Erwerbsminderungsrente - neue und gute Antworten

  • Volle Erwerbsminderungsrente und erlaubte Stunden beim Minijob
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo Sabine1956,

    nun mach dich mal nicht unnötig verrückt ! Du hast jetzt die Schreiben vom AG bekommen und reichst sie halt ausgefüllt ein ! Du bist anscheinend im Rahmen deiner Zuverdienstgrenze geblieben, was soll dir passieren ?

    Weshalb diese Aufzeichnung im Nachhinein ? Keine Ahnung ! Es geht sicher primär darum: Seit Januar 2015 müssen die Arbeitgeber diese Dokumentationen führen ( wg. Einhaltung Mindestlohns ) ! Tag - Beginn - Pause - Ende - Dauer der Arbeitszeit ! Es ist eine reine Absicherung der AG, wegen der angekündigten Kontrollen durch den Zoll.

    Bist du mit deinem monatl. Zuverdienst im Rahmen geblieben, passiert nichts Negatives deiner bisherigen Rentenhöhe betreffend.

    Immer ruhig bleiben, Aufregung schadet deiner Gesundheit !!! K.

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    Kommentar von Sabine1956 ,

    Vielen lieben Dank für die Antwort. Meinst Du mit AG die Rentenversicherung? Ich hab ja gestern da angerufen und nachgefragt. Sie meinte, sie würden von der Minijobzentrale zwar eine Gesamtsumme genannt bekommen, was ich verdient habe. Aber sie müssen kontrollieren, wie die monatlich verteilt ist. Eben dass man nicht über 450,- kommt und keine 20 Stunden arbeitet. Das verstehe ich ja auch und hab auch immer darauf geachtet, wobei man zweimal im Jahr über die 450,- kommen darf. Aber ich hab halt nie einen Job gefunden, wo man nur 2 oder 3 Stunden gehen darf. Man muss ich den Gegebenheiten der Firma anpassen, sonst kriegt man nichts. Und da hab ich mich aber schon dran gehalten, dass ich so 12 Stunden/Woche nicht überschreite. Es ist mir ja auch eh schwer gefallen diese Zeit durchzuhalten. Aber täglich könnte ich das eben nicht. Bevor ich die Rente verliere, würde ich lieber auf den Minijob verzichten.

    Kommentar von Gaenseliesel ,

    AG - Arbeitgeber !

  • Volle Erwerbsminderungsrente und erlaubte Stunden beim Minijob
    Antwort von billy ·

    Die Zuverdienstgrenze bei voller Erwerbsminderung liegt bei 450 €. Soweit mir bekannt ist diese Grenze nicht von der Verteilung der Wochenstunden abhängig. Das die DRV die Zuverdienstgrenze überprüft ist legitim. Sie sollten mit der DRV kooperieren und die zugesandten Formulare an die betreffenden Arbeitgeber mit der Bitte diese auszufüllen und an Sie zurück zu senden. Wenn Sie die ausgefüllten Formulare zurück erhalten haben, senden Sie sie an die DRV zurück und /oder vereinbaren einen Beratungstermin in einer Geschäftsstelle in Ihrer Wohnortnähe. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Sabine1956 ,

    Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort

  • Krankenkasse fordert Reha-Antragstellung
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    die Krankenkasse darf in dieser Situation nur zu einem Rehaantrag auffordern. Wenn die Rentenversicherung eine Reha wegen des Alters/Gesundheitszustandes nicht für sinnvoll erachtet, wird der Rehaantrag in einen Rentenantrag umgedeutet.

    Wenn man einen Renten- statt des Rehaantrages stellt, ist das für die Krankenkasse völlig in Ordnung. Die Rentenversicherung kann aber vor der Entscheidung über den Rentenantrag eine Reha einleiten.

    Wenn man die von der RV vorgeschlagene Reha nicht antritt bzw. die von der RV zugesandten Formulare für Reha bzw. Rente nicht zeitnah ausgefüllt zurückgeschickt, kann die Krankenkasse das Krankengeld einstellen.

    Gruß

    RHW

  • ich erhalte seid 2003 eine erwerbsminderungsrente werde jetzt 63jahre kann ich die volle rente bekom
    Antwort von Primus ·

    Erhältst Du die volle Erwerbsminderungsrente? Wenn das so ist, dann ändert sich für Dich wohl nichts, denn die volle Erwerbsminderungsrente ist identisch mit der zum Zeitpunkt der Antragsstellung erreichten Altersrente, wobei eine Rentenkürzung auf Lebenszeit in Höhe von 10,8 % erfolgt!

    Bei Erreichen des regulären Renteneintrittsalters wird diese Erwerbsminderungsrente automatisch in eine Altersrente umgewandelt und bleibt der Höhe nach in etwa gleich!

    Nur bei Bezug i einer Teilerwerbsminderungsrente und einem zusätzlichen Verdienst verändert sich die Höhe der Altersrente.

  • Krankenkasse fordert Reha-Antragstellung
    Antwort von billy ·

    Hallo nias86, Das die Krankenkasse Sie auffordert eine Reha zu beantragen ist ein normaler Vorgang, die Entscheidung darüber sollten Sie aber mit Ihren behandelnden Fachärzten und dem Hausarzt beraten und dann selbst entscheiden ob und wann eine Rehabilitationsmaßnahme sinnvoll erscheint und wann diese angetreten werden kann. Eine Reha wird von der DRV nicht so einfach abgelehnt wenn diese durch die entsprechenden Berichte der behandelnden Ärzte empfohlen werden. Natürlich könnten Sie auch eine Erwerbsminderungsrente beantragen, aber auch hier ist anzuraten den Antrag durch entsprechende Arztberichte zu untermauern. So traurig sich es anhört, für die Krankenkassen sind alle Langzeiterkrankten ein Kostenfaktor den sie natürlich so schnell wie möglich an die Rentenversicherung „weiterreichen“ wollen. Ich persönlich würde Ihnen eine weitere Reha mit anschliessender Wiedereingliederung empfehlen.

  • ich erhalte seid 2003 eine erwerbsminderungsrente werde jetzt 63jahre kann ich die volle rente bekom
    Antwort von billy ·

    Voraussetzungen für eine Altersrente für Schwerbehinderte

    Die Altersrente für schwerbehinderte Menschen können Frauen und Männer erhalten, die

    bei Beginn der Rente schwerbehindert sind, bei vor 1951 geborenen Versicherten reicht die Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit nach dem bis Ende 2000 geltenden Recht, und die Mindestversicherungszeit (Wartezeit) von 35 Jahren erfüllen. http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/01_re...

  • ich erhalte seid 2003 eine erwerbsminderungsrente werde jetzt 63jahre kann ich die volle rente bekom
    Antwort von Lissa ·

    Wenn du 35 Versicherungsjahre hast, kannst du die Erwerbsminderungsrente mit 63 Jahren + x Monaten in eine Altersrente für langjährig Versicherte umwandeln lassen.

    Niedriger wird diese Rente nicht, weil es einen Besitzschutz gibt.

    Höher wird sie vermutlich auch nicht, weil die Minderung, die man in einer ersten Rente hatte, auch bei einer Folgerente erhalten bleibt.

  • Krankenkasse fordert Reha-Antragstellung
    Antwort von hubkon ·

    Hallo nias86,

    Sie schreiben:

    Krankenkasse fordert Reha-Antragstellung<

    Antwort:

    Dies ist nach einer längeren Krankengeldzahlung durchaus im gesetzlichen Rahmen und nicht zu beanstanden.

    Meine Frage: Kann ich anstatt des Reha-Antrags auch einen Antrag auf Erwebsminderungsrente stellen?<

    Antwort:

    In der Regel sollte dies problemlos möglich sein, denn die DRV prüft dann von Gesetzeswegen ohnehin, ob bei Ihnen eine REHA in Betracht kommt!

    "REHA geht vor Rente!"

    Frage: Ist es sinnvoll den Rehaantrag an die Krankenkasse zur Einreichung bei der RV zu überlassen bezügl. der Umwandlung in eine EU-Rente? oder diesen mit einem Zusatzschreiben (keine Reha) selbst bei der RV einzureichen? Hat hier jemand Erfahrung darin, welches vorgehen anzuraten ist?<

    Antwort:

    Mit einem Antrag auf volle Erwerbsminderungsrente können Sie nichts falsch machen!

    Diesen Antrag reichen Sie am Besten über Ihre Krankenkasse bei der DRV ein, dann schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe und kommen Ihrer gesetzlich vorgegebenen Mitwirkungspflicht nach!

    Irgendwann läuft Ihnen ohnehin die Zeit davon, denn das Krankengeld ist auf maximal 78 Wochen befristet und dann bleibt nur noch das ebenfalls zeitlich befristete ALG 1!

    Nach erfolglosem Arbeitsversuch wurde eine EU-Rente abgelehnt. Widerspruch durch VDK blieb erfolglos.<

    Antwort:

    Mit aktuell 59 Jahren sind Sie vor dem Stichtag 2.1.1961 geboren und haben ggf. Anspruch auf eine teilweise Erwerbsminderungsrente, wenn Sie Ihren allgemein anerkannten und ausgeübten Beruf auf Dauer nur noch 3 bis unter 6 Stunden ausüben können!

    Wird diese teilweise Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit bewilligt, dann können Sie ggf. ergänzend und darauf aufbauend eine volle Erwerbsminderungsrente wegen verschlossenem Teilzeitarbeitsmarkt beantragen!

    Oft werden Rentenanträge abgelehnt, weil die medizinische Beweisführung nicht stichhaltig ist!

    Überprüfen Sie also z.B. an Hand des Roten-Faden, ob bei Ihrer Krankenakte ggf. Verbesserungsbedarf besteht!

    google>>

    erwerbsminderungsrente.biz/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

    Verzichten Sie auf gar keinen Fall auf die Hinzuziehung eines kompetenten Rechtsbeistandes, wie z.B. VDK:

    google>>

    vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

    Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

    Konrad

  • Krankenkasse fordert Reha-Antragstellung
    Antwort von althaus ·

    Du bist doch beim VDK. Was sagt der dazu? Die sind doch für solche Fälle spezialisiert und haben Anwälte die sich mit sowas befassen. Einen besseren Ansprechpartner findest Du nicht. ....persönlich meine ich "Reha vor Rente", Deine Meinung interessiert niemanden. Du musst die Deutsche Rentenversicherung davon überzeugen, daß eine Reha nichts bringt. Das geht nur durch Ärztliche Befunde die eine Reha ablehnen und dafür die EU-Rente befürworten. Hast Du die? Dann kannst Du die EU-Rente beantragen. Die Reha würde ich dennoch nicht ablehnen, sondern durchziehen. Sie sollen Dir ja bestätigen, daß die Reha nichts bringt, daher auch der Versuch zur Reha. Hatte eine Freundin, die eine Reha begonnen hat und während der Reha die Empfehlung zur EU-Rente bekommen hat. Das hat der Rentenversicherung ausgereicht um ihr umgehend die EU-Rente zu bewilligen. Sehe also die Reha als Chance an dein Ziel zu erreichen.

  • Rückkehr in die GKV bei Erwerbsminderungsrente - vorher arbeitslos melden?
    Antwort von hubkon ·

    Hallo MrHyde,

    Sie schreiben:

    Rückkehr in die GKV bei Erwerbsminderungsrente - vorher arbeitslos melden?<

    Antwort:

    Die Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente setzt neben den medizinischen Voraussetzungen in der Regel grundsätzlich voraus, daß zunächst die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein müßen!

    google>>

    deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/49858/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

    google>>

    rentenpaket.de/rp/DE/Alle-Fakten/Die-Leistungen/Erwerbsminderungsrente/rente-bei-erwerbsminderung.html

    ich bin 40 Jahre alt und seit 2001 Mitglied einer PKV. Leider leide ich seit Jahren an schweren Depressionen, so dass ich bald einem Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen muss.<

    Antwort:

    Die Meßlatte für Leute mit 40 Jahren eine Erwerbsminderungsrente zu erhalten, diese Meßlatte ist sehr hoch angesetzt, denn Sie müßen in diesem Fall glasklar nachweisen, daß Sie auch leichte Tätigkeiten wie Pförtner usw. auf Dauer nur noch unter 3 Stunden ausüben können!

    Dieser Nachweis ist für viele Betroffene eine sehr große Herausforderung!

    Bevor überhaupt ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente bei der DRV eingereicht wird, sollten vorher konsequent die Hausaufgaben, wie im "Roten-Faden" beschrieben, abgearbeitet werden:

    google>>

    erwerbsminderungsrente.biz/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

    Wäre es nicht klug, dass ich vorher meinen Job kündige und so in die GKV zurückkehre? Dann wäre ich ja mit Bewilligung der Erwerbsminderungsrente automatisch in der GKV, oder?<

    Antwort:

    Wer ohne Not und ohne Ersatzlösung seinen Job kündigt, der begeht ggf. finanzielles Harakiri und macht sich ggf. auch bei der Agentur für Arbeit unbeliebt, denn ohne Abstimmung mit der AA müßen Sie mit finanziellen Nachteilen beim ALG 1 rechnen!

    Ich weiß, dass es moralisch sicher fragwürdig ist, aber die Kosten meiner PKV würde die Rentenhöhe übersteigen.<

    Antwort:

    Nicht so ganz zu Unrecht hat der Gesetzgeber diesen Gehirnblitzen und Ansinnen mittlerweile einen gehörigen Riegel vorgeschoben, denn es kann ja wohl nicht sein, daß die Solidargemeinschaft, welche jahrelang brav in den gesetzlich vorgeschriebenen Sozialversicherungstopf Ihre Pflichtbeiträge entrichtet, für die finanziellen Fehlentscheidungen der Privatversicherten aufkommen soll!

    Es ist kein Geheimnis, daß Privatversicherte im Alter mit erheblichen Beitragsmehrbelastungen rechnen müßen und da bleibt für manchen Betroffenen oft nur die Rückstufung in den sogenannten Basistarif in der PKV, der ungefähr demjenigen in der GKV gleichkommt, allerdings mit eingeschränktem Leistungspaket!

    Sie sollten sich in dieser komplexen Sache bei der gesetzlichen Krankenversicherung Ihrer Wahl in Wohnortnähe gründlichst über die Zugangsvoraussetzungen zur "Krankenversicherung der Rentner" beraten lassen!

    Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

    Konrad