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Zwei Aktivposten der Bilanz verändern sich gegenseitg in gleicher höhe.
Beispiel:
von einem Bankguthaben wird ein Grundstück gekauft.
aus einem dispositionskredit wird eine Lieferantenverbindlichkeit gezahlt (Bankverb. erhöht sich, Lieferantenkreditvermindert sich)
mit einem Bankguthaben wird ein Kredit getilgt. Dadurch vermindern sich ein Aktivposten (Bank) udn ein Passivposten (Lieferantenkred.) in gleicher weise, die Bilnaz summe wird geringer.
eine Investition wird mit einem Kredit bezahlt.
Aktiva (Anlagevermögen) udn Passiva (Kredite) erhöhen sich in gleicher Weise, die Bilanzsumme erhöht sich.
Das ist 2. Lehrjahr, wenn ich mich recht erinnere, oder 1. Jahr Handelsschule.

In Sachwerte investiere und nicht in Geldwerte. Geldwerte unterliegen der Inflation, Sachwerte nicht.
Sachwerte sind Aktien, Aktienfonds, Immobilienfonds, geschlossene Beteiligungen in Immobilien, Energieanlagen oder Schiffe.
Wertpapiere und klassische Versicherungen sind Geldwerte.
Aber bei allen Anlagen ist Sachkenntnis gefragt. Ohne sachkundige Beratung wirst du da nicht weiterkommen.
Die Verzinsung der Geldanlage sollte immer über der Inflationsrate liegen (Garantiezins).
D.H. In der Kürze liegt die Würze. Das waren auch meine Gedanken dazu. Sollte ihm nicht so schwer fallen entsprechende Anlagen zu finden.

Bei einer Geld- bzw. Kapitalanlage in Wertpapieren ist das Mißliche, dass alle Inflationsschutzkomponenten (z. B. Anpassungsklauseln für Erträge und Basiswert, Sachwert als Grundlage) zu 100 % der Abgeltungsbesteuerung unterliegen.
Der steuerpflichtige Inflationsausgleich wird in Regelfall zu ca. 28 % weggesteuert. Erst bei einem erforderlichen Vermögenszuwachs von 39 % würde diese 28 %ige Abgeltungsbesteuerung neutralisiert (139 - 0,28x39 = 100). Damit wäre aber noch kein Ausgleich einer Inflation > 0 % erzielt!
LittleArrow am 19. März 2010 19:29 Die letzten beiden Sätze "Erst bei ... erzielt!" bitte streichen. Es muß heißen:
"Bei einer Inflation von 5 % muß das Vermögen um real 2 % plus 5 % Inflationsausgleich steigen, damit nach ca. 28 % Abgeltungsbesteuerung 100 % real übrig bleiben (107 - 0,28x7 - 5 = 100)."

über den link http://de.wikipedia.org/wiki/Aktivtausch kommst du an alle deine begriffe. die restl stehen im text oder am ende der seite.
ist alles gut erklärt.
ach ja: das sollte dir bekannt vorkommen:
w ww.gutefrage.net/frage/aktiv-passivtausch-bilanzverlaengerung-verkuerzung-schuldverlaengerung
yes kommt mir bekannt vor... (zu dem Zeitpunkt kannte ich das finanzbiard noch ned ;-D)
Ich bedank mich amal für den wiki link. Hab den auch schon gefunden nur check ichs dort irgendwie ned...
greetz
obelix am 19. März 2010 17:59 und was genau verstehst du nicht?

Normalerweise ergibt sich das bei einem vernünftigen Portfolio von ganz alleine.
Zu 100 % in Geldwerte ist dann, wenn man merklich Geld anzulegen hat kein vernünftiges Portfolio. Wenn man etwas Aktienfonds oder Fonds, die in Aktien gehen können beimischt, wird die Sache schon inflationssicherer. Normalerwiese hat man in derartigen Anlagen aber sowieso einen Großteil. Dann ist das Inflationthema in Wirklichkeit ein ganz kleines.
Bei kleinem Geld oder wenn man nur sehr kurzfristig anlegen kann, ist das Thema ein kleines. Dann nimmt einem eine steigende Inflation auch nicht viel. Für die wird die Panik auch übertrieben. Wenn man 1.000 € auf der hohen Kante hat, sollte man auch dann, wenn die Inflation steigt etwas Geld verfügbar haben.
Indem man in Sachwerte anlegt!
Damit meine ich keinen 106er-Plasma-Bildschirm mit Surround-Anlage! Und auch keinen Porsche nach Baujahr 1968!!

auf wie lange soll angelegt werden? welche Summen.
wenn es um Geldanlagen im unteren Bereich geht und man sich nciht lange festlegen möchte, sollte man einfach nur auf höchstens 6 Monate anlegen, dann kann man reagieren wenn die inflationsrate steigt, wel ja dann auch die Zinsen hochgehen.
Will man sich auf lange festlegen, kann man ja in Sachwerte gehen.
Nun ja, ob die Inflation tatsächlich kommt, werden wir sehen, aber es gibt folgende Möglichkeit: Nämlich die Investition in inflationsgeschützte Anleihen oder Zertifikate. Der Zinskupon dieser Wertpapiere, die inflationsgeschützt sind, orientiert sich an der Inflationsrate.
Inflation ist ständig vorhanden, mal mehr, mal weniger...!
LittleArrow am 19. März 2010 18:43 In den letzten Monaten hatten wir keine Inflation, sondern eine Deflation (= negative Inflationsrate).
LittleArrow am 19. März 2010 18:42 Bei Deinem Rat insb. bei Zertifikaten ergibt sich schon die Frage, ob nicht nur der Zinskupon inflationsgedämpft ist. Das Kapital ist manchmal nicht inflationsbereinigt.
Die Bank of Scotland ist dem britischen Einlagensicherungsfonds FSCS (Financial Services Compensation Scheme) angeschlossen. Bei Einlagensicherungsfonds im Ausland wäre ich vorsichtig. Auch wenn nicht davon auszugehen ist, dass Großbritannien pleite geht... von Island hätte man es auch nicht gedacht.

Eine optimale Anlage in Gold gibt es nicht.
Für Gold gibt es keine Zinsen und keine Dividende. Gold ist nicht fungibel. Wo willst du denn mit Gold bezahlen. Ersten kann keiner feststellen ob dein Krügerrand oder der Barren echtes Gold ist. Zweitens kannst du nicht stückeln und drittens bekommst du garantiert nur weniger als das Goldstück wert ist, viertens es gibt keine Zinsen und fünftens ist die Lagerung sehr wohl ein Problem. Ohne einen eingebauten Safe zu Hause ist die Lagerung außerhalb der Bank purer Leichtsinn. Außerdem ist der Goldpreis derzeit manipuliert. Frag dich mal, wieso der Goldpreis nicht steigt, obwohl es derzeit kein Gold zu kaufen gibt. Physisches Gold als Anlage ist Unsinn. Das war und wird immer so sein, dass die Menschen bei Finanzkrisen nach Gold rufen. Das ist genauso hirnrissig wie derzeit seine Aktien und Aktienfonds zu verkaufen und alles in ein Tagesgeldkonto zu stecken.

Nein das tut sie nicht. Aber Sachwerte sind auch Aktien und Aktienfonds. Warum läßt du dich nicht über Aktienfonds beraten. Es gibt in der Finanzbranche keine genialere Erfindung sals Aktienfonds. Man muss sie halt verstehen.
Es gibt seit neuestem die Möglichkeit in Aktienfonds mit Stopp-Loss Technik zu investieren. Dies ist ein in Deutschland neuartige Art Investmentfonds zu überwachen und bei Marktveränderungen richtig zu reagieren. Wir sprechen hier von der bei Aktien üblichen Stopp-Loss Technik. D.h .bei fallenden Märkten raus aus der Aktie und bei steigenden Märkten wieder rein in die Investition. Durch die intelligente Kombination von der Stop-Loss-Order und der Start-Buy-Order können Sie 100 % mehr Rendite bei Ihren Investmentfonds-Depots erwirtschaften. Geht der Fonds um einen bestimmtem Prozentsatz nach unten, wird der komplette Bestand in einen Geldmarktfonds geswitcht. Steigt der Kurs des Fonds wiederum einen bestimmten Prozentsatz, wird das Kapital wieder vom Geldmarktfonds in den ursprünglichen Fonds geswitcht. Es ist auch ein anderer Fonds möglich. Diese erfolgt natürlich ohne Ausgabeaufschlag. Hier die Stop & Go Professional Technik - am Beispiel des Aktienfonds: Templeton Growth (Euro) Fund Der Anleger investierte einmalig 100.000 Euro in den Templeton Growth (Euro) Fund. Zeitraum 09.08.2000-31.12.2008
Ertrag ohne Stop & Go 68.200 Euro
Ertrag mit Stop & Go 139.957 Euro
Vorteil Stop & Go 71.757 Euro
Ein sehr klares Ergebnis, dass für sich selbst spricht

Gold geht ja noch, weil da die Gebühren usw. ziemlich klar sind, wenn auch die Aufschläge bei den ganz kleinen Einheiten (1 gramm Barren) schon sehr happig sind.
aber bei Edelsteienen verliert man ja im Moment des Kaufs schon mal so um die 30 % (19 % Umsatzsteuer + eine Mindesthandelsmarge).
Banken kaufen nciht nur keine Edelsteine, sie beleihen sie auch nur äußerst ungern udn mit hohen Abschlägen.

Es gibt mit Ökoworld einen Anbieter, der deinen Kriterien entsprechen sollte.
Schau dir mal den Fonds und alles was dabei steht an:
http://www.oekoworld.de/oekovision_water.php
Wenn dann auch noch die Anlagegrenzen im Verkaufsprospekt mit deinen Bedürfnissen übereinstimmen, was ich vermute, brauchst du nicht mehr weiterzusuchen.
Rat2010 am 19. März 2010 09:11 P.S. Es gibt natürlich auch diesen Fonds mit Rabatt und auch als Sparplan mit Rabatt.
Das ist ein Nachteil von Sachanlagen. Je nachdem in welche Sachanlagen man investiert, kann es richtig schwierig werden, diese wieder los zu werden. Bei vielen solcher Anlagen gibt es keine liquiden Märkte und wenn du schnell an Geld kommen musst, so kann es gut sein, dass du Verluste mit dem Geschäft machst (und dann hat sich die Anlage in Sachanlgen nicht gelohnt). Also am besten vorher informieren, wie es mit der Liquidität der Märkte der gewünschten Sachanlage aussieht!!

Ich bin zwar Experte zu dem Thema aber kein Fan von Gold.
Beides hat Vor- und Nachteile.
Offene Fonds (ich meine nach dem Investmentgesetz als Sondervermögen geschützte Fonds) kannst du jederzeit wieder zu Geld machen. Die Ankaufsspesen sind gering (und bei manchen (Goldproduzentenfonds) kann man den Ausgabeaufschlag bis auf null bringen) und beim Verkauf fallen keine oder - bei ETFs - geringe Spesen an. Du brauchst sie weder zu versichern, noch können sie gestohlen werden. Wenn das Haus abbrennt oder in eine Spalte fällt, verlierst du nichts. Man kann sich aussuchen, ob sie nur in Goldförderunternhemnen oder nur in physisches Gold oder in irgendwas dazwischen anlegen. Man kann zwischen währungsgesicherten und nicht währungsgesicherten Varianten wählen und mischen, wenn man sich nicht sicher ist.
Physisches Gold kann man nach Hause trage und anschauen. Wenn alle Währungen der Welt gleichzeitig aufhören zu existieren oder auch nur das Banksystem dauerhaft zusammenbricht, kann man vielleicht mit Gold oder Silber etwas bezahlen. Ich würde ja (obwohl Nichtraucher) Zigaretten wegen der kleineren Einheit vorziehen und halte auch sonst wenig davon, physisch in Gold zu gehen. Die An- und Verkaufskosten, vor allem die Spreads zwischen An- und Verkauf sind gewaltig und es wird viel übertrieben. Es ist also ein sehr teurer Spaß und unerfahren zahlt man auch mal das doppelte des aktuellen Goldpreises. Es ist ein Riesenmarkt (geworden) und ob man jetzt zum Hoch der nächsten 30 Jahre einkauft, weiss man erst hinterher.
Wenn man noch kein Gold hat oder sich seiner Sache nicht sicher ist, sollte man überlegen, ob es nicht wesentlich bessere Alternativen gibt (es gibt sie).
Wenn man sich seiner Sache sicher ist und in Gold investieren will, sollte man sich das oben stehende durchlesen, eigenen Argumente einbringen und dann entsprechend mischen.

Bei allem ausser Gold, vielleicht noch Silber oder Platin (?) wid es richtig schwierig, die Sachen wieder los zu werden.
Dass bei Edelsteinen viel betrogen wird weiss jeder und ganz sicher die, die damit handeln. Banken kaufen wohl eher nichts zurück. Es gibt keinen brauchbaren Markt, an dem Laien verkaufen können.
Man hat also eventuell größere Probleme, seine Edelsteine zu verkaufen als seine Grundstücke oder Wohnungen.
Es kann also nicht nur passieren, es ist ein echtes Thema, dass man auf seinen Sachanlagen sitzen bleibt.
Beim Gold sind durch den Rund darauf die Händler wie Pilze aus dem Boden geschossen. Die können ebenso schnell wieder verschwinden aber gängige Münzen werden von Banken gekauft und die wird man immer los kriegen. Dir Frage ist da nur wie sich der Spread entwickelt. Tendenziell steigt der (mit gutem Grund), wenn der Preis schnell fällt. Die Bank will ja keine Verlust machen. Dazu kann es nach einem Anstieg, der in Dollar ja wesentlich schneller ging als in Euro auch zu sehr schnellen Reaktionen kommen. Risikoarm ist auch dieses Investment nicht.
Wenn du das Risiko siehst, dass du das Geld kurzfristig benötigst, sind von den Sachanlagen nur Aktien und offenen Fonds (mit Ausnahme offener Immobilienfonds) interessant. Mit denen kann man auch Verluste machen, aber die Regeln beim Verkauf sind die selben wie beim Kauf.
Nein das macht die Bank nicht. Dafür gibt es Pfandhäuser.
Für einen Investor ist meiner Ansicht nach bei der Solarbranche ein großes Problem, dass es sehr viele Firmen und somit sehr viel Konkurrenz gibt. Welche Firmen setzen sich durch, welche Technologie setzt sich durch? Wenn schon dann würde ich auch mal über den Tellerrand hinausschauen, z. B. nach China. Die können günstiger produzieren bei gleich guter Qualität. Dann aber auch nur große Firmen, wie z. B. Suntech.
Bei allen Dachfonds die ich kenne werden die Kickbacks der Fonds als Einnahmen verbucht. Es fallen also keine doppelten Gebühren an.