Bausparvertrag - neue und gute Antworten

  • Zuteilung Bausparvertrag 😟?
    Antwort von betroffen ·

    Der Bänker hat recht. Kurz vor der Zuteilung ist ein Bausparvertrag noch nichz zuteilungsreif. Es ist ja auch noch nicht der 28.02.2017, das ist erst morgen.

    Ausserdem verstehe ich den Satz " mir einen angesparten Betrag aus einem bestehenden Bausparvertrag zuteilen lassen." nicht richtig. Zuteilen lassen kann man sich doch nur die Bausparsumme. -Also Guthaben plus Darlehen.

    Vielleicht solltest Du Dich noch etwas mehr mit den Modalitäten beim Bausparen befassen.

  • Zuteilung Bausparvertrag 😟?
    Antwort von LittleArrow ·


    habe am 30.11.2016 Zuteilung zum 28.02.2017 mir einen angesparten Betrag aus einem bestehenden Bausparvertrag zuteilen lassen.

    Dieses Wortgestrüpp habe ich nicht verstanden.

    Die Zuteilungsreife (nach Erreichen einer für die Zuteilung ausreichende Bewertungszahl und voraussichtlichem Vorhandensein ausreichender Darlehnsmittel) kann und darf nur von der Bausparkasse mitgeteilt werden! Danach darfst Du Deine Bitte um Zuteilung des Bauspardalehns der BSK mitteilen und abwarten, ob der BSV auch tatsächlich zugeteilt wird. Danach folgt Vertragsabschluss, Grundbucheintrag etc. Die Bewertungszahl Deines eigenen Vertrages sichert Dir noch nicht die Zuteilungsreife, sondern die BSK muss auch über ausreichende Mittel für die Darlehnsvergabe verfügen.

    Ein eingeschalteter Bänker oder Berater kann da allenfalls eine unverbindliche Meinung oder Erwartung zu äußern, der jedoch mit erheblichem Misstrauen zu begegnen ist. Keinesfalls darf weder er, die Bank des Vorausdarlehns noch die BSK eine zeitpunktfixierende Aussage treffen wie "mit der Zuteilung in 1 1/4 Jahren tilgen".

    Wenn durch die fehlende Zuteilung(sreife) das Bankvorausdarlehn verlängert wird, dann sollte der Zinssatz dafür auf dem derzeitigen Niveau (also wesentlich niedriger als bei damaligem Abschluss) neu festgesetzt werden. Wie regelt dies der Vertrag über das Bankvorausdarlehn?







  • Bausparvertrag nach Widerrufsrecht und vor der 1.Zahlung kündbar?
    Antwort von Sammy760 ·

    Eine Kündigung ist jederzeit möglich.

    Jedoch ist die Abschlussgebühr "futsch".

    Meist wird die Abschlussgebühr durch die laufenden Einzahlungen erbracht. D.H. am Anfang steht das Guthaben im Minus.

    Sollte die Abschlussgebühr noch nicht bezahlt sein - Pech für die Bausparkasse.

    Widerruft erst mal das erteilte SEPA-Lastschriftmandat bzw. storniert den Dauerauftrag, damit keine Beiträge von Euch in den Vertag gebucht werden können.

    Kündigt bei der Bausparkasse direkt. Nicht beim Vermittler. Auch wenn Ihr bei der Bausparkasse direkt kündigt, der Vermittler wird sich dennoch melden.  Dieser wird "traurig" sein weil er seinen Provisionsanspruch verliert. Bleibt stark!

  • Seniorenfalle Bausparvertag?
    Antwort von NasiGoreng ·

    Für solche Fälle gibt bei allen Kreditinstituten Schlichtungsstellen auch für die Sparkassen. Google mal "Ombudsmann Sparkasse".

    Das Schlichtungsverfahren ist für den Kunden kostenfrei und letztlich auch insofern unverbindlich, als man den Schiedsspruch ablehnen und immer noch vor Gericht klagen kann. Das würde ich auf jeden Fall versuchen.

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    Kommentar von NasiGoreng ,

    Anzumerken ist noch, dass Banken und Sparkassen oft lieber außergerichtlich einen einzelnen Fall rückabwickeln, als das Risiko eines für sie ungünstigen Urteils einzugehen, welches dann die Rückabwicklung vieler solcher Fälle nach sich ziehen könnte.

  • Seniorenfalle Bausparvertag?
    Antwort von Gaenseliesel ·

    Hallo,

    ich kann dich verstehen, keine Frage.

    Leider hat der Bundesgerichtshof im Dez. 2010 bereits einmal in einem ähnlichen Fall zugunsten der Bausparkasse entschieden (Az. XI ZR 3/10) 

    https://www.google.de/amp/www.versicherungsbote.de/id/4781196/Sparkasse-Leipzig-...

    ......hilft dir bzw. den Großeltern nicht wirklich aber immerhin gab es schon ein(nicht friedenstellendes) Urteil zu diese Art Geschäftspraktiken. Zumindest könnt ihr euch mit diesem Wissen, weitere nervenaufreibende Gegenmaßnahmen ersparen. 

  • Seniorenfalle Bausparvertag?
    Antwort von LittleArrow ·

    Du beschreibst die heutige Entscheidungssituation leider unvollständig. Warum sollten die Großeltern aus diesem Vertrag herauskommen?

    Die Abschlussgebühr wird sicherlich nicht erstattet. Da müßten schon damals der Bank die persönlichen Probleme der Großeltern bekannt gewesen sein. Im Nachhinein wirst Du da wenig machen können, zumal Du dort nicht Kunde bist.

    Aber nun noch zu den fehlenden Details: Welcher Guthabenzinssatz, welche monatliche Einzahlung und welche Einmaleinzahlung werden bzw. wurden geleistet? Haben die Großeltern genug auf der "hohen Kante" als Tagesgeld oder so? Brauchen sie oder brauchst Du das Geld?

    Ein Bausparvertrag läuft selten über 15 Jahre; woher stammt diese Laufzeit?

  • Seniorenfalle Bausparvertag?
    Antwort von Rat2010 ·

    Du machst es dir da zu einfach.

    Freilich musste der Bausparvertrag verkauft weden und der Berater hatte seine Quote noch nicht voll.

    Suche aber erst mal im damaligen Sortiment der Sparkasse nach was rentierlicheren, das für die beiden auch geeignet war. Das Ergebnis wird sein, dass du irgendwas findest, das etwas besser gewesen wäre, bei dem dann aber die Sparkasse weniger verdient hätte ;)

    Du musst aber einiges überlegen. Z. B., dass Immobilienfonds der Deka nicht nur zeitweise zu waren, sondern auch, dass bei denen 5,26 % Ausgabeaufschlag (in dem Fall die Bruttorendite von 2 1/4 Jahren) anfallen und es Kündigungsfristen gibt.

    Oder dass ein fünfjähriger Sparbrief (den hat eine Tante meiner Frau mal kurz vor Ableben von einer Sparkasse verschrieben bekommen) dazu führt, dass die Erbenemeinschaft fünf Jahre nicht aufgelöst und Steuererklärungen für die Erbengemeinschaft abgegeben werden müssen.

    Bausparverträge kann man kündigen. Aber warum sollten sie das jetzt? Alles, was sie bei der Sparkasse kriegen, bringt weniger.

    Für die Rückforderung der Abschlussgebühr braucht es einen Grund und das kann eng werden.

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    Kommentar von Gecko33 ,

    ja, definitiv grenzwärtig, wie meine Vorredner aber schon geschrieben haben, schau dir den Vertrag mal genauer an, vllt ist es wirklich als Anlage gedacht gewesen und wenn ein einigermaßen guter Zinssatz noch da ist...naja.

    Laufzeit 15 Jahr bis Zuteilung wahrscheinlich, aber die müssen ja nicht unbedingt eingehalten werden

    Wenn der Vertrag eine guten DL-Zinssatz hat, könnte man bei Ableben der beiden überlegen diesen umzuschreiben auf Eltern oder dich. Wenn die Zinsen am Markt mal wieder steigen, kannst du von dem Vertrag vllt Iwann mal profitieren.

    Abschlussgebühr zurück bekommen halte ich für unwahrscheinlich, die Sparkasse wird immer Argumente finden warum der Vertrag gemacht wurde und da deine Großeltern nicht unter Betreuung stehen, denke ich wird das nichts, aber versuchen kann man es ja trotzdem

    Gruß

    Kommentar von LittleArrow ,

    Sehe ich ähnlich:-)

    Zum Sparbrief: Ich hatte kürzlich einen ähnlichen Fall. Da wurde der Sparbrief passend auf die Erben aufgeteilt und Schluss war mit der Erbengemeinschaft.

  • Seniorenfalle Bausparvertag?
    Antwort von muksman ·

    Haben deine Eltern oder du denn mal mit der Hausbank und dem entsprechenden Berater gesprochen? Grundsätzlich ist es natürlich richtig, dass die 800,00 Euro Abschlussgebühr angefallen sind, aber du schreibst weiter nix über den Zinssatz in der Sparphase, ob der Bausparvertrag ratirlich bespart wird oder mit einer Einmalanlage versorgt wurde, was dann auch die hohe Bausparsumme gegebenenfalls rechtfertigen würde. Worauf sich die Laufzeit von 15 Jahren bezieht, dazu triffst du auch keine Aussage. Schwierig jetzt direkt von Falschberatung oder "Übern-Tisch-ziehen" zu sprechen. Und ob deine Eltern den Abschlussgebühr zurückbekommen können hängt dann ggf. von der Kulanz der Bausparkasse und/oder den ABB ab.

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    Kommentar von MaMue ,

    Meiner Meinung nach wurden sie über den Tisch gezogen. Wer rechnen kann würde heutzutage keinen Bausparvertrag abschließen. Deshalb ist es heutzutage für die Bankberater auch so schwierig einen Vertrag den Mann zu bekommen. Auch wurden sie von dem Bankberater angesprochen und sind nicht von sich aus auf die Bank zugegangen. Nach meiner Berechnung würde sie die Abschlussgebühr von 800 Euro erst nach 5 Jahren eventuell wieder reinbekommen. Wie geschrieben sie sind 83 und 86 Jahre.

    Der Kontakt mit der Sparkasse lief wie erwartet, wenn einmal unterschrieben worden ist, kann man nichts machen. Auch die kognitive Fähigkeit spielt hierbei keine Rolle. 

    Vorschlag von der Sparkasse: man könnte nach ihrem Ableben den Bausparvertag ja erben. Die Großeltern brauch jetzt das Geld für ihre Pflege und nicht wir wenn sie gestorben sind. Vor allem möchte ich ein so unrentables Produkt nicht haben. Auf jedem Tagesgeltkonto erhalte ich höhere Zinsen im Vergleich zum Bausparvertrag.  

  • Was passiert mit dem Bausparvertrag nach der Scheidung?
    Antwort von Felixer ·

    Hallo Ralf,

    also für mich gibt es keinen Grund, warum der Bausparvertrag, der als Tilgungsersatz für Dein Darlehen dient, auf beide laufen muss WEGEN Eurer Risikolebensversicherung???? Oder war die Risikolebensversicherung evtl. in Deinem Bausparvertrag integriert (nennt sich oft "Ansparschutz" oder so ähnlich) ??

    Deine Frau stellt nun Ansprüche auf den BSV? In welcher Form? Wenn der Vertrag auf Dich alleine gelaufen wäre, wäre dies auch ein Zugewinn während der Ehe und würde angerechnet werden zugunsten Deiner Frau. Wäre Dir also auch nicht geholfen....

    Alleine kann Sie den BSV übrigens nicht kündigen oder ausbezahlen lassen....dafür benötigt es alle Vertragsinhaber.

    Ein Umschreiben des Vertrages auf Dich ist mit Zustimmung Deiner Frau ohne Nachteile möglich (und sinnvoll).

    Ob Du evtl. über Deine Finanzierung schauen solltest steht woanders....nur nebenbei bemerkt...Wenn Deine Finanzierung bereits vor einigen Jahren war, Deine Festzinsen in den nächsten 2 - 3 Jahren evtl. auslaufen und dann der Bausparer die Bankdarlehen ablösen sollte....dann nimm mal Kontakt mit der Bank auf. Sinnvoller ist es heute ein Bankdarlehen zu fixen und nur das Guthaben aus dem BSV zu nehmen, da die Zinsen der Bausparkasse wahrscheinlich höher sind, als die aktuellen Bankzinsen.

     

    Gruss

    Felixer

  • Wohnriester Bausparvertrag nach der Zuteilungsreife umwandeln?
    Antwort von Felixer ·

    Hi Whycosta,

    eigentlich pauschal nicht beantworten. Da hängen ja noch mehr "wenn - dann" Punkte dran um das zu beurteilen....

    Die Riesterzulage dürfte nicht in Gefahr sein. Der Wohnriester befindet sich aktuell in der Sparphase und erhält offenbar Förderung. Das Bauspardarlehen aus dem Wohnriester muss ja nicht genommen werden bzw. kann auch ungefördert genommen werden.

    Ich denke mal, Ihr benötigt aktuell zusätzlich Kapital (Anbau) und er plant, dass Ihr die neue Summe plus den Wohnriesterbetrag jetzt schon finanziert? Für den "Forward" zahlt Ihr natürlich einen Aufschlag zu den aktuellen Zinsen (i.d.R. so 0,02 - 0,03% p.M.). Wenn man Bedenken hat, dass die Zinsen ansteigen, kann man heute über ein Forwarddarlehen nachdenken.

    2020 würdet Ihr dann das Guthaben aus dem Wohnriester rausnehmen um das Forward (teilweise) zu tilgen?

    Wie gesagt, bräuchte man mehr Infos um das korrekt zu beurteilen.

    Gruss

    Felixer

  • Darf meine Bausparkasse mich zwingen die monatlichen Regelsparbeiträge einzuzahlen?
    Antwort von betroffen ·

    Bei den meisten Bausparverträgen: Ja.

    Denn in den meisten Bausparverträgen steht in den ABBs, dass bei Ausbleiben von, je nach Vertrag, z.B. 1 - 6 Regelsparraten, der Vertrag durch die Kasse gekündigt werden kann. - Und das willst Du sicher nicht.

    In Deinem Fall spekuliert die Kasse darauf, dass Du deren Aufforderung nicht nachkommen kannst und sie so die, für Dich guten, Verträge loswerden können.

    Ich vermute, dass es Dir Schwierigkeiten bereitet, beide Verträge komplett zu bedienen. Deshalb empfehle ich Dir, Dich mal hinzusetzen und zu rechnen. Dann einen der beiden Verträge (bei dem es für Dich am güstigsten ist) auszahlen zu lassen und den anderen (notfalls mit dem Geld des ersteren) regelgerecht zu bedienen.

  • Was passiert mit den Zinsen aus dem Bausparvertrag, der als Sicherheit bei der Bank (für ein Darlehen) hinterlegt ist?
    Antwort von Franzl0503 ·

    Pflugi:

    Neben der persönlichen und der dinglichen Sicherheit wurden von dir alle Ansprüche aus dem Bausparvertrag an die finanzierende Bank als zusätzliche Sicherheit abgetreten. Ihr stehen somit auch die Zinsen zu.

    Solltest du zur Finanzierung von Renovierungskosten auf Fremdmittel angewiesen sein, ersuche die Bank um (Teil-) Freigabe.

    Argumentation:

    1) Dies Darlehensforderung  ist infolge Tilgungsleistungen geringer geworden.

    2)  Der Immobilienwert ist seit Darlehensnausleihung im Jahre 2013 gestiegen.

    3) Die Bausparmittel werden ausschliesslich zum Werterhalt des Objekts eingesetzt.

    Damit dürfte sich das Ausfallrisiko für die Bank nicht unwesentlich vermindert haben.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Felixer ,

    Der Antwort von Franzl ist nichts hinzuzufügen.

    I.d.R. geben wir die Sicherheit problemlos frei. Kommt natürlich immer auf die "Argumentationspunkte" an, die Franzl hier erwähnt.

    Gebühren kommen da nicht allzu hohe. Sollte max. 2 stellig sein.

    Übrigens: Drauf achten, dass Du max. so 80 - 90% von der Bausparsumme als Guthaben hast. Evtl. geht sonst ein Bonus verloren, der bei Darlehensverzicht und 7 Jahre Laufzeit beantragt werden kann....

    Wenn der Vertrag 1 EUR über der Bausparsumme ist, kündigt die Bausparkasse ohnehin. Auch wenn die Zuteilungsreife schon länger als 10 Jahre vorhanden ist.

     

    Gruss

    Felixer

  • Was passiert mit den Zinsen aus dem Bausparvertrag, der als Sicherheit bei der Bank (für ein Darlehen) hinterlegt ist?
    Antwort von frodo1405 ·

    Da der Vertrag als Sicherheit hinterlegt ist bekommst Du nur mit Genehmigung der Bank Zugriff auf Gelder aus dem Bausparvertrag.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Pflugi1896 ,

    Dankeschön,

    wie stehen die Banken im Normalfall dazu? Eher nicht, oder?

    Kommentar von Sammy760 ,

    Wenn Banken eine Sicherheit haben, geben sie diese ungern, bzw. gar nicht her. Außer Du bietest eine Ersatzsicherheit.

    Kommentar von frodo1405 ,

    Der Sicherheitentausch ist oft mit erheblichen Gebühren verbunden.

  • Darf meine Bausparkasse mich zwingen die monatlichen Regelsparbeiträge einzuzahlen?
    Antwort von Rat2010 ·

    Die wollen natürlich was geht los werden (zu hoch verzinst!) und suchen Wege.

    Ob wie bei dir einen Weg gefunden haben oder es einfach mal probieren, sollte irgendwo in den Verträgen zu finden sein und lässt sich von mir (auf dem Gebiet Laie) nicht beurteilen.

    Wenn sich kein Experte meldet, kannst du auf jeden Fall von der Bausparkasse die (vertragliche) Begründung des Schreibens erfragen. Das sollte dir Zeit oder auch die Antwort auf die Frage bringen.

  • Lohnt sich dieser Bausparvertrag?
    Antwort von Gecko33 ·

    Abschlussgebühr und was es heute meistens gibt eine Kontoführungsgebühr für den BSV, übersteigen i.d.R. den Guthabenszins. Daher macht es aus heutiger Sicht keinen Sinn um einfach so etwas anzusparen eine BSV abzuschließen.

    So wie LittleArrow den Vorschlag pauschal als Schrott zu bewerten ist natürlich quatsch!

    Der Vertrag sollte aber iwie an deinen Bedürfnissen ausgerichtet sein. Dass könnte z.B. mal iwann eine Immobilie sein oder sonst ein Vorhaben, was finanziert werden muss, wie eine Renovierung etc. Hast du natürlich nichts in diese Richtung vor, dann würde ich den BSV nicht machen, dann macht er für dich einfach keinen Sinn.

    Zu der Bausparsumme, ja, sie ist zu hoch für deine Aktuelle Einzahlung, allerdings sicherst du dir ja den Darlehenszins von wahrsch. 1,iwann%. Jetzt gehen wir mal davon aus wie Detlef geschrieben hat in 15 Jahren wäre dein Vertrag erst in der Zuteilung, dann hast du dann den Anspruch auf ein DL zu 1,iwas%. Wenn man den Darlehensmarkt mal vor 15 Jahren sich anschaue, dann leg der nicht unwesentlich höher, wenn was also so läuft, dann ist das mit der Bausparsumme nicht schlimm, sondern bombastisch gut!

     

    Schaue einfach das es mit deiner Planung passt, hoffe konnte helfen!

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von LittleArrow ,


    So wie LittleArrow den Vorschlag pauschal als Schrott zu bewerten ist natürlich quatsch!

    Gecko33, ich fürchte, dass Du nicht richtig lesen kannst. Ich habe nicht den Vorschlag pauschal als Schrott bewertet, sondern so wie er an- oder wiedergegeben wurde, nämlich unvollständig wegen der fehlenden wichtigen Angaben. Vielleicht liest Du nochmals diese Punkte:


    Du hast nicht einmal Deine Vorteile(?) geschildert, z. B. Guthabenzins, Kreditzins, Tilgungsdauer. Daher kann man den Vorschlag gar nicht anders bewerten als: SCHROTT.

    Mangels einer eigenen Zielfvorstellung des Fragestellers ist der lückenhafte Vorschlag völlig unbrauchbar.




    Kommentar von Gecko33 ,

    Aha ok ich verstehe was du meinst, versteht man aber auf den ersten Blick eventuell falsch.

  • Lohnt sich dieser Bausparvertrag?
    Antwort von detlef32 ·

    Nein - wahrscheinlich liegt der Zinssatz für Dein Geld bei 0,5%. Und eine Zahlung deutlich unterhalb des Regelsparbeitrages führt hier zu folgendem:

    Durch die Zinsen werden auch beim Regelsparbeitrag die Abschlussgebühr nicht erreicht. Es ist also sowieso ein Verlustgeschäft und nur unter der Bedingung eines guten Darlehenzinses sinnvoll. Eine Zahlung des Regelsparbeitrages führt zu einer Zuteilungsreife (Anspruch auf das Darlehen) in meist 7 bis 8 Jahren. 

    Wenn Du (wie hier) nur 40% bezahlst ist die Zuteilungsreife erst in 15 Jahren oder länger zu erwarten (die Zinsen helfen nicht weil zu wenig).

    Außerdem stellt sich die Frage was willst Du mit einem Darlehensanspruch von vielleicht 17.000 Euro. Zum Kaufen ist es zu wenig, für Reparaturen würde es gerade mal reichen aber ist eigentlich keine Summe die relevant ist.

    Wenn Du einen Bausparvertrag abschliessen willst für sowas wie einen VL Sparplan sollte der Bausparvertrag bei ca. 8-10.000 Euro liegen (eben die Mindestsumme) damit die Gebühren gering gehalten werden.

  • Lohnt sich dieser Bausparvertrag?
    Antwort von Hanseat ·

    Woher sollen wir das beantworten wenn wir überhaupt nicht wissen was Du mit dem BSV bezweckst.

    Warum ist denn die Bausparsumme so hoch ? Wenn Du 50 Euro einzahlen möchtest und die Regelsparrate bei 4 Promille liegt, warum ist dann die Bausparsumme nicht 12.500 Euro ? Dein "Berater" verdient wohl dann zu wenig oder was ?

  • Lohnt sich dieser Bausparvertrag?
    Antwort von LittleArrow ·

    Das ist natürlich gut für den Bankberater, aber für Dich?

    Während der Regelsparbetrag € 120/Monat ist, willst Du nur € 50/Monat einzahlen. Siehst Du da nicht einen Widerspruch?

    Du hast nicht einmal Deine Vorteile(?) geschildert, z. B. Guthabenzins, Kreditzins, Tilgungsdauer. Daher kann man den Vorschlag gar nicht anders bewerten als: SCHROTT.

    Die viel interessanten Fragen lauten:

    Warum willst Du einen Bausparvertrag bzw. wozu brauchst Du ihn?

    Fällt Dir keine alternative Geldanlageform ein oder kannst Du Dich zwischen mehreren (welchen) nicht entscheiden?