Kindesunterhalt - neue und gute Antworten

  • Darf der unterhaltspflichtige Vater den Unterhalt bei Arbeitslosigkeit selbst kürzen?
    Antwort von TOPWISSENinfo ·

    Eigentlich nicht. Er muss einen angemessenen Unterhalt zahlen. Wenn er die neue Unterhaltshöhe kennt, kann er die Summe auch selbst anpassen. Mehr kann ich nicht sagen, da ich nicht weis, wie es zu den laufenden Unterhaltszahlungen kam. Wenn er freiwillig zahlte, dann wäre es am einfachsten für ihn die Summe zu kürzen.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von vulkanismus ,

    Deutlich zu lesen ist "unterhaltspflichtig" - wie kommt man da auf "freiwillig" ?!

    Kommentar von TOPWISSENinfo ,

    Verstehst du es wirklich nicht oder versuchst du mich wieder mal zu diffamieren?? :D Für alle anderen: Also man kann auch trotz Unterhaltspflicht freiwillig zahlen, wenn die Person z.B. seitens Jugendamt, Gericht, etc. noch nicht zur Zahlung eines bestimmtes Betrages verpflichtet wurde und der Unterhaltsberechtigte nicht klagt oder keinen Unterhaltsvorschuss beim JA beantragt.

    Kommentar von gammonwarmal ,

    Der Fragesteller ist offensichtlich der deutschen Sprache mächtig. Wenn er von Unterhaltspflicht spricht, spricht er von etwas, was im BGB deutlich definiert ist. Alles andere wäre eine freiwillige Unterhaltsleistung. Wenn er aber freiwillig mehr als die Unterhaltspflicht leistet, würde die Frage überhaupt keinen Sinn machen.

    Kommentar von TOPWISSENinfo ,

    Also kennst du den Fragesteller besser als ich. Aus seinem Text kannst du so etwas nicht entnehmen. Zumindest über "BGB" habe ich nichts in der Frage gefunden. Ich beziehe mich nur auf den Text, nicht auf den Fragesteller, da ich keine von denen gut kenne und kann auch nicht sagen, was se meinen... ;)

    Kommentar von gammonwarmal ,

    Die Diskussion bringt ja nichts. Scheinbar steuert diese Webseite den Inhalte je nach Kommentator unterschiedlich. Bei mir sehe ich "unterhaltspflichtiger Vater"

    Wenn das bei Dir nicht steht, hast Du natürlich Recht. Dann entschuldige bitte meinen Kommentar.

    Das einzige, was mir auffällt: Die anderen Beantworter lesen das offensichtlich so wie ich es auch sehe.

    Kommentar von TOPWISSENinfo ,

    @gammoncrack: Also wir sind nicht im Kindergarten oder? Und deutsch-Kenntnisse sollte man schon haben, um hier zu schreiben oder zu lesen. Ein "unterhaltspflichtiger Vater" ist für meine Definition ein Vater, der ab Geburt seines Kindes dem auch unterhaltspflichtig ist. Aber niemand zwingt ihn automatisch seinen Unterhaltspflichten nachzukommen. Nur ein Gerichtsbeschluss kann ihn dazu zwingen. Bis dahin kann er aber FREIWILLIG zahlen. Bei jedem weiteren Kommentar von dir muss ich davon ausgehen, dass du das ganze Thema oder die deutsche Sprache nicht verstehst oder mich nur diffamieren willst wie der eine oder andere hier... ^^

    Kommentar von vulkanismus ,

    Ein Unterhaltspflichtiger im Sinne der Frage ist dies wegen einem Urteil.

    Hätte er bisher freiwillig gezahlt, wäre die Frage nicht gekommen.

    Kommentar von TOPWISSENinfo ,

    Wie gesagt, wenn ihr (z.B. du und gammoncrack) den Fragesteller besser kennt und wisst, was er wirklich meint, dann ist es ja gut... Dann gebe ich ehrlicherweise zu, dass ich mit euch nicht mithalten kann... :)

    Kommentar von vulkanismus ,

    Ohne "Dann" wäre der Satz zwar falsch, aber der Inhalt würde stimmen.

  • Darf der unterhaltspflichtige Vater den Unterhalt bei Arbeitslosigkeit selbst kürzen?
    Antwort von billy ·

    Nein so einfach kann es sich der Unterhaltspflichtige natürlich nicht machen. Er hat die Pflicht sein Einkommen zur Neubewertung offen zu legen. 

    "Auskunftsanspruch – Der Klärung der unterhaltsrechtlichen Lage dienen Ansprüche des Unterhaltsberechtigten auf Erteilung von Auskunft des Unterhaltspflichtigen im Hinblick auf seine aktuellen Einkommens- und Vermögensverhältnisse.Demgemäß ist in § 1605 BGB geregelt, dass Verwandte in gerader Linie gegenseitig verpflichtet sind, sich vorgenannte Auskunft zu erteilen, wenn und soweit dies der Feststellung von Anspruch auf Unterhalt dient. Die Auskunftspflicht besteht für den Arbeitnehmer bzw. Beamten darin, seine Verdienstabrechnungen für die vergangenen zwölf Monate vorzulegen und für den Selbständigen bedeutet dies die Vorlage der Einnahmen-/Überschussrechnung für die vergangenen drei Jahre." 

    "Sollten sich die Einkommensverhältnisse des Unterhaltsschuldners maßgeblich verändert haben, besteht die Möglichkeit eine Abänderung des bisherigen Unterhaltstitels zu beantragen. Kann der Unterhaltsgläubiger glaubhaft darlegen, dass die Einkünfte oder Vermögen des Unterhaltsschuldners sich wesentlich verändert haben, kann auch eine Änderung vor Ablauf der zwei Jahre erfolgen." 

    http://www.unterhalt.net/unterhaltsrecht/unterhaltsrechtliches-einkommen.html     

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