Fahrtkosten - neue und gute Antworten

  • Fahrkosten für Familienheimfahrten OHNE doppelte Hauslhaltsführung
    Antwort von Rat2010 ·

    Es muss auch Kosten der privaten Lebensführung geben. Das sind solche Kosten. Ich bin (also auch: der Staat ist) daran vollkommen unbeteiligt. 

    Überlege es so: wenn ich mich an den Kosten, die du hast, wenn du Familie und Freunde zu Hause besuchst, beteiligen würde, wäre es doch auch ungerecht, wenn ich mich nicht an den Kosten von allen anderen (Studenten, Arbeitern, Angestellten) die aus beruflichen Gründen dahin ziehen, wo es Arbeit gibt, beteiligen würde.

    Es ist die normalste Sache der Welt, dass (z. B.) junge Leute aus der ganzen Welt irgendwann nach Frankfurt, München, auch London oder sonstwohin ziehen, weil sie dort bessere oder überhaupt vernünftige Arbeit haben. Ich habe das jedenfalls auch so gemacht und wäre nicht auf die Idee gekommen, dass sich der Staat an den Kosten beteiligt.

    Überlege auch, dass es dann keinen geben würde, der irgendwann sagt "jetzt habe ich in München meine Wurzeln". Die Stadt ist voll von Leuten, die hier nicht geboren sind und in Wirklichkeit dürfte so ziemlich jeder hin und wieder in der "Heimat" oder dem, was davor mal die Heimat war, sein.

  • FAhrkosten- Rückerstattung
    Antwort von wurzlsepp6682 ·

    Du schreibst in Deiner Frage,  wie Du die Angelegenheit deklariern sollst, damit Du auf die Erstattung der Fahrtkosten keine Steuern bezahlst und wie Du trotzdem die Fahrtkosten geltend machen kannst.

    Der gesunde Menschenverstand müßte Dir sagen, dass, wenn die Fahrtkosten erstattet werden, diese Deinen Gewinn erhöhen. gleichzeitig verringern natürlich die von Dir bezahlten Fahrtkosten Deinen Gewinn.

    Aber Erstattung der Fahrtkosten, ohne dass Du darauf Steuern bezahlst, ist nicht möglich.

    Beispiel:

    Du stellst Deinem Kunden den Auftrag mit 1.500 € (Umsatzsteuer lassen wir jetzt mal außer acht, damit die Sache einfacher wird....) in Rechnung. Die Fahrtkosten mit der Bahn in Höhe von 80 € übernimmt der Kunde.

    Außwirkung bei Dir:

    Betriebseinnahme: 1.500 €

    Betriebsausgabe: 0 €

    Gleicher Fall wie oben, nur Du übernimmst die Fahrtkosten und stellst diese dem Kunden in Rechnung.

    Außwirkung:

    Betriebseinnahme: 1.580 €

    Betriebsausgabe: 80 €

    Unterm Strich ist es also Jacke wie Hose, das Ergebnis ist gleich

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    Kommentar von EnnoBReloaded ,

    "(Umsatzsteuer lassen wir jetzt mal außer acht, damit die Sache einfacher wird....) "

    Gerade die Umsatzsteuer macht das Thema zum Dauerbrenner.

    Kommentar von wurzlsepp6682 ,

    richtig, Herr Kollege EnnoBReloaded,

    aber für die Umsatzsteuer reicht 1. die Zeit und 2. der Platz nicht und 3. verlang ich für so umfangreiche Auskünfte grundsätzlich mein Honorar ....

  • FAhrkosten- Rückerstattung
    Antwort von wfwbinder ·

    Ich bin auch Freiberufler und ich bin auch gelegentlich unterwegs.

    Es st doch völlig egal, ob ich 800,- euro berechne und mein Mandant stellt mir die Fahrfahrkarte von 200,- Euro, oder ich berechne ihm 1.000,- Euro und zahle die Fahrkarte selbst. Die Kosten der Karte sind ja Betriebsausgabe.

    Ein Tipp, nimm in die Verträge auf: Entweder "bei einem Einsatz ort mehr als 50 Kilometer von ...(dein Ort)...... entfernt erhöht sich das Entgelt um den Preis der Bahnfahrkarte, dann hast Dun über Deine Bahncard nochmal einen Honorarzuschlag.

  • FAhrkosten- Rückerstattung
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Du kannst nur deine selbst getragene Fahrtkosten steuerlich geltend machen.

    Die Originalbelege bekommt der AG für seine betriebliche Abrechnung. Wie soll er dir sonst die verauslagte Summe erstatten ?

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    Kommentar von BeBeBe ,

    Weil ich ihm eine Rechnung schreibe????

  • FAhrkosten- Rückerstattung
    Antwort von vulkanismus ·

    Erwartest Du hier Hilfe zum Betrug?

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von BeBeBe ,

    Häh? Ich frage, weil ich gerade keine Scherereien haben will,

    für mich klingen diese auch wie einfache Fragen, ohne dass da was von Betrug mitschwingt!

    ich ticke einfach nicht für die Finanzwelt,

    sag mir doch bitte lieber , wie ich was  regeln soll, als mir gleich zu unterstellen ich wolle betrügen!


    P.S. es gibt auch Menschen, die nicht vom Kapitalismus zerfressen sind!

    Kommentar von vulkanismus ,

    Du willst Fahrkosten, die Du nicht hast (sie werden ja erstattet), von der Steuer absetzen - ich habe meine Gegenfrage also unberechtigt gestellt?

    Kommentar von EnnoBReloaded ,

    Ja, vulki, weil du sie nicht verstanden hast.

    Andererseits hat der Fragesteller nicht verstanden, was seine Betriebseinnahmen sind und was seine Betriebsausgaben.

    Kommentar von BeBeBe ,

    Ich finde es nur unlogisch, dass ich mir ein Bahnticket kaufe, da also schonmal die Mehrwertsteuer bezahle, das dann von meinem Auftraggeber zurückbekommen(inkl. Mwst.), und dann nochmal Mehrwertsteuer zahlen muss, da ich ja eine Betriebseinnahme zu verbuchen habe und dem Auftraggeber ja auch irgendwas in die Rechnung schreiben muss. Irgendiwe unlogisch, kommt mir vor als dass der Staat deswegen zweimal Mehrwertsteuer kassiert.

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