Aktien + Insolvenz - neue und gute Antworten

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    Lehren aus der Pfleiderer-Insolvenz?
    RatgeberHelden Antwort von freelance Fragant

    welche Lehren? Lernen kann man da einiges, aber letztlich würde ich einem Kleinanleger empfehlen, nicht einfach anzulegen und dann zu pennen, sondern immer seine Werte zu beachten und regelmässig zu prüfen. Und jeder sollte eine Strategie haben, wann er verkauft.

    Ich kenne viele, die fragen erst Monate nach Insolvenzeröffnung, was denn da los ist und warum der Wert so verfallen ist und was man denn damit macht. Das ist vollkommen unverständlich.

    Am besten wäre, sich mehr Mühe bei der Auswahl von Werten zu machen und zu lernen, wie man Bilanzen liest. Dann kommen solche Überraschungen eher selten vor.

    Wenn der Wille zu lernen an der Börse fehlt, dann sollte man sich überlegen, ob Aktien das richtige Instrument sind. Rückschläge hat jeder. Wer daraus nicht lernt, sollte es lassen.

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    Lehren aus der Pfleiderer-Insolvenz?
    RatgeberHelden Antwort von gandalf94305 Fragant

    Ob man nun die Pfleiderers oder die Prokons oder eine MF Global hernimmt.... es ist immer die Gier und Naivität der Anleger, die dazu führt, daß Geld verloren geht. Die Einschätzung von Risiken findet nicht statt oder man will als harmloser Privatanleger den euphemistischen Relativierungen irgendwelcher Pseudo-Anlageexperten, Börsenbriefler oder sonstiger Analysten glauben.

    Das bedeutet nicht, daß man nicht in Anleihen und Aktien auch riskanter Unternehmen investieren sollte oder könnte. Man kann das. Man muß jedoch sein Risiko begrenzen, z.B. indem nur ein kleiner Teil des Portfolios investiert wird, indem Absicherungen abgeschlossen werden oder indem man Papiere gegen den Zahlungsausfall der Unternehmen (CDS) kauft. Das alles tun die Kleinanleger nicht. Sie legen 10% und mehr ihres Vermögens in solche Risikopapiere an, sie glauben auch nach ersten Anzeichen von Problemen nicht an diese und sie halten die Papiere bis zum bitteren Ende, obwohl die Vernunft schon längst sagt, daß man hätte verkaufen müssen.

    Die Lehre ist: good judgement comes from experience, and experience comes from bad judgement :-)

    Fehler darf man machen. Risiken kann man eingehen. Die Auswirkungen müssen nur sinnvoll begrenzt bleiben. Dafür brauche ich aber keine Firma Pfleiderer.

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    Lehren aus der Pfleiderer-Insolvenz?
    Antwort von wfwbinder Fragant

    Aus der Pfleiderer Pleite muss man keine Lehren als Kleinanleger ziehen, sondern Manager sollten die Lehre daraus ziehen nciht die gleichen Fehler zu machen.

    Der Kleinanleger muss eine Lehre aus den Geldverlusten ziehen und zwar die, dass man sich eine Aktie, oder besser den Betrieb genau ansehen sollte.

    Die Entwicklung war klar, deshalb dürfte auch kein Profi Geld verloren haben, denn wer aus der gerade erfolgten Sanierung heraus eine halbe Milliarde in Osteuropa nvestiert, übernimmt sich. Das war für jeden, der Bilanzen analysieren kann klar. Und wer es nciht kann, aber Geld an der Börse anlegen will, der sollte es lernen.

    Kommentar von Gaenseliesel Gaenseliesel Fragant
    Aus der Pfleiderer Pleite muss man keine Lehren als Kleinanleger ziehen, sondern Manager sollten die Lehre daraus ziehen nicht die gleichen Fehler zu machen.

    .... nur mit der leidlichen Konsequenz, der Kleinanleger hat die "A......karte" gezogen und den Managern geht so etwas am " Ar ... " vorbei ! Nach dem Motto " Pech " gehabt, was soll's !

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Carl Fürstenberg:

    „Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie dann noch Dividende haben wollen“

    Es gibt menschen, die sich 15 Testberichte ansehen, bevor sie sich für 89,- Euro eine Kaffeemaschine kaufen, aber 1.000,- Euro in eine Aktie investieren, nur weil ein Börsenguru gesagt hat, es wäre eine Aktie, die innerhalb der nächsten 2 Monate durch die Decke geht, ohne auch nur einmal in die Bilanz zu sehen.

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    Lehren aus der Pfleiderer-Insolvenz?
    Antwort von Primus Fragant

    Immer schön aufpassen!

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant

    DH!

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    Warum ist Pfleiderer eigentlich pleite gegangen?
    RatgeberHelden Antwort von freelance Fragant

    erst war es wohl der Expansions-Diek, der ihn zum Underdiek machte. Firmen gehen nicht einfach in die Insolvenz, dazu muss es eine Schieflage geben. Und daher kann die Firma nicht gut dagestanden sein.

    Der Fall ist nun 2 Jahre her. Damit müsste man sich auf die Suche nach Dokumenten aus der Zeit machen.

    In einem Artikel heisst es:

    'Kaum lief es wieder besser, hielt der Größenwahn Einzug in die Geschäftsleitung. Hans Overdiek, zuvor Chef der Holzverarbeitung, leitete mit seiner Amtsübernahme als Vorstandschef 2003 eine aggressive und – in den Augen von Branchenexperten – unkontrollierte Expansionswelle ein. Und zwar ausgerechnet in Nordamerika. Pfleiderer sollte die USA erobern, obwohl es dort bereits erste Zeichen für den Zusammenbruch des Häusermarktes gab.'

    Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article131931616/Wie-fuer-Pfleiderer-der-Untergang...

    Dort stehen auch die Gründe. Es war wohl die Expansion und der US-Markt, der dann mit der Finanzkrise zusammenbrach. Und damit schlugen die Probleme in den USA durch in die Heimat - was wohl letztlich zur Pleite führte.

    Aber lies selbst!

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    Warum ist Pfleiderer eigentlich pleite gegangen?
    Antwort von wfwbinder Fragant

    Eben genau Overdiek mit seiner Expansionspolitik hat den Niedergang eingeleitet.

    Die Expansion in Baruth und in Schweden hätte man wohl noch verkraftet, aber die Expansion in Osteuropa, was zu Überkapazitäten führte hat dann in der Krise. man rutschte in die roten Zahlen.

    Es ist nicht der erste in der Größenordnung, den die Expansion nach Osteuropa in Probleme brachte.

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    Pleitekandidaten im Ölbohrinselsektor?
    RatgeberHelden Antwort von freelance Fragant

    um diese Frage beantworten zu können, müsste man sich viel Zeit nehmen, um die Werte und den Sektor zu analysieren. Und wird hier keine machen wie auch nicht leisten können. Bei der Analyse muss man wohl selber ran.

    Das mit dem Pleitekandidaten kann doch keiner beurteilen, oder wie soll das gehen?

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    Südzucker minus 7% ohne Grund wie Enron damals - sind die bald pleite?
    RatgeberHelden Antwort von freelance Fragant
    Wars das

    das heisst? Mit dem Verfall, der schon seit Monaten anhält? Mit der Firma an sich?

    Wer die Aktie im April kaufte und jetzt auf dicken Verlusten sitzt, der ist wohl zu langsam mit dem Verkauf. Die letzten 7% sind dann nicht mehr so entscheidend.

    Wenn denn nun entschieden werden soll, ob man die Aktie weiter halten soll, weil denn Kursgewinne zu erwarten sind, dann würde ich jetzt den Wert analysieren - von den Zahlen her, dem Ausblick, dem Umfeld etc.

    Sehe ich mir den Verlauf seit April an, wäre für mich die Aktie schon seit Monaten nicht mehr auf dem Radar und schon gar nicht im Portfolio.

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    Südzucker minus 7% ohne Grund wie Enron damals - sind die bald pleite?
    Antwort von billy Fragant

    Die Südzucker-Aktien befinden sich seit Anfang April im freien Fall. Damals hatte ein enttäuschender Gewinnausblick den Titeln den größten Kurseinbruch ihrer Börsengeschichte eingebrockt. Seither ging es kontinuierlich weiter nach unten, mittlerweile um insgesamt 42 Prozent. http://www.finanzen.net/aktien/Suedzucker-Aktie

    Kommentar von gammoncrack gammoncrack Fragant

    Könnte es sein, dass Du überhaupt nicht auf die Frage des Fragesteller eingegangen bist? Er hat nämlich nicht nach der Vergangenheit gefragt, sondern nach der Zukunft.

    Es bringt nicht viel, einfach einen Text aus einem Link einzustellen, aber die Frage komplett zu ignorieren.

    Ich habe das einmal beanstandet, weil es wieder einmal Deinen bekannten Reaktionen (ich schreibe mal was) entspricht. Das ist aber nicht Sinn und Zweck dieses Forums.

    Kommentar von LittleArrow LittleArrow Fragant

    @gammoncrack: Deine Beanstandung gegenüber billy finde ich doch sehr hart, wenn auch teilweise berechtigt, denn Aktienkurse der Vergangenheit sind "die Vergangenheit" und aus diesem Kaffeesatz die Zukunft zu lesen ist Metier der Chartisten.

    Ich hätte eher die Frage beanstandet gemäß Richtlinie Nr. 6.

    @Meineid: Südzucker mit Enron zu vergleichen, klingt wie der "Äpfel und Birnen-Vergleich".

    Kommentar von gammoncrack gammoncrack Fragant

    Warum ist die Beanstandung denn nur teilweise berechtigt?

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    Südzucker minus 7% ohne Grund wie Enron damals - sind die bald pleite?
    Antwort von althaus Fragant

    Die fallen, weil sie einfach noch zu teuer sind. Bei 7€ bzw. 8€ kannst Du dann wieder zugreifen.

    Kommentar von wfwbinder wfwbinder Fragant

    Südzucker war für mich nie ein Thema, weil meine Ärztin sagte, ich solle mich mit Süßigkeiten zurückhalten.

    Aber man fragt sich, wer die Aktie auf die Höhen getrieben hat, wenn keine Substanz dahinter ist.

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    Südzucker minus 7% ohne Grund wie Enron damals - sind die bald pleite?
    Antwort von Privatier59 Fragant

    Wenn die übrigen 93% auch noch weg sind, würde ich anfangen mir Sorgen zu machen!

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    Südzucker minus 7% ohne Grund wie Enron damals - sind die bald pleite?
    Antwort von wfwbinder Fragant

    Willst Du hier eine Endzeitstimmung verbreiten?

    Nur weil eine Aktie um 7 % verliert, muss es doch kein Zeichen von Pleite sein.

    Hast Du mal die Bilanzen udn Quartalsberichte analysiert? (Gegen Honorar können das mit Sicherheit einige Leute hier, falls Du es nciht selbst machen willst.

    Ausserdem, wenn Du denkst die werden weiter verlieren, dann kaufe doch keine Aktien von denen.

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    Pleitekandidaten im Ölbohrinselsektor?
    Antwort von Privatier59 Fragant
    Transocean, Diamond Offshore Drilling, Ensco, Seadrill, Fred Olsen

    Ja, dahinter verbirgt sich ein Pleitekandidat. Schieb die 5 Namen mal beiseite damit ich was lesen kann!

    Kommentar von freelance freelance Fragant

    :)