Hier werden die neuesten Antworten gelistet.
Bist Du ein Zeitfetischist??? Die Aktien die Du nächste Woche um 13:30 kaufen willst könnten zu diesem Zeitpunkt 100% teurer sein als im Moment. Das umgekehrte Szenario kann beim Verkauf auftreten. Wo liegt da der Sinn?

über die üblichen börsenplätze xetra und co nicht.
hast du eine aktie, die auch in D ein grösseres handelsvolumen hat und einen ONLINEbroker, der einen realtimehandelspartner wie zB L&S oder tradegate hat, dann schlage ich vor:
viel glück!
Bei manchen Broker kann man eine solche Einstellung vornehmen. Also, Ja, es geht.
Du kannst natürlich versuchen die Aktien zu einer bestimmten Uhrzeit zu verkaufen. Wenn du sie exakt da los wirst.
Aber, öhm, bist du irgendwie abergläubisch ? Einen tieferen Sinn erkenne ich hier nicht.
Und meinst du die MEZ oder bist du in einer anderen Zeitzone ?
Entschuldige bitte, aber wer derartig uninformiert nach Aktien fragt, sollte lieber einen Banksparplan oder Bausparvertrag wählen...

wenn an sich für altien interessiert muss man sich SELBST darum kümmern. dabei sollte man immer hellwach und auf ALLES gefasst sein.
dafü sind die stop loos orders ja da um solche unwägbarkeiten zu minimieren.

hat die citibank ihren kunden, die lehman-papiere gekauft haben, bescheid gegeben, dass lehman insolvenz angemeldet hat? das waren zwar keine aktien, das geld war dennoch weg.
oder bei arcandor? ist es aufgabe der banken, dich auf gefahren der insolvenz hinzuweisen?
das sagt dir keiner. wieso auch. das wird in keinem prospekt versprochen oder angekündigt.
entweder du erfährst es in der presse oder irgendwann auf deinem depotauszug, wenn die aktien nur noch einen pennywert haben.
umgekehrt: stell dir vor, eine bank würde dich anrufen, dass es einer firma so schlecht geht, dass insolvenz droht, du verkaufst und dann kommt der turn-around. dann müsste die bank ggf. haften, weil sie dich falsch informiert hatte. man denke auch an den fall breuer/ kirch.

die kosten richten sich PRO order. und nachdem bei den meisten systemen minimale und maximale kosten anfallen, werden n order deutlich teurer. es gibt keine sammelorder.
wenn du aktien einer gesellschaft kaufen willst, dann am besten EINE order aufgeben, ansonsten die grösstmögliche einzelorder.
es kann auch vorkommen, dass das system eine einzelorder nicht auf einmal, sondern in einzelorder aufteilen muss. das solltest du prüfen, wieviel dein broker in so einem falle verlangt. oft fallen durch die stückelung kosten an wie bei mehreren einzelorder.

Desertec ist ein Megaprojekt mit vielen Unbekannten.
Ehe damit Geld verdient werden wird, musst Du noch viele Jahre warten und wenn Du Pech hast, wird gar nichts daraus.
Das ist also hochspekulativ.

bist du dir sicher, dass dein vorhaben zielführend ist? alle aktien weltweit?
ich würde eine bank oder einen onlinebroker wählen, der an den entscheidenden börsenplätzen der welt zugang hat. damit solltest du die meisten aktien kaufen können.
eine firma, die im verstecktesten eck der welt ihre aktien verkauft, sollte nicht in deinem interesse sein, denn a) von der wird man wenig infos bekommen b) deren liquidität würde wohl sehr gering sein (damit könnte ein kauf ein aktionär für immer sein).
und über andere banken kaufen? das modell riecht nach hohen kosten.
auf brokertest findest du einen vergleich. e-trade oder comdirect bieten weltweit sehr viele handelsplätze, damit solltest du die meisten aktien bekommen.
günstiger wird es nur, wenn du ein sehr grosses depot hast (einige mio). dann kannst du ggf. sonderkonditionen verhandeln.
Die Quadratur des Kreises wollen sicherlich viele Menschen.
Doch einfach erkennen wie stabil eine Aktie ist haben noch nicht einmal die berühmten Börsengurus geschafft.
Neben der Firma, der Investition selbst, spielen viele unzählige Faktoren eine Rolle.
Und bei manchen Aktien ist die Sicherheit sicherlich relativ hoch, der Ertrag dann aber niedriger als bei anderen Sparformen. Das ist dann vielleicht auch nicht zielführend.
in das Projekt Desertec kannst du vermutlich nicht direkt einsteigen. Inwieweit Solar Millennium von dem Projekt profitieren oder abhängen werden, ist noch offen.
Damit kannst du nur die Bilanzen, GuV wie die Empfehlungen dieser Firma prüfen und dann entscheiden, ob du Solar M. auch ohne das Projekt Desertec für ein Invest hältst.

klare regeln gibt es hier nicht. der ertrag steht fest, was jedoch er ertragswert ist, hängt vom umfeld ab und der attraktivität einer anlage.
der ertragswert ist nicht immer konstant, sondern auch vom marktumfeld abhängig. bei wikipedia findet man zum thema "Ertragswert" und "Ertragswertmethode" gute beschreibungen der vorgehensweisen.
es ist oft nicht der gewinn, sondern der cash-flow, der bei der bewertung von firmen herangezogen wird. dieser wird auf die folgejahre fortgeschrieben und abgezinst, zb WACC-methode http://de.wikipedia.org/wiki/Discounted_Cash-Flow
oft werden vereinfacht multiples auf den free-cash-flow genommen als wert, die selten über 6 gehen. manche nehmen multiples auf EBITDA.
man könnte als abzinsungsfaktor die risikolose anlage (3,5%) + einem risikozuschlag nehmen (+6%). damit würde man mit 9% abzinsen.
du kannst auch die gewinne nehmen (nach steuern) und das langjährige mittel der Daxwerte nehmen (ca. 16-17).
ein gutes mass zur bewertung ist auch die sog. peer-group, die man auch an der börse findet: wie werden die konkurrenten bewertet?

Die Berechnung des Ertragswertes durch eine Zusammenrechnung der letzten Gewinne, oder der Multiplikation des letzten Gewinns ist eine Annäherungsmethode.
Man müßte diese Werte dann ggf. noch abzinsen.
Wichtig ist der ertragwert nur dann, wenn z. B. der Substanzwert erheblich höher, oder geringer als der Ertragswert ist.
ypische Beispiele:
Landwirtschaftliche Betriebe haben hohe Kapital, aber geringe Ertragswerte.
Internetunternehmen, die kaum Investitionen ahben, haben geringe Kapital- aber hohe Ertragswerte.
Bei einem Ertragswert starken Unternehmen geht der Wert schnell gegen Null, wenn die Erträge stark fallen. Bei einem Unternehmen mit einem hohen Kapitalwert können die Aktien noch einen erheblichen Wert haben, selbst wenn die 2 Jahre Verluste fahren.
ja gut, dass dieser sich anhand der erwarteten gewinne orientiert ist klar. aber der ertragswert ist ja nicht EIN jahresgewinn sondern der jahresgewinn * irgendeinem faktor. aber welcher faktor????
wfwbinder am 14. März 2010 18:44 Da ist man ggf. frei, weil es keine allgemeingültige Regel gibt. Man muss nur im Bericht/Gutachten die Methode niederlegen, die man angewandt hat.
wfwbinder am 14. März 2010 18:44 10 Jahre sind üblich
Ich habe noch eine andere Formel gefunden, da heißt es man nimmt den durchschnittlichen Jahresgewinn und teilt diesen durch durch den Kapitalzinsfuß. Weißt du was da für ein Sinn da hinter stecken könnte. Bzw was genau man so ausrechnet??

Kaufen kann man die Aktien schon, nur für die meisten Kleinanleger sind die Preise pro Aktie extrem hoch und prohibitiv für den "Kleinen Mann"

hier eine anleihe: Berkshire Hathaway
WKN: A1A THH Laufzeit: 11.02.2013 Kupon: 2,125% Kurs: 101,06% Rendite: 1,75%
diese anleihe steht laut boerse online auf beobachten! der name alleinreicht zwar NICHT aus , birgt aber immer noch eine hohe anziehungskraft aus.

Das kommt auf das Übernahmeangebot an.
Es gibt die Version Aktien gegen Aktien.
Es gibt die V'ersion kauf der Aktien.
Es gibt die Version, teil teil, also Cash gegen Aktien udn/oder Tausch.
Man muss sehen, was der Übernehmer bietet.
Nur wenn es dann klar ist, ist es meist zu spät.
wfwbinder am 14. März 2010 15:02 Nein, die Übernehmer müssen ja offizielle Übernahmeangebote unterbreiten. Nur wer das nciht annimmt und pokert, kann den kürzeren ziehen.
das heist dann friß oder stirb... entsprechend sind die Angebote.
wfwbinder am 14. März 2010 18:36 Es gibt nun mal die Möglichkeit des squeeze out.
Aber die Entschädigungen (Kaufpreise) sind ja immer höher als der aktuelle Börsenwert.
Man kann damit also keine Verluste machen, sondern ledigkeich schon gemachte Verluste realisieren.
Das stimmt nicht. Hatte damals meine 20 Nixdorf eine Woche zuvor für 280 verkauft als das Übernahmeangebot auf NTV als Gerücht verbreitet wurde. Der Kus fiel nach bekannt werden des Übernahmekuses unter den Übernahmepreis auf weniger als 100. Der Durchschnitts Vorjahres lag damals bei über 450DM.
wfwbinder am 15. März 2010 14:30 Super geklappt kann man da nur sagen, aber ich denke das war ein seltener Fall.
nein. Bei der Übernahme von Nixdorf durch Siemens in den 80ern wurde eine Offerte von Siemens 125DM angeboten für Nixdorf Aktien. Wer bis dahin nicht verkauft hat konnte diese Angebot wahrnehmen. Wer diese Angebot nicht wahrgenommen hat, sitzt heute noch auf wertlosen Aktien, da Nixdorf nicht mehr gehandelt wird, eine Verkaufsmöglichkeit nicht mehr gegeben ist, da das Unternehmen nicht mehr existiert. Chancen bestehen nur vor der eigentlichen Übernahme.