Buchführung - neue und gute Antworten

  • Umst VZ Rückerstattung: Wie in EÜR buchen, bzw. überhaupt buchen?
    Antwort von EnnoWarMal ·

    Die 100 Euro sind Forderung, der Rest betriebsausgabe bzw. -einnahme.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von pepsicolalight ,

    Also 100€ Forderung (und 100€ Einnahme in EÜR 2017)? Weißt du zufällig auf welches Konto das in SKR03 richtigerweise gebucht wird?

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Tut mir leid, mit dem alten SKR kenne ich mich nicht so aus, der war schon out, als ich vor über 25 Jahren mit dem Steuerquatsch angefangen habe.

    Kommentar von pepsicolalight ,

    Ok, hat mich noch kein Steuerexperte drauf hingewiesen. Will dann nächstes Jahr ein Upgrade fahren, welchen Kontenrahmen sollte man nutzen um in der Steuerwelt cutting-edge zu sein?

    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Warum? Du kannst doch beim SKR03 bleiben, das machen schließlich viele so.

    Du musst ja auch meine Ansicht nicht teilen, dass der SKR03 unübersichtlich und unpraktisch.

  • Buchhaltung für Blogger - wie werden Sacheinnahmen korrekt verbucht?
    Antwort von Ernsterwin ·

    Grundsätzlich dürfte die Bloggerin einkommensteuerlich einer selbstständigen schriftstellerischen (freiberuflichen) Tätigkeit (EStG § 18) nachgehen.

    Einnahmen sind dann alle Einnahmen, die ihr im Rahmen ihrer selbstständigen Tätigkeit zufließen (EStG § 8). Ebenso sind alle damit verbundenen Ausgaben Betriebsausgaben (EStG $ 4 Abs. 4)/Werbungskosten (§ 9). In den §§ ist auch jeweils festgelegt, welche Kosten wie abzurechnen sind - beispielsweise Fahrkosten, Verpflegungspauschale usw.

    Das Problem dürfte nur sein, überzeugend die betrieblich veranlassten Kosten von den privaten abzugrenzen. Hier würde ich grundsätzlich getrennte Rechnungen verlangen (beispielsweise für Essen im Restaurant, Hotelübernachtung).

    Dennoch bleibt bei Dienstreisen die Abgrenzung zwischen beruflicher und privater Sphäre (beispielsweise Sonnenbaden am Strand...). Hier hilft zumindest ein Blick in einschlägige Urteile.

    Wenn die Bloggerin Warenmuster zur Verfügung bekommt, sind diese keine Einnahme und umsatzsteuerlich auch nicht relevant (UStG § 3 Abs. 1b Nr. 3).

    Da hier aber noch viele Detailfragen zu beachten sind, würde ich an ihrer Stelle unbedingt einen Experten hinzuziehen. Allein im Rahmen eines solchen Kommentars hier sind keine persönlich-verbindlichen steuerlichen Aussagen möglich und zulässig.