Lohnsteuer - neue und gute Antworten

  • Wird bei Eintritt ins Rentenalter die Lohnsteuer erhöht?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    ich weiß zwar auch nicht so genau was gemeint ist aber evtl. ist es die vorausschauende Frage nach der günstigeren Steuerklassenwahl ?

    Also..... wird ein Partner Rentner, sollten beide rechtzeitig vorher in die richtige Steuerklasse wechseln. Denn es ist letztlich immer die Steuerklasse für beide Partner maßgebend, die ein Jahr vor Eintritt des Rentenfalles gewählt war.

    Da im Normalfall die Rente niedriger als das Erwerbseinkommen ist, sollte der Partner (der künftiger Rentner), die Steuerklasse V wählen. Denn der Partner mit dem höheren Einkommen wird geringer besteuert.

    Falls Thema falsch interpretiert oder verfehlt, sorry........ ;-) 


    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Angelsiep ,

    Achtung! 

    Das führt aber in der Regel zu einer Steuernachzahlung im 1.Rentenjahr und zu Steuervorauszahlungen in den Folgejahren.

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    hm......es fehlen eben weitere Infos für einschlägige Aussagen. 

    In meinem/unseren Fall bekamen wir bei Stkl. 3/5  wenn auch gering, immerhin noch eine Rückzahlung ! 

  • Wird bei Eintritt ins Rentenalter die Lohnsteuer erhöht?
    Antwort von Snooopy155 ·

    Die Lohnsteuer zu erhöhen ist eine Entscheidung, die nur im Finanzministerium vorbereitet und von einer Regierung beschlossen werden kann.

    Wenn Du aber wissen willst, ob jetzt bei Deiner Frau mehr Lohnsteuer einbehalten wird - eigentlich nein; Du kannst also beruhigt weiter schlafen.

    Aber wenn Deine Rentenzahlung ohne Steuerabzug vorgenommen wird, dann kann sich bei der Einkommensteuererklärung durchaus eine Steuernachzahlung ergeben und zusätzlich kann es zur Pflicht werden, Steuervorauszahlungen zu leisten.

  • Steuerklasse nach Heirat - zählt der Minijob?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    wenn der Arbeitgeber für den Minijob die pauschale Lohnsteuer von 2% zahlt, wird sich durch die Heirat nichts ändern.

    Wenn der Arbeitgeber die tatsächliche Steuer berechnet (anhand der Steuerklasse) und diese zurzeit 0 Euro beträgt, wird sich durch die Heirat eine andere Steuerklasse ergeben. In der gemeinsamen Steuererklärung mit dem Ehegatten ist der Minijob dann anzugeben und zu versteuern (Steuerhöhe ist dann abhängig von der Einkunftshöhe beider Ehegatten zusammen).

    Gruß

    RHW

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von pennymiss ,

    Woher weiß ich, ob er pauschal 2% zahlt? Durch das "G" was bei Steuerklasse steht? Also keine "richtige Steuerklasse"? :-) Tut mir leid, falls es dumm klingt. 

    Kenne mich nicht aus und ging immer davon aus, dass es pauschal versteuert wird, da ich auch noch nie eine Lohnsteuerabrechnung bekommen habe. Ich weiß nur, dass ich nicht über 450 arbeiten darf, weil ich sonst Steuern zahlen muss (O-Ton). 

    Kommentar von RHWWW ,

    Das "G" deutet darauf hin. Ich würde aber in der Personalabteilung eine verbindliche Auskunft einholen.

    Oft sparen die Arbeitgeber die 2% Pauschalsteuer. Bei Ledigen ohne weitere Beschäftigung ergeben sich ja immer 0 Euro individuelle Lohnsteuer.

    Eine Lohnsteuerabrechnung erhält man nur, wenn auch tatsächlich Lohnsteuer abgeführt wurde.

  • Steuerklasse nach Heirat - zählt der Minijob?
    Antwort von Snooopy155 ·

    Dein Minijob bleibt auch nach der Heirat ein Minijob und ist somit bei der Steuererklärung aussen vor. Dir wird auch keine Steuer abgezogen.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von pennymiss ,

    Tausend Dank für die Antwort :-) Habe in Foren so viele Geschichten gelesen, wo die Damen dann in der 5 Steuerklasse Minijobs versteuern und wusste nicht mehr Bescheid.

  • Lohnsteuer: Eheähnliche Lebensgemeinschaft mit Anlage Unterhalt + Kind + Behinderung?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Deine Überlegungen zu § 33a (1) sind absolut zutreffend.

    Zu den Fragen:

    Sie ist 100% Schwerbehindert

    Also wohl die Partnerin, nicht das Kind.

    Die von dir angestrebte Übertragung funktioniert nur von Kind auf Eltern, § 33b (5) EStG. Sofern der Vater der Partnerin hier Anspruch auf Kinderfreibetrag/Kindergeld hat, wäre dieser also derjenige, auf den übertragen werden kann.

    Oder geht das wirklich nur, wenn wir verheiratet und gemeinsam veranlagt sind?

    Da geht ein solcher Übertrag auch nicht. Ist aber auch nicht nötig, da nach der Ermittlung der Einkünfte die Ehegatten gemeinsam als Steuerpflichtiger behandelt werden, § 26b EStG.

    Wird das Kindergeld (mir bezahlt) bei einer eheähnlichen Gemeinschaft
    aufgesplittet (50%) und dadurch hätte ich einen höheren
    Kinderfreibetrag? Macht dies das Finanzamt automatisch? Momentan heißt
    es ja entweder Kindergeld oder Kinderfreibetrag. Bei Aufsplittung jeder
    die Hälfte wäre der Freibetrag höher.

    Das verstehe ich so nicht. An wen das KiG gezahlt wird, spielt ja keine Rolle. Es spielt nur eine Rolle, wer welchen Anspruch darauf hat. Und wenn du 100% Anspruch hast, weil die Mutter ihrer Unterhaltsverpflichtung nicht nachkommt, dann hast du 100% des Freibetrages.

    wenn Ihr Vater für Sie wegen der Behinderung Kindergeld bekommt, er aber
    selbst keine Unterhaltsverpflichtungen wahrnehmen kann ggü. seiner
    Tochter, da er eine zu geringe Rente bekommt

    Das Kindergeld ist gedacht, damit der Unterhaltsverpflichtete seiner Unterhaltspflicht besser nachkommen kann. Die Tochter kann dann beantragen, den Anspruch, den der Vater auf Kindergeld hat, an sie abzuzweigen.

    Kommentar von GoldenLord ,

    Vielen Dank, hat sich dadurch fast alles geklärt!

    Noch etwas ganz Spezielles:

    Wenn nun die Partnerin das Kindergeld vom Vater erhält, fällt ja gemäß §33a (1) die Unterstützung bedürftiger Personen weg.

    Das heißt, ich kann meine Partnerin aufgrund der Zahlung des Kindergeldes an Sie nicht mehr steuerberücksichtigend ansetzen und erhalte nicht den Freibetrag von 8652 Euro.

    Ihr Vater muss Ihr das Kindergeld geben und Sie unterstützen, da Sie ja selbst noch sozusagen als Kind geführt ist gem. §33a.

    Wenn nun Ihr Vater selbst kein Einkommen hat, bzw. gerade selbst sein eigenes Leben bestreiten kann, wie sieht es dann aus?

    Wenn die Partnerin als Sie bei Ihren Vater wohnte Sozialhilfe bekommen hat und nun mit dem Umzug zu mir die Leistungen gestrichen wurden, weil ich zu viel verdiene und gem. Amt unterhaltspflichtig sein soll.

    Sie muss ja dann mit dem Kindergeld alleine 150.- KK pro Monat zahlen und soll dann noch von dem restlichen Geld leben (40.- Euro). Das ist natürlich nicht möglich und ich bin doch wieder unterhaltspflichtig und dürfte dennoch nicht den Freibetrag beantragen. Wenn ich nun aufgrund des Kindergeldes von Ihr nicht unterhaltspflichtig bin, dürfte mein Gehalt auch nicht einberechnet werden und Sie müßte doch wieder Sozialhilfe erhalten + Übernahme Kosten KK.

    Irgendwie beißt sich dabei was - wer weiß die Antwort? 

     

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Wenn nun die Partnerin das Kindergeld vom Vater erhält, fällt ja gemäß §33a (1) die Unterstützung bedürftiger Personen weg.

    Richtig, das hatte ich übersehen:

    Voraussetzung ist, dass weder der Steuerpflichtige noch eine andere Person Anspruch auf einen Freibetrag nach § 32 Abs. 6 oder auf Kindergeld für die unterhaltene Person hat.

    Und das ist ja hier der Fall. Damit fällt 33a (1) aus.

  • Lohnsteuer Jahres ausgleich zu wenig?
    Antwort von ellaluise ·

    Hi, dein Arbeitgeber kann diesen Lohnsteuerausgleich nur anhand der Lohndaten vornehmen.

    Weitere Möglichkeiten hast du jetzt über die Fahrten zum Arbeitsplatz, auch die, während der Ausbildung, Fahrten zur Berufsschule, Fahrten zu Lerngruppen (?), Unterlagen zur Prüfungsvorbereitung, Arbeitskleidung, evtl. Rechtsschutzversicherung inkl. Arbeitsrechtschutz u.a.

    Gab es überbetriebliche Ausbildung mit Ortsabwesenheit? Verpflegungsmehraufwendungen?

  • Lohnsteuer Jahres ausgleich zu wenig?
    Antwort von Mikkey ·

    Wenn Du das ganze Jahr über in derselben Firma beschäftigt bist, wird in der Regel von der Firma dieser Lohnsteuerjahresausgleich durchgeführt.

    Umzugskosten werden nur anerkannt, wenn eine merkliche Verkürzung des Arbeitswegs damit verbunden ist. Die anderen Werbungskosten haben nur eine Auswirkung, wenn sie in Summa 1000€ übersteigen. Das sehe ich nach Deiner Beschreibung nicht.

    Es ist unwahrscheinlich, dass Du mit einer Steuererklärung weitere Steuern herausholen kannst. Andererseits ist es eine gute Gelegenheit, ohne Risiko zu üben. Genaue Angaben zu den Zahlen kann Dir ohne das Gesamtjahreseinkommen niemand geben.

  • Werkstudent und Halbwaisenrente?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    wer zahlt die Hinterbliebenenrente?

    Wer hat ggf. in der Vergangengheit für diese Rente Beiträge eingezahlt?

    Gruß

    RHW

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Rentier123 ,

    Die Hinterbliebenenrente bzw. Betriebsrente zahlt die Firma meinem verstorbenen Elternteils. (glaube ich)

  • Werkstudent und Halbwaisenrente?
    Antwort von barmer ·

    Hallo, der Knackpunkt ist zunächst: was für eine Hinterbliebenenrente ? Wenn es eine Betriebsrente ist, wird sie wie Lohn versteuert und da Dein Grundfreibetrag über Steuerklasse 1 vom Arbeitgeber berücksichtigt wird, muss der Zahler der Hinterbliebenenrente Lohnsteuer abführen.

    Mit dem Gesamteinkommen und der Halbwaisenrente hat das bisher nichts zu tun, denn alle Zahler kennen ja Dein Gesamteinkommen gar nicht.

    Einkommensteuererklärung machen und alles kommt zurück !

    Viel Glück

    Barmer

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Rentier123 ,

    Ja es ist eine Betriebsrente. Dann wird mir dort die Lohnsteuer abgezogen,  weil ich jetzt einem werkstudentenjob habe?

    Wenn ich in einem Monat nun mal mehr als 950€ vierdiene, wird mir von meinem Lohn dann zusätzlich auch Lohnsteuer abgezogen? 

    Kommentar von RHWWW ,

    Dann schließe ich mich den Aussagen von "barmer" an. Aus Steuersicht hat man jetzt zwei verschiedene Arbeitgeber.

    Wichtig ist, dass der Werkstudenten-Arbeitgeber die Steuerklasse I und das die Betriebrente zahlende Unternehmen die Steuerklasse VI anwendet.

    Hier kann man errechnen, bei welchem Betrag Lohnsteuer anfällt.

    Da beide Unternehmen untereinander die anderen Zahlungen nicht kennen, kann erst bei der Einkommensteuererklärung die gesamte Einkommensteuer für alle Einkünfte berechnet werden.

  • Lohnsteuer und Werkstudentenstelle?
    Antwort von Angelsiep ·

    Du zahlst ab dem bestimmtem monatlichen Betrag Lohnsteuer.

    Solltest du dann nicht auf die genannte Jahressumme kommen, kannst du die zu viel gezahlte Steuer per Einkommensteuererklärung zurückholen.

  • Lohnsteuer, Werkstudent, Halbwaisenrente und Hinterbliebenenrente?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Die beiden genannten Renten sind mit ihrem steuerpflichtigen Anteil selbstverständlich Einkommen, welches der Einkommensteuer zu unterwerfen ist. Allerdings unterliegen sie nicht dem Lohnsteuerabzug, weshalb das mit der 

    Klasse VI

    Unsinn ist.

    Der steuerpflichtige Anteil bei diesen Renten ist jedoch ziemlich niedrig, weil er nicht nach § 22 EStG berechnet wird, sondern nach § 55 EStDV.

    Mit dem Lohnsteuerabzug hat das aber alles nichts zu tun, da musst du an einer anderen Stelle suchen. Möglicherweise hat der Arbeitgeber falsche Daten von dir.

    Eine Einkommensteuererklärung wirst du wohl ohnehin abgeben müssen, weil die Einkünfte, die nicht dem Lohnsteuerabzug unterliegen, 410 Euro übersteigen. Da wirst du das Ergebnis dann ja sehen.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Rentier123 ,

    Woran könnte es liegen, dass mir Lohnsteuer von meiner Hinterbliebenenrente abgezogen wird?

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Entweder ist es keine Lohnsteuer oder keine Hinterbliebenenrente. 

    Kommentar von Rentier123 ,

    Doch steht gedruckt auf dem Papier. von meinem Betrag der Hinterbliebenenrente wird mir Lohnsteuer und Kirchensteuer abgezogen.

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Wir reden hier wohl nicht von Deutschland?

  • Wie funktioniert die Splittingtabelle für Ehegatten?
    Antwort von Petz1900 ·

    Fast richtig.
    Von dem Bruttoarbeitslohn geht mindestens der Pauschbetrag von 1.000 € pro Person noch runter, wenn nicht höhere Werbungskosten nachgewiesen werden, sowie Sonderausgaben (Versicherungen).
    Dann teilt man durch 2, nimmt die Formel in § 32a EStG und multipliziert mit 2.

    Mal vereinfacht dargestellt.....

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Hubert2702 ,

    Meinst du mit dem Pauschbetrag von 1.000€ die Werbungskosten? Wir haben vermutlich deutliche höhere Werbungskosten durch berufsbedingten Umzug, Fahrtkosten...

    Die Frage wäre hier, ob uns die höheren Werbungskosten überhaupt etwas bringen?

    Danke + Gruß

    Hubert

    Kommentar von Petz1900 ,

    Solange die festzusetzende Einkommensteuer größer als 0 € ist (wenn man also noch nicht alles wiederbekommt) bringen höhere Werbungskosten über 1.000 € was.
    Das ist bei Euch der Fall.

    Kommentar von Hubert2702 ,

    Sorry, ich muss nochmal nerven! Ist mir schon fast peinlich...

    D.h. unsere festzusetzende Einkommensteuer ist größer als 0€? Ich habe mir vorhin die Splittingtabelle für 2016 angeschaut und auf dieser Liste, die ich gefunden hatte, hat das Einkommen erst bei 17.300€ angefangen. Unser gemeinsames Brutto-Jahreseinkommen liegt bei 34.000€ geteilt durch 2, wären es somit 17.000€. Daher dachte ich, dass unsere festzusetzende Einkommenssteuer bei 0€ wäre. Ich bin tatsächlich verwirrt... :-)

    Kommentar von Petz1900 ,

    2 x durch 2 teilen spart zwar Steuern, ist aber nicht richtig.

    Du musst 34.000 durch 2 teilen, bei 17.000 in die Grundtabelle gucken und dann mit 2 multiplizieren.

    Oder gleich bei 34.000 in die SpltittingTabelle gucken.

    Kommentar von Hubert2702 ,

    Genau, da liegt mein Problem!

    Wenn ich bei 17.000€ in die Steuertabelle schaue, steht dort eine Steuer von 0,-€, multipliziert mit 2, ergibt es weiterhin 0,-€.

    Kommentar von Petz1900 ,

    Du guckst falsch, habe ich dir doch geschrieben.....

    Kommentar von Hubert2702 ,

    Ich habe Grundtabelle überlesen. Kein Grund patzig zu werden.

    Danke für deine Antworten.

    Kommentar von LittleArrow ,

    Hubert2702,
    vorallem kein Grund dem sehr geduldigen Petz1900 seinen Kommentar als patzig zu deklarieren.

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    Hubert2702, bist du ein Sensibelchen ? 

    Von " patzig werden " kann nun wirklich hier keine Rede sein. Im Gegenteil, ich empfand unseren Petz1900 als super geduldig ! 

  • Warum so hohe Nachzahlung bei Lohnsteuer-Jahresausgleich?
    Antwort von JoachimWalter ·

    Ich kenne diesen Fall aus unserem Umfeld. Der Arbeitgeber hat über ELSTAM die neue Steuerklasse 1 ab September überspielt bekommen und die Lohnbuchhaltung hat dann diese neue Steuerklasse ohne Befristung in das EDV System eingegeben. Der AG hat dann fälschlicherweise im Dezember einen Jahresausgleich für das ganze Jahr (das läuft automatisch im Hintergrund der Lohnabrechnung ab ) mit der neuen Steuerklasse 1 gemacht. Er kann das noch mit der Lohnabrechnung im Januar berichtigen. Wenn nicht, mache gleich im neuen Jahr eine Einkommensteuererklärung für die Mama, dann erhält sie die zuviel bezahlten Steuern zurück.

  • Warum so hohe Nachzahlung bei Lohnsteuer-Jahresausgleich?
    Antwort von Tina34 ·

    woher weisst du das der Arbeitgeber diesen durchgeführt hat? Es könnte aber auch sein das er mit Elstam die neue Steuerklasse eingespielt bekommen hat. Aber selbst wenn zu viel abgezogen wurde, macht deine Mama eine Dteuererklärung und dann bekommt sie, wenn sie wirklich zu viel gezahlt hätte dies zurück. Sollte sie zu wenig gezahlt haben muss sie nachzahlen.

  • Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? 

    Nein. Der Werbungskostenpauschbetrag von 1.000,00 Euro ist eine pauschale Abzugsgröße bei der Berechnung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit.

    Das hat mit dem Grundfreibetrag systematisch nichts zu tun. Aber.....

    Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr

    ....wirtschaftlich kann man das gern so sehen, auch wenn hier und da noch andere Abzugsbeträge greifen, die ebenfalls dazu führen, das zu versteuernde Einkommen oder die Steuerlast selbst zu senken.

    Dennoch, diese Denkweise ist nicht steuerlogisch.

    Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

    Und das ist der Grund, warum man steuerlogisch vorgehen sollte. Der festgestellte verbleibende Verlustvortrag wird vom Gesamteinkommen der Einkünfte abgezogen. Damit verpufft die Wirkung regelmäßig dann, wenn bereits nach dem Abzug des VV das Einkommen schon unter dem Grundfreibetrag ist.

    Einen VV von 2008 oder nach 2009 nach 2016 oder 2017 mitzunehmen dürfte deshalb regelmäßig unmöglich sein. Solange betreibt man kein Zweitstudium, und in der Zwischenzeit dürfte der VV entweder aufgebraucht sein oder er wurde nie festgestellt.

    Was sagen denn die Verlustfeststellungsbescheide der Jahre seit 2008? Da muss doch in mathematisch-logischer Folge draufstehen, wie der VV sich entwickelt hat.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von blacking ,

    Nein. Der Werbungskostenpauschbetrag von 1.000,00 Euro ist eine pauschale Abzugsgröße bei der Berechnung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit.

    Das hat mit dem Grundfreibetrag systematisch nichts zu tun.

    Ok, ja mir ging es um die Senkung der Steuerlast, aber du hast Recht, das war so nicht korrekt formuliert.

    Zieht man also vom Bruttolohn die Vorsorgepauschale, den Arbeitnehmer- und Sonderausgaben-Pauschbetrag ab, erhält man das zu versteuernde Einkommen, auf das man Einkommenssteuer bezahlen muss. (sofern die Pauschalbeträge nicht überstiegen werden und man keine weiteren Einnahmen hat)


    Bei der Lohnsteuer auf einen Bruttolohn werden also schon alle Abzüge durch Pauschalbeträge von vornherein einbezogen.

    Sowohl bei der Lohn- als auch Einkommenssteuerberechnungsprogrammen /-tabellen ist der Grundfreibetrag schon eingerechnet.

    Hier auch nochmals die Berechnungsschritte zu sehen:

    http://www.parmentier.de/steuer/steuer.htm?lohnst2016.htm


    Und das ist der Grund, warum man steuerlogisch vorgehen sollte. Der festgestellte verbleibende Verlustvortrag wird vom Gesamteinkommen der Einkünfte abgezogen. Damit verpufft die Wirkung regelmäßig dann, wenn bereits nach dem Abzug des VV das Einkommen schon unter dem Grundfreibetrag ist.

    Ok, wenn ich das richtig verstanden habe, ist es folgendermaßen: 


    Die Verlustvorträge werden mit dem des jeweiligen vorherigen Jahres addiert und sie müssen durchgängig sein, es darf also zwischendurch kein Jahr fehlen, sonst wird der Verlust wieder zu Null gesetzt?

    Der Verlustvortrag wird mit Einnahmen aus den Folgejahren z.B. stud. Hilfskraft Tätigkeiten verrechnet, auch wenn darauf auf Grund des Grundfreibetrages keine Steuern zu bezahlen waren, korrekt?

    Im Prinzip würde mir selbst ein Verlustvortrag von sagen wir mal 7000€ für dieses Jahr sogut wie nichts bringen (von den 145€ mal abgesehen), denn sobald sich das zu versteuernde Einkommen unter dem Grundfreibetrag befindet, es egal ist, ob dieses nun 8000€ oder 1000€ beträgt, richtig?

    Daher war ja meine Frage, ob es irgendwie möglich ist, die Verluste erst nächstes Jahr geltend zu machen, wenn sie auch wirklich zu einer Steuerersparnis beitragen können. Das scheint aber nicht der Fall zu sein?



  • Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?
    Antwort von blackleather ·

    Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

    Nein. Lohnsteuer wird auf den Bruttoarbeitslohn berechnet, nicht auf das zu versteuernde Einkommen.

    Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016
    fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt
    wird?

    Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl.
    Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen
    Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine
    Steuerersparnis von 21 € einbringen?

    Da dies nicht der Fall ist, ist deine weitere Erwägung obsolet.

    ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017
    zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, ... ?

    Das ist nicht möglich. Ein Verlustvortrag wird stets mit den positiven Einkünften des betreffenden Jahres Anwendung des Steuertarifs, d.h. bereits bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens, berücksichtigt. Nur insoweit, wie er den Gesamtbetrag der Einkünfte übersteigt, wird der Verlustvortrag weiter in die Zukunft verschoben.

    selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde

    Was meinst du mit "Verlustvortrag gestellt"?

    Man kann Anträge stellen, man kann Möbel stellen, man kann eine Uhr stellen. Aber einen Verlustvortrag? Wie soll man den stellen? Und wohin?

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von blacking ,

    Nein. Lohnsteuer wird auf den Bruttoarbeitslohn berechnet, nicht auf das zu versteuernde Einkommen.

    Trage ich nun in diesen Rechner (https://www.vlh.de/wissen-service/steuerrechner/brutto-netto-rechner.html) das Jahresbrutto 13000€ ein, so wird mir eine Lohnsteuer von 145€ errechnet. 

    Wann genau muss denn dann der Werbungskostenpauschalbetrag abgezogen werden? Soweit ich das verstanden habe und sofern er nicht Teil des Grundfreibetrags ist, müsste er doch bei diesem Rechner vom Jahresbrutto abgezogen werden, wodurch sich ein Wert von 12000€ mit den besagten 21€ Steuern ergibt?


    Da dies nicht der Fall ist, ist deine weitere Erwägung obsolet.

    Warum sollte dies nicht der Fall sein? Weißt du schon mehr, denn schließlich wird meines Wissens das BVerfG erst 2017 darüber entscheiden?


    Das ist nicht möglich. Ein Verlustvortrag wird stets mit den positiven Einkünften des betreffenden Jahres Anwendung des Steuertarifs, d.h. bereits bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens, berücksichtigt. Nur insoweit, wie er den Gesamtbetrag der Einkünfte übersteigt, wird der Verlustvortrag weiter in die Zukunft verschoben.

    Ok, also wirkt sich der Verlustvortrag von 2009 nur auf das Jahr 2016 aus, selbst wenn die Entscheidung darüber erst nächstes Jahr gefällt wird, würde die Lohnsteuer nur rückwirkend für das Jahr 2016 erstattet.

    Was ist nun, wenn ich die Verlustvorträge von 2010-2012 erst nächstes Jahr einreiche? Würden diese dann auch noch mit dem GdE von 2016 verrechnet, was im Endeffekt zu einer nur sehr geringen bzw. keiner weiteren Steuerersparnis führen würde oder werden diese mit dem GdE von 2017 verrechnet?


    Was meinst du mit "Verlustvortrag gestellt"?

    Man kann Anträge stellen, man kann Möbel stellen, man kann eine Uhr stellen. Aber einen Verlustvortrag? Wie soll man den stellen? Und wohin?

    ...einen Antrag auf Verlustvortrag stellen. Ist dir diese Redewendung nicht geläufig?

    Jedenfalls schon einmal vielen Dank für die Antworten und die genommene Zeit.

    Kommentar von blackleather ,

    Wann genau muss denn dann der Werbungskostenpauschalbetrag abgezogen werden? Soweit ich das verstanden habe und sofern er nicht Teil des Grundfreibetrags ist, müsste er doch bei diesem Rechner vom Jahresbrutto abgezogen werden, wodurch sich ein Wert von 12000€ mit den besagten 21€ Steuern ergibt?

    Also, erst mal musst du dich entscheiden, ob du nun Lohnsteuer auf deinen Bruttolohn berechnen willst oder Einkommensteuer auf dein zu versteuerndes Einkommen.

    Wenn du die Lohnsteuer berechnest, weiß dein Programm auch, dass es den Arbeitnehmer-Pauschbetrag zu berücksichtigen hat. Der Grundfreibetrag ist in der Lohnsteuertabelle ebenfalls bereits eingearbeitet. Der Abzug passiert also bereits automatisch und führt zu deinen 145 € Lohnsteuer. Das heißt natürlich nicht, dass das die endgültige Einkommensteuer wäre; denn bei deinen Eingaben ist ja über Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen usw. nichts ausgesagt.

    Warum sollte dies nicht der Fall sein? Weißt du schon mehr, denn
    schließlich wird meines Wissens das BVerfG erst 2017 darüber
    entscheiden?

    Ich rede ja nicht davon, dass Ausbildungskosten keine Werbungskosten sein könnten, sondern von der Verrechnung eines auf den 31.12.2009 festgestellten Verlustvortrages mit positiven Einkünften des Jahres 2016. Du kannst nicht einfach 7 Jahre überspringen. Mit den Einkünften des Jahres 2016 kann nur der Verlustvortrag verrechnet werden, der auf den 31.12.2015 festgestellt wurde.

    Ok, also wirkt sich der Verlustvortrag von 2009 nur auf das Jahr 2016 aus, selbst wenn die Entscheidung darüber erst nächstes Jahr gefällt  wird, würde die Lohnsteuer nur rückwirkend für das Jahr 2016 erstattet.

    Nein, nicht direkt. Der Verlustvortrag aus 2009 wirkt sich auf 2010 aus, nicht auf 2016.

    Was ist nun, wenn ich die Verlustvorträge von 2010-2012 erst nächstes Jahr einreiche?

    Dann erteilt das Finanzamt nächstes Jahr einen Bescheid über den Verlustvortrag per 31.12.2010, 31.12.2011 und 31.12.2012.

    Würden diese dann auch noch mit dem GdE von 2016 verrechnet, was im Endeffekt zu einer nur sehr geringen bzw. keiner weiteren Steuerersparnis führen würde oder werden diese mit dem GdE von 2017 verrechnet?

    Weder, noch. Der Verlustvortrag auf den 31.12.2012 wird mit dem GdE 2013 verrechnet.

    Antrag auf Verlustvortrag stellen. Ist dir diese Redewendung nicht geläufig?

    Die schon. Aber von Antrag hast du nicht gesprochen. Du wolltest den Verlustvortrag stellen, nicht den Antrag.

    Kommentar von blacking ,

    Also, erst mal musst du dich entscheiden, ob du nun Lohnsteuer auf deinen Bruttolohn berechnen willst oder Einkommensteuer auf dein zu versteuerndes Einkommen.

    Wenn du die Lohnsteuer berechnest, weiß dein Programm auch, dass es den Arbeitnehmer-Pauschbetrag zu berücksichtigen hat. Der Grundfreibetrag ist in der Lohnsteuertabelle ebenfalls bereits eingearbeitet. Der Abzug passiert also bereits automatisch und führt zu deinen 145 € Lohnsteuer. Das heißt natürlich nicht, dass das die endgültige Einkommensteuer wäre; denn bei deinen Eingaben ist ja über Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen usw. nichts ausgesagt.

    Ok, so langsam kommt Licht ins Dunkle.


    Ich hatte das fälschlicherweise gewissermaßen gleichgesetzt. Zieht man also vom Bruttolohn die Vorsorgepauschale, den Arbeitnehmer- und Sonderausgaben-Pauschbetrag ab, erhält man das zu versteuernde Einkommen, auf das man Einkommenssteuer bezahlen muss. (sofern die Pauschalbeträge nicht überstiegen werden und man keine weiteren Einnahmen hat)


    Bei der Lohnsteuer auf einen Bruttolohn werden also schon alle Abzüge durch Pauschalbeträge von vornherein einbezogen.

    Sowohl bei der Lohn- als auch Einkommenssteuerberechnungsprogrammen /-tabellen ist der Grundfreibetrag schon eingerechnet.

    Hier auch nochmals die Berechnungsschritte zu sehen:
    http://www.parmentier.de/steuer/steuer.htm?lohnst2016.htm


    Ich rede ja nicht davon, dass Ausbildungskosten keine Werbungskosten sein könnten, sondern von der Verrechnung eines auf den 31.12.2009 festgestellten Verlustvortrages mit positiven Einkünften des Jahres 2016. Du kannst nicht einfach 7 Jahre überspringen. Mit den Einkünften des Jahres 2016 kann nur der Verlustvortrag verrechnet werden, der auf den 31.12.2015 festgestellt wurde.


    Ok, das Prinzip der Verlustvorträge habe ich dann wohl auch falsch verstanden.
    Das heißt, die Verlustvorträge werden mit dem des jeweiligen vorherigen Jahres addiert und sie müssen durchgängig sein, es darf also zwischendurch kein Jahr fehlen, sonst wird der Verlust wieder zu Null gesetzt?

    Der Verlustvortrag wird mit Einnahmen aus den Folgejahren z.B. stud. Hilfskraft Tätigkeiten verrechnet, auch wenn darauf auf Grund des Grundfreibetrages keine Steuern zu bezahlen waren, korrekt?

    Im Prinzip würde mir selbst ein Verlustvortrag von sagen wir mal 7000€ für dieses Jahr sogut wie nichts bringen (von den 145€ mal abgesehen), denn sobald sich das zu versteuernde Einkommen unter dem Grundfreibetrag befindet, es egal ist, ob dieses nun 8000€ oder 1000€ beträgt, richtig?

    Daher war ja meine Frage, ob es daher irgendwie möglich ist, die Verluste erst nächstes Jahr geltend zu machen, wenn sie auch wirklich zu einer Steuerersparnis beitragen können. Das scheint aber nicht der Fall zu sein?

    Kommentar von blackleather ,

    Das heißt, die Verlustvorträge werden mit dem des jeweiligen vorherigen Jahres addiert und sie müssen durchgängig sein, es darf also zwischendurch kein Jahr fehlen, sonst wird der Verlust wieder zu Null gesetzt?

    Der Verlustvortrag wird nicht auf Null gesetzt, aber wenn im Vorjahr kein Verlustvortrag festgestellt wurde, kann im aktuellen Jahr auch keiner verrechnet werden. Wenn es im vorvorigen Jahr einen gab, "parkt" der gewissermaßen, bis auch für das Vorjahr einer feststellt oder im Vorjahr verrechnet wird.

    Der Verlustvortrag wird mit Einnahmen aus den Folgejahren z.B. stud. Hilfskraft Tätigkeiten verrechnet, auch wenn darauf auf Grund des Grundfreibetrages keine Steuern zu bezahlen waren, korrekt?

    Nur mit solchen, die dem Grunde nach steuerpflichtig sind. Also z.B. nicht mit einem pauschal versteuerten 450 €-Job.

    Im Prinzip würde mir selbst ein Verlustvortrag von sagen wir mal 7000€  für dieses Jahr sogut wie nichts bringen (von den 145€ mal abgesehen),  denn sobald sich das zu versteuernde Einkommen unter dem Grundfreibetrag befindet, es egal ist, ob dieses nun 8000€ oder 1000€ beträgt, richtig?

    Erst mal wollen wir festhalten, dass der Verlustvortrag nicht vom zu versteuernden Einkommen abgezogen wird, sondern vom Gesamtbetrag der Einkünfte und noch vor dem Abzug der Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen.

    Wenn du einen Verlustvortrag von 7.000 EUR hast, aber einen GdE von 8.000 EUR, bleiben noch 1.000 EUR nach dem Abzug. Dieser Betrag liegt unter dem Grundfreibetrag und deshalb zahlst du darauf keine Steuern. Ohne den Verlustvortrag hättest du auch keine gezahlt. Der Unterschied ist nur, dass es darauf nicht ankommt, weil der Verlustvortrag immer zuerst abzuziehen ist und sich erst dann die Frage nach dem Grundfreibetrag stellt.

    Wenn du stattdessen nur einen GdE von 1.000 EUR hattest, werden auch nur 1.000 EUR des Verlustvortrages dagegen verrechnet (und anschließend laufen alle Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen vollständig ins Leere). Die restlichen 6.000 EUR des unverbrauchten Verlustvortrages werden in das nächste Jahr vorgetragen.

    Das scheint aber nicht der Fall zu sein?

    Richtig. Die Verlustverrechnung kann ja auch 1 Jahr rückwärts vorgenommen werden und nur insoweit hat man ein Wahlrecht, wann und in welcher Höhe die Verrechnung erfolgen soll. Für die Folgejahre kann man sich das nicht aussuchen.

  • Steuerberechnung Angestellt + Selbständig?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Seltsamerweise kam bei einem Einkommenssteuer Rechner bei den 2400,- Lohn ein wesentlich höherer Wert heraus als die Lohnsteuer abführt

    "Seltsamerweise kam bei einem Einkommensteuerrechner bei den 2400,-
    Monatslohn ein wesentlich höherer Wert heraus als die abgeführte Lohnsteuer ausmacht"

    Was für ein Kauderdeutsch. Aber hast du da wohl nicht mal Schuld dran. Es wird ja nicht mehr ordentlich gelehrt seit 21 Jahren.

    Wahrscheinlich hast du in dem Einkommensteuerrechner deinen Bruttolohn dort eingegeben, wo das zu versteuernde Einkommen hingehört.

    Kann man machen. Anschließend gibst du die Zahl ein, die sich aus debendiesem Bruttolohn plus dem Gewinn (nicht dem Umsatz) aus der unternehmerischen Tätigkeit ein und rechnest neu.

    Die Differenz zwischen den beiden Ergebnissen ist dann höher als die tatsächliche Nachzahlung, weil steuermindernde Einflüsse hier außer acht gelassen wurden.

    Anders ausgesrückt: So hoch wie diese Differenz kann die Nachzahlung nicht ausfallen.

    -----------------------

    *Arbeitsentgelt

    *Einkommensteuer

    *Grammatik, besonders Zeichensetzung üben!

  • Steuerberechnung Angestellt + Selbständig?
    Antwort von Juergen010 ·

    Hier mal eine vereinfachte Erläuterung.

    Zuerst solltest Du deinen Gewinn aus deiner Selbständigkeit per Einnahme-Überschuß-Rechnung ermitteln. Dir sind für die Einnahmen (Umsatz) ja auch sicherlich Kosten entstanden.

    In der Einkommenssteuererklärung gibst Du deinen Angestelltenlohn, laut jährlicher Lohnbescheinigung und auf der Anlage S deinen ermittelten Gewinn aus der Selbstständigkeit an.

    Beide Einkommensarten ergeben deine zu versteuernden Einnahmen auf die dann Einkommensteuer festgesetzt wird, die mit der bereits gezahlten Lohnsteuer saldiert wird.

    Folge: Du wirst eine überschaubare Einkommensteuer-Nachzahlung leisten müssen.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Beide Einkommensarten ergeben deine zu versteuernden Einnahmen auf die dann Einkommensteuer festgesetzt wird,

    Nein, da wird noch dies und das und jenes vorher abgezogen.

    Kommentar von Juergen010 ,

    Schon klar ..;-)

    Deshalb ja auch der einleitende Satz: "... eine vereinfachte Erläuterung".