Bausparvertrag - neue und gute Antworten

  • Gibt es beim derzeitigen Zinsniveau noch gute Gründe für den Abschluss eines Bausparers?
    Antwort von Kevin1905 ·

    Ich bin eigentlich generell kein Freund von Bausparverträgen

    1. aufgrund des niedrigen Zinsniveaus, ist ohne staatliche Förderung eine positive Realrendite auf die eingezahlten Beiträge nicht bzw. kaum möglich.
    2. Niedrige Zinsen (Darlehen) werden wir auch noch länger haben. Hier kommt es primär auf die Bonität an, wer eine gute Bonität hat braucht i.d.R. keinen Bausparvertrag, der erhält auch so günstige Darlehenszinsen.
    3. Selbstgenutztes Wohneigentum auf Kredit zu finanzieren ist eine Sache die ich gesamtwirtschaftlich mit einem Schmunzeln betrachten würde. Stellt man eine Lebensrechnung auf, kostet die eigene Immobilie oft mehr als der Durchschnittsmieter (natürlich von der Lage abhängig) bezahlt hätte.

    Du solltest also dein Geld möglichst renditeorientiert anlegen, ganz besonders wenn es für die Kinder ist, sollte es doch der Fondssparplan sein, mit hoher Aktienquote.

  • Gibt es beim derzeitigen Zinsniveau noch gute Gründe für den Abschluss eines Bausparers?
    Antwort von Hanseat ·

    Es gibt m.E. nicht viele gute Gründe. Als Zinssicherungsinstrument für den späteren Erwerb von Wohneigentum m.E. eher nicht. Ja, Bausparkassen erlauben zweitrangige Besicherung aber wenn sowas Sinn machen soll, dann muss erstens schon die Bausparsumme ordentlich sein (und nicht die üblichen 10.000,- Euro oder so) und zweitens (wenn schon denn schon) sollte man einen Tarif wählen der möglichst geringe Darlehenszinsen garantiert (deutlich unter 2 %). Solche Tarife bieten aber eben nun einmal nur sehr geringe Guthabenzinsen (0,1 bis 0,5 %), und ob sichd as dann über all die Jahre rechnet ? Hier macht, denke ich, das "normale" Sparen mehr Sinn.

    Eventuell Sinn machen könnte ein Tarif mit relativ hohen Guthabenzinsen (3 % und mehr) als festverzinsliche Geldanlage, das müsste aber min. 7 Jahre laufen (Bonuszins-Regelung). Je nachdem wie alt die Kinder sind, besteht u.U. Anrecht auf Arbeitnehmer-Sparzulage oder Wohnungsbauprämie. Letztere bedingt übrigens bei Sparern unter 25 Jahren (bei Abschluss) keine wohnwirtschaftliche Verwendung. hier können dann ganz ordentliche Renditen zu Stande kommen.

  • Umschuldung früher als geplant
    Antwort von HilfeHilfe ·

    Hallo

    du hast ja unten schon ein paar Summen genannt.

    **Ursprung 172000,

    am 31.3.16 ca 143000

    im Bauparer sind jetzt 31000.

    Ich glaube nicht das das in 5 Jahren erldeigt ist, Ich denke eher so in 12-14**

    Ich würde mir über einen Vermittler JETZT eine anschlußfinanzierung rechnen lassen. Auf jeden Fall § 489 Abs. 1 Ziff. 2 BGB prüfen und dann auch so aufkündigen !

    Es ist doch eine Rechnung wie hoch wird dein BSV aktuell bespart und welchen Darlehenszins erwartest du. Wenn der Sparzins zu attraktiv würde ich eher tendieren weiter ansparen woanders in Anschlußfinanzieren und von mir aus 2 Laufzeiten wählen so dass du ein Darlehen mit dem BSV ablösen kannst.

    Ist nur ein Denkanstoss !

  • Umschuldung früher als geplant
    Antwort von Franzl0503 ·

    Scarg: Eine Idee, ob sie besser ist, entscheide selbst.

    Kündigen, Ansparsumme 31.000 € zur Teiltilgung verwenden, Rest 112 000 € zu 1,9 % Zins., 5,75 % Tilgung + ersparter Zinsen., Annuität 714 € mtl., Festschreibung 15 Jahre, Bauspardarlehen nicht beanspruchen.

    Klären: Stimmt der bisherige Darlehensgeber (Grundpfandrechts-Gläubiger) der Vertragsänderung zu oder mußt du dir einen neuen suchen? Bei einer Umschuldung (mit neuem Geldgeber) fallen Kosten für die Abtretungserklärung, die Grundbuchänderung und evtl. auch Wertermittlungskosten an. Eine Kostenschätzung ist nicht möglich, weil die Bedingungen des Neugläubigers unbekannt sind.

    Viel Erfolg.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,

    Sehe ich tendenziell auch so:-)) DH!

    Kommentar von Scarg ,

    Danke für die Antwort! Das ist eigentlich auch die Variante die mir so vorschwebt.

    Wie sieht das mit den Vorfälligkeitsgebühren beim BSV aus? Gelten hier die selben Vorgaben wie bei §489? Den hatte ich ja damals paralle abgeschlossen. Und 2,5% herschenken ist auch doof.

    Danke im Vorraus

    Kommentar von LittleArrow ,

    Welche 2,5 % und wovon?

    Eine Vorfälligkeitsgebühr beim BSV? Bitte gib hierzu nähere Erklärungen.

  • Umschuldung früher als geplant
    Antwort von LittleArrow ·

    oder gibt es noch eine bessere Idee?

    Im Prinzip ja, nämlich eine Darlehnsvertragskündigung in den nächsten Wochen per in 6 Monaten gemäß § 489 Abs. 1 Ziff. 2 BGB prüfen, wenn die Bedingung 10 Jahre erfüllt ist.

    Allerdings solltest Du vorher Dir den Zeitpunkt der letzten Kreditrate für das Anschlussdarlehn überlegen, Deine Akzeptanz der aus einem Volltilgerdarlehn resultierende finanzielle Belastung (ca. Wert) ermitteln und natürlich Angebote einholen. Siehe Tipp Volltilgerdarlehn https://www.finanzfrage.net/tipp/volltilgerdarlehn---wie-lege-ich-die-die-tilgun...

    Vorsicht bei den Schufa-Abfragen, sonst verschlechtert sich Dein Score!

    Natürlich mußt auch noch den BSV kündigen und die Verfügbarkeitszeitpunkt des Guthabens berücksichten. Vor jeweiliger Kündigung aber bitte zunächst den erforderlichen Zeitrahmen abstecken und Angebote einholen!

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,

    Gemäß Deinem Fragetext hast Du derzeit eine finanzielle Belastung aus der Darlehnsannuität und aus der BSV-Sparrate. Kannst/willst Du künftig auch diese betragsmäßige Belastung aus der Umschuldung tragen, um rasch den Anschlusskredit zu tilgen?

    Wie hoch ist der ca. Verkehrswert? Die Beleihungsquote muss noch bestimmt werden!

    Stehen noch Sanierungs-/Modernisierungsmaßnahmen an, für die das BSV-Guthaben genutzt werden kann?

  • Umschuldung früher als geplant
    Antwort von Mikkey ·

    Um da jetzt Rechnungen anzustellen, fehlen ein paar Zahlen. Wenn demit der Kredit vollständig abgelöst werden könnte, ergäbe es auch einen Sinn, auf 5 Jahre zu noch besseren Konditionen weiterzufinanzieren, um danach nur noch den Bausparkredit zu haben.

    Wenn Du die wirklichen Summen nicht nennen willst, kannst Du auch normieren: Ursprünglicher Kredit war 250.000, Saldo am 31.3.16 wird sein 153.000....

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Scarg ,

    Danke für die Antwort!

    Ursprung 172000,

    am 31.3.16 ca 143000

    im Bauparer sind jetzt 31000.

    Ich glaube nicht das das in 5 Jahren erldeigt ist, Ich denke eher so in 12-14

  • Günstiger Bauspartarif 100'000 € gesucht!
    Antwort von LittleArrow ·

    @ Ria vom Support:

    Nach so vielen Tagen sehnsüchtiger Erwartung hilfreicher Antworten darf man als Fragesteller ruhig die Geduld verlieren und erneut fragen. Insb. weil der Fragesteller seine Problemstellung durch die vielen Kommentare endlich auf den Punkt bringen konnte. Leider muss man in diesem Forum häufig bis manchmal die eigentlich gemeinte Fragestellung durch Gegenfragen, Kommentierungen und Klarstellungen erst herausarbeiten. Die Community wird vermutlich nicht mehr auf die alte Frage antworten oder reagieren.

    M.E. wäre genau eine neue Fragestellung mit vollständigen Details viel sinnvoller gewesen.

    Ich bin daher mit Deiner Formulierung im Hinweis zur Frage nicht einverstanden, Ria.

    LG - LittleArrow

  • Günstiger Bauspartarif 100'000 € gesucht!
    Antwort von Primus ·

    Du hast doch schon Diskussionen geführt und keine für Dich befriedigende Antwort gefunden.

    Ich glaube kaum, dass noch jemand bereit ist, Dir zu helfen, wenn so etwas zu lesen ist:

    Mehr will ich nicht!!!

    Wenn Du etwas willst, dann zahle dafür und Du kannst fordern.

    Ich glaube ich spreche für alle, die hier gerne unentgeltlich in ihrer Freizeit helfen, wenn sie darum gebeten werden.

    Denk mal darüber nach!

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,

    Eine sehr aktuelle Antwort;-)

    Auf dem Bild ist es ein kleines "Teufelchen".

  • Überprüfung Kombidarlehen Wüstenrot ideal c/f
    Antwort von Hanseat ·

    Alles sehr merkwürdig und tendenziell bedenklich !

    Wieso bekommen Sie keinen Tilgungsplan ??? Das geht für einen Vermittler der Wüstenrot Bausparkasse (egal ob Makler oder Vertreter) ganz schnell, und ohne einen solchen ist das Angebot absolut nichts wert.

    Die 880,- Euro Tilgungsbeitrag kommen hin, die Tilgungsrate muss min. diese 4 Promille betragen. Aber, Ihre genannte Sparrate (650,-) passt nicht. Die eigentliche Regelsparrate beträgt 5 Promille der Bausparsumme, also 1.100,- Euro ! Natürlich kann die Wüstenrot eine geringerer Besparung akzeptieren, aber das Angebot ist Schmu, ich versuche das mal zu erklären.

    Zur Darlehensphase: Der von Ihnen genannte Tarif (c/f) bietet die Möglichkeit, 3 verschiedene Darlehenszinsen zu wählen (1,35 / 2,35 / 3,35). Je niedriger der Zins, desto höher ist der monatliche Tilgungsbeitrag, bei 1,35 % Sollzins sind es knapp 10 Promille (= über 2.100,- Euro), bei ihren 2,35 % Sollzins 7-8 Promille (= ca. 1.700,- Euro) und nur bei 3,35 % Sollzins sind es tatsächlich die o.g. 4 Promille = 880,- Euro). Diese Tilgungsbeträge mögen leicht variieren, sollen aber hier sowieso nur den Gesamtzusammenhang erläutern.

    Ansparphase: Hier verbergen sich noch größere Tretminen. Bei 650,- Euro monatlich, ohne zusätzliche Sonderzahlung und nach 10 Jahren erreichen Sie garantiert nicht die Zuteilungsreife ! Ich denke da müssen Sie dann min. 1,5 bis 2 Jahre drauflegen.

    Ich belasse es jetzt einfach mal mit dem bereits Gesagten, es gibt aber definitiv noch eine Reihe von zusätzlichen Fragezeichen.

    Grundsätzlich ist Wüstenrot bei Bausparverträgen mit Vorfinanzierung (so wie bei Ihnen) nicht schlecht. Der Tarif ist in der Darlehensphase flexibel was den Zins angeht, aber man ist dann je nach gewähltem Zins auch einen bestimmten Tilgunsgbetrag gebunden.

    Die Frage wäre auch in welchem Verhältnis denn die 220.000,- Euro zum Wert der Immobilie stehen (siehe auch "LittleArrow").

    Fazit: Das Angebot klingt entweder nach schlampig berechnet oder absichtlich geschönt, und es ist ohne einen expliziten Raten- und Tilgungsplan eine Frechheit und spricht in keinster (!) Weise für die Quelle dieses Angebotes.

    Kommentar von Snoopy250473 ,

    Ganz ehrlich, war auch sehr misstrauisch. Meine Hausbank hat auch gesagt dass das niemals sein kann. Diese haben mir eine Laufzeit von 13 Jahren errechnet. Die Beraterin wollte mir den tilgungsplan erst geben nach Abschluss bzw. Unterschrift des Bausparvertrages. Ich bin schockiert. Besteht wirklich nicht die Möglichkeit dass es passt. Z. B. Sondertarif oder dergleichen...

    Kommentar von Hanseat ,

    Nein, m.E. nicht. Und bitte, bitte, bitte, lassen Sie es sein und schießen Sie die extrem unseriöse Beraterin zum Mond. Und stellen Ihr vielleicht vorher noch die Frage, ob Ihnen denn nun die für den Vertragsabschluss gesetzlich vorgeschriebenen (!) Informationen, Bedingungen, usw. vorlägen. Sie ahnen die Antwort und das ist ein ganz klarer Verstoß gegen BaFin-Regelungen usw..

    Kommentar von Snoopy250473 ,

    Viiiiiiiiiiiiielen Dank!!!!!! Auf jeden Fall Finger weg!! Mache ich.

    Kommentar von Snoopy250473 ,

    Beleihung 70%

    Kommentar von LittleArrow ,

    Ich teile Deine Analyse und vorallem diese Bewertung der Beraterin:

    Fazit: Das Angebot klingt entweder nach schlampig berechnet oder absichtlich geschönt, und es ist ohne einen expliziten Raten- und Tilgungsplan eine Frechheit und spricht in keinster (!) Weise für die Quelle dieses Angebotes.

    Da sollte die Wüstenrot-Qualitätssicherung auch mal ansetzen.

    Kommentar von LittleArrow ,

    Hier zum Standard und Qualitätswesen der Wüstenrotgruppe:

    https://www.wuestenrot.de/rmedia/media/finanzierung/dokumente_1/Kvk5_4_Verhalten...

  • Überprüfung Kombidarlehen Wüstenrot ideal c/f
    Antwort von LittleArrow ·

    Ich habe Zweifel, dass Du so günstig davon kommst, leider.

    Ich habe diese Seite bei wüstenrot.de gefunden. Schaue bitte unter dem Tarif Flex 80 % Beleihungsauslauf Beispiele nach:

    https://www.wuestenrot.de/de/bsw/produkte_14/baufinanzierungen_1/vorausdarlehen_...

    Diese Konditionen entsprechen z. T. Deinen Angaben. Wenn Du die entsprechenden Werte dort mit 2,2 multiplizierst, dann sollte eigentlich Dein Fall hinreichend abgebildet werden. Jedoch sind die so ermittelten Werte wesentlich ungünstiger für Dich. Dort ist insb. erst die Zuteilung nach knapp 14 Jahren unverbindlich vorgesehen, während die Zinsbindung für das Vorausdarlehn offenbar - entgegen den Aussagen - nur 10 Jahre beträgt. Auch liegt die erwartete Belastung für das Bauspardarlehn mit ca. € 1.000/Monat statt € 880 höher.

    Man beachte auch den Unterschied zwischen Sollzinssatz und Effektivzins.

    Lasse Dir nochmal die Eckdaten genau vorrechnen und den Beleihungsauslauf erklären bzw. vorrechnen.

    Angesichts der Unwägbarkeiten bei diesem Bankvorausdarlehn mit dem zeitlich nicht sicher abschätzbaren Beginn des Bauspardarlehns würde ich Dir dringend empfehlen, eine klassische Finanzierung (Annuitätsdarlehn) mit durchgängiger Zinsbindung, also ein sog. Volltilgerdarlehn, aufzunehmen.

    Kommentar von LittleArrow ,

    Korrektur:

    erwartete Belastung für das Bauspardarlehn mit ca. € 1.210/Monat statt € 880 erheblich höher.
    Kommentar von Snoopy250473 ,

    Es handelt sich hier um ein "anderes model". Kann man das als Grundlage als grundlage nehmen? Dann zahle ich also wirklich erstmal 900 Euro 14 jahre bis zur zuteilung?? Danach ca 1200 pro monat??

    Kommentar von LittleArrow ,

    Meine Zahlen ergaben sich aus einem Beleihungsauslauf von 80 %. Bei 70 % ist es vielleicht günstiger. Aber dennoch das zweite Beispiel im o.a. Link arbeitet relativ nah mit Deinen Zahlenangaben.

    Aber eine Beraterin, die für die Berechnung keinen Anspar- und keinen Tilgungsplan vorlegt, darf man ungestraft bei der Bezirksstelle der Wüstenrot bekannt geben und um eine kompetente Beratungskraft bitten. Wüstenrot hat schließlich bei dem letzten Beratungstest der Stiftung Warentest im Februar als viertbeste Bausparkasse abgeschlossen. Da scheint allerdings Deine Beraterin nicht geprüft worden zu sein.

    Noch mal zur Zuteilungsreife. Keine BSK darf Dir einen Zuteilungstermin garantieren (Bausparkassengesetz). Sie kann es auch nicht. Infolgedessen wälzt sie das Zinsänderungsrisiko nach Ablauf der Zinsbindung beim Vorausdarlehn bei den Bausparern ab. Du wärst kalkulatorisch nur sicher, wenn die BSK Dir den Zinssatz bis zur tatsächlichen Zuteilung garantiert, sofern Du Deine Beiträge spätestens gemäß Programm leistest.

    Prüfe wirklich mal die Konditionen eines Volltilgerdarlehns einer Bank oder Versicherungsgesellschaft mit einer festen Gesamtlaufzeit von 25 Jahren. Da kommst Du mit einer monatlichen Rate ("Annuität") von € 950 - 970 gut hin und kannst noch jährliche Sondertilgungen von 10 % des Anfangsdarlehnsbetrages machen. Der effektive, gebundene Zinssatz liegt bei 2,1 - 2,3 % p.a. ohne Unsicherheitsrisiko nach 10+ Jahren.

    Siehe hier: http://hypotheken.fmh.de/rechner/fmh2/top.aspx?id=8&darstellung=0&zinsfe...

    Kommentar von Snoopy250473 ,

    Meine Hausbank hat mir 1.8 % bei 10 Jahren und 2.1 % bei 15 Jahren angeboten.ich werde die 10 Jahre wohl annehmen . Da ich Vermieterin bin kann ich die Schuldzinsen absetzen daher ist der Zins ganz i.O . Vielen tausend Dank für Deine kompetenten Infos!!!!

    Kommentar von LittleArrow ,

    Hast Du mal im Link von fmh.de nachgeguckt? 2,1 % für 15 Jahre erscheint mir nicht toll, insb. wenn da noch wieder ein Zinsveränderungsrisiko am Laufzeitende verbleiben sollte.

    Kommentar von Snoopy250473 ,

    Meine Hausbank hat mir 1.8 % bei 10 Jahren und 2.1 % bei 15 Jahren angeboten.ich werde die 10 Jahre wohl annehmen . Da ich Vermieterin bin kann ich die Schuldzinsen absetzen daher ist der Zins ganz i.O . Vielen tausend Dank für Deine kompetenten Infos!!!!

  • Günstiger Bauspartarif 100'000 € gesucht!
    Antwort von baufinord ·

    ....ich brauche genauere Infos (wie hoch soll/kann die Anspar- und Tilgungsrate sein? Wie ist die grobe Planung bzgl. der Immobilie in 8 Jahren (beispielsweise hinsichtlich Kaufpreis/Gesamtkosten)? ...ggf. gerne auch per PN...

    ...das Ganze muss man sehr individuell austüfteln...ansonsten haben Sie unter Umständen einen -auf dem Papier- tollen Bausparverrag, mit dem Sie in 8 Jahren nur leider nicht viel anfangen können....

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von Springbutterfly ,

    Ansparrate kann 300-400 €/Monat sein, die Tilgungsrate auch 200 € höher.

    Geplant ist der Kauf einer Immobilie im Wert von ca. 450'000 €, für die eine andere Immobilie (heute ca. 200'000 €) verkauft werden soll. Der Differenzbetrag soll dann aus Eigenkapital, dem Bausparvertrag (100'000 €) und einem Annuitätendarlehen (Rest) finanziert werden.

    Sind alles ca.-Angaben, also auch ein wenig rechts und links davon schauen.

  • Günstiger Bauspartarif 100'000 € gesucht!
    Antwort von TBergmann ·

    Hallo Springbutterfly ,

    ich kann deine Beweggründe sehr gut verstehen und habe dazu folgende Gedanken.

    Wie hoch sind die Zinsen in 8 Jahren bzw. was ist die Ursache für die niedrigen Zinsen aktuell. Die Zinsen lagen in der Vergangenheit schon bei 8 oder sogar 11 %, und das waren die Renaissance-Zeiten der Bausparkassen, welche immer in Hochzins-Phasen besonderen Zulauf hatten.

    Heute ist eine Finanzierung über Bausparvertrag eine recht teure Variante für die Finanzierung einer Immobilie, da die Zinsen bei Baufinanzierungen bei Banken bei 1,7 % liegen. Die Menschen haben 10 Jahre in einen Bausparvertrag eingezahlt, fast keine Zinsen erhalten und finanzieren jetzt über eine normale Bank. Hätten sie das Geld in der Zeit mit Zinsen angelegt und für den Rest ein ganz normales Darlehen genommen wären sie viel besser gekommen.

    Wenn man heute einen Bausparvertrag anspart erhält man zwar nur ein paar mickrige Zinsen. In einigen Jahren wenn das Zinsniveau dann hoch ist, erhält man aber zu sehr niedrigen Zinsen ein Darlehen, das klingt absolut plausibel.

    Daher stellt sich jetzt die Frage: Warum sind die Zinsen aber auf einem so historisch niedrigen Niveau? und wie sieht es in 8 Jahren aus?

    Der Zins ist so niedrig weil wir ein Schuldgeld-System haben, bei dem die Schulden expotentiell zum umlaufenden Geld steigen. Alles Geld wird in Banken erzeugt und als Kredit vergeben. Jeder Euro in Umlauf, existiert also als Kredit bei irgendeiner Bank. Für diese Kredite sind fortlaufend Zinsen fällig, welche zwar zurückgezahlt werden aber durch neue Kredite finanziert werden müssen.

    Inzwischen beträgt die Kreditsumme der Banken mehr als das 10-fache der Summe des Geldes, welches als Sparguthaben und Bargeld in Umlauf ist. Dies ist auch der Grund warum in der aktuellen Krise die Banken gerettet werden. Da die Zinsen für diese riesigen Kreditvolumen aber von den Volkswirtschaften bezahlt werden müssen wurden die Zinsen von der EZB auf fast 0% gesenkt.

    Die Zinslast welche von einer Volkswirtschaft gerade noch erwirtschaftet werden kann liegt bei ca. 10%. Wenn die Kreditmenge die Geldmenge um das zehnfache überschreitet, dann kann der reelle Zins eben nur noch 1 Prozent betragen.

    Warum erzähle ich das alles?

    Wenn unser Geldsystem so bleibt wie es ist, dann können die Zinsen nicht steigen! Selbst bei dem aktuellen niedrigen Zinsniveau haben einige Volkswirtschaften in Europa nicht die Möglichkeit die Zinslast zu tragen.

    Das bedeutet, solange wir das Euro-System haben ist ein deutlicher Zinsanstieg absolut ausgeschlossen!!!

    Sollte es das Eurosystem irgendwann nicht mehr geben, dann wären vorher alle Guthaben erloschen, auch alle Bausparverträge.

    Aus diesem Grunde gibt es nur 2 Möglichkeiten:

    1. Heute und in Zukunft alle Sparbeträge in Sachwerte zu investieren, denn diese haben einen Wert und einen Wertzuwachs heute und in der Zukunft. oder

    2. Die Immobilie jetzt zu kaufen und mit 1,7% oder weniger zu finanzieren. Erlischt der Euro erlöschen somit auch alle Guthaben. Dann erlöschen allerdings auch alle Kredite.

    Sicherlich werden anschließend alle Immobilieneigentümer mit einer Zwangssteuer herangezogen, aber die Immobilie bleibt.

    Aus meiner Sicht ist also der Abschluss eines Bausparvertrages keineswegs sinnvoll. Es zählen in Zukunft nur noch echte Werte und es wird noch schwere Turbulenzen geben. Es gibt seht lukrative Anlagemöglichkeiten, allerdings verlangen diese eine gewisse Kapitalausstattung.

    Ich hoffe ich konnte ein paar konstruktive Denkansätze aufzeigen und bin gern auf weitere fragen gespannt.

    Herzliche Grüße aus Dresden, Thomas Bergmann

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,
    Erlischt der Euro erlöschen somit auch alle Guthaben. Dann erlöschen allerdings auch alle Kredite.

    Diese Schlussfolgerungen beim Währungswechsel und Erlöschensvarianten halte ich für absurd. Die Schuldner und Du können davon weiterträumen.

    Kommentar von Springbutterfly ,

    Ich kann den ganzen Ausführungen folgen und zumindest nachvollziehen, wie Du zu Deinem Zinssatz kommst. Zwei Denkfehler sind meines Erachtens aber drin:

    1. Diese Theorie geht davon aus, dass immer alle Kredite bedient werden. Das ist aber nicht der Fall!
      Kredite fallen zu allen Zeiten aus, Menschen und Firmen gehen in Insolvenzen, Staaten bekommen Schuldenschnitte zugebilligt usw. Es kommt also immer wieder zu Kreditausfällen, von daher sind Schulden dann auch mal wieder schnell weg. Das System verkraftet das, solange es nicht zu viel wird.

    2. Zinsen spiegeln auch immer die Inflation wider. Derzeit kaum Wachstum, kaum Inflation, daher auch kaum Zinsen. Sonst hätten wir 2008 nach Deiner Theorie nur 1,5% Zinsen haben dürfen (halb so viele Schulden wie heute), hatten aber 5%!

    Ich hätte lieber eine konkrete Antwort auf meine Frage gehabt!

    Kommentar von Snoopy250473 ,

    Hi, welche lukrativen Anlagemöglichkeiten gibt es denn? Bei den heutigen Zinsen interessiert mich solch interessante Anlageform.

  • Günstiger Bauspartarif 100'000 € gesucht!
    Antwort von LittleArrow ·

    ein gutes Angebot hierfür nennen?

    Nur eins? Du bist ja richtig bescheiden und "anspruchslos".

    Hier findest Du mehr zu Deiner Frage:

    https://www.test.de/Bausparkassen-im-Praxistest-Nur-drei-sind-gut-4802558-0/

    oder Du kaufst für € 4,90 Finanztest Heft Februar 2015.

    Es geht dabei um einen Praxistest über Beratungsqualität. Nur drei Bausparkassen waren gut: LBS Baden-Württemberg Wüstenrot und LBS Ost. Als Vierter kam dann noch LBS Hessen-Thüringen.

    Gehe dort einfach mal hin und lasse Dir Deine Zielvorstellungen genüsslich zerpflücken. Dort mußt Du auf Deine bisher ungenannten, persönlichen Details ja keine Rücksicht nehmen. Ich erspare mir daher hier noch mehr Nachfragen dazu.

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von Springbutterfly ,

    Das Heft habe ich, in dem Artikel geht es um Beratungsqualität, also wie gut eine Bausparkasse auf die Bedürfnisse und Anforderungen eines Kunden mit ihrem konkreten Angebot eingeht. Das sagt aber nur bedingt etwas über die Konditionen des Angebots aus.
    Meine Frage hier bezog sich auf Angebote. Da hast Du auch nichts zu gesagt - von daher auch eher ein "mangelhaft"...

    Wenn hier keine konkreten Antworten kommen, sollte ich eher fragen:

    Worauf muss ich unbedingt achten?

    Kommentar von Hanseat ,

    Ok, das ist eine passende Frage. Damit die Ansparrate möglichst gering ist und das Darlehen möglichst hoch ist, sollte es ein Tarif mit einem möglichst geringen Mindestanspargrad sein, idealerweise 30 %. Es gibt auch Tarife die bieten Mehrzuteilung an (bis zu 100 %) was dann erstens die Darlehenssumme noch weiter erhöht und zweitens die Abschlusskosten drückt. Das Problem ist häufig dass Tarife mit sehr niedrigen Darlehenszinsen erstens einen eher hohen Anspargrad haben (bis zu 60%) und zweitens häufig eine sehr hohe und sehr schnelle Tilgung. Manche BSK bieten auch eine sogenannte Wahlzuteilung an. Man wählt also einen Tarif mit relativ hohem Anspargrad und niedrigen Darlehenszinsen und beantragt dann wenn man erst 30-40 % angespart hat, die Zuteilung des Darlehens. Eine solche Wahlzuteilung ist aber eine "Kann"-Regelung, einen Anspruch hat man nicht darauf und auch nicht auf ein bestimmtes Darlehensvolumen. Bei einigen BSKs gibt es die Möglichkeit, die Bausparsumme ohne erneute Abschlusskosten während der Ansparphase zu erhöhen bzw. zu erdopplen, sowas kann, eventuell in Verbindung mit einer Mehr- oder Wahlzuteilung, durchaus überlegenswert sein.

    Kommentar von LittleArrow ,
    Da hast Du auch nichts zu gesagt - von daher auch eher ein "mangelhaft"

    So? Die Bewertung gilt eher für Deine komplette Fragestellung. Bitte lies:

    Deine Frage kann und werde ich mangels persönlicher Datenlage nicht beantworten (können). Es ist weder Zweck der neuen Immobilie (natürlich kann man hier ein teilvermietetes oder nur selbstgenutztes Büro-/Wohnobjekt unterstellen, aber ist eine implizite Unterstellung sinnvoll, wenn Du nichts dazu sagst?) noch verfügbare Liquidität in der Anspar- und Tilgungsphase noch die gewünschte Tilgungsdauer noch die Struktur der weiteren Gesamtfinanzierung klar.

    Ich will Dir nur ein Beispiel aus den normalen Bausparverträgen nennen: Die Leute gucken alle wie gebannt auf den Sollzinssatz des Bauspardarlehns: "je niedriger desto günstiger" glauben sie (wie Du offenbar auch). Dass dann eine heftige anfängliche Tilgungsquote und eine Kreditlaufzeit von ca. 12 Jahren kommt, vernachlässigen sie und - schwupps - ist die monatliche Annuität viel zu hoch, um noch neben der übrigen Finanzierungsbelastung getragen werden zu können. Ähnlich nebulös ist Deine Vorgabe mit einer "eher geringen Sparrate": Wie willst Du denn so eine Zuteilungsreife nach 8 Jahren erreichen, wenn die Mindestansparsumme 40 % lt. Tarif betragen soll? Aber vielleicht ist das nur deshalb ein Missverständnis, weil € 500/Monat für Dich angesichts Deines frei verfügbaren monatlichen Nettoeinkommens von € 4.500(?) noch niedrig und für andere mehr als doppelt zu hoch sind? Und: eine Zuteilungsreife nach genau 8 Jahren darf Dir auch niemand garantieren.

    Selbst wenn Du nun endlich Deine persönlichen Daten nachschieben würdest, rate ich Dir dennoch eine genannten Bausparkassen (für Dich kommt wohl eher Wüstenrot in Frage) aufzusuchen, nachdem Du vorher Deine persönlichen Daten für die Ist- und Sollsituation sinnvoll zusammengestellt hast.

    Kommentar von Springbutterfly ,

    Hallo Little Arrow, liebe Community,

    ich will noch zwei Randbedingungen nennen: Die zukünftige Immobilie 2 soll ausschließlich privat genutzt und zum selber drin wohnen angeschafft werden. Die aktuelle Immobilie 1 (Wert ca. 200'000 €) ist ebenfalls in Eigennutzung und wird derzeit mit ca. 1500 € / Monat abbezahlt. In zwei Jahren beträgt die monatliche Rate nur noch 1000 €, da dann zwei Bausparverträge abbezahlt sind.
    Zusätzlich zu diesen Raten erfolgt derzeit noch eine jährliche Sondertilgung des Hauptdarlehens in Höhe von 5%, so dass Immobilie 1 in neun Jahren abbezahlt sein wird.
    Gleichzeitig reicht die monatliche Liquidität noch aus, um einen Vermögensaufbau zu betreiben, so dass ohne Probleme ein zusätzlicher BS-Vertrag mit 500 € / Monat angespart werden könnte. Wenn man aber nur mit 300 € / Monat auch zum Ziel käme, wäre das m.E. o.k., damit die zwischenzeitliche monatliche Verpflichtung nicht ganz so hoch ist.
    Rücklagen sind da, falls sich eine temporäre Zeit der Arbeitslosigkeit oder Familienzuwachs einstellen sollten. Wenn hier irgendwas auf Kante genäht wäre, hätte ich die Frage so nicht gestellt!

    Kann nun irgendwann mal jemand eine Aussage machen wie: "BHW XY mit der Bausparsumme oder LBS Soundso mit der Bausparsumme, kosten so viel, Ansparsumme nach x Monaten erreicht, Sparrate so hoch, Rückzahlungsrate so hoch und nach y Jahren fertig."?!? Und vielleicht noch, was die Vorteile des Einen gegenüber anderen sind.
    Mehr will ich nicht!!!

  • Günstiger Bauspartarif 100'000 € gesucht!
    Antwort von Hanseat ·

    Nein, denn es gibt hier keine fallbezogene, konkrete Beratung. Sie suchen ja offenbar einen klassischen Finanzierungstarif mit niedrigem Mindestanspargrad und möglichst niedrigen Darlehenszinsen. Deren gibt es viele, sowas hat jede Bausparkasse im Angebot.

    Gehen Sie zu einem unabhängigen Berater der möglichst viele verschiedene Bausparkassen anbieten kann. Der allerdings bekommt dann auch ggf. zumindest einen Teil der Abschlussgebühr als Provision :-).

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,
    Nein, denn es gibt hier keine fallbezogene, konkrete Beratung.

    Doch, es gibt ausgerechnet hier sehr viele fallbezogene, konkrete Beratungen.

    Kommentar von Springbutterfly ,

    Das stimmt! Dazu ist dieses Forum da, konkrete Antworten zu geben. Wenn noch Daten fehlen, dann bitte sagen, welche!

    Kommentar von Hanseat ,

    Na ja, ich will nicht um Worte streiten, aber es kann hier doch keiner ernsthaft eine Empfehlung für einen bestimmten Tarif abgeben. Wie gesagt, das was der Fragesteller prinzipiell sucht, gibt es bei jeder Bausparkasse. Die einzelnen Tarife nun zu vergleichen und mit dem Fragesteller letztlich den passenden herauszufinden, das kann in einem Forum nicht stattfinden.

  • " Durch Grundbuch abgesichertes Darlehen "
    Antwort von DiCaprio ·

    Frag die Banken vorher schriftlich, OB es überhaupt möglich ist, gegen VFE zu kündigen.

    Die Banken sind dazu nicht verpflichtet, bei Bausparkassen kann man meist nur die Bauspardarlehen und nicht die Vorausdarlehen ablösen.

    Einzige Möglichkeiten für dich ohne Zustimmung der Bank zu kündigen ist nach 10 Jahren oder wenn du das Besicherungsobjekt verkaufst.

  • " Durch Grundbuch abgesichertes Darlehen "
    Hilfreichste Antwort von wfwbinder ·

    DEin Sachverhalt ist für mich etwas ungeordnet.

    1. Bau darlehen über 220.000,-. Besichert Durch Grundschuld 220.000,-. Klar.

    2. 18.500,- Bausparvertrag abgetreten. Wofür? Bausparsumme 18.500,-, oder Bausaprguthaben 18.500,-?

    3. 30.000,- Zusatzdarlehen. Wie besichert?

    4. Du möchtest die Darlehen bei einer anderen Bank zu einem vereinen? Warum? Weil die Zinsen zu hoch sind?

    5. Vorfälligkeitsentschädigung? wie lange laufen denn die Kredite bisher?

    6. Warum den Bausparvertrag "opfern?" Wäre es nciht eine Lösung den Bausparvertrag vorzufinanzieren, bis der fällig wird? wenn man ihn schon hat, sollte man ihn nutzen.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von lazyjo08 ,

    Hallo erstmal,

    zu 2. Ich habe ein Bausparguthaben über 18.500 Euro

    zu 3. Es ist nicht besichert . Der Bauspervertrag und mein Einkommen hat gereicht

    zu 4. Ich möchte die Darlehen zum einen vereinen, weil die Zinsen zu hoch sind. Zum anderen wird der 2. Rang im Grundbuch frei und entlastet mich von einer monatlichen Verpflichtung von 562,00 Euro .

    zu 5. Die Kredite laufen noch 4 Jahre

    zu 6. Der BV läuft über 135.000 Euro, weil damit ursprünglich eine Eigentumswohnung finanziert werden sollte und nun für ein Einfamilienhaus verwendet wird.

    LG,lazyjo...

    Kommentar von wfwbinder ,

    zu 2.Bei den derzeit geringen Zinsen würde ich überlegen den aufzulösen und für Tilgungen zu verwenden.

    zu 4. Dann überlegen die Sache neu zu ordnen, siehe zu 2.

    zu 5. Ich hatte nach der bisherigen Laufzeit gefragt, weil man nach 10 Jahren vorschusszinsenfrei kündigen kann.

    zu 6. siehe zu 2. und 4. das dauert noch ewig, bis der ausgezahlt wird und es müssen bis dahin auch noch 40.000,- angespart werden, mit denen man tilgen könnte um die Zinslast zu senken.

  • Gibt es Schwierigkeiten wenn eine Einzahlung (32000€) auf einen abgetretenen BSV nicht erfolgt
    Antwort von baufinord ·

    ...wenn vertraglich vereinbart wurde, dass die 32.000 Euro als Einmalzahlung in den Bausparvertrag geleistet werden, muss die finanzierende Bank zustimmen und auf die Einmalzahlung verzichten...mit Ausbleiben der Einmalzahlung kippt das Finanzierungsmodell (es ist nur schwer möglich, die Zuteilung des BSV in 8 Jahren über laufende monatlich Zahlungen zu erreichen)....

    ..außerdem kann die finanzierende Bank die 32.000 Euro, die in den BSV fließen sollen ggf. als Zusatzsicherheit einbezogen haben (Stichwort "Wertermittlung" und "Beleihungsgrenze"). Stehen die 32.000 Euro jetzt doch nicht als Zusatzsicherheit zu Verfügung kann es -unter Umständen- dazu führen, dass die finanzierende Bank die Darlehen kündigt...

    ..einfach so das Geld nicht in den BSV einzahlen, ist eine gaaaaanz schlechte Idee!...

  • Zuteilungsreifer Bausparvertrag!
    Antwort von Hanseat ·

    Zitat: "..., bin nun unschlüssig, ob ich den Bausparvertrag weiter ansparen soll oder auf das Darlehen verzichten soll!

    Das kommt ein bisschen auf das Kleingedruckte an. Wenn man mal davon ausgeht dass kein akuter Darlehensbedarf (noch dazu zu diesem Zins) besteht, dann macht weiter ansparen bei den heutigen Zinsverhältnissen grundsätzlich Sinn, solange bis die Bausparkasse "die Nerven verliert" bzw. bis zur Bausparsumme. Die Frage ist, für wie viele Jahre gibt es denn den Zinsbonus. Manche Tarife sind so strukturiert dass es nur für die Jahre bis zur ersten Zuteilungsreife einen Zinsbonus bei Darlehensverzicht gibt und nicht länger. D.h. beim Weitersparen bliebe es dann bei 1,75 %, was ja auch gar nicht so schlecht ist. Besser als Tagesgeld und ab Zuteilung ja prinzipiell jederzeit kündbar.

  • Zuteilungsreifer Bausparvertrag!
    Antwort von EmilErpel ·

    Brauchst Du denn zur Zeit ein Darlehen? Präziser: eines, das auch wohnwirtschaftliche verwendet wird? Ansonsten stellt sich doch die Frage gar nicht. Zuteilungsreif bleibt er ja, ich würde weitersparen. Verzichten kannst Du später auch noch, die 4 % sind Dir dann auch sicher. So hältst Du Dir alle Optionen offen. Und 4 % Guthabenverzinsung ist derzeit sehr sehr gut....

  • Zuteilungsreifer Bausparvertrag!
    Antwort von muksman ·

    Kommt drauf an ob du das Darlehen benötigst.

    Zuteilungsreif bleibt er ja. Das Darlehen kannst du also jederzeit in Anspruch nehmen.

    Wenn sich die Verzinsung wirklich rückwirkend auf 4 % erhöht würde ich Ihn weiterbesparen. Eine bessere konservative Anlage wirst du derzeit nur schwer finden. Und so lange dir die Bausparkasse den Vertrag nicht kündigt weil er zuteilugnsreif ist und du das Darlehen nicht in Anspruch nimmst ist doch alles super.

    Ggf. auch mal anfragen ob man die Bausparsumme noch erhöhen kann, und was das kosten würde.

    Grüße

  • Wohn-Riester Vorausdarlehen ablösen durch neues Wohn-Riester-Darlehen
    Antwort von Hanseat ·

    Ihre Fragen sind sehr speziell, ich versuche es mal der Reihe nach.

    Grundsätzlich fehlen auch Infos, z.B. Volumen des Darlehens, grundbuchlich gesichert oder nicht, u.U. Volumen der gesammten Finanzierung wenn Riester nur ein Teil ist.

    Aufnahme eines neuen Darlehens - was für ein Darlehen soll das denn sein, wenn grundbuchlich gesichert, dann doch wohl nur bei derselben Bausparkasse. Macht die denn da mit und gibt die Ihnen Geld damit sie das dann sofort in den BSV einzahlen ? Oder wo soll das darlehen sonst herkommen ?

    Ich bin mir nicht sicher ob es riestergeförderte Forward-Darlehen gibt und wenn ja, zu welchen Zinsen bzw. mit welchen Forward-Aufschlägen. Wenn ja, dann müsste das prinzipiell gehen.

    Ja, die vorzeitige Befüllung wird angerechnet. In der Zwischenzeit bis zur Zuteilungsreife zahlen Sie doch die laufenden Sparbeträge für den BSV weiter oder ?

    zur letzten Frage - Ja, das geht, ist aber aufwendig und teilweise sehr bürokratisch, insbesondere wenn grundbuchlich gesicherte Bestandteile im Spiel sind.

    Ich denke Ihre Überlegungen sind etwas zu komplex um hier auch nur ansatzweise für Sie zufriedenstellend erörtert werden zu können. Sowas lässt sich am besten im persönlichen Gespräch mit einem versierten Berater klären, ein solches Frage- und Antwortspiel ist m.E. viel effizienter als das Hin- und Her sein kann.

  • bausparvertrag worauf achten/sinvoll
    Antwort von Niklaus ·

    Als Geldanlage eignet sich ein Bausparvertrag überhaupt nicht.

    Eine der besten Möglichkeiten, längerfristig sein Geld anzusparen ist ein Fondssparplan mit Aktienfonds. So ein Fondssparplan kann man quasi für das ganze Leben brauchen. Entnahmen für den Führerschein oder das erste Auto, sind ebenso möglich wie die Kompensation von finanziellen Engpässen während dem Studium oder der Berufsausbildung. Der Sparplan kann natürlich auch für die Altersvorsorge genutzt werden. Bei dem Sparplan sind Aktienfonds zu bevorzugen wegen der vermutlich längeren Laufzeit. Fondssparpläne gibt es bereits für eine Mindesteinzahlung ab 25 € pro Monat. Verfügbarkeit, Erhöhung, Reduzierung oder Kündigung, keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Aktienfonds sind sehr gut diversifiziert, weil sie viele Aktien im Portfolio haben. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind und auch insolvenzgeschützt, weil Aktienfonds Sondervermögen sind. Aktienfonds schwanken, weil die Märkte volatil sind, aber das hat nichts mit Sicherheit zu tun. Man kann Aktienfonds auch mit einem dynamischen Trailinglimit absichern. Das bedeutet, dass das Limit immer dem Kurs folgt. Wenn die Märkte fallen geht es raus aus dem Aktienfonds in einen Geldmarktfonds und bei steigenden Märkten wieder zurück in den Aktienfonds. Durch die intelligente Kombination der Stopp-Loss-Order und der Start-Buy-Order kann man Kursverluste reduzieren und- Kursgewinne mitnehmen. Durch den Einsatz des Trailinglimits kommt der Cost-Average-Effekt in Sparplänen erst richtig zur Geltung. Es fällt kein Ausgabeaufschlag beim Tauschen an. Zu einem Sparbuch, Bausparvertrag, Versicherung oder ETFs würde ich nicht raten. Diese Produkte sind nicht nur unnötig sondern haben auch noch andere Nachteile

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von nickboy ,

    danke aber bei aktien lasse ich dneke ich die finger habe viel schlechtes darüber gehört und voralendingen wen man mal ganz viel pech hat hat man nach 5 jahren sparen weniger als wie man eingezahlt hat das ist ein riskantes spiel endweder man hat glück und macht gute gewinne oder man hat pech und man macht dicke verluste

    Kommentar von Niklaus ,

    Ich habe nichts von Aktien geschrieben sondern von Aktienfonds. Außerdem lassen sich Aktienfonds absichern. Ich habe es in meiner Antwort genau beschrieben.

    Aktienfonds können schwanken, aber sie sind sicher.

  • bausparvertrag worauf achten/sinvoll
    Antwort von Hanseat ·

    Nein, das ist kein gutes Angebot (Erklärung folgt) !

    Sie möchten anscheinend eine sicherer, festverzinsliche Anlage. Wenn ein Bausparvertrag grundsätzlich in Frage kommt, dann sollte Ihnen klar sein dass Sie immer min. 7 Jahre lang sparen bzw. einzahlen müssen. Bei allen Anbietern (eine Ausnahme) von solchen Tarifen gibt es den Bonus oder die Bonuszinsen erst wenn Sie min. 7 Jahre den Vertrag unverändert bespart haben.

    Zu Ihren Zahlen (klingt ein bisschen nach Schwäbisch-Hall): Die "Jugendprämie" ist nichts weiter als die Rückerstattung der Abschlussgebühr. Die 45,- Euro pro Jahr (genauer gesagt 45,06 Euro) sind die Wohnungsbauprämie, diese muss jedes Jahr beantragt werden und alle jährlichen Wohnungsbauprämien werden dann am Ende (z.B. nach 7 Jahren) auf die auszuzahlenden Summe draufgeschlagen.

    Die Zinsen in Ihrem Angebot sind viel zu niedrig. Es gibt Tarife von Bausparkassen da bekommen Sie 3,01 % p.a. Zinsen (bzw. sogar 3,26 % bei 10 Jahren Laufzeit). Und selbst wenn dort die Abschlussgebühr nicht zurück erstattet wird, haben Sie nach 7 Jahren min. 250,- Euro mehr auf dem Bausparkonto (= ca. 1,5 % mehr Nettorendite).

    Bekommen Sie denn von ihrem Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen ? Wenn ja, dann können die hier natürlich auch mit hineinfliessen.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von nickboy ,

    was ich suche ist eigendlich nur eine möglichkeit wie ich mein geld sicher anlegen kann also ohne risiko wo ich jedenmonat so viel drauf zahlen kann wie ich will und wens ma eng wird auch für 2-3 monate nix einzahle und halt möglichs viel am ende raus bekomme was wäre da ihre empfehlung ?

    Kommentar von Luscinia ,

    Meine persönliche Meinung: Ein gutes Tagesgeldkonto.

    Kommentar von Hanseat ,

    Dann ist ein Bausparvertrag definitiv nicht geeignet ! Den müssen Sie nämlich regelmäßig besparen und können auch nicht mittendrin mal so eben Geld entnehmen. Sie scheinen ja noch jung zu sein, eigentlich wäre ein Tagesgeldkonto nicht schlecht, sehr flexibel und es kostet nichts. Aber, es gibt eben auch nur max.ca. 1,0 % Zinsen. Die meisten höheren Zinsen gibt es nur für einige wenige Monate und dann eher noch weniger. Aber trotzdem, wenn Sie wirklich flexibel bleiben wollen, dann führt eigentlich kein weg an einem Tagesgeldkonto vorbei. Es gibt immer wieder Angebote, z.B. momentan von der Consorsbank, da können Sie einfach im Internet (z.B. via check24) gucken. Alternativ, wenn es doch höhere zinsen sein sollen, kommt eventuell ein ganz normaler Banksparplan in Frage. Momentan der höchstverzinste ist wohl der VTB Flex der VTB Direktbank, allerdings kommen Sie an die eingezahlten Beträge 4 Jahre nicht heran. Die Raten sind flexibel und es gibt immerhin 2,5 % Zinsen. Das Mutterhaus der VTB Direktbank (eben die VTB bank) ist zwar russsisch aber die VTB Direktbank unterliegt der österreichischen Einlagensicherung und das ist so sicher wie Deutschland, sagt sogar Finanztest.

    Kommentar von nickboy ,

    danke und ja ich bin 20 und habe so for um die 2-4 tausend euro dort anzulegen

    wen man bedenkt das mein sparkonte weniger als 0.25% zinsatz hat ich ahbe bei 1 jahr 6000 euro ca. 4 euro zinsen bekommen das habe ich vor4 jahren noch mit extrem viel wneiger geld gehabt

    könten sie mir vileicht erklären was der unterschied zu einem normalen sparkonte ist also vom tagesgeldkonto ?

    Kommentar von Hanseat ,

    Ein Tagesgeldkonto ist total flexibel. Du kannst entweder regelmäßig dort einzahlen (per Dauerauftrag) oder einmalig oder ab und zu. Einfach per Überweisung. Abheben geht genauso einfach, aber das Geld kann vom Tagesgeldkonto nur auf ein bestimmtes Konto (am besten Dein Girokonto) überwiesen werden. Die Kontoeröffnung und Kontoführung erfolgt online und via Handy. Beim Tagesgeldkonto gibt es auch keine Kündigungsfrist wie bei einem normalen Sparkonto (hier sind es meist 3 Monate). Wie gesagt, es gibt so ca. 1.0 % Zinsen (= 40,- Euro pro Jahr bei 4.000,- Euro), ich würde an Deiner Stelle eher eine Bank nehmen die durchgehend gute Zinsen bietet als eine die 0,2 % mehr hat am Anfang aber nach 4 oder 6 Monaten dann deutlich weniger.

    Kommentar von nickboy ,

    danke

  • bausparvertrag worauf achten/sinvoll
    Antwort von Luscinia ·

    Dieses Angebot klingt als Geldanlage wirklich nicht besonders gut.

    Da ist ja fast das erstbeste Tagesgeld bei 'ner anständigen Direktbank besser verzinst und nicht gleich für 7 Jahre gebunden.

    Entweder Du suchst Dir einen Bausparvertrag mit möglichst hoher Guthabenverzinsung, wie Dir hier schon geraten wurde - wenn es denn überhaupt ein Bausparvertrag sein soll - oder Du suchst nach komplett anderen Möglichkeiten.

    Was willst DU denn langfristig machen? Ist ein Bausparvertrag für Dich und Deine Pläne überhaupt sinnvoll?

    Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Du Dich noch überhaupt nicht mit dem Thema Geldanlage auseinandergesetzt hast und einfach mal zur Sparkasse marschiert bist, weil Du die schon immer kennst und Deine Eltern auch dort hin gehen. Am besten ist es, wenn Du Deinen Horizont schnellstmöglich etwas erweiterst - über die Sparkassse hinaus. :)

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Hanseat ,

    Aber bei Tagesgeldkonten gibt es eben keine Wohnungsbauprämie (immerhin 45,- Euro pro Jahr).

    Kommentar von Luscinia ,

    Das stimmt. Aber dieses spezielle Angebot ist sogar MIT Wohnungsbauprämie schlechter als das Tagesgeld OHNE. :)

    Kommentar von Hanseat ,

    ??? - Stimmt nicht so ganz. Das o.g. Angebot kommt auf so ca. 2,5 % p.a. Nettorendite inkl. Rückerstattung Abschlussgebühr und Wohnungsbauprämie, das ist dann doch deutlich mehr als ein Tagesgeldkonto.

    Kommentar von Luscinia ,

    Stimmt, irgendwie hatte ich einen Knoten im Hirn...

    Kommentar von nickboy ,

    ja da ahst du recht meine oma ist da meine eltern auch also bin ich da auch xP aber ich überlege schon länger ob ich nicht wechsel da die sparkasse mir wirklich nicht viel bietet und sogar noch kontofühungsgebüren haben will

    was ich möchte ist eifnach nur eine möglichkeit wo ich jeden monat geld beiseite legen kann über einen längeren zeitraum und wen es mal wirklich hart auf hart komtm ich das geld ohne verlust alles aufeinmal zurück bekomme durch eine kündigung des vertrags z.b.

  • bausparvertrag worauf achten/sinvoll
    Antwort von jsch1964 ·

    Tja, wie legt man sein Geld gut und sicher an?

    Mit dieser Frage befassen sich viele Menschen hauptberuflich - und von denen wirst Du, wie von mir, zu hören bekommen: "Eher nicht in einem Bausparvertrag von einer Sparkasse."

    Grundsätzlich ist ein Bausparvertrag eine sichere Anlage, das stimmt. Das Maximum holst Du damit aber nicht heraus. Wenn es denn Bausparen sein soll, dann würde ich Dir die Alte Leipziger Bausparkasse empfehlen, da gibt es insgesamt nach 7 Jahren und Darlehensverzicht wenigstens 2,25%, statt 0,5%. Die gibt es bei guten Maklern.

    Wenn Du das Maximum herausholen willst, dann ist der Gang (oder der virtuelle Kontakt über das Internet) zu einem unabhängigen Finanzberater sinnvoll. Der kann dann nämlich auf der Grundlage Deiner Sicherheitsvorstellungen, Ziele und Planungen für die nächsten Jahre eine Anlagestrategie empfehen, die Dir wirklich ein Maximum an Rendite bringt und trotzdem so sicher ist, wie Du es Dir wünschst.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Hanseat ,

    Also nun doch Werbung - und dann noch ohne wirklich zu rechnen, was soll das ? Die Alte Leipziger erstattet die Abschlussgebühr nicht zurück, dadurch kommt am Ende, trotz höherer nominaler Zinsen, etwas weniger heraus als bei dem Angebot des Fragestellers !

    Kommentar von jsch1964 ,

    Witzig, dass mir mal jemand unterstellt, dass ich Werbung für eine Bausparkasse mache. :-)

    Aber ok, Du meinst also, der BSV von der AlteLeipziger wäre schlecht. Kannst Du das bitte auch mit Zahlen, statt mit leeren Behauptungen belegen? Wenn Du mir schon etwas unterstellst, dann mach es wenigstens besser.

    Der AL-Vertrag fängt z.B. mit 0,75% Grundverzinsung an. Also dreimal so viel, wie der LBS-Vertrag.

    Wenn ich jetzt eine Zinseszinsberechnung mit einer monatlichen Zahlung von 50,- Euro über 7 Jahre mache, ergibt das bei der LBS 4.237,- (nach Aussage auf deren Website sogar 4.249,-)

    Das gleiche Spiel mit der AL-Grundverzinsung: 4.313,- (Hier liegen wir, wenn wir die 100,- Euro Abschlussgebühr abziehen, tatsächlich auch ohne Zinseszinsverlust unter dem Angebot der LBS.)

    Aber da der Fragesteller ja keinen Kredit, sondern möglichst viel Zinsen haben will, fehlt noch der Bonuszins. Daher: jetzt mit AL-Bonuszins: 4.549,-

    Zieh meinetwegen 150,- Euro ab, die durch den rechnerisch zwei Monate späteren Beginn weniger Laufzeit ergeben, aber das ergibt immer noch 150,- Euro mehr in der Schlussabrechnung.

    Da pfeiff ich auf die 100,- Euro Rückerstattung. Aber Du legst wahrscheinlich Dein Geld auch so an, dass Du mit den Zinsen unter der Freibetragsgrenze bleibst, um Steuern zu sparen...

    Kommentar von jsch1964 ,

    Ich ziehe hiermit meine letzte Aussage zurück.

    Bausparen ist nicht mein Hauptthema. Ich wollte den AL-Vetrrag nur als Beispiel bringen, dass es deutlich besser geht und dann werde ich persönlich angegriffen. Darauf reagiere ich manchmal etwas über. Sorry!

  • bausparvertrag worauf achten/sinvoll
    Antwort von billy ·

    Möchten Sie den Bausparvertrag als Geldanlage nutzen, sollten Sie sich für einen Tarif entscheiden, der Ihnen bei einem Darlehensverzicht einen möglichst hohen Zinsbonus auf den Basiszins bietet. Manche Anbieter erstatten darüber hinaus bei Darlehensverzicht die Abschlussgebühr zurück, was ebenfalls nochmals zur Erhöhung der Rendite führt.

    In den meisten Fällen möchte der Kunde aber später bauen und dafür das zinsgünstige Bauspardarlehen in Anspruch nehmen. Besonderes Augenmerk sollte dann auf einen möglichst niedrigen Zinssatz auf das spätere Bauspardarlehen gelegt werden.

    http://www.bausparvertrag.net/ratgeber/worauf-sollten-verbraucher-bei-einem-baus...

  • Wann sind die Stichtage für die Bewertungszahl?
    Antwort von RatsucherZYX ·

    Ergänze doch bitte mal: Welche Bewertungszahl meinst du denn? Da du hier erstmalig bist, sollte man mit dir ein wenig rücksichtsvoll umgehen. Es kommt jetzt auf deine Antwort an, ob das berechtigt ist. Hier hilft man gerne, wenn es möglich ist.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von RatsucherZYX ,

    Ich habe inzwischen an den von Dir auch eigegebenen Stichworten erkannt, dass du die Zuteilung von Bausparverträgen und die Stichtage für die Bewertungen meinst. Es wäre sicherlich besser gewesen, diese Worte in die Frage einzubinden. Ausser Zitterbacke hat das wohl sonst keiner von den Superexperten erkannt. Ich habe es zunächst auch nicht gesehen, kenne mich im Bausparwesen auch leider nicht gut aus. Ich hoffe, Zitterbacke konnte dir schon helfen.

    Kommentar von EnnoBecker ,

    Denkst du, ich spiele hier Rätselraten und durchforste das Netz nach versteckten Hinweisen zur Frage?

    Kommentar von Zitterbacke ,

    Entschuldigung . Ich hatte gerade die Glaskugel der Schwiegertochter in Pflege . Nur putzen muß sie sie selber .

    Kommentar von Primus ,

    @ Ratsucher: Wie Du vielleicht schon bemerkt hast,, gebe ich mir Mühe, jede Frage so gut es geht zu beantworten. Wenn ich aber erst googlen muss, um zu erfahren, worum es überhaupt geht, habe ich keine Lust mehr zu antworten.

    Wir geben alles um zu helfen und erwarten von den Fragestellern, dass die Frage so gestellt wird, dass erkennen können, worum es geht.

    Kommentar von EnnoBecker ,

    Genau so ist es.

    Die Steigerung ist noch, wenn auf frühere Fragen des Fragers verwiesen wird. Die müsste man sich dann erst raussuchen.

    Kommentar von RatsucherZYX ,

    @Pimus, und @EnnoBecker

    ich schätze eure Antworten im Allgemeinen sehr. Allerdings standen unter der Frage die von finanzfrage immer zusätzlich angeforderten "Stichworte" zur Frage. Da war schon von Bausparkasse etc. die Rede. Es musste dazu also nicht mehr gegoogelt werden. Ich habe es zunächst auch nicht erkannt. dennoch versucht, einem Neuling durch eine Rückfrage hier zu helfen. Es kommen immer weniger Neue dazu, wenn es so weitergeht, können hier bald 4 - 5 Leute Ringelreihen spielen, sich gegenseitig Fragen stellen und sich gegenseitig auch positiv beurteilen. Das hängt auch damit zusammen, dass hier Neulinge besonders beliebt sind, um abgekanzelt zu werden.

    Ich gehe davon aus, dass potentielle neue Fragesteller Fragen und antworten hier durchlesen, dann aber keine Lust haben sich hier mit einer eigenen Frage zu Wort zu melden, weil die Gefahr besteht, hier von Alteingesessenen lächerlich gemacht zu werden.

    .

    Kommentar von EnnoBecker ,

    Das liegt daran, dass du

    Stichtage für die Bewertungszahl

    für eine gelungene Sachverhaltsdarstellung hältst, wir hingegen nicht. Das hat mit "Neuling" nichts zu tun, sondern damit, dass man beispielsweise auch nicht mit ungewaschenem Hals zum Holznasen-Ohren-Arzt geht. Man nennt sowas Respekt oder gegenseitige Achtung.

    Hier eine kleine Anleitung, was Sachverhaltsdarstellungen betrifft:

    https://www.finanzfrage.net/tipp/sachverhaltsdarstellung

    Und wie du vielleicht bemerkst, hat sich der Fragesteller in der ganzen Zeit nicht wieder geäußert und wir werden sicherlich auch nichts mehr von ihm zu lesen bekommen.

    Da willst du uns erzählen, dass das hier der gewünschte Umgang sein soll?

    dann aber keine Lust haben sich hier mit einer eigenen Frage zu Wort zu melden

    Bei Fragen wie dieser ist das auch eine zu begrüßende Entscheidung.

    Kommentar von Primus ,

    Auch ich habe dieses Forum als Neuling aufgesucht, um Eure Hilfe in Anspruch nehmen zu können und habe - bevor ich meine Frage stellte - gelesen was das Zeug hält, um feststellen zu können, wie ich meine Frage am besten formuliere.

    Nur so wurde ich mit meinem Problem verstanden und bekam die Antworten, die ich mir erhoffte. Ich finde, dass man auch von Neulingen erwarten kann, sich erst ein wenig zu informieren, bevor eine Frage eingestellt wird, die hier das große Ratespiel stattfinden lässt.

    Kommentar von EnnoBecker ,
    Ich finde, dass man auch von Neulingen erwarten kann,

    Nein, das hat nichts mit diesem Forum und nichts mit Neuling zu tun.

    Es ist der ganz normale Anstand, den man erwarten kann.

    Kommentar von RatsucherZYX ,
    Es ist der ganz normale Anstand, den man erwarten kann.

    ......den man bei den 3 bis 4 Angesprochenen, die hier gerne Ringelreihen spielen und meinen sich auch noch gegenseitig hochpuschen zu müssen, leider auch vermisst.

    Tja, Anstand fordern, aber selber keinen zeigen, oder Verunglimpfung als Humor verkaufen. Die Anonymität macht es leichter möglich.

    Kommentar von EnnoBecker ,

    Keine Ahnung, wen du damit meinst. Ich grübele darüber schon eine Weile nach.

    Vielleicht ist es auch nur so eine dahergesagt Äußerung, der man gar nicht weiter nachgehen muss.

    Ich habe jedenfalls verstanden, dass du diese Form der Sachverhaltsdarstellung gutheißt.

    Kommentar von RatsucherZYX ,

    @EnnoBecker

    Worüber du noch grübelst und was du glaubst verstanden zu haben reicht durchaus, um sich von deiner intellektuellen Möglichkeit ein Bild zu machen; ist schon beachtlich. Danke für deine Kommentare.

    Kommentar von EnnoBecker ,

    Wenn schon ich wegen meines Anspruchs auf gegenseitigen Anstand fast geköpft werde, wirst du vulki wahrscheinlich gleich in den IS schicken, oder sogar nach Bayern.

    https://www.finanzfrage.net/frage/finanzamt-hat-einkuenfte-versehentlich-nicht-e...

  • Wann sind die Stichtage für die Bewertungszahl?
    Antwort von Primus ·

    Heute zum Beispiel ist so ein Stichtag, denn ich bewerte Deine Frage gerade als Müll.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von ffsupport ,

    Lieber Primus,

    die Frage entspricht nicht den Richtlinien, daher ist Dein Kommentar verständlich, aber nicht freundlich.
    Bitte beachte: Wir wollen auf finanzfrage.net einen freundlichen Ton wahren.

    Viele Grüße

    Ria

    vom finanzfrage-net-Support

    Kommentar von EnnoBecker ,

    gelöscht.

  • Wann sind die Stichtage für die Bewertungszahl?
    Antwort von EnnoBecker ·

    Jeweils montagsm dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags, sonnabends oder sonntags.

    In nördlichen Gegenden des Landes kann es auch samstags sein.

    Mal ehrlich, was soll das? Willst du nicht wenigstens ansatzweise sagen, worauf man antworten soll? Bewertungszahlen gibt es viele, villeicht willst du ja eine Abhandlung über alle Bewertungszahlen, die den Antwortern so einfallen.

    Auf jeden Fall soll sich der Antworter die Mühe machen, die du dir beim Schreiben der ...hm, beinahe hätte ich es "Frage" genannt ... sparst. Findest du sowas fair?

  • Riester Bausparvertrag - Wohnförderkonto / Versteuerung
    Antwort von Hanseat ·

    Das haben Sie alles schon ganz richtig erfasst, hätten das aber auch nach 0,34 Sekunden bei Google (Bausparvertrag Wohnförderkonto) gefunden.

    zur Besteuerung: Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten, Sie bezahlen Ihre Steuerschuld komplett bei Renteneintritt und erhalten einen Nachlass von 30 Prozent oder Sie versteuern bis zu Ihrem 85. Lebensjahr jedes Jahr einen Teil des Wohnförderkontos. Wenn Sie mit 67 Jahren in Rente gehen, müssen Sie also jährlich ein Achtzehntel des Wohnförderkontos versteuern. Wenn Sie die Steuern auf einmal bezahlen, erhöht sich Ihr persönlicher Steuersatz deutlich und kann den Nachlass von 30 Prozent zunichte machen. Bei der jährlichen Besteuerung profitieren Sie hingegen zusätzlich von einem Stundungseffekt. Sie können den zu versteuernden Betrag über mehrere Jahre verteilen.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von GlennQuagmire ,

    Die Informationen, die man im Internet erhält, beziehen sich meist auf Riester geförderte Darlehen. Mir geht es im speziellen um einen Bausparvertrag mit Ansparphase und Darlehensphase. In dem Fall habe ich es jetzt so verstanden, dass die Ansparraten auch bis 2100 EUR inkl. Zulage mit jährlich 2 Prozent auf das WFK angeschrieben werden. Danach die Darlehensraten ebenso. Sollte dann der Renteneintritt noch nicht erfolgen, liegt das "Geld" weiter bis zum Renteneintritt mit 2 Prozent auf dem Wohnförderkonto und der dann sich ergebende Betrag wird für die Versteuerung herangezogen. Richtig? Dann halt entweder einmalig oder ratierlich versteuert als fiktive Rente. Dann stellt sich für mich noch die Frage, wie man die effektive Steuerlast auf die fiktive Rente oder auch Einmalzahlung ausrechnet. Ich denke, man muss die angenommene Rente nehmen und die darauf anfallende Steuerlast und dann vergleichen mit der Rente plus der fiktiven Rente und der daraus resultierenden Steuerlast, oder? Der Unterschiedsbetrag wäre dann der Steuer"nachteil" durch die Wohnriesterfinanzierung.