Anwalt - neue und gute Antworten

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    was kostet ein Anwalt Erbrecht
    Antwort von imager761 Fragant

    Für eine Erstberatung zahlt man gesetzl. geregelt max. 190 EUR plus MWSt.

    Tatsächlich stehen dir als leiblichem Kind Pflichtteilsrechte zu, die man innerhalb von drei Jahren fordern darf.

    Wenn man gieirig, ahnungslos oder dumm genug ist, seine Forderungen gleich über einen rechtsanwalt zu stellen, bezahlt man ihn auch selbst. Ebenso jeder, der sich auch noch von ihm in dieser sacje vertreten liesse. Nur bei vergeblicher Aufforderung zu verpflichtender Nachlassaufstellung und Auszahklung kann man aus Rechtsgrund Verzugsschaden auf Kosten der Erbin Stufenklage erheben lassen.

    Seine Kosten lassen sich nach Streitwert über einschlägige Gebührenrechner ermitteln oder in den entsprechenden Bestimmungen der KostO nachlesen.

    G imager761

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    was kostet ein Anwalt Erbrecht
    Antwort von AndWehle AndWehle

    Hier ergibt sich ein Problem für den Kollegen, weil er nicht sich widerstreitdende Prozessparteien auch nicht außergerichtlich vertreten darf. Zum anderen hinsichtlich der Höhe der Rechnung ist anzumerken, dass dies schon sehr merkwürdig erscheint. Soweit es sich selbst um eine Vorschussrechnung handelt, ist der Anwalt an die Höhe der von ihm selbst festgelegten Gebühr innerhalb des gesetzlichen Gebührenrahmens gebunden. Diese sollte den üblichen Wert einer 1,3 Geschäftsgebühr grundsätzlich nicht überschreiten, wenn die Sache nicht über Gebühr schwierig oder besonders aufwendig war. Soweit die Grundlage der Gebühr, der sog. Gegenstandswert zu Beginn noch nicht feststand und dieser nun bei der Endabrechnung wesentlich höher ausfällt als zuvor gedacht, wäre die Gebührenerhöhung hierdurch gerechtfertigt. die grundlegenden Rechtsanwaltgebühren sind mittels sog. im Netz verfügbarer RVG Rechner leicht zu ermitteln. Soweit die Gebührenrechnung nicht nachvollziehbar vom Anwalt selbst erklärt wird, hilft in der Regel auch die zuständige Rechtsanwaltskammer. Diese muss auf der Internetseite, soweit vorhanden, ausdrücklich bezeichnet werden.

    Kommentar von AndWehle AndWehle

    ok ich hatte bisher nur die Frage gelesen, der Kollege darf hier auch die anderen Pflichtteilsberechtigten vertreten. Dies mach aber nicht unbedingt Sinn. bei einem Streitwert von nur 27.000 Euro ist die Rechnung soweit nur ein außergerichtliches Tätigwerden des RA abgerechnet wird wesentlich überhöht.

    Es ergibt sich insoweit die Frage was der RA hier alles tatsächlich für Sie getan hat.

    Ist er auch in einem Gerichtsverfahren tätig geworden? gab es einen Gerichtstermin? wurde ein Vergleich geschlossen?

    all diese Punkte erhöhe die Endsumme der Gebührenrechnung entscheidend. Egal wie ich das hier rechne, ich komme bei 27.000 Euro nicht auf 2.999 Euro Gebühren außer man hat sich außergerichtlich auf einen Vergleich eingelassen. Aber dann bestand seitens des RA kein Irrtum...

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    was kostet ein Anwalt Erbrecht
    Antwort von mig112 Fragant

    Ich sehe gar keinen Sinn darin, jetzt schon die weiteren Erben anwaltlich vertreten zu lassen! Wird erst dein Fall erfolgreich durchgeboxt, könnten sich die anderen ja anhängen... ggf. sogar ohne Anwalt, weil der Sachverhalt dann geklärt ist.

    Die genannten Anwaltskosten erscheinen mir realistisch - es wäre aber zu prüfen, ober eine Terminsgebühr (vor Gericht) schon eingerechnet ist, oder ob es stattdessen nur um außergerichtliche Vertretung geht.

    Die letztendliche Kostentragung ist ein weiterer klärungswürdiger Punkt - die "Stieftochter" ist nämlich mutmasslich im Unrecht...

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    was kostet ein Anwalt Erbrecht
    Antwort von Rat2010 Fragant

    Der Anwalt stellt eine Rechnung, die aus verschiedenen Komponenten besteht. Aus welchen und ob die Höhe der Rechnung in Ordnung geht, lässt sich aus der Rechtsanwaltsvergütungsgesetz erkennen

    http://www.gesetze-im-internet.de/rvg/

    Allerdings nicht unbedingt vom Laien. Lass dir eine ordentliche Rechnung ausstellen und frage, wie er sich um Faktor 3 irren konnte. "Gefühlt" sind 3.000 € realistischer als 1.000 € aber in Wirklichkeit habe ich da sehr, sehr wenig Erfahrung.

    Ihren Pflichtteil, also bei drei leiblichen Kindern und keinen anderen pflichtteilsberechtigten/Erben der ersten Kategorie jeweils 1/6 des Erbes (wenn das bei dir 27.000 € sind, dürfte das Gesamterbe mit 162.000 € nicht strittig sein) müssen die Erben einfordern. Wenn deine Geschwister das wissend mit der Erbin in Kontakt treten, brauchen Sie keinen Anwalt. Sie soll halt jeweis die 27.000 € auszahlen.

    Dein Anwalt würde (sehr) sicher auch deinen Geschwistern Rechungen stellen. Er tut ja auch was dafür! Die Geschwister können und sollten sich höchstens angesichts der (jetzt enormen) Einfachheit von deren Fällen auf z. B. 500 € pauschal oder weniger für den zwei mal fast identischen Brief einigen. Das aber wenn sie es nicht auf eingene Faust probieren wollen (es entstehen auch der anderen Seite Kosten) oder wenn das aus irgendeinem Grund (die Stieftochter gibt das dem Anwalt, der die Forderung der Geschwister unberechtigt findet) nicht geht.

    Wichtig ist, dass Fristen einzuhalten sind (Verjährung). Deine Geschwister sollten also das eine oder andere machen aber die Sache nicht auf die lange Bank schieben.

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    was kostet ein Anwalt Erbrecht
    Antwort von EnnoBecker Fragant

    Bloß gut, dass es um die Frage geht, ob die Höhe der Anwaltsrechnung richtig ist. Die kann zwar niemand beantworten, aber das ist besser, als wenn man hier auf den Sachverhalt eingehen sollte.

    Den versteht nämlich niemand und das geht schon beim ersten Wort los. WESSEN Stieftochter? Und wieso hast DU einen Anteil, wenn die Stieftochter Alleinerbin ist? Bist du die Stieftochter?

    Telegrammstil eignet sich nicht für Sachverhaltsdarstellungen.

    Kommentar von trenrek trenrek

    Wir sind drei leibliche Kinder des Erblassers. Vater war in zweiter Ehe verwitwet.Die Stieftochter wurde als Alleinerbin eingesetzt. Ich habe mir einen Anwalt nehmen müssen, weil die Erbin sich nicht kooperativ zeigte. Die Gegenseite hat sich auch einen Anwalt genommen. Mein Anwalt hat die Richtigkeit meines Erbes festegestellt und die Höhe von 27.000.00€. Er hat mich gefragt ob er auch die Vertetung meinef Geschwister übernehmen soll. Ich kann sie doch nur fragen wenn ich auch die Kosten dafur weiß. Die hat der Anwalt mir nicht beantwortet .Nur seine Anwaltskosten verändert, weil er von einer falschen Summe ausgegangen wäre.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Durch Wiederholung wird es nicht besser. Wieso hast du ein Erbe, wenn deine Stieftochter Alleinerbin ist?

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Weil es Pflichtteile gibt.

    wenn sein Anteil, wie er schreibt 27.000,-, bekommen das auch seine Geschwister jeweils, als 81.000,- an Pflichtteilen und das Gesamterbe vermutlich 162.000,-.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Kann so sein, aber warum steht das nicht in der Sachverhaltsdarstellung?

    Hier ist ein sehtr guter Tip zum Thema:

    https://www.finanzfrage.net/tipp/sachverhaltsdarstellung

    Kommentar von Rat2010 Rat2010 Fragant

    Wenn ich aber aus dem Text "wir sind drei leibliche Kinder" und "Stieftochter wurde als Alleinerbe eingesetzt" lese, schlussfolgere ich, dass es um ein Thema des Pflichtteils gehen könnte, um das sich der Anwalt zu kümmern hatte.

    Was denn sonst?

    Für mich gehen auch die beiden Fragen:

    Ist die Rechnung in einer angemessenen Höhe? und

    Sollten die Gewschwister auch einen Anwalt nehmen und wie hoch werden bei denen die Kosten sein?

    ... eindeutig hervor, auch wenn die keiner beantworten kann.

    Jemand, der ein paar Semester Jura studiert hat, würde das vielleicht anders schreiben aber es gibt hier keine Aufnahmeprüfung.

    Kommentar von EnnoBecker EnnoBecker Fragant

    Womöglich bin ich auch nur zu dämlich zum Rätselraten.

    Eine aufschlussreiche Sachverhaltsdarstellung scheint zur Schande zu verkommen und wird als oberfliegermäßig getadelt.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Ich verstehe schon genau was der will, aber ich bin eben kein Anwalt und habe daher auch deren Gebührenordnung nicht unter dem Kopfkissen.

    Der Frager möchte einfach nur wissen, kassiert der Anwalt, wenn er drei Leute in der gleichen Sache vertritt, von jedem die gleiche Gebühr, oder gibt es eine Ermäßigung, weil er ja eigentlich nur jeweils den anderen Namen in das gleiche Schreiben setzen muss, nur nach der Methode der zweite Auftraggeber hat nur noch 50 % zu zahlen, oder eine vergleichbare Regelung.

    Wenn schon Privatier59 das nicht sagen kann, wie dann wir anderen?

    Kommentar von mig112 mig112 Fragant

    Teutscher Sprak schwerer Sprak...

    Menno!

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    was kostet ein Anwalt Erbrecht
    Antwort von Privatier59 Fragant
    Ist das korrekt ?

    Wie soll Dir ein Mensch diese Frage denn beantworten können? Allein aus dem Umstand dass sich das Honorar jetzt verdreifacht hat irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen ist unmöglich. Um die Gebührenrechnung prüfen zu können, müßte man sie im vollen Wortlaut sehen können. Nur dann könnte man erkennen, nach welchem Gegenstandwert welche Anwaltsleistungen ausgeführt wurden.

    Kommentar von trenrek trenrek

    Ich habe noch keine Rechnung erhalten, nur die Mitteilung das sich die Kosten derzeitig auf 1033.40 belaufen bzw . auf 2990. 00 € Korrigiert wurden. Meine Geschwister haben aber noch kein Mandat erteilt. Die Erbsumme ist sechsstellig. Mein Erbe beträgt 27.000.00 €

    Kommentar von Privatier59 Privatier59 Fragant

    Ich hab da nachgeschaut wo auch ratlose Anwaltshiwis nachschauen:

    http://www.foreno.de/viewtopic.php?f=4&t=40797

    Wenn Du mal nach gaaaaanz unten schaust, dann werden da Urteile zitiert, wonach es auf den Wert des Erbanteils ankommen soll, hier also auf 27.000 Euro. Die Entscheidungen sind allerdings schon etwas älter.

    Ich sag Dir zur Warnung aber klar: Es gibt für Fragen des Gerichts- und Anwaltskostenrechts Nachschlagewerke in doppeltem Telefonbuchformat und sogar eigene Zeitschriften nur zu dem Thema. Da ich gerade nichts davon hier liegen habe, kann ich Dir nicht sagen, wie die Rechtslage insofern aktuell ist.

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    Hat jemand Erfahrung mit dem Widerruf eines Darlehens um Vorfälligkeitsentschädigung zu sparen?
    Antwort von JensPetermann JensPetermann

    Das kann schon erfolgreich sein. ich würde aber stets nur einen Rechtsanwalt beauftragen, der das auf Erfolgsbasis anbietet, also nur eine (etwas höhere) Vergütung verlangt, wenn er einen Erfolg erzielt. Hier gibt es Infos dazu: http://www.erfolgshonorar.org/Widerruf-Darlehensvertrag-Rechtsanwalt-Erfolgsbasi...