Erwerbsunfähigkeitsrente - neue und gute Antworten

  • Darf ich als Erwerbsunfähige jemanden pflegen?
    Antwort von Rentenfrau ·

    Gundy,

    keine Sorge, die Rentenversicherung wird Dir Deine Rente nicht aberkennen, wenn Du einen Familienangehörigen pflegst. 

    Anders wäre es, wenn Du eine Sozialstation eröffnen würdest, aber eine ehrenamtliche Pflege (selbst wenn Dir die pflegebedürftige Person das Pflegegeld weitergeben sollte), ist kein Grund die Rente einzustellen.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

  • Darf ich als Erwerbsunfähige jemanden pflegen?
    Antwort von Steuermacher ·

    Hallo !

    In diesem Fragebogen der Krankenkasse wirst Du doch bestimmt auch nach Deiner beruflichen Situation gefragt. Mach einfach wahrheitsgetreue Angaben und warte deren Bestätigungsschreiben ab.

    Meines Wissens spricht nichts gegen eine häusliche Pflegetätigkeit, solange Du "nur" einen Vetrag darüber mit der Krankenkasse hast und nicht z. B. mit einem Unternehmen, welches Dich als Minijobberin auf 450-EUR-Basis einstellt. 

    Beziehst Du die halbe Erwerbsunfähigkeitsrente, dann bist Du dazu in der Lage pro Tag weniger als 6 Stunden und bei der vollen Erwerbsunfähigkeitsrente pro Tag weniger als 3 Stunden zu arbeiten.

    "Zu arbeiten" bedeutet für mich gegen Entlohnung für einen Arbeitgeber zu arbeiten oder auch selbständig tätig zu sein - Jedoch nicht, meine Schwester in häuslicher Umgebung zu pflegen und dafür auch ggfs. vom Staat Pflegegeld zu erhalten.

  • Darf ich als Erwerbsunfähige jemanden pflegen?
    Hilfreichste Antwort von wfwbinder ·

    Natürlich darfst Du Deine Schwester pflegen. Dir steht je nach Ihrer Pflegestufe auch das Pflegegeld zu.

    Mit Deiner Rente hat das nichts zu tun.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Gaenseliesel ,

    sorry !   kleine, nicht ganz unwichtige Anmerkung noch, lieber wfwbinder zu dieser Aussage: " Dir steht je nach Ihrer Pflegestufe auch das Pflegegeld zu."

    Nur damit keine Irrtümer entstehen:

    Das Pflegegeld steht in erster Linie dem Pflegebedürftigen allein zu. Da aber kein Nachweis über den Verbleib bzw. der Verwendung des Pflegegeldes geführt werden muss, kann das Pflegegeld auch an Pflegepersonen weitergegeben werden,( z.B. hier die Schwester, möglich auch an die Nachbarin) um damit deren Hilfe/Pflege zu honorieren.

    Kurz, der Pflegebedürftige selbst entscheidet über die Verwendung seines Pflegegeldes.

    Kommentar von Primus ,

    D:H: Richtig und wichtig!

    Dabei braucht auch nicht das komplette Pflegegeld weitergegeben werden.

  • Erwerbsunfähigkeitsrente 80 Prozent
    Antwort von Lissa ·

    Nach 20 Beitragsjahren hast du vermutlich einen Anspruch auf Rente wegen Erwerbsminderung.

    Die gesetzliche Regelung findest du in §43 Abs. 6 SGB VI:

    (6) Versicherte, die bereits vor Erfüllung der allgemeinen Wartezeit voll erwerbsgemindert waren und seitdem ununterbrochen voll erwerbsgemindert sind, haben Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung, wenn sie die Wartezeit von 20 Jahren erfüllt haben.

    http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbvi/43.html

  • Erwerbsunfähigkeitsrente 80 Prozent
    Antwort von hubkon ·

    Hallo zazaDersim,

    Sie schreiben:

    Erwerbsunfähigkeitsrente 80 Prozent

    Ich bin 28 Jahre alt und seitdem Kindergartenalter behindert. Konnte /habe nie gearbeitet und habe Gdb 80 Prozent.

    Antwort:

    So wie Sie Ihre Situation beschreiben, haben Sie nie gearbeitet und demzufolge vermutlich keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt!

    Um eine Erwerbsminderungsrente bewilligt zu bekommen, müßen die versicherungsrechtlichen- und die medizinischen Vouraussetzungen erfüllt werden!

    Die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen sind in der Regel:

    In den letzten 5 Versicherungsjahren müßen mindestens 36 Monate mit Pflichtbeiträgen oder gleichwertigen Ersatzzeiten belegt sein!

    Von dieser Regelung gibt es allerdings sehr wenige, divisile Ausnahmen!

    Ob in Ihrem persönlichen Fall eine dieser Ausnahmen zum Tragen kommt, das kann Ihnen nur Ihre zuständige DRV-Rentenanstalt mitteilen!

    Da Sie nach dem 1.1.1961 geboren sind, haben Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung keinen Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit und müßen für eine volle Erwerbsminderungsrente glasklar nachweisen, daß Ihre Leistungsfähigkeit dauerhaft, auf unter 3 Stunden pro Arbeitstag, auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, abgesunken ist! 

    Die Schwerbehinderung wird auf gar keinen Fall in Prozent, sondern ausschließlich in Grad der Behinderung (GDB 80!) ausgewiesen und hat auf die Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente in der Regel kaum einen Einfluß!

    Unter folgendem Link können Sie die Zusammenhänge betreffs Erwerbsminderungsrente nachvollziehen:

    google>>

    deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/49858/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

    Alternativ zur Erwerbsminderungsrenten haben Sie ggf. Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung:

    google>>

    deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232620/publicationFile/54129/grundsicherung_hilfe_fuer_rentner.pdf

    Habe ich recht auf Erwerbsfähigkeitrente ???

    Antwort:

    Optimieren Sie Ihre Krankenakte laut dem "Roten-Faden!"

    google>>

    erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

    Bitte vereinbaren Sie mit Ihrer zuständigen DRV-Rentenanstalt einen Beratungstermin und nehmen Sie zu diesem Termin alle Ihnen vorliegenden Unterlagen mit!

    Nur die DRV kann Ihnen eine verbindliche, individuelle Auskunft erteilen!

    Sollten darüber hinaus Unstimmigkeiten bestehen, hilft ggf. eine Mitgliedschaft im VDK mit Sozialrechtsschutz weiter!

    Alternativen:

    google>>

    caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/onlineberatung

    google>>

    evangelische-beratung.info/

    google>>

    cjd.de/

    Fazit:

    Lassen Sie sich gründlichst über Ihre Möglichkeiten beraten!

    Eventuell können Sie in einer Behindertenwerkstatt unterkommen und auf diesem Weg zur Erwerbsminderungsrente gelangen!

    Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

    Konrad



  • Erwerbsunfähigkeitsrente 80 Prozent
    Antwort von Privatier59 ·

    Rente gibt es nur dann, wenn jemals in die Rentenversicherung eingezahlt wurde und die erforderliche Zahl von Mindestbeiträgen geleistet wurde. Das ist hier eindeutig nicht der Fall.

    Natürlich ist das hier ja offenbar bezogene ALG2 knapp bemessen. Daraus alleine kann man aber weder Anspruch noch Möglichkeit ableiten, anderweitig höhere staatliche Leistungen bekommen zu können. Letztendlich ist das ein politisches Problem und die Politik muß allen Beteiligten gerecht werden: Denen, die staatliche Leistungen haben wollen und denjenigen, die diese dann über ihre Steuern zu finanzieren haben.

  • Erwerbsunfähigkeitsrente 80 Prozent
    Antwort von Apolon ·

    Nein - Rentenansprüche kann man nur haben, wenn man auch Sonzialversicherungsbeiträge gezahlt hat.

    Wenn Du ALG 2 bekommst, bedeutet dies doch auch, dass Du dem Arbeitsleben noch nachgehen könntest.

    Denn sonst würdest Du kein ALG II bekommen, sondern Sozialhilfe.

  • Erwerbsunfähigkeitsrente 80 Prozent
    Antwort von Primus ·

    Nicht nur ältere Menschen sind schwerbehindert, Rente gibt es für alle Menschen die an einer Behinderung leiden. Immer mehr Kinder sind auchschwerbehindert, Rente muss trotzdem vom Staat getragen werden, auch wenn es sich um Personen handelt die noch nicht gearbeitet haben, denn schließlich handelt es sich um eine soziale Verpflichtung gerade schwachen und hilflosen Personen zu helfen und sie finanziell abzusichern. 

    http://www.blog.de/tb/a/r/karriereende/schwerbehindert-rente-gezahlt/4976157/

  • Erwerbsunfähigkeitsrente 80 Prozent
    Antwort von Tollpasch01 ·

    Sie meinen sicherlich eine Erwerbsunfähigskeitsrente.

    Sie werden allerdings schon deswegen keinen Anspruch haben, weil Sie keine Beiträge (mindestens 36 Beiträge in den letzten 60 Monaten) in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Das schließe ich daraus, dass Sie bisher nicht erwerbstätig waren.