Gesetzliche Krankenversicherung + Krankenkasse - neue und gute Antworten

  • Krankenmeldung bekommen kurz von kundigung
    Antwort von Snooopy155 ·

    In der Probezeit schützt eine Krankmeldung nur in wenigen Fällen vor einer rechtmäßigen Kündigung. Dies würde nur dann anders aussehen, wenn etwas anderes im Tarifvertrag festgeschrieben ist oder für den Betrieb auch der gesetzliche Kündigungsschutz einzuhalten ist.

    Da Du keine Informationen gibst, ob Du als Grenzgänger in Deutschland arbeitest oder ob Du hier auch einen Wohnsitz hast , kann zu den Fragen bezüglich der Meldung bei der Agentur für Arbeit wenig gesagt werden; ebenso fehlen Angaben, wieso die Arbeitsunfähigkeit im Ausland eingesetzt hat. Dies ist insofern von Bedeutung, wenn es die Einhaltung der Fristen beim Arbeitsamt geht. Jemand der beispielsweise im Ausland im Krankenhaus liegt, kann sich nun mal in so einem Fall sofort arbeitslos melden.

    Die Rückgabe Deiner Arbeitskleidung kann möglicherweise auch von Tschechien aus angestoßen werden, wenn Du sie dort hast.

  • Krankenmeldung bekommen kurz von kundigung
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    der Arbeitgeber hat bis Ende der Kündigungsfrist das Entgelt weiterzuzahlen. Danach zahlt die Krankenkasse auf Antrag Krankengeld. Wichtig ist hierbei, dass die Arbeitsunfähigkeit der Krankenkasse fristgerecht gemeldet wurde (§ 49 SGB V). Die Krankenkasse über die Kündigung des Arbeitgebers informieren und einen Krankjengeldantrag anfordern. Der Auslandsaufenthalt könnte für die Entscheidung der Krankenkasse problematisch werden. Ggf. gibt es hier genauere Tipps:

    patientenberatung.de

    oder

    dvka.de

    Gruß

    RHW

  • Krankenmeldung bekommen kurz von kundigung
    Antwort von Zitterbacke ·

    Da du anscheinend nicht in D wohnst, mußt du dich in deinem Heimatland arbeitslos melden .Parallel kannst du das aber auch in D machen, wenn du wieder in D arbeiten willst .

    Eine Hilfe findest du in diesem Merkblatt der Arbeitsagentur :

    http://www.ba-bestellservice.de/bestellservice/themen/buergerinnen-buerger/arbei...

    Gruß Z... .

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    Kommentar von Kiminka,

    Ich arbeite seit 7 Jahre in DE,habe bis Mai auch eigene wohnung dort gehabt,danach nur ne Wohnzitz mit Adresse eben,bin sogennánte Pendler,habe bis jetzt immer eine Woche gearbeitet in de Gastronimie als Bedienung und 5 tage fre und CZ gefahren.26.11 war mein letzte Arbeitstag,dann bin ich heim gefahren wie immer,die neue klamotten noch von AG abgeholt und unterschrieben (2 Dirndl ) am 27.11 bin zum Artz gegangen weil ich schon länger zimlich schmerzen hatte und habe krankenmeldung bekommen fur Sehnencheidenentzündung,habe eine Ortheze und Medikamente.Nach uber eine woche ist ganz normale Brief gekommen mit dem Kundigung,war nicht einmal als einschreiben gesendet.bin das zweiten mal nach 7 Jahre krankgeschrieben,habe nicht einmal mein Gehalt den alle Mädels haben seit 2.12 auf Konto und wusste diese ganze info nicht,bin davon ausgegangen das ich als Krangeschrieben eben krank bin,gemeldet habe ich das,aber so wie ich das verstehe reicht eben nicht

  • Krankenmeldung bekommen kurz von kundigung
    Antwort von Primus ·
    Bin daheim in Tschechien krank und die Krankenmeldung an AG sofort per Einschreiben geschikt.Ich dachte bei ne KM bin ich geschutzt,also was jetzt,krank nach DE fahren zu Arbeitsamt und AOK ???

    So ist es, denn Du wirst nach deutschem Recht bezahlt, hast also auch die gleichen Pflichten, wie jeder Deutscher.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Kiminka,

    Das verstehe ich,aber bin wirklich krank und in Moment echt schwer dahin zu fahren und regeln,noch da zu hält mein AG mein Gehalt immer noch züruck,weil ich die Arbetsklamoten von ihm habe,aĺso das ganze finde ich schon mehra als Blöd und bin echt mit dem Nerven langsam am ende

    Kommentar von gammoncrack,

    Naja, dann verstößt der Arbeitgeber aber gegen die gesetzlichen Bestimmungen zu Kündigungfristen innerhalb der Probezeit, und zwar gegen § 26 (Abs. 3). sofern - und das ist jetzt wichtig

    ein Tarifvertrag keine abweichende Regelung bestimmt.

    Aber eines musst Du trotzdem einmal erklären:

    Wie kann man in der Tschechei krank werden, wenn man sich noch in der Probezeit befindet?

    Kommentar von Primus,

    Du nimmst mir das Wort aus dem Mund, denn ich war gerade im Begriff, das gleiche zu fragen.

    @ Kliminka:

    Der Arbeitgeber muss Dir Dein Gehalt bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses zahlen und wenn Du von der Krankenkasse im Anschluss Krankengeld beziehen möchtest, musst Du es beantragen. Das geht nicht per Telefon, sondern muss persönlich geschehen.

    Kommentar von Kiminka,

    Wieso kann man nicht Krank sein als Pendler in seinen Heimat,wenn ich nach de Arbeit noch nachts heim fahre und in De zwar arbeite,aber sonnst eigentlich nichts und niemanden habe.Und in ne Probe zeit Halbe jahr kann doch jedem passiern das mann krank wird,oder nicht?Das ne kundigung kommt habe ich ja nicht gewusst,deshalb habe ich die krankenmeldung auch an AG gesendet und auch gleich angerufen das ich leider nicht kommen kann,jetzt bin ich aber krankgeschriben daheim und kann doch jetzt nicht sofort na DE fahren und das selber zu melden.noch eine Frage habe ich troztdem,muss die Kundigung von AG nicht als Einschreiben gesendet worden?weil eigentlich weil ich in CZ krank bin weiss ich nichts davon,nur meine Freundin hat mich benachrichtigt,nach CZ ist nichts gekommen.Ich bin nur echt Ratlos und machtlos,weil man mich dort jetzt nicht mehr bracht über Winter,Kundigen Sie mich und überweissen nicht einmal mein Gehalt.Tolle Weinachten,wirklich

  • Gesetzlich Versichert - privat behandelt
    Antwort von GlennQuagmire ·

    Die meisten Antworten haben schon alles beinhaltet. Kostenerstattungsprinzip ist das Stichwort. Ich würde generell aber auch davon abraten, weil es sehr böse Überraschungen geben kann. Private Versicherer bieten da Zusatztarife an, die dazu dienen sollen, die Differenz zu tragen. Es ist aber trotzdem nicht ungefährlich, weil man immer auf erheblichen Kosten sitzen bleiben kann und der Tarif selbst auch noch gutes Geld kostet. Die Frage wäre, was man damit überhaupt bezweckt.

  • Krankenmeldung bekommen kurz von kundigung
    Antwort von gammoncrack ·

    So wie ich das verstehe, wurdest Du vor der Krankmeldung und innerhalb der Probezeit gekündigt und warst mindestens 4 Wochen ununterbrochen beschäftigt. Zum Arbeitsamt hättest Du schon zum Zeitpunkt der Kündigung (3 Tage Zeit) gemusst. Hast Du das nicht gemacht, droht eine Leistungskürzung.

    Das Arbeitsverhältnis endet zwar zum 30.11., aber Du kannst bei der Krankenkasse einen Antrag auf Krankengeld stellen, auf das Du aufgrund der Lohnfortzahlungsregelung für 6 Wochen ab 27.11. Anspruch hast. Der AG musst lediglich bis zum 30.11. zahlen, die Krankenkasse dann für den restlichen Zeitraum oder bis zum Ende der Krankschreibung.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Kiminka,

    Danke fur die antwort,aber Krank bin ich geworden am 27.11 und erst danach 29.11 hat mann mir angerufen und gesagt das die Kundigung kommt,ist aber erst letzte Samstag angekommen,Bin daheim in Tschechien krank und die Krankenmeldung an AG sofort per Einschreiben geschikt.Ich dachte bei ne KM bin ich geschutzt,also was jetzt,krank nach DE fahren zu Arbeitsamt und AOK ???

    Kommentar von Kiminka,

    Was brache ich da zu??? Habe diese Situation erste mal überhaupt,kenne mich da nicht aus.Original Krankenmeldung habe ich zu AG geschickt per Einschreiben,kopie habe ich,eigentlich könnte ich mir das Sparen oder?

  • Krankenmeldung bekommen kurz von kundigung
    Antwort von TOPWISSENinfo ·

    Die Informationen sind dürftig, um sie zuverlässig zu beantworten. Hier fehlen Angaben wie: Wann gekündigt wurde, währen Du krank warst der davor? Wie lange bist du schon krank geschrieben? Krankengeld gibt es nicht vom ersten Krankentag, dafür gibt es Bedingungen. Anfangs besteht i.d.R. nur die Lohnfortzahlung für etwa 6 Wochen nach einer bestimmten Dauer des Arbeitsverhältnisses.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von gammoncrack,

    Du nennst Dich nun einmal TOPWISSEN.

    Dann beschäftigen wir uns doch einmal mit dem Satz

    Die Informationen sind dürftig, um sie zuverlässig zu beantworten.
    • Der Fragestellerin ist zum 30.11. gekündigt worden.
    • Sie hat seit Oktober diese Arbeitsstelle.
    • Sie ist seit 27.11. krankgeschrieben

    Daraus kann man sicherlich schließen:

    • Sie befand sich zum Kündigungszeitpunkt noch in der Probezeit
    • Das Arbeitsverhältnis dauerte mindestens 4 Wochen
    • Da eine Kündigung innerhalb der Probezeit mit Frist von 14 Tagen erfolgen muss, erfolgte die Kündigung vor der Krankschreibung

    Was war denn nun zu dürftig?

    Kommentar von Kiminka,

    Die Kundigung kommt erst nach dem Krankenmeldung,per Post von AG erst eine Woche danach,ich glaube das ich hier alle fakten gesagt habe die wichtig sind.In meinem Vertrag stehta ausedem noch das hier :Während der ersten 3 Monate der Probezeit beträgt die Kundigungfrist 3 kalendertage zu jedem Kalendertag,ab dem 4 Monat mit einer Frist von 2 wochen zum 15.oder Monatsletzten.

    Kommentar von TOPWISSENinfo,

    Die Kommentare von dem User "gammoncrack" darfst du nicht ernst nehmen ;) Er baut sich halt die Welt wie es ihm gefällt... :)

    Kommentar von gammoncrack,

    Ja, daran sollte sich die Fragestellerin orientieren.

    Andererseits könnte sie aber auch einmal einen Blick auf die hilfreichsten Antworten werfen. Könnte es sein, dass bei Dir eine fette 0 (Null) steht? Und das bei 90 Antworten!

    Und dann fragen doch noch einmal nach dem "ernst nehmen"!

    Kommentar von TOPWISSENinfo,

    Natürlich muss es wohl eine NULL sein, wenn die Fragesteller mich bzw. die Thematik nicht verstehen oder ich nicht das sage/schreibe, was sie hören/lesen wollen. :) Nur, das Leben ist kein Wunschkonzert :)

    Kommentar von Kiminka,

    Genau so ist das,ich habe nur gefragt und einige antworten bekommen habe,bis auf eine Frau,waren aber alle falsch nach dem was AOK sagt,da Sin sie alle nicht gut informiert,meine das jetzt nicht Böse.Schöne Abend und nochmal danke,meine letzte komentar haben Sie warscheinlich gestern nicht gelesen oder ???

    Kommentar von gammoncrack,

    So wie hier, wo Du den Fragesteller zur Vermeidung eines Bußgeldes in den Knast schicken willst:

    https://www.finanzfrage.net/frage/was-passiert-wen-ich-verwangeld-nicht-bezahle?...

    Kommentar von Kiminka,

    Tut mir leid,kenne mich hier nicht aus,sehe hier nur zwei antworten jetzt und das was ich wissen wollte weiss ich jetzt von de AOK,ich habe alle komentare hier gelesen und das sind 6stück,bin erstemal auf diese seite angekommen.Danke für Ihr Verstednis.Ich glaube das ich zimlich gut Deutsch kann,aber perfekt sicher nicht,und Sie haben recht,gerade Ihre antwort habe ich nicht ganz verstanden auf Deutsch.

    Kommentar von TOPWISSENinfo,

    ... erfolgte die Kündigung vor der Krankschreibung .. Was war denn nun zu dürftig?

    ??

    Die Kundigung kommt erst nach dem Krankenmeldung

    Naja...

    Kommentar von Kiminka,

    Also jetzt habe ich mit de AOK telefoniert und eis steht fest,so lange ich krank bin,dürfen Sie mich nicht Kündigen ob ich in Probezeit bin oder nicht,bekome ne Anwalt den das Prufen werde und dann kann ich krankengeld bekommen,die Frau bei de AOK hat mehrmals wiedeholt,das Sie es nicht dürfen und zu Arbeitsamt als Krankgeschrieben brauche ich garnich hin gehen so lange ich krank bin,als arbeitsünfähig kann in Moment auch kein Job annehmen,was auch logisch ist und so habe ich mir das die ganze Zeit gedacht,aber sicher wusste nicht.Ich hoffe schwer das Sie recht haben und mir helfen würde.vilen dank Euch allem fur eure tipps.Danke

    Kommentar von Gaenseliesel,

    Hallo,

    Die Kundigung kommt erst nach dem Krankenmeldung,per Post von AG erst eine Woche danach

    Dazu folgendes : " Erkrankt ein Mitarbeiter während der Probezeit, können Sie das Arbeitsverhältnis kündigen. Achten Sie aber auf den richtigen Zeitpunkt. Denn, wenn Sie während der Arbeitsunfähigkeit kündigen, greift eine oftmals unbekannte Vorschrift, § 8 EFZG. Wenn Sie "aus Anlass der Arbeitsunfähigkeit“ kündigen, d. h.:..... "

    siehe : http://www.experto.de/b2b/recht/arbeitsrecht/krank-in-der-probezeit-das-sollten-...

    Die Mitarbeiterin der Krankenkasse hat dich korrekt informiert.

    Gute Besserung ! K.

    Kommentar von Kiminka,

    Vielen dank,nur zu info noch.habe nach ne woche verspätung auch mein lohn bekommen,nur leider nicht einmal die hälfte obwohl ich den ganze Monat gearbeitet habe und insgesamt 30 minus studen hatte in den beiden Monaten wo ich dort angemeldet war,das ist jetz ne andere Geschichte,aber auch verarsche bis geht nicht mehr von AG ohne jeder Grund zu haben,von heute auf morgen diese ganze Theather.So wie ich das sehe habe ich enscheinend etwa 110 minus studen,na da lache ich mich kapput,was fur nummer sie da abzihen,Na mal sehen nechste woche was da noch herauskommt,hoffentlich ist das bald hinter mir,das ganze ist sehr unangenähm für mich,habe aber reines Gewissen und deshalb tue ich was nöttig wird auf mein recht und Geld zu kommen,Danke nochmal...

  • Welche Krankenkasse soll ich wählen?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    welche Art der Krankenversicherung wired es denn hier in Deutschland sein? Ggf. gibt es gar keine Wahlmöglichkeit. Wer wird die Krankenversicherungsbeiträge zahlen? In welchem Land bestand bisher die Krankenversicherung?

    Gruß

    RHW

  • Gesetzlich Versichert - privat behandelt
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    jede gesetzliche Krankenkasse hat diese Kostenerstattung nach § 13 Absatz 2 SGB V anzubieten. Es ist aber vorher ein grds. Antrag auf Kostenerstattung bei der Krankenkasse zu stellen. Die Wahl gilt für mindestens 3 Monate für alle Arztbesuche! Die Einzelheiten sind in der Satzung der jeweiligen Krankenkasse geregelt. Die Krankenkasse darf nur die Kassensätze erstatten. Die Restkosten (deren Höhe vorher nie abschätzbar ist) hat der Versicherte zu tragen. Man sollte sich den Antrag auf Kostenerstattung vorher sehr genau überlegen. Es gibt auch einige wenige Privatversicherungen, die die Restkosten versichern.

    Wenn man schon alle Arztbesuche in den nächsten 3 Monaten genau wüsste, bräuchte man meistens keine Krankenversicherung mehr.

    Gruß

    RHW

  • Gesetzlich Versichert - privat behandelt
    Antwort von Hanseat ·

    Hallo, ja können sie, aber - das geht nicht für einzelne Arztbesuche o.ä. sondern nur generell. Googeln Sie einfach mal GKv + Kostenerstattung, so heißt das Prinzip dahinter. Ich denke, Sie werden schnell merken dass das, gelinde gesagt, nicht ganz ohne ist.

    Wenn Sie es unbeding tmachen möchten, so müssen Sie sich an Ihre Krankenkasse wenden, und die wird versuchen Ihnen das auszureden. Wenn Sie darauf bestehen, können Sie die Restkosten die sie selbst tragen müssten, über einen ambulanten Zusatztarif bei einigen privaten Krankenversicherern teilweise abdecken. Wir reden hier aber über deutlich mehr als 100,- Euro Monatsbeitrag.

  • Gesetzlich Versichert - privat behandelt
    Antwort von mig112 ·

    Du stellst die Frage m.M.n. falsch herum! Welche Kosten solltst du dir denn anteilig erstatten lassen? Ein Kassenarzt oder KH liquidiert doch mit der GkV über Zahlencodes.

    Richtig wäre es, den Behandler im Vorfeld zu rate zu ziehen; der erklärt dir wie es geht.

  • Gesetzlich Versichert - privat behandelt
    Antwort von betroffen ·

    Privat behandeln lassen kannst du dich immer. Dann musst du den Arzt privat bezahlen.

    Dass man dann in Deutschland Geld von der Krankenkasse zurück bekommt, habe ich noch nie gehört - vielleicht wissen ja die Anderen was darüber...

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Hanseat,

    Das nennt sich Kostenerstattungsprinzip und es fristet m.E. zu Recht ein Schattendasein.

    Kommentar von LittleArrow,

    Korrekt.

    Kostenerstattungsprinzip

    Wobei dieser Ausdruck und der erweckte Eindruck sehr weit voneinander entfernt sind. Es werden nur (geringe) Teile der angefallenen Kosten erstattet. Es ist also ein "Teilkostenerstattungsprinzip". Vor einem solchen Tarif muss gewarnt werden, denn er kann schnell zu einer finanziellen Überforderung des Versicherten führen.

    Kommentar von Broni,

    Das ist Verhandlungssache mit der GKV. Am Ende zahlt die GKV gemäß Zahlencode den Betrag, den sie auch für einen Kassenpatienten bezahlen würtde.

    Kommentar von Hanseat,

    das mag schon sein aber der Arzt rechnet gem. GOÄ ab und in den meisten Fällen deutlich oberhalb dessen was die GKv erstattet. Sie müssen die Ärzte dann dazu bringen, hier nicht den 2,3.fachen Satz als Regelsatz anzusetzen, nur weil Sie als "Privatpatient" eine quasi gesetzliche Absicherung haben. Aus eigener (Kunden)erfahrung, da ist wenig Verhandlungsspielraum bei den meisten Ärzten, und erst Recht nicht bei den guten.

  • Selbständiger - Aufnahme einer sozialvers.pfl. Tätigkeit ... gesetzliche Krankenversicherung?
    Antwort von Kevin1905 ·
    Hallo, wenn ein Selbständiger eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnimmt, ist er ja unter bestimmten Voraussetzungen wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung unterzubringen, oder?

    Ja wenn die Anstellung im Haupterwerb erfolgt und der Selbständige noch keine 55 Lenze hinter sich gebracht hat, sowie unter der JAEG verdient.

    Ich habe bisher gelesen, dass das Gewerbe abgemeldet werden muss.

    Nein das stimmt nicht. Wenn das Gewerbe finanziell und zeitlich klar nachrangig zur Anstellung ist und keine versicherungspflchtigen Angestellten beschäftigt werden ist von einem Nebenerwerb i.S.d. Krankenversicherung auszugehen.

    Andere Meinungen sagen aus, dass es möglich ist, in die GKV zurückzukehren, wenn die sozialversicherungspflichtige Tätigkeit mehr als 50% des Einkommens ausmacht.

    Geld, Zeit, Angestellte sind die Hauptkriterien bei der Statusbewertung.

  • Gewerbe auf Ehepartner anmelden
    Antwort von EnnoBecker ·

    Ein Gewerbe muss derjenige anmelden, der eins ausübt. Wenn also "wir nebenbei noch als Promoter arbeiten wollen", dann müssen auch "wir" ein oder zwei Gewerbe anmelden, jenachdem, ob "wir" jeweils einzeln arbeiten oder zusammen in einer GbR.

    Mit Steuern hat das aber nichts zu tun.

  • Selbständiger - Aufnahme einer sozialvers.pfl. Tätigkeit ... gesetzliche Krankenversicherung?
    Antwort von barmer ·

    Hallo,

    bei Aufnahme einer SV-pflichtigen Tätigkeit wird man auch GKV-versichert,

    • wenn man unter 55 ist (darüber nur, wenn weniger als 5 Jahre PKV versichert)

    • unter der JAEG verdient

    • und diese Tätigkeit die Selbstständigkeit überwiegt. Dabei werden sowohl Arbeitszeit als auch Einkommen betrachtet. Eine Gewerbeabmeldung ist nicht erforderlich.

    Viel Glück

    Barmer

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von gammoncrack,
    Eine Gewerbeabmeldung ist nicht erforderlich.

    Dann liege ich ja total falsch.

    http://www.cecu.de/private-krankenversicherung-rueckkehr-gesetzliche.html

    Hier finde ich aber:

    Privat krankenversicherte Freiberufler und Selbständige können nur Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse werden, wenn sie ihre freiberufliche bzw. selbständige Tätigkeit aufgeben und das Gewerbe abmelden.

    Kommentar von GlennQuagmire,

    Also nachdem ich weiter recherchiert habe, scheint es mir auch so zu sein, dass eine Abmeldung nicht nötig ist. Allerdings muss halt die sozialversicherungspflichtige Tätigkeit überwiegen. Fragt sich jetzt nur, wie das praktisch aussehen soll. Wenn man z.B. am Ende eines Jahres die Tätigkeit aufnimmt, wird dann einfach der bisherige Jahresgewinn genommen? Und was ist, wenn nach ein paar Monaten die soz.vers.pfl. Tätigkeit wieder aufgegeben wird?

    Kommentar von barmer,

    Es gibt dafür Richtlinien der Kassen, die allerdings eine individuelle Prüfung im Einzelfall nicht ersetzen.

    Bei Aufnahme einer Beschäftigung deutlich über 20 Std. z.B. wird man zunächst immer von einer nebenberuflichen Selbstständigkeit ausgehen, egal wie hoch vorher dort verdient wurde.

    Wenn die Beschäftigung nach kurzer Zeit wieder aufgegeben wird, besteht die Möglichkeit der freiwilligen Weiterversicherung, seit 2013 ohne die noch häufig zu findenden 12 Monate Vorversicherungszeit.

  • Welche Krankenkasse soll ich wählen?
    Antwort von SevenofNine ·

    Ich kann ihnen sagen, welche Krankenkasse ich nicht wählen würde, weil ich unzufrieden damit bin, und demnächst wechseln werde:

    die Barmer Ersatzkasse Grund: keine Rückvergütung, viele und hohe Zuzahlungen bei Kauf von Medikamenten auf Rezept, Kontaktaufnahme mit Barmer oft schwierig, da Telefon ständig belegt, kaum Zusatzleistungen

    Alle 9 Antworten
    Kommentar von gammoncrack,

    Na, richtig auf Zinne?