Bausparvertrag - neue und gute Antworten

  • Bausparvertrag: Kann ich das Darlehen ablehnen?
    Antwort von CannonFire ·

    Ich stimme zu: Die Bedingungen des Vertrags müssten Auskunft geben (notfalls die Tarif-Unterlagen noch mal kommen lassen).

    Manchmal sind hier auch Boni vereinbart, die Dir bei einem Darlehensverzicht zugutekommen.

    Sei aber vorsichtig: Alte Bausparverträge würde ich nur auflösen, wenn ich ohne das Geld gar nicht auskomme. Ansonsten sind die Dinger heutzutage meistens viel zu gut verzinst und daher eine sichere Geldanlage. Ich habe einen alten, und den lass' ich als Sparvertrag laufen bis ultimo. Da geht mein Berater/Verkäufer d'accord ;)

  • Wie kann ich einen vorfinanzierten Wohn-Riester Bausparer vorzeitig kündigen, da ich gerne umziehen würde?
    Antwort von baufinord ·

    Die bestehenden Darlehen können bei Verkauf der Immobilie gekündigt werden (Sonderkündigungrecht). Dabei spielt es keine Rolle, ob eines der Darlehen mit einem Wohnriester-Bauparvertrag getilgt werden soll.

    Sofern Sie am neuen "Standort" ebenfalls wieder eine Immobilie zur Selbstnutzung kaufen, können Sie den Wohnriesterbausparer dort wieder einsetzen (wenn es den sinnvoll ist). Kaufen Sie innerhalb der nächsten 5 Jahre keine selbstgenutzte Immobilie, müssten Sie die Riesterförderung zurückzahlen.

    Bei der vorzeitigen Kündigung fällt eine Vorfälligkeistentschädigung an, die aufgrund des derzeit so niedrigen Zinsniveaus ziemlich happig ausfallen dürfte.

  • Zukünftige Anschlussfinanzierung für Eigentumswohnung bei älteren Eigentümern?
    Antwort von baufinord ·

    Ich würde erst einmal herausbekommen, ob die Bausparkasse dann in 2023 überhaupt das Bauspardarlehen vergibt oder ob nicht allein das Alter der Darlehensnehmer bei Zuteilung ein Hinderungsgrund sein kann...wenn bekannt ist, dass die XY Bausparkasse heute schon Alterbeschränkungen hat, dürfte der Abschluss eines Bausparvertrages ziemlich sinnlos sein...

    Zudem würde ich als erstes schauen, wie hoch die Ratenbelastung nach Zuteilung der Bausparverträge aussieht...eine 10jährige Ansparphase bedingt in der Regel auch eine 10jährige Darlehenslaufzeit, was wiederum zu einer sehr viel höheren Gesamtbelastung führen kann...

  • Zukünftige Anschlussfinanzierung für Eigentumswohnung bei älteren Eigentümern?
    Antwort von betroffen ·

    Das ist relativ.

    Erstmal wäre der angebotene Bausparvertrag ja sowas wie ein Forwarddarlehen - und das auf 7 Jahre ! Das ist ein Vorteil, auch im Hinblick auf den Zinssatz.

    Dann wäre der Zinssatz in der Ansparphase zehnmal so hoch wie meiner auf dem Sparbuch... (aber trotzdem lächerlich)

    Des Weiteren könnten die Beiden Wohnungsbauprämie beantragen, da die wohnwirtschaftliche Verwendung praktisch feststeht. Dadurch sind die Abschlusskosten nicht mehr so tragisch.

    Mit relativ meine ich, dass man natürlich nicht abschätzen kann, wie hoch die Zinssätze der Bankinstitute in 7 Jahren sein werden... und dass es sogar unwahrscheinlich ist, dass die Herrschaften in dem dann erreichten Alter, noch ein normales Baudarlehen bei einem Bankinstitut bekommen.

    Ich würd's machen !

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    Kommentar von TopJob ,

    Danke für die Rückmeldung. Damit bestätigst du mein aktuelles Gefühl.

    Die Sache mit der Wohnungsbauprämie ist hier wohl irrelevant. Dazu sind die Einkünfte etwas zu hoch ;)

    Kommentar von barmer ,

    Sehe ich genauso. Ich verstehe nur nicht, wieso die beiden mit der skizzierten Biographie und offenbar immer noch hohen Einkünften nicht 2023 einfach die 100.000 EUR auf den Tisch legen können oder wollen.

    Kommentar von TopJob ,

    Der Wohnungskauf war ursprünglich nicht geplant gewesen und nur die Reaktion auf den geplanten Verkauf der Wohnung (sie waren vorher Mieter). Somit besteht grundsätzlich kein Interesse daran, die Wohnung möglichst schnell abzubezahlen. Es gibt wohl auch genug andere Möglichkeiten sein Geld auszugeben.

    Kommentar von barmer ,

    Klar, wenn man länger Zinsen zahlt, wirds auch weniger.