Immobilienkauf - neue und gute Antworten

  • WIE hoch ist die Preisminderung bei falscher Wohnflächeangabe bei Wohnungskauf?
    Antwort von Apolon ·

    Hallo Althaus,

    entgegen der hier vertretenen Meinungen, kann ich nur wieder auf diesen Link verweisen

    http://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/wohnflaeche-abweichung...

    Dies würde dann bedeuten, dass Du für eine um 10 % kleinere Wohnfläche, eine Rückzahlung von 10 % des Kaufpreises verlangen kannst.

    Gruß A.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von althaus ,

    Danke. Habe es mir mal ausgedruckt und werde damit zu Haus und Grund gehen, wenn sich meine Vermutung über die kleinere Wohnfläche bestätigt hat.

  • WIE hoch ist die Preisminderung bei falscher Wohnflächeangabe bei Wohnungskauf?
    Antwort von Rat2010 ·

    Ob du etwas machen kannst, steht im Kaufvertrag.

    Hast du dort eine gewisse Quadratmeterzahl gekauft? Es ist nicht üblich und würde mich wundern.

    Tendenziell kann man nichts machen.

    Bei uns wurden vor ein paar Jahren zwei Vierspänner gebaut und verkauft. Im Prospekt waren die Flächen so berechnet, dass für jeden Treppenabsatz (und die Häuser gehen über vier Etagen) mit 0,36 qm eingerechnet war. Dadurch wurde aus einer Wohnfläche von 52 qm (ja, so kleine Häuser gibt es in M.) ein Haus mit über 80 qm Fläche (natürlich auch mit einem Hobbyraum, der eigentlich ein Keller ist).

    Es ist aber generell unüblich, bei Wohnungen etwas anderes als den Grundbuchsachverhalt in den Vertrag zu schreiben und auf die Teilungserklärung zu verweisen.

    Es gibt nebenbei Häuser, bei denen hat die Teilungserklärung nichts mit den Tatsachen zu tun. Es gibt auch welche, bei denen der Aufteilungsschlüssel ein ganz anderer als der in der Teilungserklärung ist. Üblicherweise wird ja die Teilungserklärung vor Abverkauf (und lange vor Baubeginn) gemacht und wenn dann wer was anderes will wie geplant, ist es mal wieder wo weit, dass es nicht passt. Die nchträgliche Änderung kostet Geld, das sich viele sparen wollen. Wenn bei euch nach Teilungserklärung aufgeteilt wird aber die Wohnfläche nicht passt, könnte es auch sein, dass du die Kosten von jemand anders zahlst.

    Erinnerst du dich an den Beitrag: https://www.finanzfrage.net/frage/was-sollte-beim-immobilienkauf-vor-dem-notarte...

    In Zukunft wissen wir alle, dass man eine Wohnung vor dem Notartermin vermessen sollte.

  • WIE hoch ist die Preisminderung bei falscher Wohnflächeangabe bei Wohnungskauf?
    Antwort von barmer ·

    Hallo, vor oder nach dem notariellen Kaufvertrag festgestellt ?

    Vorher wäre es ein gutes Argument, um den Preis zu drücken. Nachher sieht es nicht so gut aus: Alle Notarverträge, die ich gesehen habe, enthielten eine Klausel "ohne Gewähr für genaue Größe". Da müßte man schon Arglist nachweisen. Fehler bei der Berechnung von Schrägen oder der Berücksichtigung von Balkonen und Terrassen sind normal.

    Vorher keine Pläne gehabt ? Nicht besichtgt und nachgemessen ?

    Viel Glück

    Barmer

  • WIE hoch ist die Preisminderung bei falscher Wohnflächeangabe bei Wohnungskauf?
    Antwort von wfwbinder ·

    Warte erstmal ab, ob es die Wohnung in der gekauften Form, nach Deinem Besuch auf dem Grundbuchamt überhaupt noch gibt.

    Beispiel (ich sage einfach mal, die Wohnanlage hätte 1000 qm Wohnfläche, um einfacher zu machen. DEine WE ist die 1, die daneben ist die 2. Die hatte 80 qm.):

    Nach der Aufteilung hatte WE 1, 78/1000 des gesamten Grund und Bodens. Die WE 2, 80/1000 des Grund und Bodens. 

    Danach wurde, aus welchem Grund auch immer wirklich, wie von Dir in Erwägung gezogen, die Wand versetzt und nun hat WE 1 70 qm und WE 2 88 qm. es müssten dann also (mal abgesehen vom Baurecht) 70/1000 und 88/1000 des ganzen sein.

    Damit gibt es aus meiner Sicht vor allem erstmal die Pflicht diesen Aufteilungsplan zu korrigieren, oder eventuell sogar einen zwang die Wand wieder zurück zu versetzen.

    Glaube mir, mit dem Ding, wenn es so ist, wird eine Sache angeschoben, bei der eine Kaufpreiskorrektur das absolut kleinste Problem ist.

  • Darf mir die Hausverwaltung des Verkäufers Auskunft geben, wenn ich Kaufen möchte?
    Antwort von LittleArrow ·

    Nein.

    Meinst Du, dass Du bei der HV auch mit einer Vollmacht überhaupt willkommen bist?

    Ich verstehe nicht, warum Du diese Fragen nicht mit dem Verkäufer diskutierst. Der Verkäufer sollte seine Unterlagen à jour und vollständig haben, ansonsten hat er ein Auskunftsrecht (Du nicht) gegenüber der HV. 

    Und Du solltest in der WEG-Versammlungsgeschichte auch noch einige Monate/Jahre zurückgehen, um noch andere Probleme (z. B. Zahlungsprobleme mit einzelnen Eigentümern, Nachbarschaftsstreitigkeiten, vollzogene und verworfene Instandhaltungsmaßnahmen) herauszufinden.

  • Darf mir die Hausverwaltung des Verkäufers Auskunft geben, wenn ich Kaufen möchte?
    Antwort von Mikkey ·

    Wenn die WEG ein Sanierungsvorhaben beschlossen hat (im Oktober) und seitdem keine weitere Versammlung stattgefunden hat, dann ist das, was im Protokoll steht noch in Stein gemeißelt.

    Wenn der Makler ohne genaue Erläuterung der Umstände solche Behauptungen aufstellt, solltest Du seine Aussagen mit Vorsicht genießen.

    Natürlich darf die Hausverwaltung Auskunft geben, sie wird es aber nicht tun. Häufig wird man bei den Miteigentümern/Nachbarn fündig. Die sollten von solchen Beschlussaufhebungen ebenfalls wissen.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von althaus ,

    Meinst Du es hilft mir eine Vollmacht vom Eigentümer geben zu lassen, um Auskunft zu bekommen? 

    Kommentar von Mikkey ,

    Nö, Verwalter halten sich da generell raus.

    Aber setze doch den Makler mal auf den Pott. Mache ihm klar, dass von richtigen, plausiblen Informationen  abhängt, ob Du kaufst oder nicht. Davon hängt auch ab, ob er einen nicht ganz kleinen Betrag verdient oder niccht.

  • Immobilienkauf bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
    Antwort von billy ·

    Sie wollen Ihr Eigentum im Falle einer Trennung bewahren. Das wäre solange Sie nicht verheiratet sind im großen ganzen gewährleistet. Die Absicherung im Todesfall für die Partnerin wäre, was die Immobilie betrifft nach einer Eheschließung gegeben. Zur besseren rechtlichen Absicherung könnten Sie darüber hinaus einen Partnerschaftsvertrag/Ehevertrag verfassen. 

  • Immobilienkauf bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
    Antwort von Privatier59 ·

    Bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer besteht natürlich ein erheblicher Unterschied zwischen unverheirateten und verheirateten Paaren: 20.000 Euro auf der einen Seite gegen 500.000 Euro auf der anderen Seite. Ob es da eine gute Idee ist, das Haus auf beide Partner laufen zulassen, bezweifele ich mal. Was ist, wenn das Finanzamt nachfragt, von wem denn das Eigenkapital ist? Solche Nachrfagen sind nicht ungwöhnlich. Immerhin hat das Finanzamt doch den Kaufvertrag vom Notar übersandt bekommen.

    Ganz allgemein aber verläuft Deine Planung nach dem Motto "Wasch mich, aber mach mich nicht naß". Du willst Dir alle Optionen für den Fall der Trennung vorbehalten aber auch möglichst steuersparend vererben können. Das wird so nicht zusammen kommen. Um wenigstens eine Annäherung zu erzielen bedarf es umfangreicher vertraglicher Vereinbarungen. Die würde man am besten in Form eines Ehevertrags treffen. Den muß ohnehin ein Notar beurkunden. Der übernimmt dann auch die Formulierung.


  • Verlangt der Notar beim Immobilienkauf einen Nachweis wie man finanziert?
    Antwort von Franzl0503 ·

    Althaus

    Zur Sicherung der Interessen des Verkäufers kann es durchaus geboten sein, Nachweise über die Sicherstellung des Kaufpreises vor der Beurkundung oder Eintragung einer Auflassungsvormerkung zu regeln.

    Sehr häufig kommt es vor, dass der Käufer das gekaufte Objekt bereits vor Eigentumsumschreibung zur Kaufpreisfinanzierung beleihen muss, da der Darlehensgeber für die Darlehensauszahlung die Eintragung eines Grundpfandrechts verlangt. Folglich nimmt der Notar bereits in die Kaufvertragsurkunde eine Belastungsvollmacht des Verkäufers zugunsten des Käufers auf mit Abtretung der Auszahlungsansprüche an den Verkäufer oder eine entsprechende Zahlungsanweisung zugunsten des Verkäufers.

    Im übrigen sollte sich der Verkäufer selbst vor dem Gang zum Notar vergewissern, mit welchen Mitteln der Kaufpreis belegt wird (Eigenkapital, Bankdarlehen, Bausparkassendarlehn usw.).

  • Verlangt der Notar beim Immobilienkauf einen Nachweis wie man finanziert?
    Antwort von LittleArrow ·

    Das Verlangen eines Nachweises habe ich bislang nicht erlebt, wohl aber die freundliche Nachfrage nach den geplanten Geldquellen.

    Vermutlich reibt sich ein ertragsbewußter Notar (innerlich) die Hände, wenn es gilt einen (teilweise) unbezahlten Kaufvertrag nachträglich zurückzudrehen. Denn dieser Mehraufwand bringt auch mehr Gebühreneinnahmen. Käufer oder Verkäufer, einer wird schon zahlen aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung.

    Erfolgsorientierte Notare wollen sicherlich ein solches Vertragsdesaster verhindern und fragen diskret nach dem Stand der Finanzierungsbemühungen. Der geplante Zahlungsweg findet sich daher zwangsläufig in den Vertragsbedingungen wieder. Entweder muß die Verkäuferbank den kompletten Zahlungseingang bestätigen oder die Zahlungen laufen über das Notaranderkonto.

    Letzteres ist insb. sinnvoll, wenn der bzw. die Käufer die Zahlungen aus mehreren Zahlungsquellen zusammenstellt, z. B. aus Eigenmitteln (jedes der beteiligten Käufer), aus Bankkredit, Bausparkredit und vielleicht noch zwei Arbeitgeberdarlehn. Zum Schutze aller Beteiligten (also auch der verschiedenen Kreditgeber) wird nur die komplette Kaufpreiszahlung an den Verkäufer weitergeleitet. Der Notar handelt beim Notaranderkonto also als Treuhänder und erhält hierfür eine gesonderte Gebühr.


  • Verlangt der Notar beim Immobilienkauf einen Nachweis wie man finanziert?
    Antwort von wfwbinder ·

    Das kommt drauf an, wie sorgfältig der ist.

    Wenn er gut arbeitet, läßt er sich nachweisen, dass der Käufer in der Lage ist zu zahlen. Zum Teil auch, um eventuell das Zusatzgeschäft zu machen, eventuell die Finanzierung zu vermitteln, bzw. an einen Finanzmakler weiterzugeben.

    Da beim Notar ja sowohl Käufer, wie auch Verkäufer haften (egal wer im Vertrag zur Zahlung der Kosten bestimmt wird), will er ja für seinen Verkäufer ein Kostenrisiko verhindern, oder auch, dass Verhandlungen mit einem anderen Interessenten zu früh abgebrochen werden. 

  • Günstiger Bauspartarif 100'000 € gesucht!
    Antwort von franziskach ·

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    gemacht.

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von ffsupport ,

    Liebe/r franziskach,

    Fragen und Antworten dürfen auf finanzfrage.net nicht dazu genutzt werden, kommerzielle Dienstleistungen anzubieten.Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.finanzfrage.net/policy. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

    Vielen Dank für Dein Verständnis und herzliche Grüße

    Ria vom finanzfrage.net-Support

  • Geschädigte gesucht
    Antwort von Privatier59 ·

    Es kann keine anderen Geschädigten geben als die, die im Grundbuch stehen. Nur, was bringt es Dir, die zu kennen? Sammelklagen gibt es in Deutschland nicht. Jeder muß für sich tätig werden und das solltest Du auch. Beauftrage schnellstmöglichst einen Anwalt.

  • Geschädigte gesucht
    Antwort von wfwbinder ·

    Ich denke mal:

    1. Es ist grenzwertig, dass Du hier alle Klarnamen nennst, auch mit dem Vermerk von Ermittlungen bezüglich einer Person, was keiner Kontrollieren kann. Sie da vorsichtig, Du könntest in den Bereich von übler Nachrede kommen.

    2. Das beste wäre die Gesellschaft schriftlich in Verzug zu setzen mit Androhung von Schadenersatzforderungen.

    3. die anderen 10 Käufer kannst Du doch im Grundbuch einsehen, denn für Euch wurden ja zumindest Auflassungsvormerkungen eingetragen. Schließt Euch zu einem Verein zusammen (nur einfach, ohne den eintragen zu lassen).

    4. Geht zu einem guten Anwalt, in Berlin könnte ich welche nennen.