Gesetzliche Krankenversicherung + Krankenkasse - neue und gute Antworten

  • Kapitalerträge in der Familienversicherung?
    Hilfreichste Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    für die kostenlose Familienversicherung dürfen die Einkünfte 415 Euro monatlich regelmäßig nicht übersteigen. § 10 SGB V Jährliche Zinsen werden auf den Monat umgerechnet.

    Von den Zinsen darf der Sparerfreibetrag abgezogen werden.

    Wenn das Kind auch einen Minijob als Arbeitnehmer hat, liegt die Einkommensgrenze für alle Einkünfte zusammen (Minijob, Zinsen, Mieteinnahmen, Honoratätigkeit ...) bei 450 Euro monatlich. 

    Gruß

    RHW

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von RHWWW ,

    Danke für den Stern!

  • Kapitalerträge in der Familienversicherung?
    Antwort von barmer ·

    Hallo, korrekt sind 12 x 415 EUR = 4980 EUR plus 801 EUR. 5781 EUR sind also richtig.

    Angaben sollte man sie trotzdem, weil ja eindeutig danach gefragt wird.

    Viel Glück

    Barmer

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von MaxBritt16 ,

    Reicht es, wenn wir in Zukunft einfach die richtigen Werte eintragen oder müssen wir der Krankenkasse Bescheid sagen, dass wir in den letzten 10+ Jahren das nicht angegeben haben und nun nachträglich Auskunft geben? Nicht, dass es irgendwelche Probleme gibt.


    Danke.

  • Befreiung von der Krankenversicherungspflicht im Pflichtpraktikum während des Studiums?
    Antwort von RHWWW ·

    Hallo,

    während des Studiums ist die Befreiung von der KV-Pflicht vorrangig vor der KV-Pflicht als Praktikant. Dem Arbeitgeber die Befreiungsbescheinigung vorlegen. Falls das nicht reicht, mit dem Befreiungsbescheid, dem Praktikumsvertrag und Auszug aus der Studien-/Prüfungsordnung (vorgeschriebenes Praktikum) bei der Krankenkasse eine Befreiungsbescheinigung für das Praktikum beantragen.

    Grundlagen: § 5 Abs. 1 Nr. 9 und 10 SGB V und § 8 SGB V

    Gruß

    RHW

  • Befreiung von der Krankenversicherungspflicht im Pflichtpraktikum während des Studiums?
    Antwort von barmer ·

    Hallo, da hat wahrscheinlich der Arbeitgeber nicht genug Ahnung von den Dingen. Tatsache ist, dass ein Pflichtpraktikum versicherungsfrei ist und der Arbeitgeber verlangt eine GKV-Bescheinigung als Nachweis, dass Du Student bist und gesetzlich krankenversichert, weil das halt bei den meisten so ist.

    Schicke ihm eine Bescheinigung der PKV und den Befreiungsbescheid und versuch ihm das zu erklären. Sonst soll er sich bei einer Kasse erkundigen

    Du kannst nicht als Student in die GKV wechseln, weil Du befreit bist. Da wäre es schon günstiger, der Arbeitgeber meldet Dich ganz normal als Werkstudent bei der Kasse an und die PKV wird auf Anwartschaft gesetzt.


    Viel Glück


    Barmer


  • Befreiung von der Krankenversicherungspflicht im Pflichtpraktikum während des Studiums?
    Antwort von Kalli77 ·

    Hast du schon mal bei deiner Versicherung nachgefragt?

    Meiner Vermutung (!) nach kannst du weiterhin familienversichert bleibem. wobei es glaub ich alterabhängig ist oder? Leider bin ich da nicht so auf dem Laufenden.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von barmer ,

    Hallo, der Fragesteller ist nicht familienversichert, sondern privat in Kombination mit Beihilfe mit eigenem Beitrag. Allerdings gilt da auch die Altersgrenze 25.

    Kommentar von Kalli77 ,

    Alles klar, wieder was gelernt.

  • Freiwillig gesetzlich versichert, voller Krankenkassenbeitrag trotz zeitweise Gehalt unterhalb Bemessungsgrenze - wie hoch sollte Beitrag sein?
    Antwort von barmer ·

    Hallo,

    ich denke, der Arbeitgeber hat einen Fehler gemacht. Wenn das Gehalt niedriger ist, darf der Arbeitgeber nur entsprechend einbehalten. Hat er denn seinen Arbeitgeberanteil auch nicht reduziert ?

    Klarer wäre es gewesen, wenn Du keinen stundenweise Urlaub genommen hättest (so bleibt Dein Gehalt formal unverändert), sondern für 2 Monate eine andere Stundenzahl/Gehalt festgelegt hättet.

    Viel Glück

    Barmer

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Finanzfragend ,

    Hallo Barmer,

    der Arbeitgeber hat seinen Anteil auch nicht reduziert. Wobei es hier ja, da ich freiwillig gesetzlich versichert bin (also im Normalfall mehr als die Bemessungsgrenze verdiene) keine Arbeitgeberanteile gibt sondern einen Zuschuss des Arbeitgebers, der eben genau in Höhe des Arbeitgeberanteils ausfällt. In Summe das gleiche, rein formal etwas anderes bezüglich Netto-Gehalt.

  • Freiwillig gesetzlich versichert, voller Krankenkassenbeitrag trotz zeitweise Gehalt unterhalb Bemessungsgrenze - wie hoch sollte Beitrag sein?
    Antwort von Primus ·

    Für  freiwillige versicherten Krankenversicherungsmitglieder gibt es auch eine Mindestbemessungsgrundlage.

    Für 2016 beträgt 

    diese 968,33 Euro. 

     Wenn Dein tatsächliches Einkommen geringer ist, wirst Du  von der Krankenkasse so eingestuft, als würdest Du diese Summe  pro Monat verdienen und  der Beitrag würde sinken.

    So ist es jedenfalls mir bekannt.