Gläubiger - neue und gute Antworten

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    Wie geht es nach dem Schlusstermin bei einer Insolvenz weiter?
    Antwort von Primus Fragant

    Hier gibt es Infos vom Ablauf bis zum Ende einer Insolvenz:

    Hierhttp://kanzlei-nickert.de/dienstleistungen/recht/insolvenzrecht/ablauf-eines-ins...

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    wohlverhaltenphase gläubiger vergessen
    Antwort von Juergen010 Fragant

    Die Antwort von wfwbinder ist korrekt.

    Hinzuzufügen ist, sofern ich die Frage richtig verstanden habe, dass es sich wohl um Schulden aus Dänemark aus dem Jahre 2008 handelt.

    Wenn dem so ist, stellt sich die Frage, ob die Schulden in Deutschland oder Dänemark ordnungsgemäß tituliert wurden und ein rechtskräftiges Urteil dazu vorliegt? Ich vermute mal nicht.

    Dann läuft das Inkassobüro sowieso ins Leere, da eine Titulierung der Forderung wohl wegen Verjährungseintritt ausgeschlossen ist. Dies natürlich nur, wenn man sich in einem, vom Inkassobüro anzustregenden Verfahren, auch auf die Verjährung beruft.

    Also Nerven behalten und die Schreiben des Inkassobüros unbeantwortet abheften. Wenn sie keinen rechtskräftigen Titel haben, ist für das Inkassobüro ende Gelände.

    Sollte tatsächlich ein Mahnbescheid eines Gerichtes eintreffen, der Forderung fristgerecht komplett widersprechen. Dann müsste seitens des Gläubigers oder Inkassobüros Klage erhoben werden. Wenn du dann im Verfahren die Einrede der Verjährung machst, würde die Klage wohl kostenpflichtig abgewiesen.

    Der Gläubiger ging leer aus und hätte seinem schlechten Geld auch noch Gutes hinterher geworfen, da ihn die vollen Kosten des Verfahrens treffen würden.

    Den Treuhänder würde ich erst informieren, wenn tatsächlich eine etwaige Klage eröffnet werden würde.

    Kommentar von fruchtzwerg39 fruchtzwerg39

    Nein es liegt kein Titel vor

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    wohlverhaltenphase gläubiger vergessen
    Antwort von wfwbinder Fragant

    Sofern der Schuldner bei Stellung des Eigenantrages auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens Gläubiger vergessen hat und das Insolvenzverfahren bereits aufgehoben und der Schuldner sodann in der reinen Wohlverhaltensphase ist, können später „auftauchende“ Gläubiger im Insolvenzverfahren nicht mehr berücksichtigt werden.

    Das „Vergessen“ eines Gläubigers kann allerdings einen Verstoß gem. § 290 Abs. 1 Nr. 6 InsO darstellen, der zur Versagung der Restschuldbefreiung führen kann. Dieser Verstoß und ein entsprechender Versagungsantrag müssen vom Gläubiger allerdings im Schlusstermin gestellt werden. Soweit das Verfahren aufgehoben ist, entfällt eine Berufung auf § 290 InsO – ein „vergessener“ Gläubiger kann keinen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung gem. § 290 InsO stellen.

    Praktisch bedeutet dies, dass der Gläubiger, der zu spät von dem Insolvenzverfahren erfährt, keine Handhabe gegen den Schuldner mehr hat und gleichzeitig seine Forderung aber ebenfalls nicht mehr geltend machen kann, da gem. § 301 InsO die Restschuldbefreiung – so sie erteilt wird – gegen alle Insolvenzgläubiger wirkt.

    Kommentar von fruchtzwerg39 fruchtzwerg39

    bloss wie soll ich mich jetzt verhalten dem inkasso büro das aktenzeichen geben und den gerichtsbeschluss vom eröffnungsverfahren zu senden oder das schreiben dem träuhander geben da ich ja schon in der wohlverhaltensphase bin

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant
    träuhander

    Fragt nicht, wie ich dazu gekommen bin, bis dorthin zu lesen.

    Kommentar von Primus Primus Fragant

    Sticht beim bloßen Hinsehen sofort ins Auge.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Okay, du hast den Luftballon gewonnen.

    Kommentar von Primus Primus Fragant

    Der Tag ist gerettet!!

    Kommentar von Sobeyda Sobeyda Fragant

    Muss da eigentlich sein, dass man sich hier über jemanden lustig macht, der ein ernsthaftes Problem hat? Wir hatten neulich eine Diskussion, warum es hier so leer geworden ist. Wenn ich ein Problem hätte wegen dem ich nachts nicht schlafen kann und ich erhalte solche Kommentare, würde ich mich hier auch nicht mehr melden.

    Sorry, ich finde das gerade ziemlich daneben!

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant
    der ein ernsthaftes Problem hat?

    Nö, muss nicht sein. Einmal vernünftig geschrieben - und alles ist in Ordnung.

    Der Fragesteller hat es ja in der Hand, oder?

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    @fruchtzwerg39

    Beides. Sowohl dem Gläubiger mitteilen, dass er leider mit der Anmeldung zu spät ist, wie auch zur Sicherheit dem Treuhänder, das eine verspätete Anmeldung eingegangen ist.

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    Darf auch die Grundsicherung gepfändet werden wenn sie nicht auf einem P-Konto eingeht?
    Antwort von cyracus Fragant

    In einem Kommentar habe ich Käse geschrieben (hab den Kommentar selbst beanstandet mit dieser Begründung, er wird hoffentlich entfernt) - und auch andere haben Dir hier falsch geantwortet.

    Dieses habe ich gefunden, zur Kontopfändung und mit Tipps, was im Falle eines Falles zu tun ist:

    Die Kontopfändung

    http://www.insolvenzhilfeverein.de/die-kontopfandung/

    Kommentar von cyracus cyracus Fragant

    Vergeblich suche ich bei dem Artikel nach einem Datum ... ob der noch so gültig ist? Normal wäre doch, dass die Möglichkeit eines P-Kontos erwähnt wird ... ob der Artikel vor der P-Konto-Zeit geschrieben wurde?

    Vielleicht findest Du mit Hilfe dieses Artikels mehr raus. - Du könntest auch einen Rechtspfleger beim Amtsgericht fragen.

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    Darf auch die Grundsicherung gepfändet werden wenn sie nicht auf einem P-Konto eingeht?
    Antwort von Rentenfrau Fragant

    Hallo Stiefelkater, seit einiger Zeit sind Grundsicherungsleistungen nur geschützt, wenn sie auf einem Pfändungsschutzkonto eingehen, daher mein Rat: wenn man Kontopfändungen befürchtet, sollte man unbedingt ein P-Konto machen.

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    Darf auch die Grundsicherung gepfändet werden wenn sie nicht auf einem P-Konto eingeht?
    Antwort von Giszmo Fragant

    Es kommt nicht darauf an, was eingeht, sondern wo es eingeht. Auf einem Konto, das KEIN P-Konto ist, ist gar nichts vor einer Pfändung geschützt, kein Harz-IV, kein Kindergeld usw. Bei Eingang einer Pfändung auf ein Nicht-P-Konto wird das Konto 4 Wochen lang gesperrt und (wenn der Kontoinhaber sich nicht vorher entscheidet, die Pfändung zu bezahlen) dann das vorhandene Guthaben abgeführt.

    Auf dem P-Konto ist das anders: alles, was eingeht unterliegt im Rahmen der Freibeträge (Grundfreibetrag € 1.049) NICHT der Pfändung. Dabei spielt es keine Rolle, woher Kontogutschriften kommen.

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    Darf auch die Grundsicherung gepfändet werden wenn sie nicht auf einem P-Konto eingeht?
    Antwort von billy Fragant

    Ja das ist möglich, vermeiden kann man es wenn das Geld sofort nach Eingang abgehoben wird oder sich ein P-Konto einrichten lässt.

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    Darf auch die Grundsicherung gepfändet werden wenn sie nicht auf einem P-Konto eingeht?
    Antwort von vulkanismus Fragant

    Falscher Gedankengang.Alles was auf einem Konto eingeht, ist nach einer gewissen Zeit (ich glaube zwei Wochen) einfach nur "Geld". Das hast Du zu verhindern. Rede mit den Bankleuten.

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    Darf auch die Grundsicherung gepfändet werden wenn sie nicht auf einem P-Konto eingeht?
    Antwort von Primus Fragant

    Das ist der Sinn eines P-Kontos. Ein bestimmter Betrag bleibt pfändungssicher und nur was darüber hinaus auf dem Konto ist, wird gepfändet.

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    Darf auch die Grundsicherung gepfändet werden wenn sie nicht auf einem P-Konto eingeht?
    Antwort von pierregilbert pierregilbert

    Ja das ist leider möglich, wenn also Pfändungen befürchtet werden, sollte man als Hartz-IV Empfänger möglichst schnell ein P-Konto einrichten lassen von seiner Bank.