Fahrtkosten - neue und gute Antworten

  • 3
    Fahrtkosten bei Freiberuflern
    Antwort von blackleather Fragant

    Nehmen wir an, du hast in dein Unternehmen im betreffenden Jahr 1.000 EUR reingesteckt und verbraten. Die hast du folgerichtig als Einlage erfasst. Außerdem bist du 5000 km mit deiner Ente für den Betrieb gefahren und hast deswegen 5.000 km x 0,30 EUR/km = 1.500 EUR als weitere Einlage erfasst.

    Die Summe deiner Einlagen beträgt also 1.000 EUR + 1.500 EUR = 2.500 EUR. Eingetragen hast du aber offenbar bloß die 1.000 EUR. Dein Programm sieht aber bei den Fahrtkosten schon die eingelegten 1.500 EUR und sagt sich - und dir - deshalb, dass 1.000 EUR auf jeden Fall falsch sein müssen. Es will 2.500 EUR als Summe der Einlagen sehen.

    Kommentar von ewsiemon ewsiemon

    Vielen Dank! Aber "nehmen wir an.." ist gut! Ich habe nichts "reingesteckt" und "verbraten" (außer eben Benzinkosten) und folglich auch keine "Einlagen" eingetragen, nur Werbungskosten, Arbeitszimmer u.s.w. Ich werde als Sprecher von Studios für Sprachaufnahmen engagiert (habe auch damit verbundene Telekommunikationskosten), arbeite die Texte durch (drucke sie öfter auch aus, "verbrate" also Druckerpatronen), fahre mit meiner "Ente" hin, mache die Aufnahme, fahre wieder weg. Alles. Soll ich also die Fahrtkosten einfach nochmal eintragen oder wie oder was? Klar habe ich auch Schuldzinsen in der Steuererklärung - für eine Immobile, buchstäblich also eine andere Baustelle.

    Nochmals Dank für eine Antwort. Für das Deutsche Steuersystem - ein groteskes Gebilde - bin ich im Übrigen einfach zu dumm, wie mir scheint; kann sogar sein, dass ich nicht mal den vollen Sinn der Vokabel "Einlagen" erfasst habe (soviel zur Antwort von gammoncrack).

    Kommentar von blackleather blackleather Fragant
    Soll ich also die Fahrtkosten einfach nochmal eintragen oder wie oder was?

    Ist doch irgendwie logisch, oder? Wenn die Summe der Fahrtkosten 1.500 EUR ist und sonst keine Einlagen da sind (= 0 EUR), dann ist die Summe aller Einlagen 1.500 EUR + 0 EUR = 1.500 EUR, was ungefähr das gleiche ist, wie wenn du den Betrag der Fahrtkosten noch mal einträgst.

    Für das Deutsche Steuersystem - ein groteskes Gebilde - bin ich im Übrigen einfach zu dumm, wie mir scheint; kann sogar sein, dass ich nicht mal den vollen Sinn der Vokabel "Einlagen" erfasst habe

    Würde ich nicht sagen. Du müsstest dich nur entscheiden, ob du nun lieber als Sprecher tätig sein willst oder als Steuerrechtler. Beides gleichzeitig geht nicht. Also, falls du lieber sprechen willst: Lass die Finger von der Steuererklärung (auch von entsprechenden WISO-Programmen) und übergib die Sache lieber deinem Steuerberater!

  • 1
    Fahrtkosten bei Freiberuflern
    Antwort von gammoncrack Fragant
    Die Antwort von Enno Becker habe aber auch ich nicht verstanden

    Das ist schlimm! Die sind eigentlich immer für Einfachgestrickte formuliert!

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Besonders gestern bei der mit der Liebhaberei :-)

    Kommentar von gammoncrack gammoncrack Fragant

    Ja, das war für Einfachgestrickte mit einem Hang zur Selbstkasteiung!

  • 0
    Wo gebe ich die Fahrkosten für die Fahrten zum Kunden an?
    Antwort von allesOeko11 allesOeko11

    bei der Einkommensteuererklärung? In der Anlage N!

    Wäre ich beim Kunden eingesetzt, würde ich doch erwarten, dass der Arbeitgeber das zahlt. Und dann ist nichts anzugeben bei der Steuererklärung.

  • 3
    Wo gebe ich die Fahrkosten für die Fahrten zum Kunden an?
    Antwort von wfwbinder Fragant

    Es wird ja nicht nur um die Fahrtkosten gehen, sondern auch um Verpflegungsmehraufwand.

    Zeile 49 ff des Anlage "N"

    Warum erstattet der Arbeitgeber das nicht?

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant
    Warum erstattet der Arbeitgeber das nicht?

    Auch dann müssten die Aufwendungen eingetragen werden, da die Erstattung auf der Lohnsteuerbescheinigung stehen und ohne ihren Gegenpart als Arbeitslohn gewertet würden.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    War auch mehr eine Frage in die Richtung, weil der AN aus meiner Sicht unzulässig belastet wird, wenn er vom AG geschickt wird.

    Ebenso der Hinweis auf den Verpflegungsmehraufwand.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant
    Verpflegungsmehraufwand

    Das ist in der Tat ein wertvoller Hinweis.

    weil der AN aus meiner Sicht unzulässig belastet wird

    So eine Arbeitgeberin hatte ich auch mal. Die hat mich aber in der Probezeit wieder rausgeschmissen. Wowereit!

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant
    meiner Sicht unzulässig belastet wird

    Das ist eine steuerrechtsphilosophische Anmerkung, die ich zwar teile, aber damit können wir Ruhelos nicht wirklich weiterhelfen.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Es war jetzt ja nur aus der Bemerkung entstanden, dass @ruhelos auch daran denken soll den Verpflegungsmehraufwand geltend zu machen.

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant

    Leider hat Ruhelos den Kontext nicht erneut dargestellt. Hier mehr dazu:

    http://www.finanzfrage.net/frage/wo-trage-ich-die-gelegentlichen-fahrtkosten-vom...

  • 2
    Wo gebe ich die Fahrkosten für die Fahrten zum Kunden an?
    Antwort von vulkanismus Fragant

    Wovon sprichtst Du?

    Kommentar von Ruhelos Ruhelos

    Einkommensteuererklärung - Anlage N

    Kommentar von vulkanismus vulkanismus Fragant

    Ebenda. Warum fragst Du?

  • 0
    Fahrtkosten-Abrechnung Handwerkerrechnung
    Antwort von free777 free777

    das eine sind die Kosten für das Fahrzeug, das andere für die Arbeitszeit, die während der Fahrt anfällt. Das ist schon ein übliches Vorgehen, aber das wissend, frage ich bei Beauftragung, was an Kosten anfallen wird.

    Zweimal ist das nicht abgerechnet, aber es sind 2 Posten. Prüfe die ortsüblichen Konditionen.

  • 0
    Wo trage ich die gelegentlichen Fahrtkosten vom Home Office zur Firma ein?
    Antwort von free777 free777

    in der Anlage N vermutlich für die entsprechende Einkommensteuererklärung für das relevante Steuerjahr. Hier ist eine Liste zu den Anlagen

    http://www.banktip.de/rubrik2/15988/0/Steuerformulare.htm

    Du kannst auch im Internet nach dem entsprechenden Formular suchen.

  • 4
    Wo trage ich die gelegentlichen Fahrtkosten vom Home Office zur Firma ein?
    Antwort von LittleArrow Fragant

    Von welchem Formular schreibst Du?

    Kommentar von Ruhelos Ruhelos

    Lohnsteuererklärung

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant

    Bei der Einkommensteuererklärung könnte ich Dir helfen, aber leider nicht bei der Lohnsteuererklärung. Schade.

    Kommentar von Ruhelos Ruhelos

    Also das ist doch das gleiche Formular? Punkt: Werbungskosten.

    Kommentar von Ruhelos Ruhelos

    Bzw. ich meinte wohl die Einkommenssteuererklärung.

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant

    Wie heißt das Formular genau?

    Guck mal auf dieses Papier nach dem genauen Namen;-)

    Und nach dem gewünschten Jahr:-)

    Kommentar von Ruhelos Ruhelos

    Einkommenssteuererklärung - Anlage N - 2012 (Wobei ich nicht weiß, ob das für 2012 noch möglich ist, aber danach werde ich auch noch das Jahr 2013 ausfüllen und einschicken.)

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant

    Aha, Deutschland! Anlage N 2012 in Zeile 46: z. B. € 0,30 je gefahrenen Kilometer.

    Hat Dein Arbeitgeber davon Fahrkosten erstattet?

    Kommst Du auf Werbungskosten von mehr als € 1.000 im Jahr?

    Kommentar von Ruhelos Ruhelos

    Nein, ich fahre mit dem Zug so 2-3 mal im Jahr dorthin und trage die Kosten selber (Nicht mehr als ein paar hundert Euro). Danke!

    Kommentar von Ruhelos Ruhelos

    Wenn ich für mehrere Monate bei einem Kunden eingesetzt werde (5 Tage Woche), dann zählt das doch als regelmäßige Arbeitsstätte?

    Kommentar von gammoncrack gammoncrack Fragant

    Sehr schön!

  • 3
    Steuer: Pendlerpauschale oder Fahrtkosten?
    Hilfreichste Antwort von wfwbinder Fragant

    Ich habe ja nun schon die Diskussion von EnnoBecker, Tina34 und Little Arrow als Grundlage.

    Ich würde die Sache so angehen:

    1. Wohnsitz ist Hamburg. Hier ist auch Dein Gewerbebetrieb ansässig. Damit sollte da alles klar sein.

    2. Du bist als Angestellte in Köln tätig udn wohnst in der Zeit in Bonn. Aus meiner Sicht ist das doppelte Haushaltsführung, aus der Dir aber anscheinend ausser den Fahrtkosten, keine Kosten erwachsen. Also Fahrt nach Bonn und wieder zurück 30 Ct. pro Kilometer.

    3. Fahrten von Bonn nach Köln zur Arbeit mit der Entfernungspauschale.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Zu Deinem Kommentar bei EnnoBecker

    1. Ist auch für mich eine logische Variante, da ich die Tätigkeit kenne.

    2. ok

    3. Als Reisekosten kann man das immer in den ersten drei Monaten der Tätigkeit abrechnen. Da stellt sich die Frage. Ist die Arbeit eine Ganzjahresbeschäftigung, in der dann nach Stunden abgerechnet wird, oder wird jedesmal eine Lohnsteuerbescheinigung ausgestellt, also die Beschäftigung beendet? Hast Du schon mal überlegt, dass über freiberuflich abzurechnen?

    Kommentar von fragemann fragemann

    Hallo wfwbinder,

    das heisst also, in der Steuererklärung würde ich bei "Einkommen aus nichtselbständiger Tätigkeit - Anlage N" einerseits Angaben unter dem Punkt "Werbungskosten" machen und die Fahrten von Bonn nach Köln angeben.

    Andererseits würde ich die Fahrten von Hamburg nach Bonn als "Reisekosten bei beruflich veranlasster Auswärtstätigkeit" angeben. Richtig?

    Und dann, wenn ich es richtig verstehe, kann ich auch noch zwischen Pauschalbeträgen und tatsächlich entstandenen Kosten wählen, richtig?

    Wenn ich also für die Fahrt von Bonn nach Köln täglich 15 EUR für Hin- und Rückfahrt ausgebe, ich gemäß der Entfernungspauschale jedoch nur 9 EUR ansetzen dürfte, kann ich mich für die tatsächlich entstandenen Fahrtkosten entscheiden, oder?

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Bei den Autokosten (wenn ein Wagen genutzt wird) kann es noch zu einem Konflikt mit der freiberuflichen Tätigkeit kommen, wenn der Wagen Betriebsvermögen wäe. Es wären dann ja private Kilometer nach Bonn/Köln.

    Sonst die Bahnkosten. Oder eben bei Autonutzung. 30 Ct. pro Kilometer.

    Übernachtungskosten entstehen nicht, also kein Abzug.

    Ab 2014 spricht man von der ersten Tätigkeitsstätte (nicht mehr vom regelmäßigen Arbeitsplatz). Die erste Tätigkeitsstätte ist hier Köln. für Bonn Köln gilt m. E. Entfernungspauschale.

    Der Ansatz von Verpflegungskostenpauschalen wie bei einer Pensionsunterbringung in der Zeit wo für die Auswärtstätigkeit noch keine Wohnung besteht halte ich mit gewissen Bauchschmerzen für möglich.

    Kommentar von fragemann fragemann

    Ist die Verpflegungskostenpauschale das gleiche, wie die Verpflegungsmehraufwendung, also 24 EUR für die vollen Tage und 12 für An- und Abreisetag?

    Die Übernachungspauschale von 20 EUR gilt für Übernachtungen bei der Familie wahrscheinlich eher nicht, oder?

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Genau richtig, in beiden Fällen.

    Die Pauschale für die Übernachtung gilt auch nur bei der Erstattung durch den Arbeitgeber, nicht beim Ansatz als Werbungskosten, oder Betriebsausgabe.

    Kommentar von fragemann fragemann

    Ok, vielen Dank, dann weiss ich jetzt Bescheid!

  • 1
    Steuer: Pendlerpauschale oder Fahrtkosten?
    Antwort von peter1975 peter1975

    Sollte Dein Hauptstatus die Selbstständigkeit in HH sein, so gilt die LSK Beschäftigung als nebenberuflich und Du rechnest die Fahrten nach Köln Bonn als (vielleicht sogar unständig Beschäftigte) Einsatzwechseltätigkeit mit 30 Cent pro gefahrenen km in Deiner Einkommenssteuererklärung ab, nicht aber in der GV- Rechnung bzw. Bilanzierung Deiner Firma/Selbstständigkeit. Dazu muss HH aber auch Dein Hauptwohnsitz sein.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Das Steuerrecht unterscheidet nicht zwischen Haupt- und Nebenberuf und auch nicht nach Haupt-, Erst- und Wasweißich-Wohnsitz.

    unständig Beschäftigte

    Entweder verstehe ich den Witz nicht oder du das Schreiben nicht.

    GV- Rechnung

    Hier dasselbe. Bedeutet GV das, was ich gerade denke?

    Kommentar von peter1975 peter1975

    Nun beleidigen Sie mal nicht Ihre eigene Intelligenz Herr Becker... Gewinn Verlust Rechnung... Das andere ist ein zusammengesetztes Substantiv, dass 13 jährige fälschlicherweise so abkürzen... Das Steuerrecht unterscheidet da nicht, sehr wohl aber wird aus den Erklärungen zusammen mit anderen Faktoren der sozialversicherungsrechtliche Status bestimmt und das könnte schon wichtig sein, welchen man da behalten möchte usw.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Hypsch.

    Natürlich weiß ich, dass GV eigentlich GuV bedeuten soll.

    Aber du weißt nicht, dass eine GuV etwas anderes ist als eine EÜR.

    Kommentar von peter1975 peter1975

    @ennoBecker was unterstellst Du mir denn hier, natürlich weiß ich, dass die anlage EÜR was anderes ist als ne GuV... trotzdem werden resultate der GuV rechnung in der anlage EÜR vermerkt. was reitest Du denn auf irgendwelchen begrifflichkeiten rum. hier geht es um einen praktischen rat, für jemanden, der sich in einer zwitter-situtation befindet und sich mit dem steuer- und sozialversicherungsrecht nicht so gut auskennt.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant
    und sich mit dem steuer- und sozialversicherungsrecht nicht so gut auskennt.

    Und nicht nur da....

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant

    Nur zur sprachlichen Klarstellung:

    Natürlich weiß ich, dass GV eigentlich GuV bedeuten soll.

    Wenn "GuV" etwa für "Gewinn und Verlust" stehen sollte, dann wäre ich eher für die Variante "GoV", also "Gewinn oder Verlust"-Rechnung. Denn entscheidend ist doch, was "hinten" rauskommt und daher gehört nur ein "Oder" dazwischen.

    Man sieht, dass man bei "GV" wenig verkehrt machen kann, denn hier stellt sich nicht die Frage nach dem Oder bzw. Und.

    In diesem Sinne ein schönes Wochende;-)

    Kommentar von vulkanismus vulkanismus Fragant

    "Ich lebe in Hamburg" - das können schon zwölfjährige lesen.

    Wozu also der Hinweis "HH muss der Hauptwohnsitz sein" gut ist, ist zu erraten.

    Der Verweis auf die Soz.Vers. kann es nicht sein.

    Es muss also die Tatsache sein, dass das EStG nur am Rande bekannt ist.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Dann wäre die Antwort aber logisch, weil am Rand nicht gedruckt ist und somit der Inhalt nicht bekannt sein kann.

    Kommentar von fragemann fragemann

    Hallo Peter, danke für die Antwort. Was ist eine Einsatzwechseltätigkeit? Vielleicht ist das genau das, wonach ich gesucht habe ...

    In meinem Verständnis bin ich hauptschlich als freiberufliche Cutterin in Hamburg tätig. Dort ist auch mein Hauptwohnsitz. Meine Arbeitnehmertätigkeit ist zeitlich weit weniger wichtig, finanziell jedoch gleich wichtig oder sogar noch wichtiger ...

    Ich war übrigens zwischenzeitlich auch 1x in Dortmund beschäftigt, beim gleichen Unternehmen aber einer anderen Zweigstelle.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Einsatzwechseltätigkeit ist, wenn Du bei Firma A. in B. beschäftigt bist, aber immer, oder zumindest häufig, direkte von der Wohnung direkt zu Kunden fährst und dort tätig bist.

    Hier stellt sich die Frage, ob überhaupt eine kontinuierliche Angestelltentägkeit vorliegt, oder wie bei einem Schauspieler, der für einige Wochen bei einem Theater angestellt ist, dann bei einem anderen Theater udn wieder zurück zum ersten, oder zu einem Dritten.

    Kommentar von fragemann fragemann

    Theoretisch eher letzters, also mal hier angestellt, mal da. Praktisch aber zur Zeit fast ausschließlich bei dem einen Arbeitgeber!

    Kommentar von peter1975 peter1975

    das mit dem schauspieler ist ein gutes beispiel, ich würde es an Deiner stelle erst mal mit der einsatzwechseltätigkeit probieren. freiberufliche schauspieler haben übrigens immer mit ähnlichen problemen zu kämpfen...

  • 8
    Steuer: Pendlerpauschale oder Fahrtkosten?
    Antwort von EnnoBecker Fragant

    Also... hier passt so etliches nicht, man weiß gar nicht recht, wo man anfangen soll mit Aufräumen.

    +Ärmelhochkrempel

    Also vorab:

    1. Eine Pendlerpauschale gibt es nicht. Ein Pendel geht von A nach B nach A. Es gibt aber eine Entfernungspauschale (EP). Eine Entfernung ist im steuerlichen Sinne die räumliche Distanz zwischen A und B.
    2. Was ein Cutter macht, weiß ich.

    Und nun geht es los:

    [Bonn] ..bei einem (immer dem selben) Arbeitgeber als freie Mitarbeiterin auf Lohnsteuerkarte arbeite.

    Da bist du Arbeitnehmerin und eben keine freie MA.

    Also, so wie ich das verstanden hab, arbeitest du in Köln selbständig oder gewerblich[1] und hast daneben noch eine Arbeitnehmerstellung in Bonn.

    Beides ist sauber voneinander zu trennen.

    Hamburg
    Wo arbeitest du? Zu Hause in einem Arbeitszimmer? In einem Filmstudio? In mehreren Filmstudios? In der Elbphilharmonie....höhö...sorry, kleiner Scherz.

    Bonn
    Hier scheint es etwas klarer auszusehen. Die Arbeitsstelle ist die erste Tätigke....

    Moment mal:

    Frage zur Steuererklärung (2014)

    Über welches Recht reden wir denn? Du kannst ja unmöglich jetzt deine Einkommensteuererklärung 2014 anfertigen.

    Das Reisekostenrecht hat sich nämlich gerade 2014 grundlegend geändert. Und bevor ich weiterschreibe, will ich erst mal wissen, ob du nicht doch 2013 meinst.


    [1] Tut mir leid, ich kann eine Cutter-Tätigkeit jetzt steuerrechtlich nicht zuordnen. Montag schaue ich nach, sofern nicht jemand schneller war.

    Kommentar von Tina34 Tina34 Fragant

    Cutter werden so weit mir bekannt für Film- und Tonproduktionen benötigt, diese schneiden Filme etc.

    Cutter - FG Hamburg, Urteil vom 16.12.2004, VI 263/02, EFG 2005 S. 697 wurde da als gewerblich eingeordnet.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Danke, Tina.

    Du warst also schneller. Was bedeutet das?

    Richtig, ich kann mir das Nachschauen klemmen :-)

    Kommentar von Tina34 Tina34 Fragant

    ... ich wollte nur nett sein und helfen und sehen was dann als weitere Ausführung von dir kommt - ich lerne ja gerne noch dazu :-))

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Jetzt ist aber erst mal fragemannfrau an der Reihe.

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant
    Also... hier passt so etliches nicht, man weiß gar nicht recht, wo man anfangen soll mit Aufräumen.

    Wie wahr:-)

    Kommentar von fragemann fragemann

    Hallo, danke schon mal für eure Antworten! Ich versuche mal, die Unklarheiten zu beseitigen ;)

    1) Ob Cutter freiberuflich oder gewerblich arbeiten, ist in Cutterkreisen tatsächlich eine große (bundesweite) Diskussion. Da gibt es Varianten und ich habe es mit meinem Finanzamt so geklärt, dass es als freiberufliche Tätigkeit anerkannt wird.

    2) Ich arbeite in Hamburg sowohl zuhause (eher die Ausnahme) als auch in den Schneideräumen von verschiedenen Firmen

    3) Da mein Hauptwohnsitz in Hamburg ist und ich eher unregelmäßig nach Köln / Bonn fahre, fallen dann nicht trotzdem eher Reisekosten an, statt dass es ein regelmäßiger Arbeitsweg ist?

    4) Meine Frage bezieht sich tatsächlich auf die Steuererklärung für 2014! Da ich gerade Zeit habe, wollte ich mich daran machen, schon mal alles für die vergangenen Monate zusammen zu tragen. Und da tauchte diese Frage auf ...

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant
    1. Ist auch für mich eine logische Variante, da ich die Tätigkeit kenne.

    2. ok

    3. Als Reisekosten kann man das immer in den ersten drei Monaten der Tätigkeit abrechnen. Da stellt sich die Frage. Ist die Arbeit eine Ganzjahresbeschäftigung, in der dann nach Stunden abgerechnet wird, oder wird jedesmal eine Lohnsteuerbescheinigung ausgestellt, also die Beschäftigung beendet? Hast Du schon mal überlegt, dass über freiberuflich abzurechnen?

    Kommentar von fragemann fragemann

    Die Beschäftigung wird jedes Mal beendet - für letztes Jahr habe ich für jede Beschäftigungszeit eine einzelne Steueranmeldung bekommen (also diesen Ausdruck für die Steuererklärung)

    Es freiberuflich abzurechnen ist, so weit ich weiss, nicht möglich. Der Arbeitgeber ist ein Sender und die haben da ihr Schema F ...

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    OK, da es jedesmal eine eigene Beschäftigung ist, dann kann es m. E. als Reisekosten abgerechnet werden.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Hab ich anders verstanden, mämlich als befristete AV. Die "Steueranmeldung" wäre dann die Lohnsteuerbescheinigung.

    Kommentar von fragemann fragemann

    Was ist eine eine AV? Befristetes Arbeitsverhältnis? Was würde das für die Abrechnung der Reisekosten bedeuten?

    Kommentar von fragemann fragemann

    Das klingt interessant ...

    Kommentar von fragemann fragemann

    Würde sich das dann auf sämtliche Fahrten, also auch von Bonn nach Köln, beziehen, oder nur die Fahrten von Hamburg nach Bonn?

  • 5
    Steuer: Pendlerpauschale oder Fahrtkosten?
    Antwort von LittleArrow Fragant

    Hallo fragemann oder besser: fragefrau:

    Ich sehe hier in Deiner Fragestellung etwas Widersprüchliches:

    Zeit nur bei diesem Arbeitgeber auf Lohnsteuerkarte

    Hier wäre doch für einen Arbeitnehmer die Entfernungspauschale (als Werbungskosten) anwendbar. Wenn Du als freie Mitarbeiterin auf Lohnsteuerkarte arbeitest, dann kannst Du doch nicht frei sein.

    In HH arbeitest Du hingegen rechnungsschreibend freiberuflich, also werden hier Entfernungskosten als Betriebskosten berechnet.

    Details findest Du unter

    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuera...

    Kommentar von fragemann fragemann

    Ja, das ist natürlich richtig. Das ist eine Arbeitnehmertätigkeit. Daher ist dann also davon auszugehen, dass ich die Entfernungspauschale anwenden muss, richtig?

    Da es jedoch eine unregelmäßige Beschäftigung ist, und ich dafür auch nach Köln fahren muss, dachte ich dass es sich vielleicht doch um eine Auswärtsbeschäftigung handelt, für die ich Reisekosten geltend machen könnte ...

    Danke jedenfalls! Fragefrau ;)

  • 3
    Fahrtkosten-Abrechnung Handwerkerrechnung
    Hilfreichste Antwort von imager761 Fragant

    Da hier offenbar kein Anfahrtspauschale geregelt ist, muss der Handwerksbetrieb die Anfahrtkosten sogar derart aufgeschlüsselt berechnen.

    Das erste sind die Fahrzeugkosten: Spritkosten, Versicherungen, Unterhalt und Anschaffungskosten für Firmenwagen können als Fahrtkosten umgelegt werden und sind bei einem vollausgestatteten Werkzeugwagen (SORTIMO-Einrichtung) durchaus in der erhobenen Höhe gerechtfertigt.

    Das zweite sind die Arbeitszeiten, die, sofern nicht anders vereinbart, ortsüblich etwa 10% unter dem Stundensatz liegen dürfen (Entfall des Wagniszuschlags), ebenso wie die Arbeitszeit vor Ort auch in 10 oder 15 Minuten Intervallen mit mehr als einer Stunde abgerechnet werden dürfen und natürlich alle dort eingesetzten Mitarbeiter betrefffen.

    Auch Besorgungsfahrten dürfen abgerechnet werden, wenn der Kunde ungenaue Angaben zum Auftrag machten oder unvorhergesehenes Material oder Ersatzteile beschafft werden mussten.

    Dem Grunde nach ist die Abrechnung korrekt und zulässig, der Höhe nach bei mehr als einer Stunde Anfahrt oder mehreren Handwerkern auch :-)

    G imager761

  • 0
    Fahrtkosten-Abrechnung Handwerkerrechnung
    Antwort von billy Fragant

    Sind beide Posten als Fahrtkosten deklariert ? Was wurde denn vor Auftragserteilung vereinbart ? Würde mir die Rechnungspositionen vom Handwerker erklären lassen.

  • 6
    Fahrtkosten-Abrechnung Handwerkerrechnung
    Antwort von Privatier59 Fragant

    Wenn er die Strecke nicht zu Fuß gegangen ist, wird der erste Betrag der Fahrtkostenersatz sein. Insofern würde das in Ordnung gehen. Allerdings ein Stundenlohn von 50 Euor (wir reden hier doch über Nettobeträge?!!!) wäre ohnehin schon recht happig. Ist das so vereinbart worden? Ist das ortsüblich?