Bausparvertrag - neue und gute Antworten

  • Sollen wir Geld an die Bausparkasse zurück überweisen?
    Antwort von Patrizia425 ·

    Hallo,

    ich stimme in diesen Fall der Susi zu. Ist die Sparsumme erreicht, ist die Kündigung rechtens. Wenn jedoch nicht, muss geschaut werden, ob sich tatsächlich ein Rechtsstreit

    [...] Werbung vom Support gelöscht

    lohnt. 

    Denn die Gewinnchancen sind hier leider sehr nachteilig für den Verbraucher.

    Aufgrund der geringen Zinsen, wollen die meisten Anbieter ihre Verträge abstoßen. Nicht vergessen, das Kündigungsrecht besteht immer auf beiden Seiten.  

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,

    Deine Antwort mißfällt mir durch Deine, auch in diesem Fall wenig hilfreiche Werbung.

    "Nicht vergessen, das Kündigungsrecht besteht immer auf beiden Seiten." 

    Das beidseitige Kündigungsrecht noch lange nicht höchstrichterlich entschieden wurde.

    Kommentar von ffsupport ,

    Liebe/r Patrizia425,

    Fragen und Antworten dürfen auf finanzfrage.net nicht dazu genutzt werden, kommerzielle Dienstleistungen anzubieten. Die Werbung in Deinem Beitrag wurde daher gelöscht.

    Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.finanzfrage.net/policy. Die weiteren Beiträge werden sonst gelöscht.

    Vielen Dank für Dein Verständnis.

    Herzliche Grüße

    Ria vom finanzfrage.net-Support

  • Sollen wir Geld an die Bausparkasse zurück überweisen?
    Antwort von susi963 ·

    Das kommt auf den Sachverhalt und den Kündigungsgrund an. War die Bausparsumme erreicht? Dann gaben bisher Schiedsgerichte und Gerichte den Bausparkassen recht - dann ist der Vertragszwecke erfüllt und der Vertrag darf gekündigt werden.

    Ist die Bausparsumme noch nicht erreicht gewesen, aber die ZUteilung schon erfolgt? Haben Sie auf das Bauspardarlehen verzichtet? Dann ist es strittig - Vertragszweck, so argumentieren die Bausparkassen, ist ja Erlangung des Darlehens.

    Auf jeden Fall haben Sie ehrlich gesagt schlechte Karten. Bisher wurde immer pro Bausparkassen entschieden. Musterprozesse der Verbraucherzentralen sind, soweit ich weiß, noch nicht mit Urteil beendet.Einfach zurücküberweisen bringt gar nichts.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,

    Bisher wurde immer pro Bausparkassen entschieden

    So ist es nicht! Leider ist Deine Antwort recht irreführend. Ich empfehle daher lieber den Link von Privatier59:-)

  • Ist bei mir Bausparvertrag mit "Wohnriester" sinnvoll?
    Antwort von Interhyp ·

    Hallo mkurz,

    gerne möchte ich Dir weiterhelfen und Deine Frage so konkret wie möglich beantworten:

    Generell ist ein Bausparvertrag, ob riestergefördert oder nicht, eine bewährte Möglichkeit Geld anzusparen und kann als Zusatzsicherheit bei der Finanzierungsplanung berücksichtigt werden. Zusatzsicherheit bedeutet, dass im Fall von Zahlungsschwierigkeiten, die Bank nicht nur auf die Immobilie zurückgreifen kann, sondern auch auf den angesparten Bausparvertrag.

    Der Umstand, dass die Bank weitere Sicherheiten hat, kann je nach Konstellation dafür sorgen, dass Du bessere Konditionen erhältst. Somit ist aus Sicht der Bank ein Bausparvertrag nicht mit unmittelbar zur Verfügung stehenden Eigenkapital zu vergleichen. Die Einschätzung des Beraters scheint daher inhaltlich korrekt zu sein. Bei einem unabhängigen Finanzberater kannst Du Dir hierzu eine objektive Zweitmeinung einholen.

    Es ist ratsam mindestens die Kaufnebenkosten (wie z.B. Grunderwerbsteuer, je nach Bundesland zwischen 3,5 % bis 6,5 %, Grundbuch- und Notarkosten von 2 % und eventuell anfallende Maklercourtage, im Schnitt 3,57 %) aus kurzfristigem Eigenkapital, wie z.B. Barvermögen, zu stemmen. Da unklar ist, wie hoch dein angespartes Bausparguthaben ist und wie viel Finanzierungssumme Du benötigst, kann ich hier keine genauere Auskunft geben.

    Aus Deiner Nachricht interpretiere ich, dass Du an der Sinnhaftigkeit Deines Bausparvertrags zweifelst. In Deinem Fall bietet sich die Überlegung an, die Besparung Deines Bausparvertrags stillzulegen und das bereits angesparte und riestergeförderte Kapital in die Immobilienfinanzierung zu übernehmen. Für Dich ist wichtig zu wissen, dass das Wohnriester-Kapital ausschließlich der wohnwirtschaftlichen Verwendung vorgesehen ist. Andernfalls müssten die staatlichen Förderungen zurück bezahlt werden.

    Eine andere Möglichkeit kann das Weiterführen des Bausparvertrags sein. Das angesparte Bausparguthaben kann bei Zuteilung zur Entschuldung genutzt werden und ein Teil Deiner Immobilienfinanzierung abzahlen.

    Ich hoffe, dass Dir diese Auskunft im ersten Moment weiter hilft.

    Wenn Du weiterhin an einem Beratungsgespräch mit uns interessiert bist, kannst Du über folgenden Link direkt an einem unserer Standorte einen Termin vereinbaren: http://bitly.com/1PuJzUk

    Einer unserer Baufinanzierungsspezialisten wird gerne mit Dir Deine Finanzierungsstrategie planen.

    Viele Grüße,
    Meryem

    Interhyp AG

  • Darf ich einen Bausparvertrag nur zum Sparen nehmen und die staatliche Förderungen ausnutzen?
    Antwort von Primus ·

    Normalerweise ist Bausparen für den reinen Sparer Quatsch und  es lohnt sich nur für den tatsächlichen Bausparer. Denn das wichtigste an der Sache ist doch der garantierte spätere Darlehenszins von 1,0 bis 3,5 Prozent, der den Bausparvertrag so attraktiv macht. 

    Der sichert den künftigen Bauherrn nämlich vor hohen Hypothekenzinsen ab.

    Dein Vorhaben lohnt sich tatsächlich nur, wenn Du die Chance auf eine Wohnungsbauprämie oder Arbeitnehmersparzulage hast.

  • Kann eine Bausparkasse die Teilung eines Bausparvertrages ablehnen?
    Antwort von Primus ·

    Ich weiß nicht, von welcher Bausparkasse Du sprichst, aber hier mal exemplarisch die Regelungen der Bausparkasse Schwäbisch Hall:
    Teilung
    Bei einer Teilung kann Ihr Bausparvertrag in einen oder mehrere Teilverträge aufgeteilt werden. Bedingung ist, dass jeder Teilvertrag den Anforderungen der Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge entspricht. 

    Das heißt zum Beispiel, dass jeder neu entstandene Bausparvertrag eine Bausparsumme von mindestens 10.000 EUR (in der Tarifvariante AM und Schwäbisch Hall Tarif Fuchs XM 25.000 EUR) haben soll. Das Guthaben wird in der Regel im gleichen Verhältnis wie dieBausparsummen geteilt. 

    Bei der flexiblen Teilung (nicht in der Tarifvariante AM und Schwäbisch Hall Tarif Fuchs XM) können die Bausparsummen und das bereits angesparte Bausparguthaben je nach Bedarf flexibel aufgeteilt werden. 

    Der Vertrag kommt so früher in die Zuteilung und kann für eine anstehende Finanzierung verwendet werden. 

    Die restlicheBausparsumme und das restliche Bausparguthaben werden auf einem zweiten Vertrag angelegt. DieBausparsummen beider Verträge entsprechen so der Bausparsumme des ursprünglichen Vertrages.

     Für eine Teilung ist die Zustimmung der Bausparkasse erforderlich.

     Wurde bereits eine Treueoption erklärt, entfällt die Möglichkeit eine Treueprämie zu beanspruchen. In diesem Fall kann eine Zuteilung zur Inanspruchnahme des Darlehens frühestens nach 12 Monaten erfolgen. Nehmen Sie die staatliche Bausparförderung in Anspruch, dann gelten einige Besonderheiten, auf die wir Sie im konkreten Fall natürlich hinweisen werden.

  • Ich habe erfahren, dass die LBS-Bausparkasse meine max. Zulage pro Jahr von € 2100 auf € 420 gekürzt hat, kann sie das einfach so ändern?
    Antwort von Mueller99 ·

    Ich bedanke mich für die beiden Rückmeldungen und ich gebe zu meine Angaben sind etwas dürftig. Den Bausparer habe ich vor mehr als 20 Jahren abgeschlossen aufgrund meiner VWL. Es wurden nur zwei Jahre eingezahlt und eigentlich wollte ich ihn im letzten Jahr kündigen. Aufgrund des günstigen Zinssatzes hab ich mich dagegen entschieden und habe nun jährlich eine Einzahlung auf den Jahresregelsparbeitrag geleistet. Diese betrug eben bis dato  max € 2100,00. Nun teilte man mir mit, dass man diese aufgrund des niedrigen Zinsniveau gekürzt hat. Sie berufen sich dabei auf die AGBs ("... räumen uns die Möglichkeit ein, weitere Zahlungen von unserer Zustimmung abhängig zu machen") Ich gehe mal davon aus das muß ich so akzeptieren, oder?

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Hanseat ,

    Ok verstehe. Du schriebst was von "Zulage" und 2.100 Euro und das klingt nach Riester.

    Wenn es ein ganz normaler BSV ist und ess cih um jährliche Zuzahlungen handelte, muss Du diese Kürzung akzeptieren. Wie gesagt, die BSK muss bei Zuzahlungen zustimmen.

  • In meinem Zuteilungsbescheid vom Bausparvertrag steht, daß ich auf das günstige Bauspardarlehen verzichte, soll ich das wirklich so machen?
    Antwort von LittleArrow ·

    Die unmittelbare Antwort steht schon bei wfwbinder.

    Aber was steht denn ansonsten noch im Zuteilungsbescheid?

    Sicherlich hast Du noch andere Wahlalternativen, z. B. die Inanspruchnahme des Bauspardarlehns, die Fortsetzung des Vertrages oder so.

    Welcher Schriftwechsel ist dem Zuteilungsbescheid vorausgegangen? Sonst wird man aus Deiner Frage nicht schlau.


  • In meinem Zuteilungsbescheid vom Bausparvertrag steht, daß ich auf das günstige Bauspardarlehen verzichte, soll ich das wirklich so machen?
    Antwort von wfwbinder ·

    Ganz einfach, Du bekommst Dein Bausparguthaben einschließlich aller Zinsen ausgezahlt und verzichtest darauf das Bauspardarlehen zu bekommen, auf das Du wegen Deines Vertrages eigentlich Anspruch hast.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,

    ... und damit wird das Bausparkonto Nr. .... geschlossen.

    Kommentar von Aiolos94 ,

    also ist das sozusagen gekündigt?

    Kommentar von LittleArrow ,

    Siehe meine Antwort, Aiolos94.

  • Ich habe erfahren, dass die LBS-Bausparkasse meine max. Zulage pro Jahr von € 2100 auf € 420 gekürzt hat, kann sie das einfach so ändern?
    Antwort von Hanseat ·

    Mit so wenig Informationen, und noch dazu offenbar verwirrenden Angaben, kann Dir hier keiner antworten ohne zu spekulieren.

    Woher kommen die 2.100,- Euro ? Handelt es sich um einen riestergeförderten Bausparvertrag, bei Riester beträgt der jährliche, geförderte  Höchstbeitrag in der Tat 2.100,- Euro. Das ist aber der Höchstbeitrag insgesamt, aslo Dein Eigenbeitrag und die Zulage. Eine Zulage in Höhe von von 2.100,- Euro gibt es nicht, außer Du hast min. 7 Kinder.

    Was also sind die die 420,- Euro ? dein Eigenbeitrag oder die für 2014 zugeflossene Zulage oder ... ?

    Bist Du unmittelbar förderfähig und wenn ja, welche Zulagen (Du + Kinder ?) gibt es  generell ?

    Grundsätzlich kann die Rieserzulage gekürzt werden, wenn Du nicht den für die volle Zulage notwendigen, jährlichen Eigenbeitrag (4 % Deines Bruttos minus Zulagen) entrichtet hast.


    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Mueller99 ,

    Ich bedanke mich für die schnelle Rückmeldungen und ich gebe zu meine Angaben sind etwas dürftig. Den Bausparer habe ich vor mehr als 20 Jahren abgeschlossen aufgrund meiner VWL. Es wurden nur zwei Jahre eingezahlt und eigentlich wollte ich ihn im letzten Jahr kündigen. Aufgrund des günstigen Zinssatzes hab ich mich dagegen entschieden und habe nun jährlich eine Einzahlung auf den Jahresregelsparbeitrag geleistet. Diese betrug eben bis dato  max € 2100,00. Nun teilte man mir mit, dass man diese aufgrund des niedrigen Zinsniveau gekürzt hat. Sie berufen sich dabei auf die AGBs ("... räumen uns die Möglichkeit ein, weitere Zahlungen von unserer Zustimmung abhängig zu machen") 

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