Gesetzliche Krankenversicherung + Krankenkasse - neue und gute Antworten

  • 2
    Gesetzliche Krankenkasse, die Osteopathie bezahlt?
    RatgeberHelden Antwort von alfalfa alfalfa

    Anbei eine Liste der Kassen, die die Behandlung übernehmen. Und auch was geleistet wird. Das ist von GKV zu GKV unterschiedlich.

    http://www.bv-osteopathie.de/de-kostenerstattung.html

    Zum Wechsel: Man ist 18 Monate an eine Kasse gebunden. Die Kündigungsfrist beträgt 2 Monate.

  • 3
    Gesetzliche Krankenkasse, die Osteopathie bezahlt?
    Antwort von Primus Primus

    Ich hätte da auch einige zu bieten:

    http://www.osteopathie-praxis-gera.de/krankenkassen-osteopathie-vergleich-uebers...

    Einen Krankenkassenwechsel kannst Du vornehmen, wenn Du mindestens 18 Monate Mitglied warst. Dann kannst Du bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zu jedem Zeitpunkt kündigen.

    Kommentar von Primus PrimusPrimus

    Berichtigung: es hat sich ein Tippfehler eingeschlichen ;-((

    Es sind nur 2 Monate Kündigungsfrist!!

  • 4
    Gesetzliche Krankenkasse, die Osteopathie bezahlt?
    Antwort von blnsteglitz blnsteglitz

    Osteopathie als Leistung der Techniker Krankenkasse (Andere GKV gehen ähnlich vor)

    "Die TK eröffnete zum 01.01.2012 ihren Versicherten im Rahmen einer Satzungsänderung die Möglichkeit der osteopathischen Behandlung, wenn diese medizinisch geeignet ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ein Fortschreiten der Krankheit zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern."

    "Der Anspruch setzt voraus, dass a) die osteopathische Behandlung durch einen Arzt veranlasst wird. Eine entsprechende formlose ärztliche Bescheinigung ist vorzulegen.

    b)die Behandlung qualitätsgesichert von einem Leistungserbringer durchgeführt wird, der Mitglied eines Berufsverbandes der Osteopathen ist oder eine osteopathische Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Osteopathieverband berechtigt".

    Leistungsumfang

    Die TK übernimmt die Kosten für maximal sechs Sitzungen je Kalenderjahr und Versicherten. Erstattet werden 80 Prozent des Rechnungsbetrages, jedoch nicht mehr als 60 Euro pro Sitzung.

    Rat: Erkundige dich bei deiner KK ob sie sich in ähnlicher/gleicher Weise beteiligt.

    Und zum Wechsel kannst du dich hier bestens belesen:

    http://www.gesetzlichekrankenkassen.de/wechsel/wechsel.html

    Kommentar von blnsteglitz blnsteglitzblnsteglitz

    Nachtrag:

    Empfehlen kann ich die TK uneingeschränkt. (ich bin nur Mitglied und nicht dort beschäftigt (gewesen) )

  • 2
    Gesetzlich krankenversichert als nicht hauptberuflich Selbständiger
    Hilfreichste Antwort von PeterRanning PeterRanning

    Als hauptberuflich Selbständiger wird man in der Regel in Höhe der BBG eingestuft, d.h. man zahlt, wenn man sich darum kümmert, über 600 Euro/Monat.

    Verdient man als Selbständiger aber weniger als die BBG, kann man auf Antrag auch anhand des tatsächlichen Einkommen (Ekst-Bescheid) eingestuft werden, zahlt dann aber mindestens den Mindestbeitrag, etwas über 300 Euro/Monat.

    Als nebenberuflich Selbständiger (Kriterien beachten!) kann der Beitrag noch einmal gesenkt werden, nämlich auf ca. 150 Euro. Hier zählen dann aber ALLE Einkünfte (also auch Kapitaleinkünfte), die dann in der Summe nicht über 922 Euro/Monat (also ca. 11.000 Euro/Jahr) liegen dürfen. Zumindest von der Summe könnte dies für den Fragesteller in den meisten Fällen klappen. Ein weiteres Kriterium ist die wöchentliche Arbeitszeit. Sie muss auf jeden Fall unter 19,5 Std. (oder 15 Std.?) liegen. Besser einmal bei der KK nachfragen!

    Die Zeit für die Beschäftigung mit den eigenen Kapitalanlagen spielt keine Rolle und interessiert niemand. Hier zählen nur die Einkünfte.

    Also - meiner Meinung nach: Ein Beitrag von ca. 150 Euro wäre machbar. Alle Angaben sind nur gerundet, die Werte ändern sich immer leicht von Jahr zu Jahr und müssten ggfs. einmal aktuell bei der KK geprüft werden. Und die PV kommt immer noch hinzu!

    Achja: Eine "neue Regelung" ist dies nicht. Ich denke, dies ist nur eine nette Formulierung für: "Wir haben Ihnen jahrelang einen viel zu hohen Beitrag abgeknöpft, den wir auch auf keinen Fall zurückzahlen werden. Aber jetzt hat irgendein interner Prüfer gemerkt, dass dies nicht so ganz in Ordnung ist..."

    Gruß, Peter Ranning P.S.: Ich zahle selber momentan auch nur den Mindestbeitrag. Allerdings nicht mehr lange, dann werden meine Kapitaleinkünfte zu hoch werden. Mehr Infos zu mir über mein Profil.

    Kommentar von gurusucher gurusuchergurusucher

    Vielen Dank für die Antwort. Zu: "Die Zeit für die Beschäftigung mit den eigenen Kapitalanlagen spielt keine Rolle und interessiert niemand": bin ich mir nicht sicher, ob da nicht irgendein Sachbearbeiter beim Finanzamt mal auf die Idee kommen könnte, dies als eine Gewerbetätigkeit einzustufen oder Umsatzsteuerpflicht festzulegen. Zu: "Neue Regelung": ich VERMUTE dass sich die Barmer GEK auf folgendes bezieht: http://www.haufe.de/personal/entgelt/neue-kriterien-fuer-selbststaendige-ab-juli... (Neuregelung für Selbständige ab Juli 2013)

    PS: der Blog ist sehr interessant, werde ich mir bei Gelegenheit einmal näher anschauen!

    Kommentar von barmer barmerbarmer

    naja,es ist keine Gesetzesänderung, sondern eine Modifikation bei den empfehlenden Richtlinien.

    Dass ein Arbeitnehmer kein k.ö-Kriterium mehr ist, ist wirklich neu. Hier aber nicht zutreffend.

    Es bleibt dabei: Gesamtschau der Verhältnisse. Eigene Kapitalanlagen sind kein Gewerbe, da wäre ih entspannt.

    Kommentar von gurusucher gurusuchergurusucher

    "Als nebenberuflich Selbständiger (Kriterien beachten!) kann der Beitrag noch einmal gesenkt werden, nämlich auf ca. 150 Euro. Hier zählen dann aber ALLE Einkünfte (also auch Kapitaleinkünfte), die dann in der Summe nicht über 922 Euro/Monat (also ca. 11.000 Euro/Jahr) liegen dürfen. Zumindest von der Summe könnte dies für den Fragesteller in den meisten Fällen klappen. Ein weiteres Kriterium ist die wöchentliche Arbeitszeit. Sie muss auf jeden Fall unter 19,5 Std. (oder 15 Std.?) liegen. Besser einmal bei der KK nachfragen! ... Ein Beitrag von ca. 150 Euro wäre machbar...."

    Z.Z. zahle ich über 350 Euro im Monat. Wenn dies auf 150 Euro sinken würde, wäre es natürlich ein Riesen-Fortschritt. Werde mal in den nächsten Tagen bei der Krankenkasse vorbeischauen. Nochmals danke für die Hinweise!

    Kommentar von PeterRanning PeterRanning

    Dann schreib doch nach deinem Besuch bei der KK hier mal was über das Ergebnis des Besuches. Ist sicher für andere in einer ähnlichen Situation sehr interessant.

  • 1
    Gesetzlich krankenversichert als nicht hauptberuflich Selbständiger
    RatgeberHelden Antwort von barmer barmer

    Ich verstehe: der Fragesteller ist selbstständig in der Computerbranche und es gibt keinen Arbeitgeber.

    Er hat uns leider auch nicht verraten, wieviel er bisher zahlt.

    Sicher ist: es werden als nicht hauptberuflich selbstständiges freiwilliges Mitglied alle Einkünfte herangezogen. Das kann aber bei den genannten Beträgen weniger sein als die für Selbstständige üblichen Mindestbeiträge. (Kann man davon leben ?)

    Was mich am meisten beschäftigt: welche neue Regelung ist gemeint ?

    Viel Glück

    Kommentar von gurusucher gurusuchergurusucher

    @barmer: a) bezgl. der neuen Regelung zitiere ich mal "Die Barmer GEK", welche mir vor einigen Tagen ein Schreiben geschickt hatte: "... Möglicherweise können Sie von einer neuen Regelung profitieren, nach der wir Sie künftig als nicht hauptberuflich selbständig tätiges Mitglied einstufen können. Dies hängt neben der Höhe der Einnahmen hauptsächlich davon ab, wie viel Zeit Ihre selbständige Tätigkeit einnimmt und welche wirtschaftliche Bedeutung diese für Sie hät ... Eine Änderung kann finanzielle Vorteile für Sie bringen. Ist eine selbständige als nicht hauptberuflich anzusehen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie zahlen niedrigere Beiträge oder ... Möglichkeit in die kostenlose Familienversicherung zu wechseln..." b) seit Anfang 2014 zahle ich ca. mtl. 356 Euro für Krankenkasse incl. Pflegeversicherung. c) davon leben: ja das kann man, wenn man: gerne rechnet (im Kopf, mit Excel-Tabellen u.v.a.m.), sich sehr für Finanzen und Kapitalanlagen interessiert, sich im Internet richtig gut auskennt (zB in punkto Vergleichsportalen), es einem Spaß macht sicht mit dem Thema "Kostenersparnis" bei jeder Gelegenheit zu beschäftigen, viel Geduld hat (z.B. für den An- und Verkauf von Klein-Immobilien) und manchmal auch nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist" agiert (Stichworte: Bankhopping, Sonderangebote etc). Und vor allem, wenn einem der Verzicht auf Luxus- und Schickimick-Artikel (Klamotten, teure Autos, Angeber-Smartphones etc.) nichts ausmacht. Also meine Wenigkeit kann auch mit deutlich weniger als 1000 Euro gut leben. Für 99% der Bevölkerung gilt das aber anscheinend nicht, wenn man div. Berichten im TV glauben schenkt.

  • 6
    Gesetzlich krankenversichert als nicht hauptberuflich Selbständiger
    RatgeberHelden Antwort von alfalfa alfalfa

    Die Berechnung der GKV Beiträge erfolgen als freiwillig versichertes Mitglied nach § 240 SGB V. Das bedeutet, das fast alle Einkunftsarten bis zur BBG (bei Rentnern auch ggfs darüber hinaus) GKV pflichtig sind. Nun die spannende Frage, was sich ändert wenn man den "Status" auf hauptberuflich selbständig ändert:

    1. Anspruch AG Anteil Man hat in seiner angestellten Tätigkeit keinen Anspruch nach § 257 SGB auf den Arbeitgeberzuschuss zur GKV. Den darf man dann selbst zahlen. Fazit: es wird teurer!

    2. Arbeitsrecht Nun, da ändert sich ebenfalls einiges. Das gilt es mit dem Arbeitgeber abzuklären. Ggfs muss man - je nach Tätigkeit - auch den DRV Anteil selbst zahlen oder ist sogar komplett befreit.

    3. Versicherungsfrei Man hat bei dem Status die Wahl als freiwilliges Mitglied in der GKV zu sein oder in die PKV zu gehen.

    4. Finanzamt Nein, die Kasse meldet dem Finanzamt nur die erhaltenen Beträge. Ansonsten haben die beiden Behörden nichts miteinander zu tun. Da musst Du schon selbst gegenüber dem Finanzamt aktiv werden oder im Fall einer Betriebsprüfung identifiziert das Finanzamt weiteren Bedarf.

    Ich sehe keinen Vorteil bei einem Statuswechsel - eher wird es durch den Wegfall des AG Anteils teurer. Da hauptberuflich Selbständige nur 14,9 % GKV Anteil zahlen müssen gegenüber Angestellten (15,5%) könnte sich ein Kosteneffekt ergeben, aber bitte beachte auch, dass bei dem ermässigten Satz auch kein Anspruch auf Krankengeld besteht. Wenn man diesen haben will, so muss man einen Wahltarif nach § 53 SGB V wählen. Das Problem bei Wahltarifen ist, das die Kasse durch Satzungsänderung diesen ersatzlos streichen kann. Insofren ist eine Änderung des Status auch mit einem Nachteil verbunden.

    Fazit: Ich würde definitiv den Status nicht wechseln; die Nachteile überwiegen die (minimalen) Vorteile.

    Kommentar von barmer barmerbarmer

    alles richtig.

    Ich denke aber, der Fragesteller ist selbstständig in der Computerbranche und es gibt keinen Arbeitgeber.

    Er hat uns auch nicht verraten, wieviel er bisher zahlt.

    Sicher ist: es werden als nicht hauptberuflich selbstständiges freiwilliges Mitglied alle Einkünfte herangezogen. Das kann aber bei den genannten Beträgen weniger sein als die für Selbstständige üblichen Mindestbeiträge.

    Was mich am meisten beschäftigt: welche neue Regelung ist gemeint ? Wieder was nicht mitgekriegt ?

    Kommentar von alfalfa alfalfaalfalfa

    Ich kenne auch keine neue Regelung, auf die referenziert wird und hatte aus dem Begriff nebenberuflich selbständig gefolgert, dass er in der Computerbranche angestellt ist, sonst wäre m.E. der Statuswechsel sinnentleert. Anyway, bin gespannt, ob vom Fragesteller noch ein Input kommt.

    Kommentar von gurusucher gurusuchergurusucher

    Vielen Dank für die Antwort.

    In punkto Neuregelung: ich VERMUTE dass sich die Barmer GEK auf folgendes bezieht: http://www.haufe.de/personal/entgelt/neue-kriterien-fuer-selbststaendige-ab-juli... (Neuregelung für Selbständige ab Juli 2013)

    In der Computerbranche angestellt bin ich NICHT, sondern selbständig tätig mit verschiedenen Auftraggebern.