Gläubiger - neue und gute Antworten

  • 0
    Frage zum Rechtsanwaltsschreiben: 2 Gerichte für ein Urteil zuständig?
    Antwort von EnnoBecker EnnoBecker
    Spandau (Stadtteil von Berlin)

    So, jetzt haben wir alle mal gelacht.

    Höchstwahrscheinlich hat der verfasser vergessen, den ursprünglichen Text komplett aus dem Textbaustein zu entfernen. Sowas findet man öfter, sogar bei Schreiben von irgendwelchen Ämtern oder Gerichten,

  • 4
    Frage zum Rechtsanwaltsschreiben: 2 Gerichte für ein Urteil zuständig?
    Antwort von Gaenseliesel Gaenseliesel
    Eventuell hat es damit etwas zu tun, dass ich damals in Spandau (Stadtteil von Berlin) gelebt habe und heute in Hannover.

    ....so wird es sein ! Der Titel mit Az ist sozusagen mit dir umgezogen. Verlass dich doch einfach auf deinen Anwalt, ok ? Du kannst doch nicht alles was in seinem Tätigkeitsbereich liegt in Frage stellen. Er wird schon wissen wie oder was er zu tun oder zu lassen hat. K.

  • 0
    Frage zum Rechtsanwaltsschreiben: 2 Gerichte für ein Urteil zuständig?
    Antwort von billy billy

    Der Anwalt wird diese Textpassage vor dem versenden ja eh noch einmal bearbeiten müssen wenn ihm das Aktenzeichen bekannt ist. Sieht ganz danach aus das der Anwalt keine weiteren Informationen des Urteils kennt.

  • 1
    Inkassobüro rückt Vollstreckungstitel nicht raus - Rechtsanwalt eingeschaltet - 2 Fragen dazu
    RatgeberHelden Antwort von Privatier59 Privatier59
    Ja, auf jeden Fall

    Den Anwalt kenne ich auch! Der verdient nämlich immer, so unbedeutend die Sache auch sein mag. Du hast doch schon jede Menge Antworten zu der Sache bekommen. Was machst Du Dir denn Sorgen? Verrate uns doch mal, um welche Summen es da überhaupt geht. Dann würde ich mir vielleicht Sorgen machen, dass Du Dir Sorgen machst.

    Kommentar von Fear24 Fear24

    Es geht um 2500€, die komplett abbezahlt sind. Und wenn in 10 Jahren plötzlich wieder versucht werden würde, die Summe zu vollstrecken, dann müsste ich doch zusätzlich zu den 2500€ für 10 Jahre Zinsen zahlen, oder nicht? Wenn dann eine Summe über 5000€ rauskommen würde, hätte ich ein Problem.

    Kommentar von Gaenseliesel GaenselieselGaenseliesel

    Hallo Fear24,

    "Wenn ich den Titel im Original nicht bekomme, dann auf jeden Fall ein Schreiben, aus dem hervorgeht, dass die Schuld aus dem Titel erloschen ist mit Unterschrift."

    na also - lass doch den RA seine Arbeit machen, der wird seine Zulassung nicht beim Preisausschreiben gewonnen haben ! Du hast damit etwas in den Händen, was willst du mehr ?

    Ich denke deine Zweifel sind unbegründet ! K.

    Kommentar von Privatier59 Privatier59Privatier59

    der wird seine Zulassung nicht beim Preisausschreiben gewonnen haben !

    Allenfalls als Trostpreis. Der Hauptgewinn war nämlich eine Waschmaschine. Das war wenigstens was handfestes!

  • 2
    Inkassobüro rückt Vollstreckungstitel nicht raus - Rechtsanwalt eingeschaltet - 2 Fragen dazu
    RatgeberHelden Antwort von imager761 imager761

    Nicht genug, das (wir) dir (als) Steuerzahler für solch eine Lappalie einen Rechtsanwalt bezahlen müssen. Nun nervst du (uns) trotzdem, indem du dieselben Fragen doppelt und dreifach stelltst.

    Wenn der Vollstreckungsbescheid vom Gläubiger geschreddert wurde, kann er nicht herausgegeben werden.

    Leuchtet dir das nicht ein, kann dir niemand helfen und ich hoffe inständig, das die Feststellungsklage Klage auf Staatskosten als unzulässig verworfen wird.

    Wie soll denn deiner Meinung nach überhaupt erfolgreich in eine Forderung vollstreckt werden, die mit Rückzahlung nachwesilich garnicht besteht?

    Bist du so unbedarft oder nur dein Aufbewahrungsystem?

    Kommentar von Fear24 Fear24

    Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein Inkassobüro, welches seit 40 Jahren existiert, nicht weiß, dass man solche Dokumente nicht einfach schreddern darf. Jede Firma müsste wissen, dass es gesetzliche Aufbewahrungsfristen nach dem HGB gibt. Es besteht also der begründete Verdacht, dass das Inkassobüro mich vorsätzlich angelogen hat und es den Vollstreckungsbescheid noch gibt. Da frage ich mich dann: Warum haben die mich angelogen? Was haben die damit vor? Im Internet liest man zahlreiche Fälle, dass Inkassobüros nach vielen Jahren bereits bezahlte Titel einfach weiterverkaufen und der Käufer dieser Titel daraus erneut vollstreckt, sodass die Geschädigten erneut bezahlen müssen, obwohl sie die gleiche Forderung bereits bezahlt haben. Zu deiner anderen Frage: Ich habe schon viele Leute gefragt, ob meine Kontoauszüge und das Bestätigungsschreiben als Beweis auch noch in 10 Jahren ausreichen, dass ich die Forderung aus dem Vollstreckungsbescheid bereits bezahlt habe. Die Hälfte aller befragten Leute sagte, dass das als Beweis ausreicht und die andere Hälfte sagt leider, dass die Kontoauszüge und das Bestätigungsschreiben nicht ausreichen werden. Woher soll ich nun wissen, wer Recht hat? Ich möchte doch nur sicher sein, dass ich nicht irgendwann erneut die Forderung bezahlen muss, die ich schon bezahlt habe.

  • 2
    Inkassobüro rückt Vollstreckungstitel nicht raus - Rechtsanwalt eingeschaltet - 2 Fragen dazu
    RatgeberHelden Antwort von Primus Primus

    Du hast auf dieses Thema schon hinreichend gue Antworten bekommen. warum also noch einmal die gleiche Frage?

    Zur Erinnerung:

    http://www.finanzfrage.net/frage/erledigungsschreiben--kontoauszug-ausreichend-a...

    Kommentar von Fear24 Fear24

    Diesmal geht es ja darum, wie ich das Aktenzeichen von dem Vollstreckungstitel herausfinden kann und ob mein Anwalt das Richtige tut, da er anstatt einer Herausgabeklage eine negative Feststellungsklage machen will, falls das Inkassobüro nicht reagiert. Um diese 2 Fragen ging es gestern nicht.

  • 3
    Inkassofirma sagt, sie haben Vollstreckungstitel zerschreddert nach meiner Zahlung - Was nun?
    Antwort von EXinkassoMA EXinkassoMA

    Ich komme selbst aus der Inkassobranche ( 3 Jahre MA in einem großen Inkasso /Mitglied im BDIU) und würde ebenfalls so vorgehen wie von Snooopy155 empfohlen wenn ich absolut sicher sein will das das Inkassobüro , oder ein MA des Inkassos nicht irgendwann erneut versuchen wird Taler aus dem Titel zu ziehen

    Die beschwichtigenden telefonischen Aussagen der Inkasso Call Center Damen waren gestern und sind morgen vergessen ;)

    Das der Titel angeblich zerschreddert wurde glaube ich nicht und klingt wenig glaubwürdig

    Meiner Meinung nach flunkert hier der Inkassoladen

    Wetten das ?

    Kommentar von Fear24 Fear24

    Und was könnte ich machen, wenn die versuchen würden, mich erneut bezahlen zu lassen? Würde dann das Erledigungsschreiben und meine Kontoauszüge als Beweis ausreichen, dass ich die titulierte Forderung bereits gezahlt habe?

  • 3
    Inkassofirma sagt, sie haben Vollstreckungstitel zerschreddert nach meiner Zahlung - Was nun?
    RatgeberHelden Antwort von Privatier59 Privatier59

    Ich will Dir ja nicht noch mehr Angst machen, aber selbst wenn Du den Titel im Original bekommen hättest, könnte ein böswilliger Gläubiger trotzdem weiter machen. Man kann nämlich eine Zweitschrift von so was anfordern:

    http://dejure.org/gesetze/ZPO/733.html

    Die vorherige Anhörung des Schuldners ist eine Kann- und keine Muß-Vorschrift.

    Was sagt Dir das nun: Entspann Dich und mach Dir selber keine Panik. Das ist alles so gelaufen dass Dir nichts passieren kann.

  • 8
    Inkassofirma sagt, sie haben Vollstreckungstitel zerschreddert nach meiner Zahlung - Was nun?
    Antwort von Snooopy155 Snooopy155

    Du zitierst ja selbst schon die besagte Stelle - § 371 BGB - also fordere von dem Inkassounternehmen eine öffentlich beglaubigte Anerkennung, dass die Schuld erloschen ist. Drohe ihnen auch, wenn sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, dass Du dann einen Anwalt mit der Beibringung beauftragst. Der Chef des Unternehmens weiß spätestens dann, dass das mit Kosten für ihn verbunden ist.

    Alle andern Zusagen oder Aussagen von dem Inkassobüro sind wertlos.

    Kommentar von Gaenseliesel GaenselieselGaenseliesel

    richtig !

    denn auch eine Inkassofirma hat für Geschäftsunterlagen eine Aufbewahrungsfrist von sechs bis ( ?) zehn Jahre.

    Kommentar von EXinkassoMA EXinkassoMA

    Snooopy / Genau so ist es richtig !

  • 0
    Inkassofirma sagt, sie haben Vollstreckungstitel zerschreddert nach meiner Zahlung - Was nun?
    Antwort von vulkanismus vulkanismus

    Die Frage ist doch: Was willst du beim Rechtsanwalt?

    Kommentar von Gaenseliesel GaenselieselGaenseliesel

    Käffchen trinken sicher nicht !

  • 3
    Erledigungsschreiben + Kontoauszug ausreichend als Beweis, dass titulierte Forderung beglichen ist?
    RatgeberHelden Antwort von Privatier59 Privatier59

    In solchen Fällen hat man Anspruch auf Herausgabe des Vollstreckungstitels (siehe nur § 757 ZPO und § 371 BGB). Allerdings müßte die Quittung des Gläubigers auch ausreichen, jedenfalls dann, wenn sie detailliert ist, also nicht nur den bezahlten Betrag, sondern auch den Zahlungsgrund (VB des AG XXXX vom, Az. XXXXX) aufführt. Nur eine Frage: Ist die Forderung an das Inkassobüro abgetreten worden? Quittieren muß ja eigentlich der Gläubiger.

    Kommentar von Fear24 Fear24

    Ja, die Forderung wurde von Lichtblick an das Inkassobüro abgetreten, sodass das Inkassobüro mein Gläubiger war. In dem Erledigungsschreiben steht folgendes drin: "Sehr geehrter Herr xxx, wir bestätigen, dass die Forderung zum oben genannten Aktenzeichen erledigt ist und wir unsere Tätigkeit insoweit einstellen. Mit freundlichen Grüßen. gez. Kohl"

    Das Aktenzeichen, worauf sich das Inkassobüro bezieht, ist aber nicht das Aktenzeichen vom Amtsgericht, sondern das Aktenzeichen, welches auf jedem Schreiben des Inkassobüros oben rechts geschrieben stand. Zudem ist das Schreiben nicht unterschrieben. Dort steht unten halt nur mit PC geschrieben "gez. Kohl". Kohl ist übrigens das Inkassobüro. Kann ich mir trotzdem sicher sein, dass mir nichts mehr passieren kann? Das Aktenzeichen vom Amtsgericht ist dort leider nicht erwähnt. Ich habe aber noch ein älteres Schreiben (Ruhendstellungserklärung der Pfändung) von dem Inkassobüro, wo im Text zusätzlich das Aktenzeichen vom Amtsgericht erwähnt wird. Auf dem alten Schreiben sieht man also sowohl das normale Aktenzeichen rechts oben als auch das Gerichtsaktenzeichen im Text. Nur in dem jetzigen Erledigungsschreiben sieht man das Aktenzeichen des Gerichts nicht. Kann ich mit dem alten Schreiben beweisen, dass sich das Erledigungsschreiben auch auf die titulierte Forderung bezieht?

    Kommentar von Privatier59 Privatier59Privatier59

    Mach Dir mal keine Sorgen. Ich glaube schon, dass das zum Nachweis ausreicht.

    Kommentar von Fear24 Fear24

    Ok Dankeschön, ist nett von dir =) Meinst du also auch, dass das Inkassobüro nicht irgendwann auf die Idee kommt, den Vollstreckungstitel ein zweites Mal zu benutzen, um doppelt Geld von mir zu kassieren, nein? Im Internet liest man ja verschiedene Sachen, wie z.B., dass irgendein Gläubiger den Vollstreckungstitel an eine andere Firma verkauft, welche dann erneut vollstreckt, obwohl die Forderung längst beglichen ist. Das wäre ja Betrug. Aber wenn du meinst, dass ich für den Fall, dass man mich betrügen will, genug Beweise habe, dass die titulierte Forderung bereits beglichen ist, dann bin ich beruhigt. Meine letzte Frage zu dem Thema lautet also: Bist du dir auch sicher, dass der Vollstreckungstitel nicht ein weiteres Mal gegen mich eingesetzt wird, um mich doppelt abzuziehen?

    Kommentar von Privatier59 Privatier59Privatier59

    Dann gehst Du eben zum Rechtsanwalt und ich schwöre Dir: Diese Sache kannst Du nur gewinnen.

    Kommentar von Fear24 Fear24

    Dankeschön. Das beruhigt mich sehr. Ich hoffe einfach, dass das, was ich gelesen habe, nur ein Einzelfall war. Ich mache mich wahrscheinlich nur wieder unnötig verrückt. Mir wird das schon nicht passieren, oder?^^

  • 4
    Erledigungsschreiben + Kontoauszug ausreichend als Beweis, dass titulierte Forderung beglichen ist?
    Antwort von wfwbinder wfwbinder

    Das Erledigungsschreiben ist das entscheidende.

    Wenn Dir der Gläubiger bestätigt, dass Du nichts mehr zu zahlen hast, kann keiner etwas anderes behaupten.

    Kommentar von Fear24 Fear24

    In dem Erledigungsschreiben steht folgendes drin: "Sehr geehrter Herr xxx, wir bestätigen, dass die Forderung zum oben genannten Aktenzeichen erledigt ist und wir unsere Tätigkeit insoweit einstellen. Mit freundlichen Grüßen. gez. Kohl"

    Das Aktenzeichen, worauf sich das Inkassobüro bezieht, ist aber nicht das Aktenzeichen vom Amtsgericht, sondern das Aktenzeichen, welches auf jedem Schreiben des Inkassobüros oben rechts geschrieben stand. Zudem ist das Schreiben nicht unterschrieben. Dort steht unten halt nur mit PC geschrieben "gez. Kohl". Kohl ist übrigens das Inkassobüro. Kann ich mir trotzdem sicher sein, dass mir nichts mehr passieren kann? Das Aktenzeichen vom Amtsgericht ist dort leider nicht erwähnt. Ich habe aber noch ein älteres Schreiben (Ruhendstellungserklärung der Pfändung) von dem Inkassobüro, wo im Text zusätzlich das Aktenzeichen vom Amtsgericht erwähnt wird. Auf dem alten Schreiben sieht man also sowohl das normale Aktenzeichen rechts oben als auch das Gerichtsaktenzeichen im Text. Nur in dem jetzigen Erledigungsschreiben sieht man das Aktenzeichen des Gerichts nicht. Kann ich mit dem alten Schreiben beweisen, dass sich das Erledigungsschreiben auch auf die titulierte Forderung bezieht?

    Kommentar von wfwbinder wfwbinderwfwbinder

    ja, ist erledigt, war ja an das Inkassobüro abgetreten.

  • 2
    Wie werden eingehende Gelder verteilt?
    Antwort von wfwbinder wfwbinder

    Da stellt sich die Frage, hatte einer der beiden eine Grundschuld eingetragen, oder nicht?

    Wer hat die Zwangsversteigerung betrieben?

    Also: 1. Die Verfahrenskosten gehen vor allem vor. die werden vorher gezahlt.

    1. wenn einer der beiden (oder beide) eine Grundschuld eingetragen hatten, dann geht es in der Rangfolge der Eintragungen.

    2. hat ein Insolvenzverwalter die Versteigerung betrieben und es gibt keine bevorrechtigten, dann würde im Verhältnis der Forderungen verteilt.

    Kommentar von michel1952 michel1952

    Also eine Grundschuld war eingetragen und der Insolvenzverwalter hat die Versteigerung betrieben. Die Grundschuld war nur für den Ehemann eingetragen, die Ehefrau aber im Dahrlehnsvertrag Mitschuldnerin