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  • Hauskaufkredit trotz bestehendem Kredit möglich?
    Antwort von LittleArrow ·

    Nur hierzu: € 800 Kaltmiete (= Kreditannuität) bei 30 Nachfragen

    1. Die Miete ist zu niedrig.

    2. Eure Mietkalkulation ist wackelig, denn mit dieser Miete können die nötigen Einzahlungen in die Instandhaltungsreserve nicht aufgebracht werden. Wie soll dieser zwangsläufige Mehraufwand gedeckt werden, wenn nicht aus dem Haushaltseinkommen? Und was passiert mit dem Mietausfallrisiko?

  • Bekomme im Moment noch Berufsunfähigkeitsrente. Wird daraus einfach Altersrente oder wird das neu berechnet auf Arbeitsjahre?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    wenn ein Antrag auf Altersrente gestellt wird, prüft die Rentenversicherung, ob die Voraussetzungen dafür vorliegen. Wenn ja, werden Beitragszeiten nach Eintritt des Versicherungsfalls (z.B. aus Krankengeldzeiten oder aus Beschäftigungszeiten) bei der Rentenberechnung berücksichtigt.

    Wenn man keine Altersrente beantragt, wird die BU-Rente bei Erreichen der Altersgrenze für die Regelaltersrente (zwischen 65 und 67 Jahren) in eine Altersrente umgewandelt. Auch hier wird geprüft, ob weitere Beitragszeiten zu einer Rentensteigerung führen.

    Eine Beratung einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung ist sehr sinnvoll.

    Gruß

    RHW

  • Grundbucheintrag "Beschluss Insolvenzgericht" -was bedeutet das?
    Antwort von Franzl0503 ·

    Newbie:

    Der Eigentümer ist nachhaltig zahlungsunfähig. Er darf das Grundsütck weder verwalten noch darüber verfügen.

    Die Veräusserung bedarf der Zustimmung des Insolvenzverwalters.

    Der Käufer muss vor der Protokollierung des notariellen Kaufvertrags die Gewissheit haben, dass der Kaufpreis auch ausreicht, um die völlige Lastenfreistellung der Immobilie sicher zu stellen.

    Hier ist der Notar gefragt und gefordert.

    Die nicht unerheblichen Kosten für die Lastenfreistellung (Löschung) und die Notargebühren für die Hinterlegung des Kaufpreises auf Anderkonto samt treuhänderischer Abwicklung sollten zu Lasten des  Verkäufers gehen.

    Empfehlung an den Erwerber: Äusserst wachsam bleiben. Expertenrat einholen.

  • Autoreifen: Ganzjahresreifen bei wenig Fahrleistung wirtschaftlicher und eher sinnvoll oder nicht?
    Antwort von Mikkey ·

    Ich fahre seit zwei Jahren mit Ganzjahresreifen (weil der Wagen nicht ab Werk mit Winterreifen ausgerüstet werden konnte, ohne zusätzlich die Sommerreifen mitzukaufen).

    Obwohl ich immer mal wieder auf winterlichen Straßen unterwegs bin, kann ich keine nennenswerten Nachteile gegenüber "echten" Winterreifen feststellen.

    Eine erneute Bestätigung habe ich Anfang November erfahren, als auf der Rückfahrt von Süditalien (25°) am Brenner Schnee lag. Dorthin wären wir niemals mit Winterreifen gefahren. Die Ganzjahresreifen waren dafür perfekt.

  • Autoreifen: Ganzjahresreifen bei wenig Fahrleistung wirtschaftlicher und eher sinnvoll oder nicht?
    Antwort von Snooopy155 ·

    Nicht entscheidend ist die Frage, ob Du in schneereiche Gebiete fährst, sondern vielmehr die Frage nach dem Einsatz auf welchen Strassen und zu welchen Tageszeiten. Wenn Du im Winter öfters zu Zeiten unterwegs bist, wo nicht oder schlecht geräumt ist und zudem Steigungen zu bewältigen sind, dann sind Winterreifen sicher die bessere Lösung.

    Ich fahre heute schon immer meine nicht mehr wintertauglichen Wintereifen dann über den ganzen Sommer. Man muß halt bedenken, dass dadurch das Fahrzeug nicht im Grenzbereich der Fahrstabilität gefahren werden sollten. Unterschiede im Spritverbrauch sind kaum feststellbar. Ob das für alle Marken zutrifft, kann ich nicht sagen, das von mir bevorzugte Fabrikat erfüllt aber bezüglich der Langlebigkeit voll meine Erwartungen.

  • Bekomme ich Umsatzsteuer bis zu 17.500€ zurück?
    Antwort von wurzlsepp6682 ·

    ausgewiesene Umsatzsteuer ist auch an das Finanzamt abzuführen .....

    egal ob Umsatz von uner 17.500 € oder im Millionenbereich.

    und, bytheway: Kleinunternehmer nach § 19 UStG stellen keine steuerfreien Rechnungen ... Steuerbefreiungen in der Umsatzsteuer ergeben sich ausschl. aus § 4 UStG ....

    bei einem Kleinunternehmer nach § 19 UStG wird die Umsatzsteuer nicht erhoben

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von jonyjony ,

    Danke für die Antwort. Natürlich führe ich die 19% ab. Meine Frage ist jedoch, ob ich die 19%, die auf einen Umsatz von 17.500€ anfallen, am Ende des Jahres wieder bekomme?

    Kommentar von wurzlsepp6682 ,

    bitte meine Antwort noch einmal lesen:

    ausgewiesene Umsatzsteuer ist an das Finanzamt abzuführen.

    warum soll das Finanzamt dir wieder Umsatzsteuer zurückzahlen? (außer über entsprechend hohe Vorsteuer-Beträge)

    Kommentar von jonyjony ,

    Weil ich die 17.500€ nicht überschritten habe

    Kommentar von wurzlsepp6682 ,

    und nochmal:

    ausgewiesene Umsatzsteuer ist abzuführen.

    bytheway:

    dir ist bekannt, was Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung bedeutet? Anhand der Frage anscheinend nicht

    aber ich bin raus ...

  • Verheimlichung von Vermögen gegenüber den Erben und einem Darlehen?
    Antwort von Franzl0503 ·

    Charli:

    Schwester und Schwager kauften zwei ETW. Aufgrund einer  Belastungsvollmacht des Veräusserers wurde zugunsten der Bank eine Grundschuld eingetragen. Daraufhin wurde  das Darlehen zur Kaufpreis(teil)belegung ausgezahlt.

    Warum die Eigentumsumschreibung unterblieb, ist nicht bekannt (Mängel, Restkaufpreiseinbehalt?).

    Es besteht jedoch eine Eigentums-Verschaffungs-Vormerkung (= Auflassungsvoremrkung).

    Die Schwester ist verstorben. Ein Erbschein wurde erteilt. Eine Berichtigung der Eigentumsverhältnisse war nicht möglich, weil Schwester und Schwager nicht im Grundbuch als neue Eigentümer stehen.

    Über Wert und Belastungen der ETW ist nichts bekannt.

    Ob die Bank die Vollstreckungsklausel auf die Erben umschreiben und zustellen ließ ist auch nicht bekannt.

    Ob zur Haftungsbeschränkung ein Nachlassinsolvenzverfahren eingeleitet werden soll, ist ebenfalls unbekannt.

    Empfehlung: Rat von Juergen beachten.

  • Habe ich zu viel Gesamteinkommen im Minijob bei Familienversicherung?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    zunächst hat der Arbeitgeber zu prüfen, ob der Minijob noch ein Minijob ist. Wenn nicht, tritt Versicherungspflicht als Arbeitnehmer ein und der Arbeitnehmer zieht die Sozialversicherungsbeiträge vom Verdienst ab (ggf. auch 2 Monate rückwirkend).

    Wenn keine Versicherungspflicht eintritt, kann man bis zu 3 Monaten die Einkommensgrenze für die Familienversicherung überschreiten (bei schwankenden Einkünften ist aber eine vorausschauende Schätzung zu machen). Sonn- und Feiertagszuschläge gehören nicht zu den Einkünften.

    Gruß

    RHW

  • Meine Vermieterin hat sehr teure Anbieter bei Gas, Wasser und Versicherungen. Ist sie nicht an das Gebot der Wirtschaftlichkeit gebunden?
    Antwort von Privatier59 ·

    Rockefeller und sein Chauffeur waren im Durchschnitt Millionäre. Dieses Beispiel verdeutlicht die Wertlosigkeit von Durchschnittswerten bei der Beurteilung des Einzelfalles.

    In den Durchschnittswerten sind Alt- und Neubauten enthalten, ebenso wie unterversicherte Objekte. Es sind Gebäude mit Elementarschadenzusatzversicherung enthalten und solche ohne, um nur einige Beispiele zu nennen.

    Kannst Du konkret eine Aussage darüber treffen, ob es gerade für das Mietobjekt eine deutlich günstigere Versicherung gibt? Offenbar nicht und damit ist das Thema erledigt.

    Seit wann gibt es im übrigen beim Wasseranbieter Wahlmöglichkeit? Informiere Dich besser mal darüber, daß es die nicht gibt.

    Ständig den Gasanbieter wechseln muß der Vermieter im übrigen auch nicht.

  • TEILZEIT 650€ (Brutto) UND GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNG?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    beim 1. Job sind die Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung wegen der Gleitzone (gilt bis 850 Euro brutto) verringert.

    Beim 2. Job (wenn ein anderer Arbeitgeber) fallen in der Sozialversicherung nur Rentenversicherungsbeiträge an (von diesen kann man sich auf Antrag befreien lassen).

    Bei den Steuern kann der 2. Arbeitgeber wählen:

    - Minijob mit 2% Pauschalsteuer. Dann hat der Minijob keine Auswirkungen in der Steuererklärung.

    - individuelle Steuer mit Steuerklasse VI. Dann fallen relativ hohe Steuern an, die man sich bei der Steuererklärung auf Antrag zurückholen kann.

    Gruß

    RHW

  • Altersrente - freiwillig gesetzlich versichert - Wechsel in die Pflichtversicherung möglich?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    wenn man als Arbeitnehmer mehr als 450 Euro brutto verdient, wird man als Arbeitnehmer pflichtversichert (es werden aber prozentuale Beiträge aus der Rente fällig).

    Nach dem Ende der Pflichtversicherung (z.B. Beschäftigungsende) tritt wieder die freiwillige Versicherung ein.

    Die freiwillige Versicherung als Rentner ist durch längere Versicherungszeiten in der privaten Krankenversicherung (oder im Nicht-EU-Ausland) entstanden.

    Vor Beschäftigungsbeginn am besten die Krankenkasse über Name/Adresse des Arbeitgebers, das Beginndatum und den monatlichen Bruttoverdienst informieren. Die Zahlung der freiwilligen Beiträge erfolgt immer rückwirkend für den Vormonat.

    Gruß

    RHW

  • UG nebenberuflich gründen - Sozialversicherungspflicht?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    nach dem EU-Recht besteht die Sozialversicherungspflicht immer nur in einem EU-Staat. Von der spanischen Krankenkasse ist zunächst die entscheidende Tätigkeit zu ermitteln. Wenn es die spanische Tätigkeit ist, gilt das spanische SV-Recht. Ist es die Tätigkeit in Deutschland, gelten die deutschen SV-Gesetze.

    Am besten diese Stelle kontaktieren. Dort kennt man sich mit den EU-Regelungen sehr gut aus:

    https://www.dvka.de/

    Gruß

    RHW

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von bewauto ,

    Danke fuer den Tipp, ich werde das DVKA kontaktieren. 

    Kannst du mir bitte noch sagen, was du mit "entscheidende Taetigkeit" meinst?

    Kommentar von RHWWW ,

    Es gibt sehr genaue EU-Regelungen, welche das ist (z.B. Verdiensthöhe). Die Einzelheiten kenne ich leider auch nicht.

    https://www.dvka.de/de/arbeitgeber\_arbeitnehmer/antraege\_finden/gewoehnliche\_...


  • Wechsel von freiwilliger gesetzlicher KV in Pflichtversicherung?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    wenn bei Arbeitnehmern 2017 der sicher zu erwartende Jahresbruttoverdienst über 57.600 Euro liegt, wird man versicherungsfrei und automatisch freiwillig Mitglied. Das bedeutet, dass man den Höchstbeitrag zahlt und bei Gehaltserhöhungen der Beitrag nicht mehr steigt.

    Wenn man pflichtversichert ist und die gleichen Bruttoeinnahmen hat, dann kann das nur an unregelnmäßigen Einkommensbestandteilen liegen (z.B.Überstunden, nicht zugesichertes Urlaubs-/Weihnachtsgeld, Gewinnbeteiligung, Bonuszahlungen ...). Die Beiträge bleiben aber gleich.

    Wenn man Familie hat, werden Gehaltsteile wegen des Familienstandes nicht bei der Prüfung der Versicherungspflicht berücksichtigt.

    Vorerkrankungen sind ohne Bedeutung, solange man in der gesetzlichen Krankenmversicherung bleibt. Pflichtversichert und freiweillig versichert sind nur zwei Arten der gesetzlichen Krankenversicherung.

    Die Prüfung, ob Versichertungspflicht oder freiwillige Versicherung vorliegt, macht die Personalabteilung und teilt der Krankenkasse das Ergebnis mit (änderungen meist zum 1. Januar). § 6 SGB V

    Gruß

    RHW


  • BG sagt Vorschaden - was tun?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    am besten bei den Unfallexperten der Krankenkasse beraten lassen. Die Krankenkasse hat auch ein Interesse daran, dass es von der BG gezahlt wird.

    Gruß

    RHW

  • Sonderkündigungsrecht bei Handyanbieter nach unrechtmäßigen Abbuchungen über 6 Monate?
    Antwort von Juergen010 ·

    Das ist doch ganz klar. Manchmal verstehe ich nicht, warum die Leute immer wieder den selben Fehler machen und versuchen via Hotline, Call-Center oder Forum etwas verbindlich rechtlich zu erledigen.

    Also nicht telefonieren oder chatten - sondern schreiben!!!!!

    Per Einschreiben/Rückschein an die Geschäftsleitung den Vorgang schildern und um umgehende Abhilfe mit Fristsetzung (14 Tage) bitten. Gleichzeitig mitteilen, dass man ansonsten, wegen böswilligem, vertragswidrigem Verhalten den geschlossenen Vertrag fristlos kündigt.

    Offenbar willst Du dich ja eh von O2 trennen. Um den gleichen Ärger künftig zu vermeiden, sollte man über Prepaid operieren. Zwar bekommt man da kein Handy "obendrauf" (was man mit deinen monatlichen Gebühren eh mindestens zwei Mal bezahlt) - ist aber voll Herr des Geschehens.

    Nachdem Du gekündigt hast, solltest Du deiner Bank natürlich mitteilen, dass jeglicher Einzugsversuch seitens O2 zu verhindern ist. Unrechtmäßige Abbuchungen kannst Du doch eh ohne Angabe von Gründen zurückbuchen lassen.

    O2 wird dann ggf.via Gericht eine Schadensersatzklage anstrengen. Im schlimmsten Fall schließt sich der Richter der Meinung von O2 an und du musst zahlen.

    Von daher ist auf jeden Fall ein Schreiben an die GF von O2 zu empfehlen. Wie gesagt: SCHREIBEN nicht TELEFONIEREN. ..;-)

  • Kredit mit 21?
    Antwort von Dummbaer ·

    Bei Bearbeitung deines Antrags ist für die Bank dein Nettoeinkommen maßgebend. Ich denke, du hast hier Brutto angegeben. Abzüglich Miete und möglicher weiterer Verpflichtungen. Könnte also für einen Kredit in dieser Höhe recht knapp werden.

    Was machst du zudem, wenn du plötzlich deine Arbeit verlierst? Das kann durch Krankheit und andere Dinge ganz schnell gehen.

    Besser also wirklich Geld ansparen und dann - wenn es sich nach deiner Ansicht nicht vermeiden lässt - Kredit beantragen.

    Du musst ja auch die nicht gerade geringen Unterhaltskosten für das Auto bededenken. Achte also möglichst auch auf günstige Versicherungseinstufung.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von jimmbean ,

    Die gehaltangabe bezieht sich auf das Nettoeinkommen

    Kommentar von Dummbaer ,

    Das ist ja gut. Meist gibt man Brutto an. Entscheidend wäre dann noch, wie lange du schon dort beschäftigt bist, und natürlich auch ob fest. Dann wäre es vom Einkommen gesehen leicht möglich. Außer du zahlst horrende Mieten.

    Besser ist halt trotzdem immer, wenigstens etwas eigenes Geld zur Verfügung zu haben. Da Autokredite bei vielen Banken nochmals etwas günstiger sind als frei verwendbare Ratenkredite käme das bei der Bank auch gut an.

    Du kannst ja einfach mal über ein Vergleichsportal dir Angebote einholen. Die meisten Banken haben variable Zinssätze, manche aber auch feste für alle Kreditnehmer. Die sind dann etwas höher.

  • Warum erhalte ich für nur für einen Tag Krankengeld, obwohl ich die Folgebescheinigungen eigentlich noch rechtzeitig bei der Krankenkasse eingereicht habe?
    Antwort von Panta ·

    Hattest Du keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung? Normalerweise 6 Wochen.Der Anspruch auf KG beginnt ein Tag nach Feststellung der AU. Wird er nicht in den ersten 7 Tage gemeldet, mit dem Eingang der AU. Der Arzt darf nur 2 Tage rückwirkend krank schreiben, weiß daher nicht genau, ob es sich bei der Verlängerung nicht um eine neue AU handelt und Du zwischen den ersten beiden Bescheinigungen arbeitsfähig warst

  • Kredit mit 21?
    Antwort von Mikkey ·

    Seht ihr ein Problem

    ja, absolut. Mit Deinem zweifellos für einen 21-Jährigen anständigem Verdienst wirst Du vermutlich von jeder Bank mit Deinem Kreditwunsch freudig begrüßt werden. Trotzdem ist es nicht ratsam ohne Not und ohne wirtschaftliche Gründe für Hobby oder Auto (oder beides) einen Kredit aufzunehmen.

    Wenn tatsächlich unbedingt so viel Geld ausgegeben werden soll - warte ein Jahr, spare in der Zeit 10000€ zusammen und lass es mit einem kleineren Kredit bewenden, der in einem weiteren Jahr zurückgezahlt wird. Dann weißt Du sicher, dass Du dies auch problemlos schaffst.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von jimmbean ,

    Danke für deine Antwort, ist auf jeden Fall nachvollziehbar deine Aussage. Ich werde mir das durch den Kopf gehen lassen und mir Zeit nehmen um nichts zu überstürzen. 

  • Bleibt die Vor-2009-Regelung erhalten (Steuerfreiheit für Kursgewinne nach einem Jahr Haltezeit)?
    Antwort von NasiGoreng ·

    Die neue Steuergesetzgebung nennt sich "Investmentsteuergesetz". Schon daraus kann man schließen, dass nur Investmentfonds betroffen sind.

    Diese neue Schweinerei (Wortbruch) unserer Regierung benachteiligt vor allem die kleinen Privatanleger die ihr Geld in Publikumsfonds anlegen. Ziel der Übung ist es, bei dem künftig zu erwartenden starken Anstieg der Inflation auch die inflationären Scheingewinne der Aktien- und Mischfonds versteuern zu können. Da Scheingewinne keine reale Vermögensmehrung sind, ist dies eine perfide Teilenteignung und im Grunde auch ein Verstoß gegen Art. 14  Grundgesetz, der das Eigentum schützen soll. Aber um Versprechen und Gesetze schert sich unsere Regierung schon lange nicht mehr.

    Für die Spezial-Investmentfonds der Großanleger wird unter den gleichen Voraussetzungen wie bisher, das heutige Besteuerungsverfahren fortgeführt.

    Da Aktien keine Investmentanteile sind, sind diese von der Gesetzesänderung nicht betroffen. Kursgewinne von vor 2009 gekauften Aktien bleiben weiterhin steuerfrei. Diese Steuerfreiheit bleibt auch erhalten, wenn die Aktien vererbt oder verschenkt werden.

    Das ist mal wieder eine Begünstigung für reiche Unternehmerfamilien, die nur in Aktien anlegen und diese jahrzehntelang behalten.

     

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Rat2010 ,

    Dass Aktien bisher nicht betroffen sind ist richtig. Inwieweit "reiche Unternehmerfamilien" an Unternehmen unwesentlich (also unter 1 %) beteiligt sind, kann ich nicht abschätzen. Es dürfte aber eher seltener vorkommen als eine wesentliche Beteiligung, und für die gilt § 17 EStG.

    Ich verstehe deinen (ja auch bei mir oft abgelassenen) Ärger über die Gesetzesänderung zum 1.1.2018. Ich sehe aber auch, dass relativ wenige von der Altregelung relativ hoch profitierten und in Zukunft noch deutlich höher profitieren würden. Gleichheit der Besteuerung geht anders. 100.000 € je Person (also bei Paaren das doppelte) ist wie so viele Änderungen ein Kompromiss. 

    Klar muss auch sein, dass dein Selbständiger, der 3.000 € im Monat entnimmt, steuerlich auch nach der Änderung nicht schlechter gestellt ist als der Pensionär oder Rentner mit vergleichbarem Einkommen. 

    Kommentar von LittleArrow ,

    Die Lücke mit den Aktien wird sicherlich noch "nachgebessert";-)

  • Hat hier jemand Erfahrungen mit einem Kredit von Smava?
    Antwort von ZimmerSteffi ·

    Hi Simone,

    ich denke smava ist auf jeden Fall seriös. Wurde auch schon von Stiftung Warentest getestet und genau wie auxmnoey als seriös eingestuft. Mehr Infos zu smava findest du auch hier: http://www.eztradererfahrungen.com/smava/

    Allerdings ist bei Krediten in dieser relativ geringen Höhe wirklich die Frage, ob du nicht einfach im Bekanntenkreis jemanden finden könntest, der dir günstigere Konditionen anbieten kann.

    Viele Grüße!

    Steffi

  • Fehler in der Neuberechnung - aber wo?
    Antwort von Petz1900 ·

    Wenn du im Vorjahr nur ein halbes Jahr gearbeitet hast, ist das nicht verwunderlich.
    Es wurden ja monatlich "zuviel" Lohnsteuern einbehalten, da wird monatlich so getan, als wenn du das ganze Jahr arbeiten würdest. Anders geht's ja nicht.

    Die "zuviel" bezahlte Lohnsteuer macht die relativ hohe Erstattung aus.

  • Kleingewerberegelung ein Jahr zu zu lange angewendet. Was tun?
    Antwort von wurzlsepp6682 ·

    Ab Übersteigen des Freibetrages für die Kleinunternehmerregelung ist die Regelbesteuerung anzuwenden.

    somit:

    der Umsatz 2016 ist als Brutto-Umsatz anzusehen. Somit hieraus 19% USt

    wenn die Kunden Unternehmer sind, so kann an diese eine berichtigte Rechnung erfolgen mit dem bisherigen Betrag + 19% USt

    bei Privatpersonen als Kunden ist das NICHT möglich.

    nächste Frage:

    wurde der Antrag für die Ist-Versteuerung gestellt?

  • Ich habe die Umsatzsteuer für meine PV-Anlage für das Jahr 2014 und 2015 versehentlich an das Finanzamt überwiesen. Kann ich diese wieder zurück fordern?
    Antwort von wurzlsepp6682 ·

    an wen hätte die Umsatzsteuer denn überwiesen werden sollen?

    denn üblicherweise ist Umsatzsteuer an das Finanzamt zu überweisen ...

    da der Energieversorger die Umsatzsteuer an den PV-Betreiber ausbezahlt (und sich somit diese selbst wieder beim Finanzamt anrechnen läßt)

    das Geld wird, sofern keine weiteren Verbindlichkeiten beim Finanzamt bestehen, wieder zurücküberwiesen. Wenn beim Finanzamt keine Buchung erfolgen kann (und diese kann nur erfolgen, wenn eine Erklärung eingereicht ist und hieraus Steuern fällig werden) wird das Finanzamt das Geld wieder zurückzahlen

  • Bleibt die Vor-2009-Regelung erhalten (Steuerfreiheit für Kursgewinne nach einem Jahr Haltezeit)?
    Antwort von Rat2010 ·

    Die Altregelung wird ab dem 1.1.2018 durch einen Freibetrag von 100.000 € Kursgewinn ab 1.1.2018 auf die Altbestände abgelöst, was die Idee vor allem für kleinere Vermögen interessant macht.

    Sie ist aber interessant. Eine Schenkung ist kein Kauf, also haben die Erben auf die Kursgewinne (ab 1.1.2018) jeweils die 100.000 € Freibetrag (wenn nicht schon anderweitig verbraucht).

    Aus logischen Gründen wesentlich üblicher ist es, dass der Schenker die Anteile in die Depots der Beschenkten schenkt. Du kommst auf eine Vierer-GbR mit einigen Themen (Erklärung der Einkünfte, Freibetag ...), die sich vermeiden lassen.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Rat2010 ,

    Naürlich ist nicht der Freibetrag sondern der Freistellungsauftrag ein Problem bei der GbR. Bei Altbeständen sind ja nur die Kursgewinne steuerfrei. Ausschüttungen oder thesaurierte Erträge aber steuerpflchtig.

    Kommentar von NasiGoreng ,

    Wenn ein Selbständiger sich mit Aktien- und Mischfonds eine eigene Altersvorsorge aufbauen will, die etwa der Pension eines mittleren Beamten von 3.000 € mtl. entspricht, dann muss dieser Freiberufler ein Vermögen von 1.000.000 € ansparen.

    Der alberne Freibetrag, den es ja nur einmal gibt, ist dann bei einem inflationären Scheingewinn 10% schon in einem Jahr verbraten.

     

    Kommentar von NasiGoreng ,

    Im übrigen ist der 100.000 € Freibetrag auch für kleine Vermögen nicht interessant, sondern höchstens weniger schlimm als für große Vermögen.