Gold - neue und gute Antworten

  • Gold kaufen ?
    Antwort von Sitaara77 ·

    hm ich finde es als einen teil meines sparportfolios gar keine so schlechte idee ... nicht um sonst was für gewinne zu machen, sondern wirklich als sparanlage für später, ich hab so einen goldsparplan, mag sein das es nicht so fortschrittlich ist, aber ich hab ein gutes gefühl und solange man sich nicht nur auf eine anlage beschränkt, kann man in meinen augen nicht soviel falsch damit machen. ich les da immer mal paar Newsletter zu, klar fehlt mir das konkrete tiefe wissen, aber ich denke das es sinn macht. http://goldbrief.de/archiv/Goldkorrektur-bietet-excellente-Chancen.html

  • Lohnt es sich zur Zeit Edelmetalle zu verkaufen?
    Antwort von billy ·

    Ich würde dazu raten mit dem Verkauf weiter abzuwarten. Münzen zu verkaufen ist auch nicht ganz einfach, man muss den interessierten Sammler finden der bereit ist den Sammlerpreis zu bezahlen. Wenn Sie mit dem Verkauf nur den reinen Materialwert erzielen wollen werden Sie erhebliche Verluste machen. Um halbwegs vernünftige Preise zu erzielen sollten Sie versuchen nach der Preisanalyse im Internet die Münzen Stück für Stück oder in Margen an Sammler zu verkaufen.

  • Lohnt es sich zur Zeit Edelmetalle zu verkaufen?
    Antwort von LittleArrow ·

    alte Münzen

    Sicherlich Reichsmark oder? Willst Du nun Goldmünzen verkaufen oder einfach nur Altgold in Münzform? Die Goldkurse gelten jedenfalls für beides nicht.

    Da der Link nun deutlich macht, dass eine Bewertung von Münzen durch einen Numismatiker aus Wien vorgenommen wird, bist Du dort vielleicht doch nicht an der richtigen Stelle.

    Dein Link scheint doch eher Werbung zu sein.

  • Gold- ein guter Investment?
    Antwort von billy ·

    Es ist eine Art zu investieren aber keine gute, wer hat ihnen denn das erzählt? Gold ist etwas für Liebhaber nicht für Anleger.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von elazig250 ,

    hallo,

    mir wurde das öfter schon von meinem Großonkel verstorben erzählt. Er sagte: wenn ich ich seit meinem 20.ten Lebensjahr jedes Monat einen Wiener Philharmoniker gekauft hätte, wäre ich heute Millionär, nicht weil er gespart hat, sondern, die Wertersteigerung würde es ausmachen

    Kommentar von billy ,

    Ich bin von der Gegenwart ausgegangen. Natürlich kann man mit dem heutigen Wissen schöne Modellrechnungen anstellen welchen Wert ein Investment heute hätte wenn man vor 20 Jahren angefangen hätte einen Betrag X monatlich zu investieren.

  • Gold- ein guter Investment?
    Antwort von LittleArrow ·
    Ich habe mal gehört

    Das Hören muss schon längere Zeit her sein, wenn man sich die letzten 5 Jahre des Goldpreisverlaufs anguckt: http://www.comdirect.de/inf/indizes/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=1326189

    Die letzten drei Jahre waren für jeden Goldfan der reine Horror. Selbst die Griechen bringen offensichtlich ihre Euros lieber außer Landes als sie in Gold anzulegen. Liegt vielleicht auch am steinigen Boden dort.

    Wie kann ich Gold nach 4 Jahren wieder verkaufen oder an Wen?

    Antwort im folgenden Kommentar!

  • Gold- ein guter Investment?
    Antwort von gandalf94305 ·

    Rohstoffe werfen per se keinen Ertrag ab. Es gibt keine Zinsen und keine Dividenden. Du kannst also nur darauf spekulieren, daß Du irgendwann Gold zu einem höheren Preis als gekauft nach einer gewissen Zeit wieder verkaufen kannst und dabei abzüglich Transaktionskosten und Steuern unter dem Strich ein positives Ergebnis bekommst.

    Gold kann man in Zeiten einer hohen Inflation kaufen, wenn Geldwerte rasch ihre Kaufkraft verlieren und Gold seinen Wert behält (wäre teils auch mit anderen Edelmetallen möglich). Aktuell haben wir eine recht niedrige Inflationsrate, Gold ist immer noch relativ hoch bepreise und damit spekulationsbelastet. Der Spread zu typischen Herstellungskosten liegt bei ca. 40-50%.

    Und wenn ich dann noch lese, daß Du Gold jetzt kaufen und dann wieder in schon vier Jahren verkaufen möchtest, frage ich mich, was Dich dazu verleitet zu glauben, daß der Goldpreis in vier Jahren so deutlich höher liegen wird?

    Kaufst Du jetzt einen Goldbarren mit 100g (das wären ca. 3.550 EUR), dann liegt der Spread bei ca. 2,0-2,5%. Für Goldbarren mit 1 kg (das wären also ca. 35.000 EUR) liegt der Spread noch bei ca. 1,5%. Dazu kommt eine Inflation von ca. 1-2% p.a., d.h. auf vier Jahre rechnen wir mal grob mit 5%.

    Du müsstest also entweder auf eine deutlich steigende Inflation spekulieren, die zu einem höheren Goldpreis führt, oder aber zu einer Goldpreissteigerung in EUR, die z.B. durch einen weiter abwertenden EUR entsteht.

    Steigt der Goldpreis auf vier Jahre also um ca. 7-8%, so hast Du gerade mal Deinen Einstandspreis zurück. Klingt spekulativ und riskant? Klar!

    Vergleichst Du das nun mit Aktien oder Anleihen, so wird Dir recht schnell klar, daß Gold kein Investment für Dich ist. Besorge Dir einen guten Dividendenfonds, der p.a. 2-4% Rendite zeigt und Du wirst glücklicher.

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    Kommentar von cedros ,

    "abzüglich Transaktionskosten und Steuern"

    Welche Transaktionskosten? Welche Steuern? Abgesehen von den von dir korrekt genannten Spreads fällt da garnix an.

    Bei Gold von Spekulationsbelastung zu sprechen und dann Aktien und Anleihen zu empfehlen, ist bei der aktuellen Sachlage schon eine steile These.

    Ganz allgemein: eine risikolose Rendite bzw. Zins gibt es nur in Zeiten, in denen entsprechend Geld "gedruckt" wird. Das ökonomische Perpetuum mobile wurde bisher noch nicht erfunden ;-)

    Gold sollte man nicht als Investment sehen, das Rendite abwerfen soll, sondern als Versicherung gegen Kaufkraftverlust der Währung. Und ich meine, es gibt im Moment viele gute Gründe, sich dagegen zu versichern. Genau genommen 1.140.000.000.000 Gründe. Mindestens.

    Aber in einem stimme ich schon zu: wenn man jetzt schon weiß, dass man in genau vier Jahren wieder verkaufen will (weil man das Geld zu einem best. Zeitpunkt braucht), sollte man max. einen gewissen Teil in Gold anlegen. Wie groß der Teil ist, kommt dann darauf an, wofür man das Geld benötigt. Bei Kreditrückzahlung weniger (die Kreditsumme wird ja auch bei Währungsentwertung nicht mehr - ausgen. Fremdwärhungskredit!), bei Kauf einer größeren Anschaffung etwas mehr.

    Kommentar von gandalf94305 ,
    • Transaktionskosten: Spreads und ggf. Gebühren für den Versand.

    • Lagerkosten je nach Lagerart.

    • Steuern: wenn die Veräußerung doch innerhalb der steuerpflichtigen Frist erfolgt, wird der Gewinn natürlich zu versteuern sein.

    Aktien sind langfristig gesehen das einzige Instrument, das an der Wirtschaft partizipiert, da die Wirtschaftsleistung und -ertragskraft dadurch abgebildet wird. Naturgemäß schwimmen Aktienkurse auch mit der Inflation mit, da die Preise ja eben durch die Produkte der Unternehmen geprägt werden. Daher ist langfristig betrachtet ein Aktieninvestment das einzig sichere Investment.

    Anleihen wird man beimischen, um die Volatilität zu reduzieren.

    Alle Rohstoffe sind unter Renditeaspekten spekulativ, da sie nur durch per Angebot und Nachfrage (unter Einbezug von Spekulationsabsichten) gebildet werden, im Gegensatz zu Aktien und Anleihen jedoch keine eigenen Erträge liefern.

    Eine risikolose Rendite gibt es immer - auch wenn diese sehr niedrig ist. Daher sollte Dir klar sein, daß es unterschiedliche Risiken gibt, die verschieden zu behandeln sind. Risiken der Volatilität kann man durch Diversifikation reduzieren. Risiken des Kursverfalls eines Goldinstruments kann man nicht wirklich ohne zusätzliche (kostenpflichtige) Absicherungen reduzieren.

    Wo ist Dein Problem mit der Kaufkraft? Wenn Du heute zu knapp 1.300 USD/Oz in Gold investierst und nächstes Jahr steht der Preis bei 1.200 USD/Oz, jedoch der EURUSD liegt bei 1,15 statt 1,13 wie jetzt, dann interessiert Dich die Kaufkraft wenig, dann sind das 10% Verlust zu denen noch Spreads, Gebühren und Inflation (Kaufkraftverlust) hinzukommen. Man liegt dann also bei 12-15% Verlust auf ein Jahr. Tolles Instrument für die Kaufkrafterhaltung.

    Risiken gehen in zwei Richtungen. Wenn Du in Gold anlegst und solche Verluste in Kauf nehmen möchtest, dann mußt Du auf der anderen Seite Instrumente haben, die diese Verluste mehr als kompensieren. Ansonsten ist die Anlage unsinnig. Was wäre das sonst, wenn nicht Aktien? Aha...

    Gold braucht niemand. Und hübsche Fonds wie der von Paulson zeigen doch recht klar, was passiert, wenn man sich zu sehr auf dieses Edelmetall einschießt.

    Kommentar von cedros ,

    Wenn man sich einen hübschen Barren beim Edelmetallhändler um die Ecke kauft und im Garten vergräbt (übertrieben formuliert), gibt´s keine Versandgebühren, und keine Lagerkosten (bei größeren Summen sieht das natürlich ein bisschen anders aus - aber so wie sich die Fragestellung liest, geht es hier nicht unbedingt um Millionen).

    Zu den Steuern: Ja, wenn man innerhalb eines Jahres Gold verkauft, müssen Gewinne über 600 Euro versteuert werden. Und als braver Staatsbürger muss man das natürlich auch tun, wenn man das Gold anonym kauft und verkauft ;-) Abgeltungssteur fällt für physisches Gold nicht an. Ebensowenig wie MwSt.

    "...da die Preise ja eben durch die Produkte der Unternehmen geprägt werden"

    Nein, Preise werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt (in einem freien Markt zumindest).

    "Daher ist langfristig betrachtet ein Aktieninvestment das einzig sichere Investment."

    Daher stimmt auch dieser Satz nicht ganz, wenn er sich auf ein einzelnes Unternehmen bezieht. Im Allgemeinen aber schon. Der Aussage, dass ein breit gestreutes Aktiendepot mit entsprechender Ausrichtung ein sicheres Investment ist, würde ich nicht widersprechen.

    "Wenn Du heute zu knapp 1.300 USD/Oz in Gold investierst und nächstes Jahr steht der Preis bei 1.200 USD/Oz, jedoch der EURUSD liegt bei 1,15 statt 1,13 wie jetzt, dann interessiert Dich die Kaufkraft wenig"

    Völlig richtig. Denn dieses Szenario entspricht ganz einfach nicht jenem eines Kaufkraftverlustes des Euro. Außerdem hatte ich ja auch erwähnt, dass Gold nicht unbedingt das richtige ist, wenn man es zu einem best. Zeitpunkt wieder verkaufen muss. Das gilt natürlich auch für den Zeitraum von einem Jahr. Könnten die Kurse in einem Jahr so aussehen? Ja klar, könnte schon sein. Aber wie bereits erwähnt: es gibt über eine Billion Gründe, warum diese Entwicklung mittel- und langfristig - sagen wir mal vorsichtig - nicht ganz abgesichert scheint.

    "Eine risikolose Rendite gibt es immer - auch wenn diese sehr niedrig ist."

    Wenn man Rendite als einen Zugewinn definiert, der oberhalb der Inflationsrate liegt, dann gibt´s das nicht ohne Risiko. Sehr geringe Renditen mit sehr geringem Risiko natürlich schon, das ist schon klar.

    "Gold braucht niemand."

    Nun ja. Ich persönlch finde Gold auch ziemlich nutzlos (das gilt aber auch für viele Produkte, die von Aktiengesellschaften hergestellt bzw. angeboten werden, die ich dennoch für empfehlenswert halte). Damit wären wir schon zwei. Das "niemand" kann aber trotzdem nicht stimmen. Denn Gold wird seit Jahrtausenden nachgefragt. Und auch wenn wir beide die Gründe für die Nachfrage nicht ganz nachvollziehen können, so ist sie dennoch vorhanden.

    Dass die Nachfrage im Moment nicht unwesentlich durch inflationistische Geldpolitik verzerrt ist, ist an dieser Stelle natürlich ein berechtigter Einwand, der aber erstens auch für prkatisch alle anderen Anlageklassen gilt (für viele sogar stärker als für Gold) und zweitens ja nur dann schlagend werden würde, wenn ein Ende dieser Geldpolitik in Sicht wäre. Was aus realpolitischen Gründen im Gegensatz zu 1980 heute allerdings so gut wie ausgeschlossen ist.

    Kommentar von Rat2010 ,

    In Bayern gibt es den Ausdruck "ja ham's denn dia ins Hirn gschissn".

    Daran muss ich denken, wenn ich was wie "Und als braver Staatsbürger muss man das natürlich auch tun, wenn man das Gold anonym kauft und verkauft ;-)"

    ... lese. Es hat die Logik, wei wenn wer sein Schwarzgeld vor zwanzig Jahren in der Schweiz bunkert. Was davor weiss war wurde durch den Transfer in die Schweiz schwarz.

    Der Unterschied: Wir sind zwanzig Jahre später!!!

    Wie schwer ist es, Bargeld faktisch (Scheine bis 20 €) oder ganz abzuschaffen?

    Wie schwer ist es, seitens des Staaates festzulegen, dass Gold ohne Kaufbeleg beim Verkauf mit 80 % Steuer belegt wird?

    Wie schwer ist es, die Spekulationsfrist bei Gold (wie bei Aktien schon geschehen) aufzuheben?

    Denke nach! Es ist keine gute Idee. Dafür aber eine sehr, sehr dumme.

    Kommentar von cedros ,

    Inwiefern unterscheiden sich mögliche staatliche Restriktionen bei Gold von jenen bei anderen Anlageformen (abgesehen davon, dass sie bei anderen Anlageformen eben z.T. jetzt schon realisiert sind)?

    Im Übrigen:

    Je restriktiver die staatliche Regulierung, desto florierender und damit leichter zugänglich der Schwarzmarkt (mit der Einschränkung, dass bei Produkten mit bestimmen Eigenschaften ein Schwarzhandel aus technischen Gründen schwierig und aufwändig ist - das trifft aber auf Gold nicht zu).

    Wenn ein Schwarzmarkt durch die Abschaffung von Bargeld abgeschafft werden könnte, hätten wir schon längst kein Bargeld mehr. Und dann gäbe es auch keine Drogen und illegalen Waffen mehr. Dass es beides dennoch nicht zu knapp gibt, widerspricht deiner Theorie der staatlichen Allmacht ein wenig, würde ich meinen. Die Kriminalisierung (und eine 80%ige Steuer hätte im Grunde die selbe Wirkung) schadet in der Regel dem Wert des kriminalisierten Objekts nicht - eher im Gegenteil, da das Angebot dadurch in den meisten Fällen stärker verknappt wird, als die Nachfrage (gewisse Ausnahmen gibt es natürlich, aber das würde den Rahmen sprengen, darauf hier einzugehen).

    Natürlich würde ich persönlich niemals illegalen Handel betreiben und würde das auch niemandem empfehlen.

    "Wie schwer ist es, die Spekulationsfrist bei Gold (wie bei Aktien schon geschehen) aufzuheben?"

    Wenn die Spekulationsfrist bei Gold aufgehoben wird, wäre das doch nur gut für den Goldbesitzer (der innerhalb eines Jahres verkaufen will). Allerdings spielt sie auch jetzt aus o.g. Gründen eine sehr untergeordnete Rolle. Falls du gemeint hast, dass die Spekulationsfrist ausgeweitet werden kann (sei es auf einen längeren Zeitraum, oder auf geringere Gewinne) -> s.o.

    Kommentar von Rat2010 ,

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich dir so wenig zu denken gegeben habe wie du vorgibst.

    Gold ist anders als Aktien. Unternehmen brauche Eigenkapital und das ist bei großen Unternehmen nunmal in Aktien gestückelt. Restriktionen gegen Aktien würden unmittelbar die Unternehmen treffen, die aber für Beschäftigung und damit die Stabilität im Land sorgen. Wenn man die in Frage kommenden Anlageklassen verstanden hat, ist Gold anders als das, worin man sein Geld anlegt. Restriktionen würden - aus der Sicht des Gesetzgebers - wenige und die Richtigen treffen. Schließlich sit jeder selbst schuld, wenn er die Versteuerung des in Gold angelegten Geldes nciht belegen kann (genau wie bei der Schweiz). Es sind auch keine negativen Auswirkungen ausder Zeit bekannt, in denen in den USA der Goldbesitz verboten wurde.

    Die - in den USA und anderswo - weitestgehende Abschaffung von Bargeld ist eine Frage der Alternative. "Schon längst" gab es die nicht. Jetzt wird die Abschaffung oder die faktische Abschaffung realistisch. Man sieht doch, dass es wird. Noch wird man nur Fünfhunderter und Zweihunderter schlecht los aber natürlich geht das weiter.

    Mit der Spekulationsfrist meine ich, dass besetimmt irgendwem irgendwann auffält, dass Gold zwar nicht vom Steuersatz aber von der Haltedauer für Steuerfreiheit gegenüber Aktien begünstigt ist. Warum sollte das so bleiben? Es geht ja gegen die Interessen des Staates.

    Noch ist das Thema unwichtig. Wenn der Staat auf die Idee kommt, dass merklich Deutsche in Gold investiert haben und nicht alle belegen können, woher das Geld kam, wird er seine Regeln ändern.

    Was mit der Schweiz passiert ist sollte jedem zu denken geben. Auch da hat der Staat lange zugeschaut.

    Kommentar von gandalf94305 ,

    Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung und kann Gold nach Belieben kaufen, verkaufen oder ignorieren. Um es kurz zu machen: ich habe mich zwischen Ende 2008 und Mitte 2011 mit Hebelprodukten auf Gold profitabel in die Reihe der Profiteure eingereiht. Als es dann zunehmend Wahnsinnsprognosen von 2.500 USD und mehr gab, stieg ich aus... und ging dann später im Abwärtstrend noch etwas short. Gold als Tradinginstrument ist ok und es gibt da ja auch immer wieder so schöne Euphorie- und Selloff-Phasen, daß man wirklich nett partizipieren kann.

    Als Investment ist es für Privatanleger jedoch aus meiner Sicht unsinnig. Da liefern meine Aktieninvestments und Beteiligungen deutlich mehr Rendite bei überschaubarem Risiko. Wenn Du da eine konträre Meinung hast, dann kannst Du ja gerne in Gold physisch investieren und die Barren dann Deinen Enkeln übergeben. Irgendwann wird der Goldpreis sicher die 5.000 USD knacken... ob ich das erlebe, wage ich jedoch nicht zu prognostizieren ;-)

    Für mich ist das ein typischer Fall von "investieren, wenn es keiner haben will". Jetzt steckt in Gold immer noch zu viel Spekulation und daher kauft man lieber, was keiner haben will... schon mal an russische Aktien gedacht? :-)

    Kommentar von cedros ,

    Im Grunde würde ich dir da gar nicht widersprechen. Ich sehe Gold nur weniger als renditeorientiertes Investment, denn als Versicherung gegen das Schiefgehen der derzeit laufenden Währungsexperimente. Diese Funktion erfüllen allerdings wie bereits erwähnt durchaus auch Aktien - mit gewissen Einschränkungen, dafür mit Aussicht auf Rendite. Beides hat durchaus seine Berechtigung.

    Russische Aktien erfüllen diese Funktion natürlich nicht, sondern sind rein spekulativ. Da kann von Handelsrestriktionen bis Verstaatlichung und damit einhergehender Enteignung der Aktionäre alles passieren. Dennoch interessant - sehr interessant sogar, würde ich sagen. Aber halt anderes Thema.

    PS: dass ICH die 5.000 USD / oz noch erlebe, wage ich mich locker zu prognostizieren. Gandalf ist aber nicht mehr der Jüngste - ich weiß allerdings auch nicht so recht, wie alt die Zauberer in Mittelerde so werden ;-)

    Kommentar von LittleArrow ,
    noch erlebe, wage ich mich locker zu prognostizieren.

    Wann setzt eigentlich der Schutz des ungeborenen Lebens ein? Bei der Geburt der Großeltern?

  • Gold- ein guter Investment?
    Antwort von wfwbinder ·

    Gold ist keine Geldanlage, sondern eine Spekulation.

    Man kann damit viel verdienen, aber auch verlieren.

    Wer 1972 gold kaufte, hat bis 1981 sein Geld vervielfacht.

    Wer 1981 Gold kaufte, musste bis 2006 warten, bis es wieder der gleichen Kurs hatte, wohl bemerkt, ohne einen Cent/Pfennig Rendite gehabt zu haben.

    Im Zuge der Finanzkrise ging es rauf runter rauf usw.

  • Gold- ein guter Investment?
    Antwort von TOPWISSENinfo ·

    Physisches Gold ist immer ein gutes, zumindest sicheres Investment. Alles andere sind Finanzmarktprodukte oder wertlose Währungen. ^^

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von vulkanismus ,

    Und wie hoch ist da die Rendite?

    Kommentar von TOPWISSENinfo ,

    Je nach dem wie viel man dafür zurück bekommt bzw. dafür später kaufen kann etc. :) Inflationsbereinigte Renditen werden durch Arbeitskraft/Leistung erwirtschaftet. Um von einer Arbeitskraft zu partizipieren gibt es aber bessere Anlagemöglichkeiten als Gold :)