Bausparvertrag - neue und gute Antworten

  • VL Vertrag "teilen"
    Antwort von LittleArrow ·

    die ganzen Prämien flöten

    Ich kenne leider nicht Deinen FuchsRendite-Vertrag und daher nicht, was ich mir inhaltlich und betraglich unter den "ganzen Prämien" vorstellen soll.

    Wenn Du mich ansonsten fragst, würde ich den Vertrag jetzt teilen und möglichst die bisherigen und künftigen vL und Wohnungsbauprämien auf nur einen Vertrag zuordnen lassen, wenn das so geht. Der nette Berater, der möglicherweise auch die Abschlussprämie erhalten hat, wird es Dir sicherlich genau sagen können. Gegen eine spätere Teilungsentscheidung spricht, dass dann möglicherweise die Vertragsbedingungen nachteilig geändert worden sein können.

    Der Vertrag mit vL und den Wohnungsbauprämien kann frühestens nach 7 Jahren ausgezahlt werden, egal wieviel drauf ist. Ein normaler Bausparvertrag kann jederzeit gekündigt werden. In den Bausparbedingungen steht, wann dann regelgerecht ausgezahlt wird. Dabei wird oft auch eine vorzeitige Auszahlung angeboten, die kostenpflichtig ist. Letztere lohnt sich im allgemeinen nicht!  

    Zur Wohnungsbauprämie findest Du hier Erläuterungen der Regeln: http://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungsbaupr%C3%A4mie

    PS: Bitte kommentiere eine Antwort nicht durch eine Antwort, sonder nur durch die Kommentarfunktion.


  • VL Vertrag "teilen"
    Antwort von Novi2007 ·

    Danke, das finde ich ja toll das mal was so klappt wie ich mir das vorstelle :)

    Und die Wohnungsbauprämie muss ich dann auch nicht zurückzahlen wenn ich den zweiten kündige weil die ja auf dem "ersten" zugeteilten liegen?

    Dann werde ich das genau so machen, zusätzlich 160 ansparen und dann wenn ich der Meinung bin das es reicht den Vertrag teilen lassen.

    Da die Mindestsumme 10.000 sind könnte ich das sogar schon sehr bald wenn ich wollte :) aber so eilig hab ich es ja nicht.

    DANKE

  • VL Vertrag "teilen"
    Antwort von Hanseat ·

    "Kann ich das auch erst in Auftrag geben wenn ich die 10.000 habe oder müsste ich das jetzt schon machen?"

    Die Teilung musst Du jetzt noch nicht beantragen, später (wenn das Geld angespart ist) reicht.

    "Dann darf ich zu den 40 Euro die mein AG automatisch von meinem Gelhalt an den Vertrag überweist (+ die lächerlichen 4,09 VL AG Leistungen) noch 160 Euro mtl. dazuzahlen?"

    Ja, Du darfst 160,- Euro dazuzahlen, eventuell auch mehr, das dann in Absprache mit der BSK.

    "Dann könnte ich doch auch den anderen Vertrag mit 20.000 direkt kündigen wenn ich den ersten habe auszahlen/zuteilen lassen oder geht das nicht? Dann wäre ich beide los :)"

    Ja, das kannst Du so machen.



  • Günstiger Bauspartarif 100'000 € gesucht!
    Antwort von franziskach ·

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    Alle 7 Antworten
    Kommentar von ffsupport ,

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  • Bausparverträge (kündigen, verlängern - Abschlussgebühr)
    Antwort von Hanseat ·

    Zum ersten Vertrag: einfach kündigen mit den normalen 6 Monaten Kündigungsfrist, dann gibt es auch kein Abzug. Einzige Punkte, ist bisher schon Wohnungsbauprämie für diesen Vertrag beantragt worden, gibt es die natürlich dann nicht. Und eine eventuell bestehenden Bonuszinsregelung entfällt bei der Kündigung auch.

    Zum zweiten Vertrag: in der Tat richtet sich der Mindesteigenbeitrag bei Riester nach den Einkünften des Vorjahres, von den 4 % Ihres Bruttos werden aber die Zulagen (1.054,- Euro) noch abgezogen. Wenn also die 65,- Euro monatlich stimmen, dann sollten Ihre Einkünfte (Vorjahr) ca. 46.000,- Euro betragen haben. Wenn Sie weniger zahlen (z.B. die genannten 31,- Euro), dann bekommen Sie auch entsprechend weniger Zulagen, in Ihrem Fall also statt der 1.054,- Euro nur ca. 503,- (prozentuales Verhältnis). Sie können aber die Differenz (12 x 34,- euro = 408,- Euro) als Einmalzahlung in diesem Jahr zusätzlich einzahlen und dann für nächstes Jahr den richtigen Beitrag ermitteln. Das genaue Vorgehen klären sie bitte  mit der BSK.

    Was heisst "der Vertrag wäre 2023 voll" ? Meinen Sie damit dass er in 2023 zuteilungsreif ist ? Sie können ohne weiteres dann noch ein paar Jahre weiter einzahlen (Eigenbeiträge und Zulagen) und müssen diese erste Zuteilung nicht annehmen. Wenn Sie aber den BSV schon in 2023 bis zur vollen Bausparsumme bespart haben (kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen, wäre auch komisch), dann könnten Sie da nicht weiter einzahlen.

    Kommentar von Novi2007 ,

    Hallo

    Erstmal danke für deine schnelle, kompetente Antwort. Mein Jahresbrutto 2011 war 11256 (teilweise Elternzeit), 2012 gar nichts (da komplett Elternzeit), 2013 waren 5025 (teilweise Elternzeit), 2014 waren 19597.

    Wenn ich von den 19597 die Förderung abziehe, wären es 18543, davon 4% sind 741,72. Pro Monat also 61,68 gezahlt werden ab Januar diesen jahres.

    2012 hätte ich dann ja etwas mehr als 31 zahlen müssen, das ist aber nicht schlimm oder? Wenn die keine Nachweise anfordern könnte man das ja so stehen lassen...?!

    Für das voraussichtliche Ende habe ich die Beiträge ohne die 1% Zinsen addiert bis ich beim Höchstbeitrag (20.000) rauskam. Wenn ich jetzt mehr zahle und die Zinsen einreche erreiche ich das Ende natürlich schneller. Die Summe hat der Berater festgelegt damals, das ist natürlich blöd das ich jetzt wieder die Abschlussgebühr zahlen muss wenn das Ende erreicht ist. Nehmen wir an ich würde um 10.000 erhöhen (nur als Beispiel), dann zahle ich aber nur von den 10.000 wieder 1% oder von 30.000?

    Die erste Frage ist komplett beantwortet, ich danke dafür :)

    Mfg Novi

    Kommentar von Hanseat ,

    Erst 4 % vom Brutto, dann die Förderung abziehen ! 19597 x 0,04 = 784. Davon 1.054 abziehen ergibt Minus. Also reichen die 60,- Euro jährlicher Mindestbeitrag zur Erlangung der vollen Zulage aus !!

    Korrekt, bei Erhöhung wird bei i.d.R. nur die entsprechen anteilige AG fällig.

    Kommentar von MartinWinkler ,

    Kündigung sollte nicht die erste Wahl sein. Der Fragesteller schreibt von einer "hohen Summe". Wenn die Bausparsumme mindestens 20000 EUR beträgt, sollte eine Teilung bevorzugt werden. Ein Vertrag mit möglichst kleiner Bausparsumme erhält das volle Guthaben und ist dann wahrscheinlich bald zuteilungsreif. Dann Zuteilung mit Darlehensverzicht. Der Restvertrag bleibt stehen und man kann ihn später noch nutzen. So ist auch keine Abschlußgebühr verschwendet.

    Zum zweiten Teil bzgl. Riester habe ich nichts hinzuzufügen.

    Kommentar von Hanseat ,

    Haben Sie sich mal die Konditionen des Fuchs-Rendite angeguckt ?  Wohl eher nicht, der hat einerseits einen völlig unbrauchbaren Darlehenszins und andererseits keine vernünftigen Guthabenzinsen (da gibt es deutlich bessere Tarife). Also bedarf es keiner "späteren" Verwendung, einfach weg damit.

  • BSQ droht mit Wegfall des angesammelten Bonuszins
    Antwort von EmilErpel ·

    Mal angenommen, die Auszüge aus den ABB stimmen so - dann hast Du recht, dann zählt der Bonus nicht zum Guthaben, da Du ja nicht darüber verfügen kannst, sondern er erst im Moment der Rückzahlung gutgeschrieben wird. Die Bausparkassen versuchen derzeit natürlich, aus den für sie sehr nachteiligen, weil teuren, Alterverträgen herauszukommen.  Problem / Spitzfindigkeit bei diesem Tarif - wie sieht es aus, wenn nicht Du (wie in dem genannten Paragraphen beschrieben) kündigst, sondern die Bausparkasse Dir. Also was steht in § 15?

    Auf die Zuteilung müßtest Du sowieso verzichten, um den Bonus zu erhalten. Nur mal so angenommen ...

  • Gibt es beim derzeitigen Zinsniveau noch gute Gründe für den Abschluss eines Bausparers?
    Antwort von maximus1 ·

    Lass dich ordentlich beraten. Und ja, ich persönlich halte den Bausparvertrag in jedem Fall für sinnvoll.  Ein Bausparer ist da auf jedenfall eine sinnvolle Sache und ich würde für den Fall, dass man Eigentum möchte niemals in was spekulatives gehen. Ich würde allerdings nicht alles in nen Bausparer hauen, sondern mir das mal gut durchrechnen und dann einen Teil noch in einen gescheiten Aktienfonds oder ähnlichem legen.

    Mehr zum Thema Baufinanzierung und Zinsen kannst du im Ratgeber von baufinanzierung.com erfahren - ...Werbung vom Support gelöscht ...