Fahrtkosten - neue und gute Antworten

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    Fahrtkosten bei Freiberuflern
    Antwort von blackleather Fragant

    Nehmen wir an, du hast in dein Unternehmen im betreffenden Jahr 1.000 EUR reingesteckt und verbraten. Die hast du folgerichtig als Einlage erfasst. Außerdem bist du 5000 km mit deiner Ente für den Betrieb gefahren und hast deswegen 5.000 km x 0,30 EUR/km = 1.500 EUR als weitere Einlage erfasst.

    Die Summe deiner Einlagen beträgt also 1.000 EUR + 1.500 EUR = 2.500 EUR. Eingetragen hast du aber offenbar bloß die 1.000 EUR. Dein Programm sieht aber bei den Fahrtkosten schon die eingelegten 1.500 EUR und sagt sich - und dir - deshalb, dass 1.000 EUR auf jeden Fall falsch sein müssen. Es will 2.500 EUR als Summe der Einlagen sehen.

    Kommentar von ewsiemon ewsiemon

    Vielen Dank! Aber "nehmen wir an.." ist gut! Ich habe nichts "reingesteckt" und "verbraten" (außer eben Benzinkosten) und folglich auch keine "Einlagen" eingetragen, nur Werbungskosten, Arbeitszimmer u.s.w. Ich werde als Sprecher von Studios für Sprachaufnahmen engagiert (habe auch damit verbundene Telekommunikationskosten), arbeite die Texte durch (drucke sie öfter auch aus, "verbrate" also Druckerpatronen), fahre mit meiner "Ente" hin, mache die Aufnahme, fahre wieder weg. Alles. Soll ich also die Fahrtkosten einfach nochmal eintragen oder wie oder was? Klar habe ich auch Schuldzinsen in der Steuererklärung - für eine Immobile, buchstäblich also eine andere Baustelle.

    Nochmals Dank für eine Antwort. Für das Deutsche Steuersystem - ein groteskes Gebilde - bin ich im Übrigen einfach zu dumm, wie mir scheint; kann sogar sein, dass ich nicht mal den vollen Sinn der Vokabel "Einlagen" erfasst habe (soviel zur Antwort von gammoncrack).

    Kommentar von blackleather blackleather Fragant
    Soll ich also die Fahrtkosten einfach nochmal eintragen oder wie oder was?

    Ist doch irgendwie logisch, oder? Wenn die Summe der Fahrtkosten 1.500 EUR ist und sonst keine Einlagen da sind (= 0 EUR), dann ist die Summe aller Einlagen 1.500 EUR + 0 EUR = 1.500 EUR, was ungefähr das gleiche ist, wie wenn du den Betrag der Fahrtkosten noch mal einträgst.

    Für das Deutsche Steuersystem - ein groteskes Gebilde - bin ich im Übrigen einfach zu dumm, wie mir scheint; kann sogar sein, dass ich nicht mal den vollen Sinn der Vokabel "Einlagen" erfasst habe

    Würde ich nicht sagen. Du müsstest dich nur entscheiden, ob du nun lieber als Sprecher tätig sein willst oder als Steuerrechtler. Beides gleichzeitig geht nicht. Also, falls du lieber sprechen willst: Lass die Finger von der Steuererklärung (auch von entsprechenden WISO-Programmen) und übergib die Sache lieber deinem Steuerberater!

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    Fahrtkosten bei Freiberuflern
    Antwort von gammoncrack Fragant
    Die Antwort von Enno Becker habe aber auch ich nicht verstanden

    Das ist schlimm! Die sind eigentlich immer für Einfachgestrickte formuliert!

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Besonders gestern bei der mit der Liebhaberei :-)

    Kommentar von gammoncrack gammoncrack Fragant

    Ja, das war für Einfachgestrickte mit einem Hang zur Selbstkasteiung!

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    Wo gebe ich die Fahrkosten für die Fahrten zum Kunden an?
    Antwort von allesOeko11 allesOeko11

    bei der Einkommensteuererklärung? In der Anlage N!

    Wäre ich beim Kunden eingesetzt, würde ich doch erwarten, dass der Arbeitgeber das zahlt. Und dann ist nichts anzugeben bei der Steuererklärung.

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    Wo gebe ich die Fahrkosten für die Fahrten zum Kunden an?
    Antwort von wfwbinder Fragant

    Es wird ja nicht nur um die Fahrtkosten gehen, sondern auch um Verpflegungsmehraufwand.

    Zeile 49 ff des Anlage "N"

    Warum erstattet der Arbeitgeber das nicht?

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant
    Warum erstattet der Arbeitgeber das nicht?

    Auch dann müssten die Aufwendungen eingetragen werden, da die Erstattung auf der Lohnsteuerbescheinigung stehen und ohne ihren Gegenpart als Arbeitslohn gewertet würden.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    War auch mehr eine Frage in die Richtung, weil der AN aus meiner Sicht unzulässig belastet wird, wenn er vom AG geschickt wird.

    Ebenso der Hinweis auf den Verpflegungsmehraufwand.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant
    Verpflegungsmehraufwand

    Das ist in der Tat ein wertvoller Hinweis.

    weil der AN aus meiner Sicht unzulässig belastet wird

    So eine Arbeitgeberin hatte ich auch mal. Die hat mich aber in der Probezeit wieder rausgeschmissen. Wowereit!

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant
    meiner Sicht unzulässig belastet wird

    Das ist eine steuerrechtsphilosophische Anmerkung, die ich zwar teile, aber damit können wir Ruhelos nicht wirklich weiterhelfen.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Es war jetzt ja nur aus der Bemerkung entstanden, dass @ruhelos auch daran denken soll den Verpflegungsmehraufwand geltend zu machen.

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant

    Leider hat Ruhelos den Kontext nicht erneut dargestellt. Hier mehr dazu:

    http://www.finanzfrage.net/frage/wo-trage-ich-die-gelegentlichen-fahrtkosten-vom...

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    Wo gebe ich die Fahrkosten für die Fahrten zum Kunden an?
    Antwort von vulkanismus Fragant

    Wovon sprichtst Du?

    Kommentar von Ruhelos Ruhelos

    Einkommensteuererklärung - Anlage N

    Kommentar von vulkanismus vulkanismus Fragant

    Ebenda. Warum fragst Du?