Gold - neue und gute Antworten

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    Wo kleines Geld anlegen in Zeiten der Finanzkrise?
    Antwort von antonwalter antonwalter

    Die Frage ist ja wie immer, wie Risikobereit bist du und wie lange kanst du dich von deinem Geld trennen, wenn du diese Fragen für dich Beantwortest kann man überhaupt erst Anfangen dir Ratschläge zu geben, was gut und nicht gut ist! LG Walter

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    Wo kleines Geld anlegen in Zeiten der Finanzkrise?
    RatgeberHelden Antwort von gandalf94305 Fragant

    Harmlose Privatanleger wiegen sich so lange in Sicherheit, bis selbst die dümmsten Spatzen von den Dächern pfeifen, daß nun der Weltuntergang gekommen sei, da der DAX mal 10% eingebrochen ist, die Bildzeitung über die schlechte Wirtschaftslage schreibt und selbst am heimischen Stammtisch die Panik doch gerade so weitergeht. Der oberschlaue Anleger sagt sich daraufhin (nachdem er ja die letzten Jahre alle Verluste so mäßig ausgesessen hat), daß es jetzt mal an der Zeit ist, ein Machtwort zu sprechen. So es denn geschehe. Alle Geldanlagen, die man gerade hat, sind böse. Schnell verkaufen, verscherbeln, liquidieren. Es muß etwas Neues sein, das wirklich sicher ist, aber es soll natürlich auch eine gute Rendite abwerfen.

    Ich rate Dir folgendes: verkaufe Dein Hab und Gut und kaufe dafür einen Bauernhof, auf dem Du Dich als weitestgehender Selbstversorger etablierst. All der schnöde Mammon dieser Welt ist nur Schein. Wirkliche Werte sind die eigene Scholle, das eigene Haus und vielleicht noch die Goldbarren im Keller.

    Klingt ziemlich wie nach dem Genuß von fünf Caipirinhas? Na gut, einen hatte ich schon :-)

    Ist aber dennoch ziemlicher Unsinn. .Langfristig betrachtet ist natürlich jede Korrektur der Märkte keine Gelegenheit für den panikartigen Ausstieg, sondern für den billigen Einstieg. Man verkauft nicht, wenn alle verkaufen wollen, sondern wenn alle euphorisch sind. Dann, wenn alle verkaufen wollen, kauft man. Antizyklisch nennt man das.

    Wenn ich mein Portfolio so in den letzten vier Wochen anschaue, dann sind die Emerging Markets noch recht robust geblieben, ebenso Rentenfonds und Immobilienfonds. Die Industrienationen, die stark am Tropf der Wirtschaft hängen, sind auf dem Weg nach Süden. Tech leidet unter der aktuellen Entwicklung - auch der hypothetischen Zukunft mit Zinserhöhungen, während Edelmetalle lustigerweise aber auch nicht so gut liefen. Risikoaversives Verhalten legen die Großanleger an den Tag und schichten heftig um.

    Meine persönliche Strategie ändert sich dadurch nicht. Ich kaufe gezielt nach und je mehr, desto tiefer die Märkte fallen. Warum? Nun, die Erfahrung zeigt, daß selbst bei einem DAX-Stand von 7.000 irgendwann doch mit einem Stand von 10.000 wieder zu rechnen ist. Das wären so knapp 50% Gewinn. Geduld ist also angesagt... wohlüberlegtes Handeln... und gezielte Investitionen.

    Daher wird Dich mein Rat hoffentlich nicht mehr überraschen: investiere in alles, was keiner haben will. Europa, Deutschland, Emerging Markets, aber auch Industrials, Tech-Werte und Rohstoffaktien. Kaufe keine einzelnen Aktien, da diese deutlich zu volatil sind und von ihren Ergebnissen abhängen. Kaufe Fonds oder meinetwegen ETFs, wenn Dir keine guten Fonds einfallen.

    Welche Fonds das nun genau sein sollten, das wäre Gegenstand einer Beratung, in der man Deine Ziele, Vorstellungen, Toleranzen und Absichten durchleuchtet, um ein für Dich gangbares Investmentkonzept aufzustellen. Ein langfristiges Konzept, das mit ein paar kleineren Korrekturen und Umschichtungen durchaus 10-20 Jahre und länger laufen kann.

    Film? Schau mal den hier an: http://www.imdb.com/title/tt0046072/

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    Wo kleines Geld anlegen in Zeiten der Finanzkrise?
    Antwort von KapitalschuleDe KapitalschuleDe

    Ein professionelle, unabhängige Finanzexperten würde erst einmal mit einen Kundenfragebogen auf Dich zu kommen, um deine Erfahrungen und Kenntnisse und Anlageziele fest zu halten.

    Was bringt Dir Gold, wenn Du Dein Geld in 6 Monate wieder haben willst?

    Diversifikation, also ein Mix aus Anlagen, ist sicherlich nie verkehrt.

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    Wo kleines Geld anlegen in Zeiten der Finanzkrise?
    Antwort von jsch1964 Fragant

    Hallo,

    hurra, ich darf mich wieder zum Thema "alternative Geldanlagen" - meinem Lieblingsthema - auslassen. :-)

    Wenn die Lebensversicherung dran glauben soll, würde ich sie eher verkaufen, als sie aufzulösen. Das lohnt sich in aller Regel mehr.

    Die Frage nach der Anlage ist, wie immer, eine Glaubensfrage. Würdest Du einem soliden Unternehmen für seine Geschäftsaktivitäten Geld leihen? Das rentiert sich mehr, als es irgendeiner Bank zu leihen, die Dir doch nur so gut wie keine Zinsen gibt. Ich z.B. bin ein Freund von Nachrangdarlehen, die bringen mehr Zinsen, weil eine Gewinnbeteiligung mit dabei ist - und das Risiko ist bei einigen Produkten sehr gering bis fast gar nicht vorhanden. Die Laufzeit ist kurz und falls es knallt, stehen Immobilien als Sicherung dahinter. Mit dieser Vorliebe stehe ich allerdings ziemlich alleine da, weil die meisten Leute sich nicht die Mühe machen, das dahinter stehende Geschäftsmodell näher zu durchleuchten und es grundsätzlich ablehnen.

    Wenn die große Krise kommt, sollte das Geld in Sachwerten stecken. Du könntest z.B. auch einfach mal überlegen, welchem Unternehmen Du es zutraust, dass es auch einen Totalcrash überlebt: Vielleicht die Telekom? Bayer? Krauss-Maffei Wegmann? BP? Microsoft? Dein lokaler Energieversorger? Das wären dann ebenfalls Kandidaten für Dein Investment.

    Alternativ kommen für die reine Wertsicherung natürlich auch Gold oder andere Edelmetalle in Frage. Das ist auch bei 5000,- Euro keineswegs albern. Man könnte bestenfalls darüber streiten, ob man tatsächlich alles in Gold umsetzen sollte. Ob Du das Edelmetall selber kaufst oder Dich über einen Großhändler mit Deinem Geld an seinen Käufen beteiligst, ist Geschmackssache. Bei ersterer Variante hast Du das Gold zuhause, bei der zweiten Variante liegt es in einem Safe in einem Zollfreilager. Dafür bekommst Du mehr Gold für Dein Geld.

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    Wo kleines Geld anlegen in Zeiten der Finanzkrise?
    Antwort von billy Fragant

    Hallo glycerin, Ohne auf irgendetwas rumreiten zu wollen sollte die Bemerkung erlaubt sein das eine Kündigung einer LV immer die für den Kunden teuerste Variante darstellt. Zu prüfen wäre ob eine Beitragsreduzierung oder gar Beitragsfreistellung in Betracht käme. Das 5000 € für Immobilien, Aktien, Gold usw. eine kleine Summe darstellen da bin ich Deiner Meinung zumal für Kauf und Verwaltung auch Kosten entstehen und die Risiken unabhängig von der Anlagesumme bestehen blieben. Eine halbwegs vernünftige weil sichere Variante Geld anzulegen wäre zum Bsp. ein Festgeldkonto, bis Dir etwas besseres einfällt oder die Risikobereitschaft wieder steigt.

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    Ist der Goldpreis unterbewertet?
    Antwort von free777 free777

    wenn in Kürze von Krisen die Rede ist, vom Zusammenbrechen von Währungen, von hoher Inflation, dann wird Gold teurer werden. Wenn jedoch die Krisen oder das Gerede ausbleibt, dann könnte es auch sein, dass Gold noch günstiger wird.

    Wer sich Anfang der 80er die Frage stellte und Gold kaufte, der musste sehr lange warten bis der Preis gestiegen ist.

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    Ist der Goldpreis unterbewertet?
    Antwort von Niklaus Fragant

    Es lohnt sich nie Gold zu kaufen.

    Mich überzeugen die Argumente von Experten, dass Gold keinen inhärenten Wert hat. Gold ist nur dann etwas wert, wenn ein andere dafür etwas bezahlt. Wenn das Geld nichts mehr wert ist, musst du dein Gold weit unter Wert verkaufen. Niemand wird dir in der Not den echten Gegenwert für das Gold geben. Gold erzeugt keine Produkte, Dienstleistungen oder Energie und hat deshalb auch keinen produktiven Wert. Die Sicherheit von Gold ist somit relativ gering. Nur Beimischungen in einen Vermögensportfolio bieten eine gewisse Restsicherheit. Ein weiteres Argument gegen Gold ist dass es keine Zinsen und keine Dividende erwirtschafte. Es ist der reinen Spekulation unterworfen.

    Aktien und somit auch Aktienfonds sind genauso wie Gold ein Sachwert und sind Gold vorzuziehen. Die schlechtesten Aktienfonds haben über die in den letzten 30 Jahren immer noch eine bessere Wertentwicklung als Gold. Der Wert des Goldes ist in den letzten 10 Jahren nur deshalb so gestiegen, weil wir zwei aufeinander folgende Finanzkrisen auf der Welt hatten. Vor her war der Goldpreis 30 Jahre auf gleichem Niveau.

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    Ist der Goldpreis unterbewertet?
    Antwort von greenwave greenwave

    Der Goldpreis ist zu jedem Zeitpunkt genau richtig bewertet (es sei denn, die 4 Banken die den Goldpreis in London festlegen, manipulieren ihn gerade ;-) ).

    Die Frage ist dann die Spekulation, ob er in nächster Zeit steigt oder nicht. Aber das ist Spekulation und das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Bei Aktien oder Anleihen ist der Zuwachs systemimmanent - bei Gold nur vom Markt abhängig (ähnlich wie bei Devisen).

    Deshalb kannst Du nur persönliche Meinungen abfragen. Meine dazu ist gleich zu Privatier59: denk in 20 Jahren wieder darüber nach.

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    Ist der Goldpreis unterbewertet?
    RatgeberHelden Antwort von gandalf94305 Fragant

    Man muß Gold nicht haben. Nicht in der aktuellen Lage... zu viel Spekulation noch im Preis.

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    Ist der Goldpreis unterbewertet?
    Antwort von althaus Fragant

    Gold ist billig wie noch nie. Kaufe mir jedes Wochenende ein paar hundert Gramm um es zu verschenken.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant
    Gold ist billig wie noch nie.

    Quod errat demonstrandum.

    http://www.gold.de/goldpreisentwicklung.html

    Wenn sich "billig wie nie, nur auf die letzten 4 Jahre bezieht, würde es stimmen.

    Wäre für "nie" jedoch extrem kurz.

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    Ist der Goldpreis unterbewertet?
    Antwort von wfwbinder Fragant

    Wenn morgen irgendjemand davon redet, dass das Weltwährungssystem zusammenbricht, um den Goldpreis hochzutreiben, dann kann es sein das sein, dass es klappt.

    Und in 2-3 Monaten haben wir hier die Frage, ob der Goldpreis zu hoch ist.

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    Ist der Goldpreis unterbewertet?
    Antwort von Privatier59 Fragant
    Ist der Goldpreis unterbewertet?

    Du hörst gerne Oldies?! Diese Frage nämlich haben ich von Ende der 80er-Jahre an immer wieder in der Zeitung gelesen. Die Goldlobby redete sich den Mund fusselig und schrieb immer wieder so einen Prüll über die angebliche Unterbewertung des Goldes. Trotzdem hat sich 20 Jahre lang nichts am Goldpreis getan. Ich behaupte daher: Einstieg in Gold lohnt erst wieder in 20 Jahren-frühestens!

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    Ist der Goldpreis unterbewertet?
    Antwort von Mikkey Fragant

    Nö / Nö / Nö / Nö

    Auf der Welt ist weit mehr Gold vorhanden, als gebraucht wird, der hohe Preis entsteht nur durch Spekulation.