Hier weitere komische Zahlen reinzutragen verwirrt nur unnötig.

    Kommentar von Angelsiep,

    Du meinst anscheinend, daß dein Vater steuerpflichtig ist und deshalb eine Steuererklärung notwendig ist. Das ist nicht so.

    Die Steuer wird ja in der Regel schon bei der Gehaltsabrechnung korrekt abgezogen. Steuern werden vom Brutto berechnet.

    Kommentar von EnnoBecker,

    Ihr macht n richtigen Kaugummi draus mit immer neuen Geschmacksrichtungen.

    Natürlich ist das Einkommen des Vaters seuerpflichtig. Sonst würde doch keine Lohnsteuerabgezogen. Und das war hier auch nicht die Frage.

    Die Frage lautete

    ob mein Vater verpflichtet ist bei diesen Zahlen eine Einkommenssteuererklärung zu machen

    Und die Antwort lautet: Nein.

    Dafür braucht man doch keine vier Bildschirmseiten.

    Kommentar von Rasenmaeher2,

    Okay, vielen Dank für deine Hilfe!

    Ich als Laie in diesem Thema habe halt gelesen, dass man eine Einkommenssteuererklärung abgeben muss, wenn man (Ehemann+Ehefrau) mehr als 16708€ verdient :

    http://www.vlh.de/wissen-service/infografiken/wer-muss-eigentlich-eine-steuererk...

    Deshalb wollte ich herausfinden, ob mein Vater diese Grenze überschritten hat. Ich weiß nämlich nicht, ob diese 16708€ Netto oder Brutto ist. In der elektr. Lohnsteuerbescheinigung von meinem Vater steht ein Bruttoarbeitslohn von: 23197€.

    Weißt Du was ich meine?

    Kommentar von Rasenmaeher2,

    --

  • Einkommenssteuererklärung bei diesen Zahlen?
    Antwort von Rasenmaeher2 ·

    Edit: Dem Lohnsteuerabzug wurden zugrunde gelegt: Steuerklasse/Faktor: 3 Zahl der Kinderfreibeträge: 2,0

    Mein Vater arbeitet und meine Mutter macht einen Minjob. Mein Vater hat die Steuerklasse 3. Und er hat Kinderfreibeträge.

    Also ist er doch verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben?

  • Gibt es steuerfreie Zuschüsse "in unkompliziert"?
    Antwort von FREDL2 ·

    Klar kannst Du dem MA jeden Monat einen Tankgutschein über max. 44,00 geben. Das ist der monatliche steuerfreie Sachbezugswert für Geschenke ohne Anlass. Mit Anlass - also Geburtstag usw. - kannst Du im gleichen Monat zusätzlich zu den 44,00 noch für 40,00 ebenfalls einen Sachbezug zuwenden.

    Noch. Zweiteres soll auf 20,00 abgesenkt werden, dafür ersteres auf 60,00 erhöht. Vermutl. erst ab 2016, aber dann wäre das Fahrkartenproblem gelöst.

    Jetzt kostet das Ticket 44,10? Dann lass den MA doch 0,10 zuzahlen. Das geht.

  • Gibt es steuerfreie Zuschüsse "in unkompliziert"?
    Antwort von billy ·

    Bei Sachzuwendungen in Form von Gutscheinen, Waren und Dienstleistungen müssen sie keine Steuern und Abgaben abführen: Bis zu einem monatlichen Freibetrag von 44 Euro sind solche Zuwendungen sogar gänzlich befreit. Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, kann sich zum Beispiel vom Arbeitgeber die Tankfüllung bis zu 44 Euro bezahlen lassen. Das Gleiche gilt für die Kostenübernahme eines Jobtickets. http://www.focus.de/finanzen/steuern/tid-29237/darlehen-dienstwagen-kindergarten...

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Rat2010,

    Es ist richtig ärgerlich. Die Monatskarte kostet 44,10 € und er fährt mit der Tram zur Arbeit.

    Nur: hängt der steuerfreie Tankgutschein an der Fahrt zur Arbeit? Jeden Monat ein Tankgutschein wäre doch eine Lösung, oder?

    Kommentar von FREDL2,

    @Rat2010

    hängt der steuerfreie Tankgutschein an der Fahrt zur Arbeit?

    Der hängt an gar nichs. Aber einem Menschen, der MVV fahren möchte, hilft er nicht. Ausser, der MA hat ein Auto. Dann hat er eine 3/4 Tankfüllung umsonst.Wohin er damit fährt, ist egal.

  • Gibt es steuerfreie Zuschüsse "in unkompliziert"?
    Antwort von Sumpfhexe ·

    Ich glaube auch, dass der Fragesteller auf die geltende Sachbezugsregelung von max. 44,--€ anspricht.

    Diese ist bereits in der Antwort von EnnoBecker angesprochen worden.

    Falls noch weitere Vorschläge für steuerfreie Lohnzahlungen gewünscht werden, so findet man hier ....

    http://www.tipps-zu-steuerfreie-lohnbestandteile-fuer-arbeitnehmer.de/content/st...

    eine schöne Übersicht.

    PS: diese Sachbezugsgrenze ist "gefährlich". Du darfst dann dem Arbeitnehmer im Monat nichts weiter zukommen lassen ....

    sollte es in der Firma üblich sein, dass du für alle Mitarbeiter Kaffee, Tee oder Mineralwasser kostenlos bereit stellst .... oder gar eine Obstschale, aus der sich die Mitarbeiter bedienen können, so sind dass auch Sachbezüge ...... und schwups ... ist die Grenze überschritten und der extra gezahlte Sachbezug wird ganz normaler Arbeitslohn und ist somit voll steuerpflichtig.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Rat2010,

    Danke für den Link und den Hinweis zu den anderen Sachbezügen (Kaffee und Wasser gibt es ja auch).

    Kommentar von FREDL2,
    dass du für alle Mitarbeiter Kaffee, Tee oder Mineralwasser kostenlos bereit stellst

    Nö, damit werden keine Grenzen gesprengt. Das sind steuerfreie Annehmlichkeiten. Ab dem Obst wirds kritisch.

  • Gibt es steuerfreie Zuschüsse "in unkompliziert"?
    Antwort von wfwbinder ·

    Ich war letzte Woche auf dem deutschen Handelstag in Berlin und da war ein Anbieter von logistikleistungen im Zusammenhang mit Sachprämien usw.

    Die bieten für solche Fälle eine Art Kreditkarte, mit der man z. B. an Tankstellen zahlen kann, aber kein Bargeld abheben. Die füllt genau für den von Dir gewünschten Zweck der Arbeitgeber mit 44 Euro monatlich.

    Die heißen "cadooz"

    findest Du bestimmt im Internet

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Rat2010,

    Das hört sich toll an, wenn es der Mitareiter will und die Lohnsteuerprüfung mitspielt.

    Wird dadurch nicht ein Gesetz, das eigentlich keine steuerfreien Sachbezüge will, ausgehebelt oder anders gesagt: klappt da Ganze nich nur bis zur nächsten Lohnsteuerprüfung?

    Technisch sehe ich Probleme beim Aufladen. Wenn das per Dauerauftrag klappt, wäre es allerdings ok.

    Jedenfalls vielen Dank für den Hinweis.

    Kommentar von wfwbinder,

    lt. den Leuten von Cadooz ist das abgesichert und geprüft.

    Alle Sachen die ich dazu gesehen habe, entsprachen den Vorschriften.

  • Gibt es steuerfreie Zuschüsse "in unkompliziert"?
    Antwort von EnnoBecker ·
    als Dauerauftrag

    Dann ist es keine Sachzuwendung und fällt nicht unter § 8 (2) Satz 11:

    "*Sachbezüge... bleiben außer Ansatz, wenn die sich .... ergebenden Vorteile insgesamt 44 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen.*"

    Da musst du ihm schon die Monatskarte kaufen.

    Wo kostet denn eine Monatskarte 44 Euro? Hierzustadt bezahlt man um die 80 dafür.

    Was gleich zur Zusatzfrage führt: Braucht man in einer Stadt, wo die Monatskarte 44 Euro kostet, überhaupt öffentliche Verkehrsmittel? Die lässt sich doch sicherlich gut zu Fuß durchschreiten.

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    Kommentar von wfwbinder,
    Wo kostet denn eine Monatskarte 44 Euro? Hierzustadt bezahlt man um die 80 dafür.

    Da kann der AG aber das angenehme mit dem nützlichen verbinden.

    Er bezahlt die leute so schlecht, dass sie ergänzendes ALG II beantragen können.

    Dann gibt es das S-Ticket, was wohl sogar unter 40,- Euro kostet und für die Differenz Papiertaschentücher, wenn sie über das schlechte Gehalt weinen.

    Kommentar von Rat2010,

    Anderswo (z. B. in Nürnberg aber auch in München) gibt es Zonen und der fährt fünf Stationen mit der Tram (im innersten Kreis).

    Das klappt also gar nicht. Habe verstanden.

  • Gibt es steuerfreie Zuschüsse "in unkompliziert"?
    Antwort von blackleather ·
    ich möchte einem Mitarbeiter etwas gutes tun und ihm zu seinem Gehalt 44 € im Monat erstatten

    Du kannst ihm erstatten, soviel du willst. Du kannst auch einfach sein Gehalt verdreifachen. In beiden Fällen tust du ihm etwas gutes und hast damit dein Ziel erreicht.

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    Kommentar von EnnoBecker,

    Nun steht aber in der Überschrift "steuerfrei".

    Allerdings steht da nicht, für wen :-)

    Kommentar von blackleather,

    Ich gebe zu, das "steuerfrei" hatte ich überlesen.

    Ich habe mich stattdessen gefragt, womit dem Mitarbeiter wohl am meisten etwas Gutes getan wäre. Und da komme ich zu dem Schluss, dass es mit mickrigen 44 EUR im Monat kaum getan wäre: ein Tropfen auf die heiße Herdplatte...

  • Berechnung Lohnsteuer monatlich oder jährlich?
    Antwort von LittleArrow ·

    Erst Azubi, dann Facharbeiter: Da bekommst Du nach einer Steuererklärung gewiss einiges zurück, wenn der Arbeitgeber keinen Lohnsteuerjahresausgleich im Dezember macht. Macht er den Ausgleich, dann können nur noch hohe Werbungskosten, Sonderausgaben etc. zu einer Steuerrückzahlung führen.:-)

    Die Verschiebung durch Dein Urlaubsgeld ist nur ein kleiner Effekt.

    Im nächsten Jahr zahlst Du wegen des durchgängigen Facharbeiterlohns schon ordentlich Einkommensteuern. Das macht aber nichts, denn Dein Nettogehalt ist ja auch kräftig gestiegen.

    Aber wenn Du Dein Urlaubsgeld noch in diesem Jahr ausgezahlt bekommst, dann bleibt netto mehr davon übrig als im nächsten Jahr.

  • Berechnung Lohnsteuer monatlich oder jährlich?
    Antwort von wfwbinder ·

    Stimmt.

    Wenn Du z. B. von jan. bis Mai monatlich 700,- Euro hattest udn danach 1.500,- monatlich, wurde Dir ab Juni eben mehr abgezogen, als es über die Jahrestabelle richtig wäre.

    Aber achte auf Deine Dezemberabrechnung.

    Der Arbeitgeber macht fast immer den "Lohnsteuerjahresausgleich," also mit der Dezemberabrechnung wird das Gesamtbrutto genommen, darauf die Jahrestabelle angewendet udn von dieser Summe alles abgezogen, was Du schon im Jahr bezahlt hast.

    Wenn Du also im Dezember mehr ausgezahlt bekommst, als sagen wir im Vergleichsmonat Oktober, dann hast Du diesen Vorteil schon kassiert.

    Dann bringt die Einkommensteuererklärung nur noch etwas, wenn Du im Bereich Werbungskosten noch etwas nachweisen kannst, was über 1.000,- Euro insgesamt pro Jahr ausmacht.