Immobilienkauf - neue und gute Antworten

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    Niedrigzinsen aber dennoch hohe Immobilienpreise - mit dem Kauf besser abwarten?
    Antwort von freelance Fragant

    wenn du in einem Ballungsraum mit hoher Nachfrage und guter Lage kaufen willst, dann werden sich die Preise wohl eher nicht ändern, eher steigen.

    Wenn du in einer Gegend einkaufen willst, in der die Menschen wegziehen oder die Bevölkerung schrumpft, dann ist jedes Jahr, das du wartest, ein gutes Jahr.

    Das kommt darauf an.

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    Niedrigzinsen aber dennoch hohe Immobilienpreise - mit dem Kauf besser abwarten?
    Antwort von billy Fragant

    Wenn man seine Traumimmobilie gefunden hat kann man auch so lange die Finanzierung günstig ist kaufen. Auf was will man noch warten, mittelfristig werden die Preise nicht sinken.

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    Niedrigzinsen aber dennoch hohe Immobilienpreise - mit dem Kauf besser abwarten?
    Antwort von Rat2010 Fragant

    Musst du eine Immobilie kaufen? Nach einem Boom wie dem aktuellen sollte abwarten mehr als vernünftig sein. Nur wird angesichts der aktuellen Überproduktion, die so gar nicht zur demografischen Entwicklung passt, der der schlaue sein, der sich viiiiiel Zeit mit dem Kauf lässt.

    Jetzt kast du also überteuert im Boom, in fünf Jahren versuchst du in ein fallendes Messer zu greifen und wahrscheinlich kann man mit Immobilien auch in ein paar Jahrzehnten kaum mehr als die Inflation erzielen.

    Wenn es bei euch nichts vernünftiges zu mieten gibt, solltet ihr euch üerlegen, ob der Standort eine Zukunft hat. Wenn es etwas vernünftiges zu mieten gibt, ist das wahrscheinlich rentabler als etwas zu kaufen.

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    Niedrigzinsen aber dennoch hohe Immobilienpreise - mit dem Kauf besser abwarten?
    Antwort von althaus Fragant

    Ich glaube kaum, dass die Preise kurzfristig fallen werden. Ich rechne mit moderaten Preissteigerungen, daher wird es kaum billiger werden. Wer kaufen will sollte es jetzt tun. Muss ja nicht unbedingt 1. Wahl sein, denn das kann sich kaum einer leisten.

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    Niedrigzinsen aber dennoch hohe Immobilienpreise - mit dem Kauf besser abwarten?
    Antwort von LittleArrow Fragant

    Ja, etwa noch 9-10 Jahre. Dann werden bei vielen Immobilienkäufern der letzten Monate die Zinsbindungsfristen abgelaufen sein und sie müssen - angesichts der massiv auf ca. 6 - 8 % p.a. gestiegenen Immobilienzinsen - ihre Immobilie verkaufen, die sie sich wegen der Zinssteigerung nicht mehr leisten können. Das hatten wir schon mal in den 80er Jahren.

    Irgendwie gibt es auf dem Immobilienmarkt, hierzu gehören vorallem Geschäftsimmobilien, aber auch Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser, einen gewissen Zusammenhang zwischen Finanzierungskosten (umgangssprachlich: Zinsen) und Immobilienpreisen. Letztere sind aber in gewisser Weise - neben den Finanzierungszinsen - auch von den denkbaren Mieterträgen abhängig.

    Jetzt sag bitte nochmal, welche Immobilien Du eigentlich meinst und was für Dich hoch ist.

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    Kreditkonditionen über 29 Jahre so OK ?
    Antwort von Finanzberatung Finanzberatung Partner

    Hallo Steven85, Der Zinssatz ist aufs erste betrachtet sehr gut doch es fehlen noch die Gebühren für den Bausparvertrag die in der Zinsbetrachtung nicht berücksichtig sind. Meiner Meinung nach wäre eine Zinsfestschreibung mit einem Annuitätendarlehen von 15 Jahren bei rund 2-3% Tilgung und parallel die Besparung eines Bausparvertrages mit einer Zuteilungszeit von 10 Jahren die bessere Alternative. Vorteil ist dass Ihr durch den Bausparvertrag flexibler seid wie bei der Kombifinanzierung und euch bereits heute den Zinssatz von 1-1,50% Sichern könnt.

    Gruß Jürgen Vogt Finanz- & Wirtschaftsberatung

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    Kreditkonditionen über 29 Jahre so OK ?
    Antwort von starkea starkea

    Die Effektivzinsen, die für eine Finanzierung mit einem Bausparkredit angegeben werden, sind notorisch falsch, d.h. zu günstig berrechnet. Der Grund ist, dass ein Bausparkredit ja angespart werden muss und in dieser Zeit nur sehr geringe Zinsen "verdient". Der Sparer bringt sozusagen ein Zinsopfer, d.h. erhält Zinsen, die unter der errechneten Effektivverzinsung liegen.

    Die korrekte Effektivverzinsung lässt sich nur errechnen, wenn man den gesamten Zahlungsstrom kennt. Du müsstest also hier einmal posten, welche Zahlungen Du wann zu leisten hast. Dabei musst Du zu jedem Zeitpunkt alles zusammenzählen:

    • Zinsen für Vorfinanzierungskredit
    • ggf. Tilgung für Vorfinanzierungskredit
    • Zinsen für Bausparkredit
    • Tilung für Bausparkredit
    • Zinsen für 1. Hypothek
    • Tilgung für 1. Hypothek

    Wenn die Effektivverzinsung tatsächlich (d.h. korrekt gerechnet) bei 3,37 Prozent läge, könnte man die Finanzierung tatsächlich nehmen. Ein paar Zehntel wären wohl noch drin, denn gerade jetzt sind die Zinsen ja wirklich extrem niedrig.

    Ich hätte übrigens noch eine Idee, über die eigenartigerweise niemand spricht oder schreibt. EIne Kombination aus einer Hypothek mit möglichst langer Festschreibung (z.B. 20 Jahre) und möglichst niedriger Tilgung und einen Bausparvertrag, um die Restschuld nach 20 Jahren abzulösen. So kann man den Bausparvertrag als Zinssicherungsinstrument nutzen und kommt sicher über den ganzen Finanzierungszeitraum. Das muss man dann natürlich geschickt "synchronisieren".

    Ich bin übrigens Dipl.-Math. und weiß und kann erklären, was man unter "Effektivverzinsung" versteht und verstehen sollte.

    Kommentar von starkea starkea

    Ich bin heute bei der Hypo-Vereinsbank vorbeigegagen. Die geben einem heute Baugeld für 1,91 Prozent Zinsen mit 10-jähriger Festschreibung und 4 Prozent Tilung. Mit der normalerweise üblichen Zinskurve dürfte die 30-jährige Festsschreibung sogar unter 3,00 Prozent zu haben sein.

    Letztes Jahr haben wir 3,00 Prozent mit 15 Jahren Festschreibung aufgenommen und dachten, dass wir sehr gut davon gekommen sind, aber, wie man sieht ... Bald kriegt man noch Geld dazu (negative Zinsen), wenn man bereit ist, es abzunehmen.

    Kommentar von starkea starkea

    Es wird noch besser:

    Die Volksbank Stornmarn verlangt nur 2,67 Prozent für ein Hypothekendarlehen mit 30-jähriger Festschreibungszeit.

    Das würde ich an Deiner Stelle versuchen zu bekommen, möglichst 10 Jahren tilgungsfrei und dann mit der geringstmöglichen Tilgung. Und wenn auch jetzt die Gesamtlaufzeit des Darlehens bei diesem Zins und mit der geringstmöglichen Tilgung jetzt mit 40 Jahren und darüber errechnet wird, who cares? Ich bin sicher, dass bis 2044 die Geldentwertung so weit forgeschritten ist, dass Du die Restschuld mit einem Jahresgehalt oder einer Jahresrente ablösen kannst.

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    Kreditkonditionen über 29 Jahre so OK ?
    Antwort von baufibemu Fragant

    Hallo, in der Tat kann man das Angebot so nicht beurteilen. Es handelt sich bei dieser Finanzierungsvariante eigentlich um zwei Finanzierungen. Bzw. um zwei Finanzierungsphasen. Die erste Phase ist ein Darlehen mit Tilgungsaussetzung über 15 Jahre und einer Vollfinanzierung. Die zweite Phase ist dann erst das Bauspardarlehen. Und hier wird dann auch das Eigenkapital eingesetzt. Während der ersten 15 Jahre zahlt man die Zinsen auf immer die volle Anfangsrestschuld. In der zweiten Phase wird dann das angesparte Bausparguthaben eingesetzt und die Tilgung beginnt. Wenn man es genau nimmt, wird hier sogar gemogelt. Eine Bausparkasse darf nur bis 72 % des Objektwertes finanzieren, deshalb wird die eigentliche Bausparfinanzierung so lange nach hinten geschoben, bis das nötige Eigenkapital angespart ist. Erst dann darf man auch tilgen. Und hier kommt die Krux der Sache. Den Verlust, den man während der ersten 15 Jahre macht, muß man in den Vergleichszins einrechnen. Nicht nur Abschlussgebühr usw. Also z.B. erhält man nur 0,5 bzw. 1 % Guthabenszins, muß aber einen Zinssatz X dafür bezahlen, der aber mit Sicherheit höher ist, als der Guthabenszins. Dieser Zinssatz für die Vorfinanzierungsphase ist leider nicht bekannt. Man leiht also der Bausparkasse für 15 Jahre Geld, für das es so gut wie keine Zinsen gibt, statt es gleich in die Tilgung zu stecken. Die erste Phase ist also eine Vollfinanzierung mit einer fünfzehnjährigen Zinsbindung und die zweite Phase eine Finanzierung mit einem Beleihungsauslauf von X % ( die Höhe des benötigten Guthabens ist leider auch nicht bekannt) und ebenfalls 14 oder 15 Jahre Zinsbindung. Manchmal wird auch mit der Ansparrate des Bausparvertrages, ich sage mal etwas untertrieben, um es für den Kunden erträglich zu halten. Kurz gesagt, man kann diese Darlehenskonstellation nur über die Anzahl und Höhe der gesamten Raten vergleichbar machen.

    Beste Grüße

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    Zahlung des Kaupreises bei immobilienkauf über Notaranderkonto?
    Antwort von Niklaus Fragant

    Ich finde das gut wegen der Sicherheit. Es gibt keine Regel ob man das machen muss oder nicht.