Bausparvertrag - neue und gute Antworten

  • Zuteilungsreife LBS Classic 2006 U?
    Antwort von Luscinia ·

    Noch zur Ergänzung: Als Kunde sieht man das überhaupt nicht, aber der Ansprechpartner von der Bausparkasse kann einem das voraussichtliche(*)(**) Zuteilungsdatum für den BSV nennen.

    (*) für dieses Datum gibt es aber, wie schon erwähnt wurde, keine Garantie.
    (**) wenn die Einzahlungen weiter wie bisher laufen.

  • Zuteilungsreife LBS Classic 2006 U?
    Antwort von LittleArrow ·

    Ergänzend zur Antwort von Hanseat:

    Du erhältst eine Mitteilung der LBS über die Zuteilungsreife!

    Die 40 % Einzahlung alleine sind nicht Auslöser für diese Zuteilungsreife, sondern der BSK müssen die Mittel für die Darlehnsauszahlung von 60 % auch durch die Bauspargemeinde (aus deren Einzahlungen und Tilgungen) zur Verfügung stehen. Deshalb ist der Zuteilungszeitpunkt nie genau bestimmbar!

  • Problem durch Bausparvertrag?
    Antwort von ellaluise ·

    Warum um Himmels willen schließt man einen Vertrag (immerhin 50000€) ab und zahlt nichts ein?

    Auch dein Berater war wohl suboptimal, durchaus üblich, für Azubis,  sind Verträge um die 10000€ um die Vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitgeber zu bekommen und die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage abzugreifen.

    Verträge lösen sich doch nicht in Luft auf.

    Wie hoch sind die Abschlußgebühren? Es gibt immerhin verschiedene Modelle.

    Zahlt dein Arbeitgeber einen Zuschuss als VL?

    Wie hast du dir überhaupt gedacht, den Vertrag zu besparen unabhängig von der Abschlußgebühr?

    (und mal ganz nebenbei: Vor Jahren hast ein "Versicherungsvertreter" meiner Tochter erzählt, ganz schon blöd ihre VL in einen Bausparvertrag zu stecken, immerhin 1% Abschlußgebühr. Sein Projekt war übrigens die BAV und die ist/war auch nicht gebührenfrei. Dieser BAV-Vertrag ruht jetzt und der Bausparvertrag wirft im Moment immerhin 3,5% Zinsen ab.)

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von v1ncestaples ,

    die AG beträgt 1%. wären also erst mal 500€ die einbehalten wären, deshalb will ich momentan ja auch nichts einzahlen. ich werde jetzt mal bei der bausparkasse anfragen, ob man die sparsumme nicht auf 10.000€ herabsetzen kann. dann wären das 100€, die vertretbar und für mich auch bezahlbar wären.

  • Problem durch Bausparvertrag?
    Antwort von Angelsiep ·

    Hast du den Vertrag nicht gelesen, bevor du unterschrieben hast ?

    Die Abschlußgebühr wird als erstes von deinen Beiträgen einbehalten.

    Versuche den Vertrag rückgängig zu machen, kannst du ihn noch widerrufen ?

    Schildere den Fall der Bausparkasse und mach denen klar, daß du nichts zahlen kannst.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von betroffen ,

    "Die Abschlußgebühr wird als erstes von deinen Beiträgen einbehalten."   - Wenn Du sie nicht seperat zahlst.

    Kommentar von v1ncestaples ,

    und was ist, wenn ich die 500€ erst nach 5 jahren eingezahlt habe, weil ich monatlich nur ca 10€ überweise?

    Kommentar von betroffen ,

    Hallo v1ncestaples,

    lass Dir mal das Wort auf der Zunge zergehen: "  Abschlußgebühr  ".

  • Kündigungsfrist Bankvorabdarlehen?
    Antwort von LittleArrow ·

    Warum sollte "die Bank" auf die Tilgungssicherheit (sprich BSV) verzichten? Da müßtest Du mindestens schon eine alternative Finanzierungszusage eines anderen Kreditinstitutes vorlegen können, mit der das Bankvorausdarlehn abgelöst wird. Dies setzt voraus, dass die Vertragsbedingungen dies zulassen. 

    Nur dann kannst Du von der Bank die Freigabe der Sicherheiten (Löschungsbewilligung und Pfandfreigabe des BSV) verlangen.

    Oft sind die BSK und die vorausfinanzierende Bank gesellschaftlich verbandelt und beide spielen mit Dir Ping-Pong. Um aus dieser Gemengelage bei den hier unbekannten Vertragsbedingungen herauszukommen, brauchst Du vermutlich einen Fachanwalt für Bankwesen.

  • Kündigungsfrist Bankvorabdarlehen?
    Hilfreichste Antwort von muksman ·

    Wenn die Zinsbindung des Bank-Darlehens ausgelaufen ist (31.12.2015) und du bisher keine neue Festzinsvereinbarung unterschrieben hast, dann stehen dir aktuell ja alle Möglichkeiten offen.

    Derzeit sollte dein Bank-Darlehen zu variablen Konditionen laufen, was dir die Möglichkeit gibt jederzeit Sondertilgungen in das Darlehen zu pumpen (i.d.R. kostenfrei).

    Der Bausparvertrag (das Guthaben, welches du angespart hast) wird mit Sicherheit an die Ban abgetreten sein. Ziel war es damals ja wahrscheinlich den BSV zum Zinsauslauf in die Zuteilung zu bringen und damit dann das Bank-Darlehen abzulösen.

    Grundsätzlich sollte die Bank aber nichts dagegen haben das Guthaben aus dem BSV zu kündigen, in das Bank-Darlehen als Tilgung einfließen zu lassen und mit der neuen, reduzierten Darlehens-Summe eine neue Festzinsvereinbarung abzuschließen.

    Das Guthaben einfach so oder den BSV zur eigenen Verwendung wirst du jedoch nicht erhalten ohne das Bank-Darlehen abzulösen.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,

    jederzeit Sondertilgungen

    Das "jederzeit" wäre sehr untypisch. Die momentane, hier unbekannte Zinsbindungsdauer der variablen Verzinsung ist dabei zu berücksichtigen. Nur zum Ablauf der jeweiligen variablen Verzinsungsperiode kann getilgt werden. Oftmals sehen die Tilgungsbedingungen hier jedoch bestimmte Betragsvielfache vor. Auch darüber haben wir keine Informationen.

  • Frage wegen Erbschaft: Wie verläuft die Verteilung des Geldes vom Sparbuch ab?
    Antwort von Zitterbacke ·

    Was sollte denn deine Schwägerin haben wollen ???

    Habt ihr Kinder ???

    Habt ihr ein Testament ??????

     

    ... um eine Bausparprämie handelt, bei der ich alleine als Bevollmächtigte angegeben . ..

    Wenn du als begünstigte Person im Vertrag stehst , ist alles Ok. für dich .

    Ansonsten hat deine Schwägerin auch Anspruch .

    Wenn kein Testament besteht .

     

    Gruß Z... .

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von batshalom ,

    Ich bin zwar im Bausparvertrag als Begünstigte eingetragen, aber wie schon geschrieben, die Bausparprämie hatte mein Mann auf das Sparbuch eingezahlt. Mir geht es nur darum, ob nun die Bausparprämie als Erbe fungiert, oder nicht. Als er sie vom Konto auf das Sparbuch übertragen hat, hat er nicht angegeben woher das Geld kommt. Beweisen könnte ich, dass es sich dabei um die Bausparprämie handelt. Das wäre kein Thema. 

    Kinder haben wir keine, bzw nur ich aus erster Ehe. 

  • Frage wegen Erbschaft: Wie verläuft die Verteilung des Geldes vom Sparbuch ab?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    wichtig zur Beantwortung ist für unsere Mitglieder die Frage, gibt es ein Testament in dem der gemeinsame Nachlass evtl. bereits vorher regelt wurde ? 

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von EnnoWarMal ,

    Richtig.

    Denn aus der normalen Erbfolge sind Schwester und Mutter des Mannes erst einmal ausgeschlossen.

    Die Ehefrau sowie die Kinder des Mannes müssten auch erst einmal ausschlagen (oder wahlweise inexistent sein) - dann wäre die Mutter des Mannes dran.

    Die Schwester des Mannes kann noch eine ganze Weile mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen.

    Kommentar von batshalom ,

    Es gibt kein Testament. Mein Mann hat nicht daran gedacht eins zu machen. Er ist jung und unerwartet verstorben. Wie gesagt, es wären nur die Schwester und die Mutter. 

    Dann bin ich schon mal beruhigt, wenn es so ist. Danke! 

    Kommentar von Zitterbacke ,

    Beruhigt ??

    Nur wenn Kinder existieren.

    Kommentar von batshalom ,

    Wenn Kinder gewesen wären, hätte ich das erwähnt! Meine Frage war, ob die Summe des Bausparvertrages als Erbe angesehen wird, da diese auf das Sparbuch eingezahlt wurde. Mehr nicht. Notfalls kann ich beweisen, dass das eingezahlte Geld ein Bausparvertrag war. 

  • Kann eine Bausparkasse (Einzahlungen seit 5 Jahren) bei laufenden Vertrag jährliche Kontogebühren einführen?
    Antwort von betroffen ·

    Schau bitte in die Bedingungen Deines Vertrags.

    Die Aachener Bausparkasse z.B. hat sowas vor einem Jahr eingeführt und es muss wohl von den Vertragsbedingungen her möglich gewesen sein.

    Allerdings nur bei deren Tarifen W1 bis W3. Bei den anderen Tarifen der Aachener gaben die Bedingungen das nicht her.

    Kommentar von DanydeVito ,

    Beim Kontoauszug steht jetzt auf der Rückseite

    Änderungen der allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge

    hier steht dann das ab 01.01.17 eine Kontoführungsgebühr eingeführt wird und man die nächsten 2 Monaten widerrufen kann. Was passiert wenn man dies widerruft?

  • BSH will Altverträge (vor 1.1.97) umwandeln. Alternativ ist sofort der mtl. Regelsparbeitrag einzuzahlen. Ist das ok? Zählen Zinsen und Wohnungsbauprämie dazu?
    Antwort von betroffen ·

    NeinNein Regelsparbeitrag ist Regelsparbeitrag. Das hat mit Zinsen und Wob nix zu tun.

    Ist es ein Problem für Dich den Regelsparbeitrag monatlich ein zu zahlen? Wenn "nein" dann tue das, und das aktuelle Problem ist gelöst.

    Die Bausparkassen wollen und müssen den Regelsparbeitrag einfordern. denn nur wenn der Vertrag regelmäßig bespart wird ist er auch im zeitlichen Rahmen "voll bespart" -und dann ist Ende. So oder so!

    Bei Deinem Fall erkennt man an der Laufzeit, dass Du durchschnittlich unter dem Regelsparbeitrag eingezahlt hast. Die Kassen wollen nicht, dass ein Vertrag größtenteils über die Zinsen zur Vollbesparung kommt.

  • Bausparvertrag- VL Abschluss ohne Zustimmung! Hat die Bank hier einen schwerwiegenden Fehler gemacht?
    Antwort von tommy06 ·

    Vom Grundsatz her ist es so das definitiv niemals ohne dein Wissen einen Vertrag abgeschlossen werden kann, schon alleine weil dann auf diesem Vertrag keinen Unterschrift von dir vorhanden ist. Vergleiche einfach mal die Bauspar Nummer deines ehemaligen Vertrages mit der jetzt bestehenden Nummer, von der die 50 € eingezogen werden. Alternativ ruft direkt die Bausparkasse an und lasse Dir die Vertragsunterlagen noch einmal zu schicken.

  • Darf eine Bausparkasse einfach die Zahlung der Zinsen für einen Bausparvertrag einstellen?
    Antwort von betroffen ·

    Mein lieber schbeed1,

    ich habe das selbe Problem, jedoch habe ich auf die Schreiben reagiert.

    Ich habe widersprochen, habe Gegenargumente aufgeführt, OLG-Urteile zitiert und mich auf die ABBs des Vertrags berufen. Dann habe ich einen Anwalt eingeschaltet. Der Anwalt hat Kontakt mit der Aachener aufgenommen und sie aufgefordert, die Verzinsung laut Vertrag weiterzuführen...

    Ergebnis --> keines.

    Du siehst, auch Du hast nix falsch gemacht, denn ich hatte ja auch keinen Erfolg.

    Nun werden wir die Aachener Bausparkasse verklagen. Diese Woche ist es soweit. Ich werde Dich gerne auf dem Laufenden halten.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von betroffen ,

    PS. Der Übergang von der Huk-Coburg Bausparkasse zur Aachener Bausparkasse AG war 10/2012.

  • Wie berechnet man die Gesamtkosten für eine Mischfinanzierung mit endfälligem Darlehen und Bausparvertrag?
    Antwort von LittleArrow ·

    In allen Fällen kommt es zu systematischen Fehlern, da der Zeitwert des Geldes nicht berücksichtigt wird.

    Das Gesamtkostenminimum ist kein taugliches Kriterium zur Entscheidungsfindung. Oder um was soll es hier eigentlich gehen?

    PS: Die anfallenden Gebühren (z. B. Kontoführungsgebühren, Abschlussgebühr, Zuteilungsgebühr, Notar- und Grundbuchgebühren) hast Du völlig vergessen.

    PPS: Wenn Du den Kreditbetrag abziehst, mußt Du vorher auch etwas hinzugezählt haben, also Differenz gleich Null!

  • Altersvorsorge 2016/17 - Bausparen,Riester,Edelmetalle, Investment Fonds oder Eigenheim?
    Antwort von coolsweet ·

    Moin, bevor ich die Frage beantworte, kurz etwas zu meiner Wenigkeit. Ich habe selber damals bei einer Sparkasse gearbeitet und muss leider bestätigen, dass selbst bei den Sparkassen der Bankberater kein Berater ist, sondern ein Verkäufer. Wir bekamen bspw. genau diktiert welche Produkte wir in welchem Monat vorzugsweise verkaufen sollten, um gewisse Umsätze zu erfüllen und erhielten dann im Erfolgsfall Sonderzahlungen, sowie Provisionsbeteiligungen.

    Auch habe ich damals gehofft quasi "den Stein der Weisen" bzgl. Finanzprodukte bei der Bankausbildung zu finden. Doch Pustekuchen! Habe dann mich selber viele Jahre mit erfolgreichen Investoren beschäftigt, diverse Bücher gelesen und angefangen selber so zu investieren wie die Profis. Um es kurz zu machen: Bankberater kannst Du vergessen, die wollen nicht Dein Wohl, sondern das der Bank! Fonds kannst Du generell ebenso vergessen, da die meisten Fondsmanager schlechter abschneiden als der Index und den Kursen nur hinterherlaufen!

    Hier 2. Varianten, welche ich persönlich präferiere:

    1. Variante: 10 bis 30%in physisches Gold + eventuell Silber und Rest in Aktienindex, bspw. via ETF. Dadurch schöne Dividenden und "langfristig" kannst du so kaum was falsch machen. So ist der Goldpreis bspw. im Jahr - Zeitraum 1970 bis 2010 - um 11,7% gestiegen. DAX sind allein die Dividenden um die 3% im Jahr! Zusätzlich Kurs generell um die immerhin 5 bis 10%. Zudem bist Du sehr flexibel und ein Totalverlust ist nahezu ausgeschlossen! Gold gibt es bspw. schon seit über 5.000 Jahren! ;-) Vorteil: Bequeme Anlagevariante! Nachteil: Renditepotential wird verschenkt!

    2. Variante: Du möchtest noch mehr Rendite? Dann musst Du aktiv managen, also bspw. als der Ölpreis gefallen war, habe ich mir vor allem Ölunternehmen gekauft wie bspw. BP, Shell, BASF (zwar Chemiekonzern, doch wesentlich im Öl involviert). Ebenso habe ich mir einige gut sortierte Goldminenaktien gesichert. Auch bei der Deutschen Bank - als der Kurs unter 10 lag - habe ich mir Anteile gesichert, bei VW, als der Kurs in Folge des Dieselskandals unter 100 gedrückt wurde usw.. Aktuell sehe ich bspw. u.a. Gold und Silber als stark unterbewertet an. Nachteil: Du musst hier ständig up to date sein und Deine Hausaufgaben machen - Investition von Zeit. Vorteil: Maximales Renditepotential! 

    Last but not least, halte ich mich von Papierwerten fern, denn die Inflation wird in den kommenden Jahren steigen. Sachwert hingegen kennt keine Inflation! Also Edelmetalle, Aktien ggf. (selbstgenutze) Immobilie! 

    Liebe Grüße und guten Rutsch in das neue Jahr!

  • Altersvorsorge 2016/17 - Bausparen,Riester,Edelmetalle, Investment Fonds oder Eigenheim?
    Antwort von Niklaus ·

    Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten:

    „Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“?

    Die Altersvorsorge ist seit 2005 in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente). Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc.

    Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen.

    Jede Form der Altersversorgung hat unterschiedlich hohe Aufwendungen zum Ansparen einer gleichen Nettorente. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein qualitativer und quantitativer

    Schichtenvergleich

    durchgeführt wird. Es ist auch ein großer Unterschied, ob man später in der Rentenphase von der ausgezahlten Rente noch Steuern und ggf. Krankenversicherung zahlen muss oder nicht.

  • Altersvorsorge 2016/17 - Bausparen,Riester,Edelmetalle, Investment Fonds oder Eigenheim?
    Antwort von Klippi ·

    Hallo,sofern das Geld letztendlich zur Altersvorsorge dienen soll, ist der obige Hinweis mit dem Aktienfonds schon sinnvoll, allerdings in Form von ETF (ist quasi wie ein Aktienfonds/Investmentfonds, hat aber nur ein Bruchteil der Verwaltungskosten), weil dieser am Ende einen viel höheren Endwert besitzt als ein aktiv verwalteter Aktienfonds.Meine Empfehlung wie du vorgehst: Mache dich selber schlau, ist gar nicht so schwer, man bekommt mit der Zeit ein Gespür für finanzielle Dinge. Daher ein paar hilfreiche links: http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/ (Newsletter abbonieren) https://www.youtube.com/channel/UCSzAsgKDpNkch1eRA9w5nww 

    http://www.finanzwesir.com/ 

    https://zendepot.de/ 


    Alle 8 Antworten
    Kommentar von Niklaus ,

    Verwaltungskosten sind schon immer in der Rendite enthalten. Also kein Argument gegen aktiv gemanagte Aktienfonds. Außerdem macht kein aktiv gemanagter Aktienfonds die vollen Marktschwankungen mit, die ein ETF aushalten muss.

  • Altersvorsorge 2016/17 - Bausparen,Riester,Edelmetalle, Investment Fonds oder Eigenheim?
    Antwort von Sammy760 ·

    Der eingeschränkte Marktvergleich durch "in House" Lösungen ist ein gravierender Minus-Punkt. Dazu kommt der Verkaufsdruck den die Bankverkäufer ausgesetzt sind.

    Dieses Abschlussdruck gibt es in der Regel bei fast allen Provisionsgetriebenen Vertriebsstrukturen.

    Nur im Erfolgsfall, also bei Abschluss, verdient der Verkäufer. Ob dann das Konzept für Dich der Beste Weg ist, ist nicht immer sicher.

    An erster Stelle sollte eine Analyse Deines Zielhorizontes stehen. Die Absicherung Deiner Arbeitskraft ist ein wesentlicher Aspekt. 

    Erst danach sollte der Vermögensaufbau geplant werden. Berufseinsteiger haben dabei ganz andere Zielsetzungen wie der "Familienvater" der beruflich fest im Sattel sitzt.

    Dienstleistung (Beratung) musst Du immer bezahlen. auch wenn diese "kostenfrei" daher kommt. Hier wird der Verkäufer am Ende des Tages vom Produktgeber bezahlt.

    Eine Alternative sind Honorarberater. Hier wird die reine Beratungsleistung honoriert. Produkte gibt es zu Netto-Konditionen.

    Mit dem Transparenzmanager - http://www.aquila-ea.de/transparenzmanager.htm - kannst Du prüfen wie hoch die Provisionen bei Banken, Versicherungen und Finanzoptimierer ausfallen. Für diese Beträge lassen sich viele Stunden bei einem Honorarberater buchen.

  • Altersvorsorge 2016/17 - Bausparen,Riester,Edelmetalle, Investment Fonds oder Eigenheim?
    Antwort von Kevin1905 ·
    1. Arbeitskraft absichern. Wer auf seine Arbeitskraft angewiesen ist um seinen Lebensstandard zu erschaffen und zu sichern braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung am besten mit Krankentagegeld. Ist diese gesundheitlich nicht mehr möglich muss man nach Alternativen suchen (EU, Grundfähigkeiten, Unfall, etc.).
    2. Anschließend kommt die Bedarfsermittlung in Vorsorgefragen. Dabei ermittelt man Risikobereitschaft, Anlagehorizont, Ziele und aktuelle Situation. Da jeder Mensch anders ist wird die Gewichtung bei jedem Menschen auch anders sein.
    3. Grundregel für jedes Investment ist, dass man es versteht also solltest du, wenn du dich für etwas entschieden hast dafür sorgen, dass du verstehst was es für dich tut und wie es funktioniert. Es ist schließlich dein Geld.
  • Altersvorsorge 2016/17 - Bausparen,Riester,Edelmetalle, Investment Fonds oder Eigenheim?
    Antwort von Privatier59 ·

    Die Erwähnung der "weltweiten Finanzsituation" erinnert mich an meinen alten Herren. Der glaubte, es erginge der guten alten DM genauso wie der Vorgängerwährung RM und deshalb jeden freien Pfennig in Immobilien, Gold und Schweizer Franken umsetzte. Gut, daß er den Euro nicht mehr erlebt hat!

    Die Anlage in Gold war ein echter Griff ins Klo. Erst als der alte Herr schon 20 Jahre auf dem Friedhof ruhte war der Einstandspreis wieder erreicht und mit dem Franken war es viel besser auch nicht. Ob es in der Zukunft besser aussieht weiß man nicht.  Als solide würde ich eine Anlage in Gold jedenfalls nicht ansehen.

    Immobilien boomen derzeit. Allerdings vergessen viele jetzt einen Blick auf die Bevölkerungsentwicklung zu werfen. Weniger Menschen brauchen weniger Häuser und Wohnungen. In manchen Regionen werden die Preise ins Bodenlose fallen. Statt Geldvermehrung erlebt man Geldvernichtung.

    Auf lange Zeit am rentabelsten erscheint ein Aktienfondsdepot.

  • Altersvorsorge 2016/17 - Bausparen,Riester,Edelmetalle, Investment Fonds oder Eigenheim?
    Antwort von Tetrax ·

    Ganz klar Eigenheim! Fonds und Edelmetalle wären mir persönlich zu wackelig. Gab grad eine recht gut aufgeschlüsseltre Umfrage zu dem Thema:

    https://www.schwaebisch-hall.de/wohnen-und-leben/finanzieren-und-foerderung/immo...

    Alle 8 Antworten
    Kommentar von Sammy760 ,

    gut aufgeschlüsselte Umfrage

    Na ich weiss nicht. 

    1.002 Personen befragt. 68 Prozent der Befragten vertrauen dem Eigenheim als Zukunftssicherung mehr als der gesetzlichen Rente.

    Aufgeschlüsselt ist nicht warum die Befragten zu dieser Einschätzung gelangen. Aufgeschlüsselt ist nicht welche Bevölkerungsgruppe/n befragt wurde/n.

    Erfahrungen der Eltern? Ich wohne in einem kleinen Ort mit alternder Bevölkerung die vorwiegend in EFH wohnen. Vor kurzen hat die Gemeinde mit Kosten für Kanalrenovierungen "zugeschlagen". Dazu mussten teilweise Kredite aufgenommen werden. Kredite, die es teilweise wegen der neuen Wohnimmobilienkreditrichtlinie für Rentner nicht gibt. Für viele Eigentümer sind die Häuser, nach dem Wegzug der Kinder zu groß. Es müssen z.T. Reinigungskräfte und Winterdienste in Anspruch genommen werden.

    Erfahrung in Bekanntenkreis? Wer weiss beim ersten Job, was die Zukunft bringt. Jobwechsel, Partnerschaft, Kinder, Karriere sind Punkte die eine klare Fixierung auf einen Standort erschweren.

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Dass Schwäbisch Hall eine Studie veröffentlicht die dies untermauert macht natürlich Sinn, denn Schwäbisch Hall ist eine Bausparkasse.

    Die Mehrheit hat auch nicht immer unbedingt Recht von daher sollte man sowas immer nüchtern und möglichst vielwinklig betrachten.

    Kommentar von Tetrax ,

    Ich hielt sie für recht schlüssig, gerade im bezug auf dessen, was mir aus meinem direkten Umfeld an Meinungen, First Hand- Erfahrungen und Sichtweisen im Bezufg auf andere sog. "sichere" Investments für die Zukunft.